Wir waren Februar 2008 in Mexico/Playa del Carmen ...
Wir waren Februar 2008 in Mexico/Playa del Carmen.
Anreise:
Gebucht hatten wir einen 3 Wochen Pauschalurlaub in Mexico / Playa del Carmen. Im Vorfeld hatten wir uns im Internet über Tauchen in Mexico informiert und konnten noch einige Zusatzinformationen auf der Messe Boot in Düssseldorf bzgl. Tauchbasen einsammeln.
Die Anreise war relativ unkompliziert, 11 Stunden Flug Düsseldorf nach Cancun, 1 Stunde Einreise und eine Stunde Transfer nach Playa del Carmen.
Unterkunft:
Gebucht hatten wir ein kleines Stadthotel in Playa del Carmen Zentrum, ca 3 Minuten vom Strand entfernt und 1 Minute von der Hauptrestaurantmeile (5th Avenue). Wir hatten explizit kein „all inclusive“ Hotel gebucht, da Mexico und im speziellen Playa del Carmen ein Fülle von Restaurants mit gutem Essen und leckeren Drinks zu bieten an. Für alle Interessierten:das seitens Yucatec angebotenen Hotel machte auch einen guten Eindruck und ist ebenfalls gut gelegen. (Infos bei Yukatec)
Reisezeit/Wetter:
Wir hatten Glück mit dem Wetter, was bedeutet , das es immer mal wieder bewölkt war und es auch 3-4 mal einen kurzen Regenschauer gab, An den absolut wolkenfreien Tagen war es schon drückend heiß. Temperaturen: tagsüber bei 30 Grad, abends bei 22 Grad Celsius.
Der Ort:
Playa del Carmen ist kein Fischerdorf! Es herscht gehörig Trubel, aber durchaus angenehm. Restaturants gibt es in Hülle und Fülle, von „Idyllisch am Strand gelegen“, über Touri-Tempel auf „der Fünften“, bis zu recht authentischen mexikanischen Restaurants 100 meter abseits des Trubels. Hier ist für jeden was dabei. Den Strand würde ich in zwei Abschnitte einteilen: Direkt nördlich vom der Fähranlegestelle: Schön, aber schon recht vereinnahmt von Strandbars, Strandhotels und Fischerbooten.
Sowie weiter nördlich von der Fähre (ca. 2 km), wo derzeit (Stand 02/2007) noch keine bis wenig Hotels sind und der Strand breiter ist. Am Strand liegen und Wasserspass ist an beiden Abschnitten gut möglich, wer es etwas ruhiger haben will, geht halt weiter nördlich. Wir waren meistens im ersten Abschnitt wg. der Nähe zum Hotel und zu den Strandbars .
Tauchen:
Wir hatetn uns bereits im Vorfeld informiert und haben nach kurzem „Lagecheck“ dann auch bei Yukatec Divers eingecheckt.
Lage:
Die Basis liegt nicht in direkter Strandlage, von der Basis sind es ca. 3-4 Minuten bis zum Strand.
Personal:
Das Personal war sehr freundlich, die Tauchguides waren kompetent, freundlich und hilfsbereit.
Austattung:
Da wir unser eigenes Equipment hatten, kann ich zur Leihausrüstung wenig sagen. Die Flaschen waren jedenfalls in gutem Zustand.
Das Boot:
Sicherlich eine Schwachstelle bei Yukatec. Das Boot ist tadellos, jedoch für den teilweise auftretenden Wellengang zu klein. Auf das Mitnehmen von eigenen Sachen (Handtücher, Lesestoff, etc.) muß man gänzlich verzichten. Übrigens: Yukatec befindet sich da in guter Gesellscahft, ich konnte vor Playa keine größeren Boote anderer Tauchbasen ausmachen. (scheint also Orststandard zu sein).
Organisation:
Mann trägt sich spätetstens am Vortag für die gewünschten Tauchgänge ein. Falls man sich früher einträgt, hat man bezgl. des Tauchplatzen „Wunschrecht“, also „wer zuerst kommt, malt zuerst“.
Tauchen:
Hier muß man sicherlich zwischen Meerwasser und Cenoten/Höhlentauchen unterscheiden, da dieses völlig verschieden ist.
Meerwassertauchen:
Für die Meerwassertauchgänge werden alle Sachen in der Tauchbasis gepackt. Dort findet ach das Briefing statt. Auch den Neo zieht man dort schon an, das es auf dem Boot recht eng ist. Dann maschiert man 3-4 Minuten Rictung Strand, das Equipment wird von der Tauchbasis zum Strand gebracht. Dort bring man (mit Außnahme der Flaschen) seine komplette Ausrichtung inkl. Blei selber aufs Boot (schon recht mühsam). Einen Jetty gibt es nicht, man „boardet“ durchs Wasser. Dann geht’s mit dem Boot zu den Tauchplätzen, je nach Wellengang ziwschen 10 Minuten und 45 Minuten entfernt.
Unterwasserwelt: Sicherlich nicht mit den Malediven oder dem roten Meer vergleichbar, da die Riffwände oder Dropoffs fehlen. Nette Schwarmfische, viele Schildkröten, Seepferdchen und ….
… Bullenhaie. Sicherlich ein absoluts „Hailight“ ist das Tauchen mit den Bullsharks, aus meiner Sicht ein absolutes Muss.
Lohneswert ist ein Abstecher nach Cozumel, wo die Riffe wesenlich schöner sind. Dieses wird über Yukatan organisiert und ist problemlos. Cozumel als Urlaubsziel hat mich jedoch nicht angelacht, da sehr amerikanisch und von Kreuzfahrtschiffen stark besucht.
Cenotentauchen:
Cenoten sind auf Yukatan Süßwasser Unterwasserhöhlen, welche durch Auswaschung im Kalkgestein entstanden sind. Es gibt reichlich davon auf Yukatan, und einige davon sind kommerziell betauchbar.
Die Cenoten sind zwischen 20 Minuten und 45 Minuten von der Tauchbasis entfernt, erreicht werden sie mittels Transport im Kleinbus. Das Briefing gibt’s auf der Fahrt, vor Ort wird „aufgerödelt“ und je nach Cenote efolgt ein kurzer Gang zur Cenote. Betaucht wird der vordere Höhlenbereich, Cavern genannt, man bewegt sich maximal 60 Meter in die Höhle hinein. Ich empfand das Höhlen/Caverntauchen als absolute Berreichung meiner Taucherfahrung. Das liegt sicherlich an den Gegebenheiten mit einer Sicht größer 100 Meter und Salz/Süßwasserschichten unter Wasser, als auch am auftretenden „Höhlenfeeling“, obwohl „echtes Höhlentauchen“ eine ganz andere Hausnummer darstellt für die man eine Spezialausbildung benötigt. Unbedingt hervorzuheben ist die Leistung des Tauchguides (Nach Stefan fragen!), welcher es auf der einen Seite schafft, einem ein Gefühl von Sicherheit in einer neuen Umgebung zu geben, als auch mit seinem Enthusiasmus schafft jeden Tauchgang zu einem neuen Erlebniss zu machen. Uns hat es jedenfalls erwischt und wir haben 14 mal die Cenoten betaucht (plus 6 Meerwassertauchgänge).
Fazit:
7 Flossen fürs Cenotentauchen und 5 Flossen für Meerwassertauchen, macht in Summe 6 Flossen. Eine empfehlenswerte Tauchbasis an einem Ort wo man Abendunterhaltung, Kultur und Tauchen verbinden kann..
Carsten und Petra Thielepape
Anreise:
Gebucht hatten wir einen 3 Wochen Pauschalurlaub in Mexico / Playa del Carmen. Im Vorfeld hatten wir uns im Internet über Tauchen in Mexico informiert und konnten noch einige Zusatzinformationen auf der Messe Boot in Düssseldorf bzgl. Tauchbasen einsammeln.
Die Anreise war relativ unkompliziert, 11 Stunden Flug Düsseldorf nach Cancun, 1 Stunde Einreise und eine Stunde Transfer nach Playa del Carmen.
Unterkunft:
Gebucht hatten wir ein kleines Stadthotel in Playa del Carmen Zentrum, ca 3 Minuten vom Strand entfernt und 1 Minute von der Hauptrestaurantmeile (5th Avenue). Wir hatten explizit kein „all inclusive“ Hotel gebucht, da Mexico und im speziellen Playa del Carmen ein Fülle von Restaurants mit gutem Essen und leckeren Drinks zu bieten an. Für alle Interessierten:das seitens Yucatec angebotenen Hotel machte auch einen guten Eindruck und ist ebenfalls gut gelegen. (Infos bei Yukatec)
Reisezeit/Wetter:
Wir hatten Glück mit dem Wetter, was bedeutet , das es immer mal wieder bewölkt war und es auch 3-4 mal einen kurzen Regenschauer gab, An den absolut wolkenfreien Tagen war es schon drückend heiß. Temperaturen: tagsüber bei 30 Grad, abends bei 22 Grad Celsius.
Der Ort:
Playa del Carmen ist kein Fischerdorf! Es herscht gehörig Trubel, aber durchaus angenehm. Restaturants gibt es in Hülle und Fülle, von „Idyllisch am Strand gelegen“, über Touri-Tempel auf „der Fünften“, bis zu recht authentischen mexikanischen Restaurants 100 meter abseits des Trubels. Hier ist für jeden was dabei. Den Strand würde ich in zwei Abschnitte einteilen: Direkt nördlich vom der Fähranlegestelle: Schön, aber schon recht vereinnahmt von Strandbars, Strandhotels und Fischerbooten.
Sowie weiter nördlich von der Fähre (ca. 2 km), wo derzeit (Stand 02/2007) noch keine bis wenig Hotels sind und der Strand breiter ist. Am Strand liegen und Wasserspass ist an beiden Abschnitten gut möglich, wer es etwas ruhiger haben will, geht halt weiter nördlich. Wir waren meistens im ersten Abschnitt wg. der Nähe zum Hotel und zu den Strandbars .
Tauchen:
Wir hatetn uns bereits im Vorfeld informiert und haben nach kurzem „Lagecheck“ dann auch bei Yukatec Divers eingecheckt.
Lage:
Die Basis liegt nicht in direkter Strandlage, von der Basis sind es ca. 3-4 Minuten bis zum Strand.
Personal:
Das Personal war sehr freundlich, die Tauchguides waren kompetent, freundlich und hilfsbereit.
Austattung:
Da wir unser eigenes Equipment hatten, kann ich zur Leihausrüstung wenig sagen. Die Flaschen waren jedenfalls in gutem Zustand.
Das Boot:
Sicherlich eine Schwachstelle bei Yukatec. Das Boot ist tadellos, jedoch für den teilweise auftretenden Wellengang zu klein. Auf das Mitnehmen von eigenen Sachen (Handtücher, Lesestoff, etc.) muß man gänzlich verzichten. Übrigens: Yukatec befindet sich da in guter Gesellscahft, ich konnte vor Playa keine größeren Boote anderer Tauchbasen ausmachen. (scheint also Orststandard zu sein).
Organisation:
Mann trägt sich spätetstens am Vortag für die gewünschten Tauchgänge ein. Falls man sich früher einträgt, hat man bezgl. des Tauchplatzen „Wunschrecht“, also „wer zuerst kommt, malt zuerst“.
Tauchen:
Hier muß man sicherlich zwischen Meerwasser und Cenoten/Höhlentauchen unterscheiden, da dieses völlig verschieden ist.
Meerwassertauchen:
Für die Meerwassertauchgänge werden alle Sachen in der Tauchbasis gepackt. Dort findet ach das Briefing statt. Auch den Neo zieht man dort schon an, das es auf dem Boot recht eng ist. Dann maschiert man 3-4 Minuten Rictung Strand, das Equipment wird von der Tauchbasis zum Strand gebracht. Dort bring man (mit Außnahme der Flaschen) seine komplette Ausrichtung inkl. Blei selber aufs Boot (schon recht mühsam). Einen Jetty gibt es nicht, man „boardet“ durchs Wasser. Dann geht’s mit dem Boot zu den Tauchplätzen, je nach Wellengang ziwschen 10 Minuten und 45 Minuten entfernt.
Unterwasserwelt: Sicherlich nicht mit den Malediven oder dem roten Meer vergleichbar, da die Riffwände oder Dropoffs fehlen. Nette Schwarmfische, viele Schildkröten, Seepferdchen und ….
… Bullenhaie. Sicherlich ein absoluts „Hailight“ ist das Tauchen mit den Bullsharks, aus meiner Sicht ein absolutes Muss.
Lohneswert ist ein Abstecher nach Cozumel, wo die Riffe wesenlich schöner sind. Dieses wird über Yukatan organisiert und ist problemlos. Cozumel als Urlaubsziel hat mich jedoch nicht angelacht, da sehr amerikanisch und von Kreuzfahrtschiffen stark besucht.
Cenotentauchen:
Cenoten sind auf Yukatan Süßwasser Unterwasserhöhlen, welche durch Auswaschung im Kalkgestein entstanden sind. Es gibt reichlich davon auf Yukatan, und einige davon sind kommerziell betauchbar.
Die Cenoten sind zwischen 20 Minuten und 45 Minuten von der Tauchbasis entfernt, erreicht werden sie mittels Transport im Kleinbus. Das Briefing gibt’s auf der Fahrt, vor Ort wird „aufgerödelt“ und je nach Cenote efolgt ein kurzer Gang zur Cenote. Betaucht wird der vordere Höhlenbereich, Cavern genannt, man bewegt sich maximal 60 Meter in die Höhle hinein. Ich empfand das Höhlen/Caverntauchen als absolute Berreichung meiner Taucherfahrung. Das liegt sicherlich an den Gegebenheiten mit einer Sicht größer 100 Meter und Salz/Süßwasserschichten unter Wasser, als auch am auftretenden „Höhlenfeeling“, obwohl „echtes Höhlentauchen“ eine ganz andere Hausnummer darstellt für die man eine Spezialausbildung benötigt. Unbedingt hervorzuheben ist die Leistung des Tauchguides (Nach Stefan fragen!), welcher es auf der einen Seite schafft, einem ein Gefühl von Sicherheit in einer neuen Umgebung zu geben, als auch mit seinem Enthusiasmus schafft jeden Tauchgang zu einem neuen Erlebniss zu machen. Uns hat es jedenfalls erwischt und wir haben 14 mal die Cenoten betaucht (plus 6 Meerwassertauchgänge).
Fazit:
7 Flossen fürs Cenotentauchen und 5 Flossen für Meerwassertauchen, macht in Summe 6 Flossen. Eine empfehlenswerte Tauchbasis an einem Ort wo man Abendunterhaltung, Kultur und Tauchen verbinden kann..
Carsten und Petra Thielepape
Du kannst deinen Urlaub direkt bei dieser Tauchbasis buchen