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Absolut keine Empfehlung - Achtung!

Wir waren vom 20.–29. März 2026 auf der Valentina liveaboard in den Revillagigedo-Inseln unterwegs – und leider war das Ganze eine ziemlich enttäuschende Erfahrung.

Schon früh auf der Tour ist einer der beiden Motoren ausgefallen. Dadurch konnten wir nicht nach Socorro Island fahren – was eigentlich das Hauptziel und der wichtigste Grund für die Buchung ist.

Dass Technik mal ausfällt, kann passieren. Aber wie damit umgegangen wurde, war wirklich schlecht. Die Kommunikation war total chaotisch – ständig andere Aussagen, nichts war klar, niemand konnte verlässliche Infos geben.

Am Ende sind wir einfach wieder zu Tauchplätzen gefahren, die wir schon kannten, und waren sogar einen ganzen Tag früher zurück im Hafen.

Und dann der nächste Punkt: Trotz verkürzter Reise und komplett verpasstem Hauptziel gab es keine Rückerstattung. Begründung: Wir hätten ja die geplante Anzahl an Tauchgängen (mindestens 18) gemacht. Für uns und viele andere Gäste absolut nicht nachvollziehbar.

Richtig kritisch wurde es beim Thema Sicherheit. Es gab einen medizinischen Vorfall, und der Umgang damit war ehrlich gesagt erschreckend. Unterschiedliche Crew-Mitglieder haben komplett unterschiedliche Anweisungen zur Sauerstoffgabe gegeben (1,5 / 8 / 15 L/min), und ein klares Protokoll gab es offenbar nicht.

Das ist nicht nur unorganisiert, sondern potenziell gefährlich. Gerade in so abgelegenen Gebieten muss so etwas sitzen. Der Eindruck war: nicht richtig vorbereitet – und das ist in so einer Situation einfach inakzeptabel.

Zusätzlich wurde es uns unnötig schwer gemacht, externe Hilfe (Versicherung/Ärzte) zu kontaktieren, weil Internetzugang mehrfach verzögert oder einfach ignoriert wurde.

Zwischendurch wurden dann plötzlich alle Tauchgänge für alle gestrichen – ohne klare Begründung. Kurz darauf wurde das wieder geändert. Komplettes Chaos.

Die Stimmung an Bord ist dadurch auch ziemlich gekippt. Teilweise wirkte die Crew genervt von den Gästen, eine echte Entschuldigung gab es nicht. Stattdessen wurde ganz normal Trinkgeld erwartet – und teilweise sogar öffentlich gezählt. Fand ich extrem unprofessionell.

Am Ende sind 10 von 20 Gästen einen Tag früher von Bord gegangen – obwohl alles bezahlt war. Einige haben sogar extra Geld für Hotels und Umbuchungen gezahlt, nur um da wegzukommen.

Auch bei den Transfers gab es Unklarheiten bei den Preisen, die nicht sauber erklärt wurden.

Fazit: Hauptziel verpasst, schlechte Kommunikation, fragwürdiger Umgang mit sicherheitsrelevanten Themen und keinerlei Entgegenkommen bei der Entschädigung.

Ich würde mir gut überlegen, ob ich dieses Boot buchen würde.
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