Leider kein Tauchertraum
Ich war im Oktober während einer mehrwöchigen Reise in Papua Neu Guinea eine Woche mit 4 Tauchtagen im Lissenung Island Resort.
Ich teile die vorhergehenden Bewertungen nicht.
Resort:
Bungalows mit einfacher rudimentärer Ausstattung, die schon lange keine Renovierung mehr gesehen haben.
Sehr kleiner Sandstrand an dem die Boote der Tauchbasis liegen. Strandzugang von den Bungalows nicht möglich.
Sehr gute Verpflegung, mengenmässig auf Diätniveau. Jeder (!) Gast hat während meiner Anwesenheit Nachschlag angefragt und auch bekommen.
Tauchgründe:
Insgesamt enttäuschend. Die Sicht war schlecht (bedingt durch El Nino?). Die Sichtweite betrug 10-15 m. Es wurden nur eine Handvoll Plätze angefahren. Diese liegen weit von der Insel entfernt (20-30 Minuten Anfahrt). Die angeblich besten (z.B. Andromeda Passage) waren nicht dabei. Hier gibt es angeblich Ärger mit den Inselbewohnern, die Gebühren für das Tauchen verlangen.
Es waren nur wenige Fische zu sehen. Großfisch war nicht zu entdecken. Es zeigten sich nur ein paar kleinen Weißspitzriffhaien. Auch hier zeigt sich der weltweite Trend, dass die Menge der Fische stark zurückgeht.
Tauchbasis:
Das Leihequipment war sich in schlechtem Zustand. Die Atemregler blubberten aus fast allen Dichtungen. Gleiches galt für die Jackets. Ein Taucher hat sein Leihjacket vor der Ausfahrt zum Glück getestet und festgestellt, dass es keine Luft hält. Bei der Montage für die Gäste hat das niemand von den Guides getestet/bemerkt.
Das Deck des Tauchbootes war spiegelglatt (als hätte man Schmierseife ausgekippt) - nicht ungefährlich. Ein Notfall-Sauerstoffkoffer war nicht vorhanden. Für jeden Taucher gab es für den 2. Tauchgang 1 weitere Flasche. Ersatzflasche(n) waren nicht an Bord.
Die Basis und die Guides handelten nicht sehr professionell. Am 2. Tag ging uns auf der Rückfahrt zur Insel fast der Sprit aus (letzten km in Schleichfahrt). Auf Rückfrage wurde entgegnet, dass man genug Sprit habe. Es nützt wenig, wenn man diesen nicht mitnimmt. Am 3. Tag wurde eine australische Taucherin in Kainähe "geangelt". Dabei bohrte sich ein Angelhaken in den Mittelfinger der rechten Hand. Beide Guides hatten weder ein Messer noch einen Linecutte dabei. Ein Taucher der Gruppe mußte mit seinem Messer aushelfen und die Taucherin freischneiden.
Teilweise wurde das Tauchboot total überladen. Am 4. Tag waren wir inklusive Diveguides 12 Taucher, so dass das Boot beim Fertigmachen zum tauchen fast gesunken wäre. Ein zweites vor dem Resort liegendes Boot wurde nicht eingesetzt (kein funktionierender Motor vorhanden).
Anreise/Transfer:
In PNG ist die kurzfristige Flugabsage/-verschiebung der Inlandsflüge eher die Regel als die Ausnahme. Das traf auch während meines Aufenthalts zu.
Ich teile die vorhergehenden Bewertungen nicht.
Resort:
Bungalows mit einfacher rudimentärer Ausstattung, die schon lange keine Renovierung mehr gesehen haben.
Sehr kleiner Sandstrand an dem die Boote der Tauchbasis liegen. Strandzugang von den Bungalows nicht möglich.
Sehr gute Verpflegung, mengenmässig auf Diätniveau. Jeder (!) Gast hat während meiner Anwesenheit Nachschlag angefragt und auch bekommen.
Tauchgründe:
Insgesamt enttäuschend. Die Sicht war schlecht (bedingt durch El Nino?). Die Sichtweite betrug 10-15 m. Es wurden nur eine Handvoll Plätze angefahren. Diese liegen weit von der Insel entfernt (20-30 Minuten Anfahrt). Die angeblich besten (z.B. Andromeda Passage) waren nicht dabei. Hier gibt es angeblich Ärger mit den Inselbewohnern, die Gebühren für das Tauchen verlangen.
Es waren nur wenige Fische zu sehen. Großfisch war nicht zu entdecken. Es zeigten sich nur ein paar kleinen Weißspitzriffhaien. Auch hier zeigt sich der weltweite Trend, dass die Menge der Fische stark zurückgeht.
Tauchbasis:
Das Leihequipment war sich in schlechtem Zustand. Die Atemregler blubberten aus fast allen Dichtungen. Gleiches galt für die Jackets. Ein Taucher hat sein Leihjacket vor der Ausfahrt zum Glück getestet und festgestellt, dass es keine Luft hält. Bei der Montage für die Gäste hat das niemand von den Guides getestet/bemerkt.
Das Deck des Tauchbootes war spiegelglatt (als hätte man Schmierseife ausgekippt) - nicht ungefährlich. Ein Notfall-Sauerstoffkoffer war nicht vorhanden. Für jeden Taucher gab es für den 2. Tauchgang 1 weitere Flasche. Ersatzflasche(n) waren nicht an Bord.
Die Basis und die Guides handelten nicht sehr professionell. Am 2. Tag ging uns auf der Rückfahrt zur Insel fast der Sprit aus (letzten km in Schleichfahrt). Auf Rückfrage wurde entgegnet, dass man genug Sprit habe. Es nützt wenig, wenn man diesen nicht mitnimmt. Am 3. Tag wurde eine australische Taucherin in Kainähe "geangelt". Dabei bohrte sich ein Angelhaken in den Mittelfinger der rechten Hand. Beide Guides hatten weder ein Messer noch einen Linecutte dabei. Ein Taucher der Gruppe mußte mit seinem Messer aushelfen und die Taucherin freischneiden.
Teilweise wurde das Tauchboot total überladen. Am 4. Tag waren wir inklusive Diveguides 12 Taucher, so dass das Boot beim Fertigmachen zum tauchen fast gesunken wäre. Ein zweites vor dem Resort liegendes Boot wurde nicht eingesetzt (kein funktionierender Motor vorhanden).
Anreise/Transfer:
In PNG ist die kurzfristige Flugabsage/-verschiebung der Inlandsflüge eher die Regel als die Ausnahme. Das traf auch während meines Aufenthalts zu.