Dive Resort Seychelles (Hotel The Plantation Club), Mahé

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DaimyoCMAS*29 TGs

Meide die Menge - tauche im Süden !

Lautet der Leitspruch dieser Basis.
Meine Frau und ich waren am 29.11.2018 aufgrund der durchweg positiven Bewertungen, für zwei Tauchgänge hier.
Wie bei allen bislang besuchten Tauchbasen, buchte ich online im voraus.
Jedoch erhielt ich hierauf keine Bestätigung, erst auf die zweite Kontaktaufnahme erhielt ich eine Reaktion, mit der Aufforderung, sich vorab telefonisch noch einmal zu melden.
Okay....
Desweiteren wurden wir aufgefordert, aufgrund unserer Selbstanreise um 08.30 Uhr an der Basis zu sein, da es um 09.00 Uhr los gehen sollte.
Aufgrund des Verkehrschaos in Victoria kamen wir jedoch erst um 08.50 Uhr vor Ort an und waren immer noch die ersten Gäste für den vorgesehenen Tauchgang !

Die Basis machte auf uns einen recht versifften und herunter gekommen Eindruck.
Das wir angekommen waren, wurde aufgrund des allgemeinen "Wholings" nur beiläufig zur Kenntnis genommen und die Brevets wurden kurz gecheckt und die Leihausrüstung zugeteilt.
Die ärztliche Tauchbescheinigung wollte, wie auf den anderen beiden Basen, bei welchen wir hier auf den Seychellen waren, erneut niemand sehen.
Mit dem Tauchbasenbesitzer Leo (welchen wir vom Namen / Bild her von der Homepage her kannten) wechselten wir ein paar Sätze in deutsch.

Getaucht wurde mit Scubapro-Ausrüstung, welche querdurch auch schon bessere Zeiten gesehen hatte und den Eindruck der Basis noch einmal unterstrich.
Die Ausrüstung wurde anschließend von jedem selbst zum Boot gebracht und es wurde auf dem Weg zum ersten Tauchspot ein kurzes Briefing gehalten. Für uns 12 Taucher standen zwei Guides bereit.
Wir tauchten mit Sarah, welche ihren Job ordentlich verrichtet.
Zur Oberflächenpause wurde ein Resort angefahren, wo die benutzten Flaschen getauscht wurden wir uns solange am Strand / im Schatten der Palmen aufhielten.
Anschließend bekam jeder eine kleine Flasche Wasser und zwei Packungen Chracker machten die Runde.

Nach dem zweiten Tauchgang ging es zurück zur Basis, wo sich die Crew gleich um die benutzte Ausrüstung kümmerte und man meiner Meinung nach als Gast wieder zu kurz kam / stehen gelassen wurde.
Nach vollendetem Logbuch stempeln (in eigener Regie - den Stempel musste man sich selbst im Office beschaffen) und dem bezahlen mit Kreditkarte (zwei Tauchgänge für jeweils zwei Personen + Leihausrüstung für 220 Euro) verließen wir so unbeachtet die Basis wieder, wie wir sie aufgesucht hatten.

Fazit:
Es war okay, aber noch einmal würde ich die Basis nicht wählen, geschweige denn den zweistündigen Anfahrtsweg hierfür in Kauf nehmen.
Desweiteren sieht es auf der Basis deutlich anders aus, als auf den hier eingestellten Bildern.
Einfach mal googlen. ;)