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khaolakCMAS*310 TGs

Wir (3 Bayern und vier Franken) waren in der Zeit ...

Wir (3 Bayern und vier Franken) waren in der Zeit vom 17.04. - 24.04.08 auf der Amba, und das zum zweitenmal.
Da die positiven Berichte der My Amba deutlich überwiegen - wir waren vor 2 Jahren derselben Meinung, allerdings unter der Bootsleitung von Manfred - sollte man auch den Mut finden, etwas Negatives anzusprechen.
Wenn allein der Platz Maßstab für ein Luxusschiff sein soll, hat die My Amba dieses Prädikat verdient.
Wenn man allerdings Service, Bootsleitung, Kabinenaustattung (und dazu gehört auch eine Klimaanlage die immer funktioniert, nicht erst abend um 19.00 Uhr für 3 Stunden) mit einbezieht, hat sie das Klassenziel eindeutig verfehlt.
Nicht nur dass kein Nitrox zur Verfügung stand und das schon die Wochen vorher, sondern auch die Kabinen mit ihrem modernden Geruch, die schimmeligen Duschvorhänge, Kakerlaken und die undichte Lucke der Kabine 5, wo es immer hereingeregnet hat, verdienen Abstriche.

Für das Wetter kann bekanntermaßen niemand etwas,
aber man sollte eine freundlichere und kundenorientiertere Art der Kommunikation an den Tag legen, wenn das Wetter dermaßen schlecht wird und der dritte Tauchgang abgesagt werden muß.
Liebe Nicole, dein Satz uns stünden sowieso lt. Ausschreibung nur 2-3 Tauchgänge pro Tag zu - was zwar formal richtig ist-, war an diesem besagten Tag (Mittwoch, der 19.04.) sicherlich nicht angebracht.
Auf einem Luxusschiff erwartet man auch eine erfahrene und kundenfreundliche Bootsleitung.
Franko war nach dem 2ten Tag krank. Ein ausführliches deutsches Briefing wäre aber sicherlich möglich gewesen, nachdem das durchgeführte Briefing, noch dazu in miserablem Englisch, für uns Taucher schlichtweg ungenügend war ( ...we jump here, diving direction depend on current....-na ja ??).
Die andere Seite der Bootsleitung, Nicole, fährt zwar bei jedem Tauchgang mit, taucht dann aber alleine, ohne Buddy, dafür aber mit Handschuhen, und erzählt uns nach dem Tauchgang was sie alles gesehen hat - sicherlich kein gutes Vorbild für die Gäste.
Ein Kritikpunkt war sicherlich auch unser Tauchguide Ali, lt. Homepage Kommpressorboy, der weder sehr erfahren noch sehr motiviert war ( wir haben ihm dann aber mancherlei unter Wasser gezeigt !).

Aber es gab auch Positives in dieser Woche.
Z. B. war das Essen sehr gut und sehr abwechlungsreich, ein großes Lob an den Koch.
Die Tauchplätze waren einfach ein Traum und wir hatten Begegnungen mit Leopardenhaien, grauen Riffhaien, Mantas, Geistermüränen,
Adlerrochen, einer ganzen Schule Mobulas usw.
Beim Tauchbetrieb auf den Dhonis gab es nichts zu bemängeln, gute Arbeit.

Zu erwähnen ist auch der Flug und Transfer, alles hat super geklappt.

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