Bericht eines Malediven- Newbies...
Verbrachte insgesamt 13 intensive Tauchtage mit insgesamt 40 Tauchgängen (ok, 2 etwas kürzere, abgebrochene mitgerechnet) auf der Hammerhead 2, die es in sich hatten...
Etwas beunruhigt durch die endlosen Horrorgeschichten meiner maledivenerfahrenen Mittaucher über Abwärtsströmungen und 'washing machines' fiel ich am ersten Abend am Board todmüde in meine kuschelige Koje. Nach den ersten Tauchgängen stellte sich jedoch schnell raus, dass alles händelbar und mit ein wenig taucherischer Erfahrung wirklich gut machbar ist. Starke bis saustarke Strömung hats allerdings an den Channels immer, da ist der Riffhaken ein gutes Hilfsmittel und dessen Einsatz schnell gelernt. Als Safarivergleichsmassstab hab ich nur Ägypten und da tun sich riesige Unterschiede zu den Malediven auf. Als erstes ist mir der Fischreichtum aufgefallen, egal was, Gross-, Mittel - oder Kleinzeug. An den meisten Spots war echt was los, ganz besonders, was Grossfisch angeht, je stärker die Strömung, desto mehr war zu sehen. An den Channels immer Grauhaie, Weiss-/Schwarzspitzenriffhaie, Napoleons und Adlerrochen, teilweise supernah. Dann auch mal Silberspitzenhaie und an speziellen Spots sogar Mantas, Tigerhaie und Bullenhaie, letztere beiden leider mit weniger guter Sicht. Auch Ammenhaie findet man häufig. Die Channels selber sind recht karg vom Bewuchs, dann aber wurde an Spots bzw. Thilas getaucht mit Unmengen intakter Korallen, Riesenfischschwärmen und grossen "Gorgonienwäldern", die ich so vorher noch nie gesehen hatte. Wahnsinn.
Die Sichtweiten variieren auf den Malediven stark und so kann es auch mal weniger gute Sicht haben, besonders wenn in der Nähe grad Sand abgebaggert wird. Tauchgänge wurden meist 3 am Tag oder auch mal 4 durchgeführt, darunter auch Nachttauchgänge (Mantas aus nächster Nähe!) Super fand ich, dass bei ner längeren OF Pause auf meine Bitte hin nach Absprache mit der Crew auf dem Dhoni (gar nicht mal so kleines Begleitboot mit Ausrüstung, Kompressor etc.) einfach ein weiterer TG ermöglicht wurde.... Die Crew übrigens hat mich schwer beeindruckt, so ein ruhiges, besonnenes Zusammenarbeiten und gegenseitiges Helfen hab ich selten gesehen. Ich muss hier Kawsar und Saiful extra erwähnen, ersterer ist quasi Mädchen für alles, von Abrechnung machen, Tee servieren und Dieselmotorschrauben macht er ALLES! Saiful ist die gute Seele des Dhonis und mit welcher ruhigen, geduldigen und liebevollen Art er sich um einen etwas betagteren Mittaucher (87!) gekümmert hat, hinterliess bei mir einen nachhaltigen Eindruck.
Getaucht wird recht frei im Team, Gängelung und strikte Vorgaben über Tiefe und Länge sind hier ganz und gar nicht an der Tagesordnung. Aufgrund der starken Strömung kommt es schon mal vor, dass die verschiedenen Buddyteams recht weit auseinandergerissen werden, um dann wieder vom Dhoni eingesammelt zu werden.
Der eigenverantwortliche Taucher steht hier im Vordergrund! Es gibt zwei Eigner, Oli und Uwe, die oft abwechselnd mitfahren und selber leidenschaftliche Taucher sind. Einer soll recht 'laissez-faire', der andere etwas strenger sein, so wurde mir berichtet, aber ob das alles stimmt!?!
Die Hammerhead 2 ist mit herkömmlichen 'Safarijoghurtbechern' nicht vergleichbar. Es hat den Charme eines alten Segelbootes und ist nix für Leute mit gesteigertem Luxusbedürfnis. Es ist für leidenschaftliche Taucher gemacht, wobei es absolut an nichts mangelt. Es gibt eine Riesenholztafel zum gemeinsamen Essen mal mit oder ohne Sonnensegel, je nach Wetter und genug offene und geschützte Liegebereiche. Da wir uns in den Tropen befinden, hat es in 13 Tagen 2x geregnet und dann wird halt im Salon getafelt.
Essen übrigens gut, Toast, Bacon(!) Omelette etc. zum Frühstück, Fischcurry, Huhn, Rind, Pasta, Gemüse, Salat, Obst, Mittags und Abends.
Lange Rede, kurzer Sinn, die Tage vergingen wie im Flug und ich hätt locker noch 1,2 Wochen dranhängen können.
Unterm Strich sehr empfehlenswert, ich bin angefixt und komm nächstes Jahr definitiv wieder!
Etwas beunruhigt durch die endlosen Horrorgeschichten meiner maledivenerfahrenen Mittaucher über Abwärtsströmungen und 'washing machines' fiel ich am ersten Abend am Board todmüde in meine kuschelige Koje. Nach den ersten Tauchgängen stellte sich jedoch schnell raus, dass alles händelbar und mit ein wenig taucherischer Erfahrung wirklich gut machbar ist. Starke bis saustarke Strömung hats allerdings an den Channels immer, da ist der Riffhaken ein gutes Hilfsmittel und dessen Einsatz schnell gelernt. Als Safarivergleichsmassstab hab ich nur Ägypten und da tun sich riesige Unterschiede zu den Malediven auf. Als erstes ist mir der Fischreichtum aufgefallen, egal was, Gross-, Mittel - oder Kleinzeug. An den meisten Spots war echt was los, ganz besonders, was Grossfisch angeht, je stärker die Strömung, desto mehr war zu sehen. An den Channels immer Grauhaie, Weiss-/Schwarzspitzenriffhaie, Napoleons und Adlerrochen, teilweise supernah. Dann auch mal Silberspitzenhaie und an speziellen Spots sogar Mantas, Tigerhaie und Bullenhaie, letztere beiden leider mit weniger guter Sicht. Auch Ammenhaie findet man häufig. Die Channels selber sind recht karg vom Bewuchs, dann aber wurde an Spots bzw. Thilas getaucht mit Unmengen intakter Korallen, Riesenfischschwärmen und grossen "Gorgonienwäldern", die ich so vorher noch nie gesehen hatte. Wahnsinn.
Die Sichtweiten variieren auf den Malediven stark und so kann es auch mal weniger gute Sicht haben, besonders wenn in der Nähe grad Sand abgebaggert wird. Tauchgänge wurden meist 3 am Tag oder auch mal 4 durchgeführt, darunter auch Nachttauchgänge (Mantas aus nächster Nähe!) Super fand ich, dass bei ner längeren OF Pause auf meine Bitte hin nach Absprache mit der Crew auf dem Dhoni (gar nicht mal so kleines Begleitboot mit Ausrüstung, Kompressor etc.) einfach ein weiterer TG ermöglicht wurde.... Die Crew übrigens hat mich schwer beeindruckt, so ein ruhiges, besonnenes Zusammenarbeiten und gegenseitiges Helfen hab ich selten gesehen. Ich muss hier Kawsar und Saiful extra erwähnen, ersterer ist quasi Mädchen für alles, von Abrechnung machen, Tee servieren und Dieselmotorschrauben macht er ALLES! Saiful ist die gute Seele des Dhonis und mit welcher ruhigen, geduldigen und liebevollen Art er sich um einen etwas betagteren Mittaucher (87!) gekümmert hat, hinterliess bei mir einen nachhaltigen Eindruck.
Getaucht wird recht frei im Team, Gängelung und strikte Vorgaben über Tiefe und Länge sind hier ganz und gar nicht an der Tagesordnung. Aufgrund der starken Strömung kommt es schon mal vor, dass die verschiedenen Buddyteams recht weit auseinandergerissen werden, um dann wieder vom Dhoni eingesammelt zu werden.
Der eigenverantwortliche Taucher steht hier im Vordergrund! Es gibt zwei Eigner, Oli und Uwe, die oft abwechselnd mitfahren und selber leidenschaftliche Taucher sind. Einer soll recht 'laissez-faire', der andere etwas strenger sein, so wurde mir berichtet, aber ob das alles stimmt!?!
Die Hammerhead 2 ist mit herkömmlichen 'Safarijoghurtbechern' nicht vergleichbar. Es hat den Charme eines alten Segelbootes und ist nix für Leute mit gesteigertem Luxusbedürfnis. Es ist für leidenschaftliche Taucher gemacht, wobei es absolut an nichts mangelt. Es gibt eine Riesenholztafel zum gemeinsamen Essen mal mit oder ohne Sonnensegel, je nach Wetter und genug offene und geschützte Liegebereiche. Da wir uns in den Tropen befinden, hat es in 13 Tagen 2x geregnet und dann wird halt im Salon getafelt.
Essen übrigens gut, Toast, Bacon(!) Omelette etc. zum Frühstück, Fischcurry, Huhn, Rind, Pasta, Gemüse, Salat, Obst, Mittags und Abends.
Lange Rede, kurzer Sinn, die Tage vergingen wie im Flug und ich hätt locker noch 1,2 Wochen dranhängen können.
Unterm Strich sehr empfehlenswert, ich bin angefixt und komm nächstes Jahr definitiv wieder!
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