Yucatek Divers, Playa del Carmen

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Ich war erstmals – auf Empfehlung von Freunden un ...

Ich war erstmals – auf Empfehlung von Freunden und Kollegen – von Ende September bis Anfang Oktober 2008 bei Yucatec Divers in Playa del Carmen - und auch in Mexiko - und kann im Nachfolgenden ausschliesslich Positives berichten.

Allgemein:
An meinem Ankunftstag nahm mich Basisleiter Jean-Yves in der Hotellobby des „Paraiso Azul’s Casa de Gopala“ persönlich in Empfang und hat mir nach Ablauf der Check-In-Formalitäten unaufgefordert einen Stadtplan von Playa del Carmen in die Hand gedrückt und alle massgeblichen Spots darin eingezeichnet. Eine sehr aufmerksame Hilfestellung zur ersten Orientierung. Am Folgetag konnte ich ganz gemütlich in der Tauchbasis einchecken und mir alles Nötige zeigen lassen.

Die Atmosphäre im Hotel und in der Tauchbasis war sehr sympathisch, entspannt und persönlich. Man erhält auf Anhieb den Eindruck, dass die Angestellten sich hier wohl fühlen und lange schon dabei sind, und diese Stimmung überträgt sich schlagartig auf einen selbst. Die vielen Stammgäste bestätigen das natürlich.

Neben der Tatsache, dass der Anspruch hinsichtlich individueller Wünsche, Sicherheit und korrekter Abwicklung unangefochten erfüllt wird, sind der Gemütlichkeits- und der Spassfaktor auch eindeutig vorhanden! Ob der Gast letztendlich auch Spass hat, liegt dann doch manchmal am Gast selbst 

Hotel:
Das Hotel Paraiso Azul ist eine bezaubernde mittelgrosse und einfache Anlage mit tropisch bewachsenem Innenhof und charmanten Details. Das Ambiente ist entzückend, Sauberkeit und Dienstleistungsgedanke sind vorbildlich.

Frühstück im Haus gibt es nicht, und das angrenzende Casa Tucan ist zur Zeit wegen Renovierung geschlossen. Alternativ kann man (zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls) ins ums Eck liegende „Appetizer“ gehen, das in der Regel bereits um 7 Uhr öffnet, sodass vor dem Tauchen genug Zeit bleibt für den, der ein Frühstück braucht. Auch gegenüber des Hotels gibt es Möglichkeiten für Frühstücker.

Tauchbasis:
Die Tauchbasis ist sehr gut organisiert, die Instructors/Guides ausnahmslos motiviert, kompetent und offensichtlich mit Leidenschaft bei der Arbeit. Die Atmosphäre ist entspannt und im positiven Sinn gemächlich sowie familiär und persönlich, was dem offensichtlichen Bewusstsein für Fachkompetenz, Korrektheit und Sicherheit - mit dem richtigen Spassfaktor wohlgemerkt - keinerlei Abbruch tut.

Tauchbetrieb:
Je nach Kapazität, Wetter (manche Cenoten nur mit Sonneinstrahlung) und Wunsch der Tauchgäste wurden abwechselnd die Cenoten angefahren sowie Tauchgänge im Meer durchgeführt. Ich persönlich fand dies eine schöne und interessante Abwechslung! An manchen Tagen – Anmerkung: es war Nebensaison – wurde wahlweise beides durchgeführt. Wie gesagt, es war abhängig von der Auslastung und teils auch vom Wetter. Es war nicht nur Nebensaison, sondern auch Regenzeit (das Wetter hat dies während meines Aufenthalts ziemlich wörtlich genommen).

Tauchen im Meer:
Man ist um 08:00 Uhr in der Basis, zieht sich dort tauchfertig an (nur das Nötigste aufs Boot mitnehmen) und geht zu Fuss ca. 3 Minuten zum Strand, wo man direkt aufs relativ kleine (und ortstypische) Tauchboot zusteigt. Die restliche Ausrüstung wird vom Staff zum Strand transportiert. 2 Tank Dive mit kleiner Oberflächenpause, zurück waren wir meistens gegen 12:00 Uhr mittags.

Wassertemperatur ca. 28/29 Grad Celsius. Sicht relativ gut. Ich muss sagen, für karibische Verhältnisse waren die Tauchgänge wirklich gut! Grosse und zahlreiche Schulen Snapper, Makrelen, Tarpunes, Echte Karrettschildkröten zu Hauf, Great Barracudas, 1 rotes Seepferdchen, Halskrabben (mir bislang unbekannt – sie dekorieren sich selbst mit Schwämmen und Korallenstückchen), und – ein Reisenglück – ein Schwarm aus so vielen Fischen (wir konnten die Spezies nicht 100%ig bestimmen), dass sie vom Grund (ca. 15 Meter) bis zur Oberfläche minutenlang eine Wand gebildet haben, durch die man keinen Taucher bzw. auch nichts anderes mehr ausmachen konnte. Der Schwarm hat uns noch zwei weitere Tage „besucht“, war aber zusehends geschrumpft. Es müssen hundert Tausende Tiere gewesen sein, eine echte Besonderheit für Schwarm-Fans!



Tauchen in den Cenoten:
Fahrzeit ab Tauchbasis (Einfindung 08:00 - 08:40, je nach Cenote) ca. 30 – 60 Minuten im Van. Aufbau des Equipments vor Ort.

Wassertemperatur 24-25 Grad Celsius. Sicht: unendlich, entweder bis zur nächsten Wand oder durch die Wasseroberfläche in den Himmel. Für jeden leidenschaftlichen Taucher ein Must!!! Ich bin begeistert und werde es auch das nächste Mal wieder sein 

Jede Cenote ist unterschiedlich in ihrer Beschaffenheit und hat ihre eigenen Besonderheiten. Manche sind stark von den Lichtverhältnissen bzw. vom Wetter abhängig, da man so unglaubliche Effekte wie „Laser“ und „Lichtvorhänge“ wie Smaragde oder Saphire nur mit der richtigen Sonneneinstrahlung erlebt. Andere Cenoten wiederum leben von atemberaubenden Stalaktiten- und Stalagmitenformationen und waldähnlichen Unterwasserlandschaften.

Sämtliche Guides/Instructors sind zertifizierte und erfahrene Höhlentaucher, man ist demnach in den allerbesten Händen geduldiger, kompetenter und erfahrener Guides. Zudem entfernt man sich bei diesen Tauchgängen nie weiter als 60 Meter vom Einstieg.

Aussergewöhnlichster Cenoten-Tauchgang war für mich definitiv „Angelita“. Andere User in diesem Forum haben Angelita bereits recht bildlich und wahrheitsgetreu beschrieben…

Ich danke Basisleiter Jean-Yves für die zuvorkommende Organisation sowie Christine und Polo für schöne und höchstinteressante Tauchgänge. Und Karin, meiner österreichischen „Exil-Landsmännin“, für die genialen Videoaufnahmen und unsere Exil-Ösi-Schmähs! Da ich am meisten mit Stefan getaucht bin: ein ganz besonderes Dankeschön an dich für die geilen Tauchgänge, das Know-How und den Fun! Stefan ist neben seiner Eigenschaft als Top-Guide ein echter Motivationskünstler und versteht es, einem das Bevorstehende eindrücklich – und das zu Recht - schmackhaft zu machen. Nicht zuletzt ein grosses Graçias an die restliche zuvorkommende und sympathische Crew in der Basis und auf dem Boot!!

Von mir gibt’s daher – wie könnte es anders sein - alle sechs Flossen und eine ehrlich gemeinte Weiterempfehlung!

Liebe Grüsse aus Zürich und hoffentlich bis bald
Babsi
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