Yucatek Divers, Playa del Carmen

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Eissbär200793PADI AOWD50 TGs

Tauchbericht vom 27.12.08 bis 12.01.09: Yucatek D ...

Tauchbericht vom 27.12.08 bis 12.01.09: Yucatek Divers, Playa del Carmen, Mexico.


Bei diesem Urlaub fiel unser Interesse auf das Cenotentauchen.
Wir sind zwei Tauchpaare und hatten uns über www.taucher.net informiert. Da die Basis fast ausschließlich mit 6 Flossen bewertet worden ist, entschieden wir uns für die Yucatek Divers.
Beim Einchecken wurden die Logbücher ordnungsgemäß geprüft und die grobe Bleimenge definiert. Der Bedarf der Leihausrüstung wurde ebenfalls sofort festgestellt.
Die Tauchbasis ist sauber, die Leihausrüstung ist sehr ordentlich. (hatte tadellosen Atemregler geliehen)
Leider mussten die Yucatek Divers den Verlust von Jolanda hinnehmen. Sie muss ein toller Mensch gewesen sein, da der Schock noch allen in den Gliedern saß. Ganz lieben Gruß an Hana(WAUWAU)
Jean-Yves versucht einem jeden Wunsch zu erfüllen, er organisiert alles was man will und gab uns auch noch tolle Ratschläge, wo man in der Stadt lecker essen kann.
Die Männerwelt bei den Yucatek Divers hatte bei uns einen sehr harmonischen Eindruck hinterlassen. Leider muss ich an dieser Stelle die einheimischen Guides ein bisschen kritisieren.
Wenn ich bei einem Cenotentauchgang 7 Minuten im Wasser auf meinen Guide warten muss, der nicht wegen eines anderen Taucher beschäftigt war, ist das dem Gast gegenüber unverschämt. Auch wurde die Lustlosigkeit der einheimischen Guides teilweise zu schlecht kaschiert. Das ist aber wirklich der einzige nicht positive Eindruck!
Die Abrechnung war durchsichtig, plausibel und sehr fair. Ist man Mitglied bei Quality Divers kann man schon richtig viel Geld sparen.

Bei den Cenoten-Tauchgängen startet man morgens mit der Fahrt im Transporter zur Cenote. Unsere Tauchausrüstung war jeden Tag(!) fertig gepackt, wir brauchten uns nur ins Auto setzen und los ging es. Toller Service! Die Briefings wurden auf der Fahrt zur Cenote durchgeführt. Hier möchte ich doch noch Stefan und Alain hervorheben. Wenn man diese Briefing hört, mit welcher Intensität und Begeisterung die Jungs die Abläufe erklären, dann könnte man die Beiden schon um ihren Job beneiden. Wenn man überlegt das die Zwei mehrere tausend Tauchgänge haben und die Augen immer noch funkeln, wie bei einem Kind an Weihnachten. Hat uns alle vier durch die Bank voll beeindruckt. Die zwei verwandeln deine Angst in Neugier ohne, dass man es selbst wirklich begreift. Steht man dann an der Cenote ist die Neugier größer als der Zweifel.
Die letzten Bedenken sind spätestens ausgeräumt, wenn der Guide im Wasser dich noch mal genau ausbleit. Vor jedem Tauchgang wird die 1. Stufe auf Dichtigkeit geprüft. Sicherer geht es nicht!

Wir hatten insgesamt 9 Tage Cenoten getaucht, ausschließlich mit Stefan. Jeder Tauchgang war phänomenal und absolut beeindruckend. Bilder und Emotionen, die man nicht vergisst. Bei dem Gedanken an die Halokline überfliegt einen immer noch einen Hauch von Gänsehaut.
Tausend Dank an dieser Stelle an Stefan.

Zwischen den Tauchgängen gab es Sandwich und Getränke. Die Pausen gingen mit dem Snack und genügend Scherzen ratzfatz vorbei. Es wurde viel Wert darauf gelegt, die Cenoten so anzufahren, das so wenig wie möglich Taucher in der Cenote sind. Auch ein versteckter aber unbezahlbarer Service. Rückkehr war meistens gegen 14.00 Uhr, somit war noch genügend Zeit für Dekobier, Strandlümmlen und Shoppingtouren vorhanden.

Meerestauchen:
Die Cenoten haben uns schon richtig gut gefallen, da aber auch bei uns das Meer als „feeling“ zum Urlaub gehört, tauchten wir einen Tag auf Cozumel. Die Tauchplätze sind o.k., gute Organisation von Jean-Yves, aber die Top-Ten Plazierung von Cousteau ist veraltet und gehört aus jedem (Tauch-)Reiseführer raus.


Hotel:
Wir hatten das Hotel Paraiso Azul gebucht. Dieses Hotel bietet nur Übernachtungen an. Da es aber mitten in der Stadt liegt, im gleichen Quadrat wie die Basis, ist es zu jeder Einkaufs- und Essensmöglichkeit nur ein kleiner Weg. Hat uns besser gefallen, als der ganzen All-Inklusve Schotter. Wer ein Einsiedlerhotel sucht, sollte sich andersweitig orientieren, da die Stadt schon zu feiern weiß. Das Hotel war supersauber und fair von den Preisen. Wer was anderes Bucht ist unserer Meinung nach selber schuld.

Fazit:
Von uns bekommt die Basis 6 Flossen !!!!!!
Wir bedanken uns für die geniale Zeit bei euch und sind uns sicher, dass wir uns wieder sehen.
Nicole, Peter, Wolfgang und die unangefochtene Number 1 (Noemi).



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