Dive Tutukaka, Tutukaka, Whangarei

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smurrAOWD50 TGs

Während meines Neuseelandurlaubs im März wollte i ...

Während meines Neuseelandurlaubs im März wollte ich es mir natürlich nicht entgehen lassen wenigstens zwei Tauchgänge zu machen.
Die Tauchbasis Dive Tutukaka wurde uns im Motel empfohlen und wir haben uns dann auch gleich dafür entschieden.
Wir haben uns am Abend vorher dort angemeldet. Beim ´Einchecken´ wollten sie eigentlich nicht viel wissen. Name, Art es Brevets und die Anzahl der Tauchgänge. Die komplette Leihausrüstung sollten wir am nächsten Morgen bekommen.
Am Morgen der Tauchgänge haben wir uns um 08.00 Uhr morgens dort eingefunden. Dem ersten Anschein nach herrschte ein ziemlichen durcheinander. was sich aber als durchaus geordnet entpuppte. Diesmal wurden wir auch nach unseren Brevets gefragt. Nach dem Vorzeigen der Karte und der Bezahlung (209 NZ$, ca. 115 € für zwei Tauchgänge und kompletter Ausrüstung) gings zur Einkleidung. Diese wurde von den Tauchguides durchgeführt. Ein kurzes barfüßiges testen der Flossen und ein überstreifen der Eisweste sollte genügen. Die Guides haben darin aber anscheinend Übung. Beim Tauchen gab es keine Probleme wegen der Größe der Ausrüstung. Ansonsten braucht man sich um nichts kümmern. Die Ausrüstung wird zum Boot gebracht, das Blei vorbereitet. Nach dem Tauchen einfach runter vom Boot und ab zum Deko Bier. Kein Ausrüstung waschen aufhängen usw. Ne tolle sache.

Zum Tauchen.
Während der Ausfahrt wurden wir nochmal zu unseren bisherigen Tauchgängen befragt und wieviel Blei wir haben wollten. Dabei habe ich festgestellt, das die etwas bleisüchtig sind da unten. Ich wollte so 8 - 9 kg mitnehmen. Die Guids meinten ich bräuchte auf jeden Fall 10 - 12 kg. Wir haben uns dann auf 10 kg geeinigt. Nach einem kurzen Test im Wasser haben Sie mir nochmal 2kg aufgehallst. Die arbeiten anscheinend nach der Devise: Hauptsache untergehen. Hoch bringen wir sie schon irgendwie.
Wie haben uns entschieden, da wir mit 50 Tauchgängen noch nicht so richtig erfahren sind und uns nicht ums navigieren kümmern wollten, einen Tauchgiude zu nehmen. Der kostete nichts extra. War im Preis inklusive. Hat auch alles gut funktioniert.

Tauchplatz.
Wir sind zu zwei Tauchplätzen an den Poor Knight Islands gefahren. Die werden dort als ´The best sup-tropical diving in the world´ angepriesen.
Das Wetter war zwar alles andere als subtropisch (bewölkt und nachmittags regen) aber das tauchen war trotzdem klasse. Ganz anders als in Ägypten. Riesige Felsbrocken bewachsen mit sehr großem Seegras und Korallen. War irgendwie wie Tauchen in einem Labyrinth. Zwischen und unter dem Seegras durch.
Schade das wir nur einen Tag zum tauchen eingeplant hatten. Es waren trotz des schlechten Wetters tolle Tauchgänge.

Die Basis ist auf jeden fall auch zu empfehlen. Mit etwas mehr Entschlossenheit kann man bestimmt auch der Bleisucht entkommen.

Tutukaka wird mich bestimmt irgendwann wiedersehen.