Loloata Island Resort (Inaktiv)

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Papua-Neuguinea, sicherlich kein Wellness- und Er ...

Papua-Neuguinea, sicherlich kein Wellness- und Erholungsurlaub, viel mehr Abenteuer und eine grandiose Anhäufung unvergesslicher Eindrücke und Momente. Die Anreise ins LOLOATA Island Resort ist zugegebenermaßen kein Spaziergang. Von Frankfurt via Singapur geht es nach Port Moresby. Von dort aus ist das Resort nach kurzer Auto- und 10-minütiger Bootsfahrt erreicht.

UNTERKUNFT:
Loloata, was so viel bedeutet wie ´ein Hügel´, ist eine kleine Insel, auf der es für uns immer wieder Neues zu entdecken gibt. Schon beim ersten Gang über den langen Bootssteg kommen wir aus dem Staunen kaum heraus. Millionen kleiner Fische, geballt zu einem riesigen Schwarm, heißen uns willkommen. Bevor wir unser Zimmer erreichen, kreuzen die ersten neugierigen Wallabees unseren Weg. Zu den kleinen Kängurus gesellen sich die wunderschönen Krontauben. Die unzähligen Seekobras an Land runden das Bild eines tropischen Tiergartens ab. Die Unterkünfte sind einfach, zweckmäßig eingerichtet und tip-top sauber. Jeden Tag gibt es frische Bettwäsche und neue Handtücher. Für die Unterwasserfotografen unter uns gibt es 24-Stunden-Stromversorgung.

ESSEN:
Das Essen ist abwechslungsreich und lecker. Das Frühstück bestellt man à-la-carte, mittags wurde meist ein Buffet aufgebaut, abends ein 3-Gang-Menü serviert. Beim Abendessen erzählt Inhaber Dik Knight beim gemeinsamen Gläschen Rotwein auch gerne seine Geschichten aus vergangenen Zeiten. Herrlich. Man sitzt zusammen, lässt das Erlebte vom Tage Revue passieren.

TAUCHEN:
Wie es überall auf der Welt sein kann, muss man beim Tauchen zur rechten Zeit am rechten Ort sein. Leider hatten wir das Pech während unseres Aufenthaltes unsere Tauchgänge nur mit mäßiger Sicht absolvieren zu können. Teilweise waren heftige Strömungen und geringe Sichtweiten zugegen. Vielleicht nichts für blutige Anfänger. Allerdings, wer Wrack-Tauchgänge liebt, ist hier definitiv im Paradies. Keine künstlich versenkten Wracks, hier findet man noch echte Relikte aus dem 2. Weltkrieg. Der A-20 Havoc Bomber wurde eigens 1980 von Resortinhaber Dik Knight persönlich entdeckt. Die schlechten Sichtweiten während unseres Aufenthalts trugen jedoch zu einer noch mystischeren Stimmung bei unseren Tauchgängen bei. Unter den 30 verschiedenen Tauchplätzen, die angefahren werden können, bestechen die etwas weiter entfernten Riffe durch tolle Sichtweiten sowie einen überdurchschnittlichen Fischbestand an Groß-und Kleinfisch. An Suzie´s Bommie werden wir regelrecht in eine Fischsuppe geworfen. Wir entdecken die ersten Weißspitzen- und Grauen Riffhaie. Beim Lion Island Muck-Dive zeigt uns Dive-Guide Rob sechs Geisterfetzenfische auf einmal. Danach gibt´s für uns Unterwasserfotografen einen gut getarnten Frogfish. Fotografenherz, was willst Du mehr.

FAZIT:
Wir verbrachten 5 Nächte im LOLOATA Island Resort. Es fehlte uns an Nichts. Die Dive Crew und die Mitarbeiter waren immer freundlich und hilfsbereit. Die Tauchgänge wurden auf die Wünsche der Gäste und unter Berücksichtigung der Gezeiten abgestimmt. Schade, dass die letzte Bewertung schon so lange zurückliegt, denn das LOLOATA Island Resort ist mit Sicherheit einen Aufenthalt wert. Es eignet sich perfekt als Start in einen längeren PNG-Aufenthalt oder als Zwischenstopp anstelle einer Übernachtung in Port Moresby.


Blick auf Loloata Island


Krontaube


Intakte und bunte Unterwasserwelt


Mystische Stimmung beim Wrack-Tauchgang


Ausblick vom höchsten Punkt der Insel


A-20 Havoc Bomber


Seekobra beim Landgang


Fischschwarm am Jetty


Das Team vom LOLOATA Island Resort