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wugelnazzeOWSI645 TGs

um es mit den Worten von Gitta und Sepp (einige B ...

um es mit den Worten von Gitta und Sepp (einige Berichte vorher) auszudrücken hab auch ich ´endlich Zeit gefunden´ ein paar Zeilen über die Amba zu schreiben. wahrscheinlich hätte ich es noch weiter vor mir her geschoben, wäre da nicht der bericht von khaolak mit einigen schwerwiegenden Kritikpunkten. gleich vor weg, wir das sind Andrea und Herwig aus Innsbruck, waren nicht zeitgleich mit khaolak und seinen Begleitern an Bord der Amba und können und wollen daher auch nicht über seinen Bericht urteilen.
Wir haben die Amba ganz anders erlebt, freundlich, großartig, waren begeistert und wollen darum einfach nur Tauchern die hier im Net nach einem Safariboot auf den Malediven suchen diese als wirkliches Luxustauchboot empfehlen.

Nach einem deftigen Schweinsbraten, etlichen halben Weißen, einem Nachtflug via Colomo nach Male, einem herrlich schönen Weiterflug nach Hanimaadhoo und einer kurzen Motorbootsfahrt erreichten wir am 6. Dezember etwas müde aber glücklich die Amba.
Sofort wurden wir von Nicole, Franco und der Crew sowie von den anderen Gästen am Boot freundlich in Empfang genommen. Nicole machte uns kurz mit den Sitten und Bräuchen an Bord vertraut und erklärte uns den Tagesablauf mit Tagwache, Tauchgängen, Essenszeiten, etc. Alles kurz und schmerzlos und absolut unbürokratisch. Einfach lockerer wie auf manchen anderen Basen oder Booten.

Wir waren vom 6.-15.12.2007 am Boot welches zu dieser Zeit im Haa Dhaal Atoll unterwegs war.
Meine Tauchtasche hatte in Colombo den Weiterflug nach Male versäumt und so stand ich nun fast ohne Ausrüstung da. Lediglich der Tauchcomputer den ich als Armbanduhr trug und Lampe aus dem Handgepäck hatte ich bei mir. Andrea fehlte das Jacket – das hatte sie aus Platzgründen in meine Tasche gestopft. „Jo, Jo, schau ma mol!“ meinte Franco.
Am nächsten Morgen wurde unter der Crew ein bisschen hin und her getauscht, das eine oder andere Teil aus dem Boot gezaubert und hokus pokus waren Andrea und ich vollständig ausgerüstet. Nicht neu und nicht perfekt versteht sich, aber angesichts der Tatsache, dass es auf der Amba keinen Ausrüstungsverleih gibt war das schon ein einmaliger Superservice!
Hut ab Franco und nochmals ein herzliches Vergelt’s Gott!!! Die Tasche erreichte mit 2-tägiger Verspätung das Schiff – danke LTU!

In den 8 Tagen vor Ort haben wir insgesamt 24 Tauchgänge gemacht.
Es herrschte zu dieser Zeit oft extrem starke Strömung und auch das Wetter war nicht immer bilderbuchmäßig. Dennoch war jeder Tauchgang ein Genuss. Das lag größten Teils auch daran, dass die Ausfahrten immer bestens organisiert und die Tauchplätze auf die vorherrschenden Bedingungen abgestimmt waren. Die Crew ist überaus freundlich und hilfsbereit und geht auf die Anliegen der Gäste auch gerne ein. Auf einer Rückfahrt von einem früh morgen Tauchgang haben wir Mantas gesichtet. Sofort wurde der Kurs geändert, beigedreht die Motoren abgestellt und wir konnten 45 Minuten mit ca. 10-15 der sanften Riesen schnorcheln.
Tags darauf hatten wir beim ersten und beim zweiten Tauchgang 60 Minuten lang Mantas die in greifbarer Nähe vor unseren Kameras ihre Kreise zogen.
Bei einem anderen Tauchgang erlebten wir ein Formationsschwimmen von 23 Mobulas (eine Art kleiner Manta). Selbstverständlich gibt es dann da auch noch allerlei verschiedene Haie, Gitarren- und sonstige Rochen, Schnecken, Muränen, vbF, etc.
Die angefahrenen Tauchplätze haben Franco, Nicole und ihr Partner wie sie uns erzählten alle selbst ausfindig gemacht und erstbetaucht. Von allen haben sie Karten gezeichnet welche bei Francos Briefing zum Einsatz kommen. Dieses haltet er dann so perfekt, dass man auch mal fotografierender Weise die Gruppe verlieren kann und sich dennoch am Tauchplatz zu Recht findet.
Und sollte ein Buddyteam aufgrund der Strömung mal „anders abbiegen“ und dann
scheinbar meilenweit entfernt vom Doni auftauchen, kann man sich getrost auf die sehr umsichtige Crew verlassen, die noch jeden aus dem Wasser gefischt hat.


Bekanntlich macht tauchen ja hungrig und auch in diesem Punkt ist man auf der Amba in besten Händen. Der Koch, welcher auch schon für den maledivischen Präsidenten gekocht hat ist ein wahrer Meister seines Faches. Ob Fisch, ob Fleisch, ob Beilage oder Gemüse alles war perfekt zubereitet und wirklich reichlich vorhanden. Wenn ich an die Filets der Yellowfin-Tunas denke, welche zwei Stunden vorher fangfrisch am Tauchdeck zerlegt wurden läuft mir heute noch das Wasser im Mund zusammen.
Krönender Abschluss war jedes Mal ein vorzügliches Dessert.

Nach dem Essen hat man am sehr großzügig gebauten Schiff verschiedene Möglichkeiten zu relaxen und zu verdauen. Wer Lust nach Sonne verspürt kann seinen Körper am obersten Deck nach belieben in der maledivischen Sonne bräunen. Wer’s nicht ganz so heiß will kann
sich aufs beschattete hintere Deck zurückziehen oder im Saloon bleiben. Und wer gerne über Mittag ein Schläfchen hält, wie ich zB der wird sich schon beim Mittagessen auf seine feine, kühle Kabine freuen.

Es ist aber nicht nur die Unterkunft, die Freundlichkeit der ganzen Crew, das Essen und der Tauchbetrieb am Schiff perfekt, es ist auch auf die ganzen Kleinigkeiten welche einen solchen Urlaub abrunden und versüßen bedacht genommen worden.
Kurz um, wir waren beide schon auf einigen Tauchreisen und von allen haben wir schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen dürfen. Der Urlaub auf der Amba war aber sicher der perfekteste von allen. Und darum haben wir auch für Oktober schon wieder gebucht!

Herwig


Yellowfin tunas hmmm lecker

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