Dragonfly Airtrim

8 Bewertungen

Ich möchte jetzt auch hier noch ein paar Kommenta ...

Ich möchte jetzt auch hier noch ein paar Kommentare zu dem Jacket abgeben.

Ich habe mir diese Jacket vor ca. 2 Jahren als Tauchlehrling neu gekauft. Meine Ausbildung und den Großteil meiner jetzigen Tauchgänge habe ich mit diesem Jacket bewältigt.
Ich war und bin mit diesem System komplett zufrieden.

Jetzt zu den Einzelheiten.

Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist rund herum gut gelungen und sehr robust.

Einzelne Ausstattungen:
1. Der Schlauch für die manuelle Befüllung ist nicht so der Bringer, wie schon meine Vorredner beschrieben haben.
2. Die D-Ringe sind sehr stabil, aber zu wenige in der Anzahl.
3. Die Taschen sind gut zu erreichen und ausreichend groß.
4. Die Tasche für die Trimmbleistücke sind gut positioniert und ausreichend groß.
5. Die Taschen für das integrierte Blei-System sind mir am Anfang etwas klein gewesen, da ich noch mit recht viel Blei unterwegs war (je Tasche 2,5kg Bleibeutel). Dies hat sich aber mittlerweile gelegt, so dass diese sich auch gut lösen lassen.
6. Das Highlight, das Airtrim-System ist einfach die feinste Sache beim Tauchen. Seit ich in dem letzten Jahr wieder einmal mit einem Inflator-System tauchen war, möchte ich dieses Airtrim-System nicht mehr missen.

Die Schwimmlage:
..ist einfach Klasse. Man liegt wirklich annähernd waagerecht im Wasser, insofern man auch Blei in den Trimbleitaschen hat.

Funktion des Be- und Entlüftens:
Funktioniert zu 95% in jeder Schwimmlage. Eine Ausnahme bildet die absolute Waagerechte. Dabei muss man sich einfach ein wenig nach oben oder unten drehen und schon funktioniert dies wieder einwandfrei.

FAZIT: Wenn es dieses Jacket jetzt noch geben würde, wäre ich bestimmt wieder ein Käufer dieses Modelles.
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Ich habe mir das Dragonfly Airtrim zu Beginn mein ...

Ich habe mir das Dragonfly Airtrim zu Beginn meiner Tauchausbildung gekauft und möchte nach ca. 25 Tauchgängen damit nun ein erstes Fazit ziehen.

Das Dragonfly ist ein so genanntes ´Hybrid-Jacket´ aus einem ADV- und Wing-Jacket. Konkret sieht das im Fall des Dragonfly so aus, dass sich auf dem Rücken zusätzlich zwei kleine ´Flügelchen´ befinden, die für eine bessere Schwimmlage unter Wasser sorgen. Im direkten Vergleich mit einem Mares Vector 1000 kann ich die angenehmer ausbalancierte Schwimmlage bestätigen, die gerade mich als Anfänger in eine bessere (also waagerechte) Körperlage bringt. An der Oberfläche stellt sich leider keine ohnmachtssichere Lage ein, d.h. das Jacket drückt mich langsam aufs Gesicht.

Darüber hinaus ist das Jacket mit dem Airtrim-System ausgerüstet. Das heisst, es gibt keinen Faltenschlauch, statt dessen wird der Inflatorschlauch an das Airtrim-System angeschlossen, das über zwei Knöpfe (Luft rein, Luft raus) den Luftzu- und -abfluss in/aus dem Jacket über pneumatische Ventile reguliert. Die Bedienung ist idiotensicher und funktioniert gut. Der Vorteil gegenüber der Faltenschlauchlösung besteht darin, dass man nicht mehr lange nach dem Inflator suchen muss und zum Luft ablassen muss man keinen Faltenschlauch hochhalten. Angeblich ist es sogar in jeder Schwimmlage möglich, das Jacket zu entleeren, was ich jedoch nicht bestätigen kann. Statt dessen muss man eine möglichst aufrechte Körperhaltung annehmen, um den letzten Rest Luft zu entfernen. Alternativ stehen, wie gewohnt, noch zwei Schnellablässe (Schulter rechts und unten an einem der Flügelchen) zur Verfügung. Der grösste Nachteil des Airtrim-Systems besteht in der mangelhaft realisierten Möglichkeit, das Jacket mit dem Mund zu belüften. Mares hat dazu in der rechten Jackettasche (die dadurch auch für nichts anderes zur Verfügung steht) einen weichen Silikonschlauch angebracht. Soweit so schlecht, denn es ist schier unmöglich, damit Luft in das Jacket zu bringen. Der Schlauch darf nämlich an keiner Stelle geknickt sein, was allein aufgrund des weichen Silikons fast unmöglich ist. Hat man es dennoch irgendwie geschafft, ist das ´hineinpusten´ äusserst anstrengend. An Land funktioniert diese Art der Belüftung zwar einwandfrei, aber UW ist sie praktisch unbrauchbar.

Zu guter Letzt ist das Jacket bleiintegriert und besitzt zwei vordere Bleitaschen, die sicher halten und sich trotzdem im Notfall schnell lösen lassen. Das Einfädeln der Bleitaschen ist nicht weiter problematisch, man muss lediglich darauf achten, dass die Plastiknut an den Taschen in den dafür vorgesehenen Schienen einrastet. Leider fehlen zusätzliche Trimbleitaschen, so dass ich trotzdem noch einen zusätzlichen Bleigurt benötige. Die D-Ringe sind aus Metall, leider gibt es für ein derart teures Jacket zu wenige davon. Mit Zusatzausrüstung wie Lampe, Kompass am Retractor und vielleicht Kamera etc. wird es schon mal knapp.

Fazit: das Jacket ist teuer und bietet für den Preis zu wenig. Die Verarbeitungsqualität ist gut, das Airtrim-System funktioniert angenehm und die Schwimmlage ist hervorragend. Das grösste Manko stellt die schwierige Belüftungsmöglichkeit des Jackets mit dem Mund dar. Da es sich hierbei um ein sicherheitsrelevantes Merkmal handelt, gibt es von mir nur zwei Flossen. Ich werde mich bei meinem nächsten Jacket erneut für ein Hybridjacket entscheiden, jedoch einen klassischen Faltenschlauch-Inflator wählen.

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Jetzt muss ich meinen "Senf" auch noch dazu geben ...

Jetzt muss ich meinen "Senf" auch noch dazu geben. Vor ein paar Wochen kaufte ich mir genanntes Jackett. Nach einigen TG im Schwimmbad mit 5mm Neopren und auch ein paar TG im See mit Trocki, muss ich, die Zusammenfassung vorweg nehmend sagen, dass ich von dem Teil recht angetan bin.

Nun aber mal zu den einzelnen Punkten:

Verarbeitung:
Ich kann nicht klagen. Alles macht einen soliden und wertigen Eindruck.

Gewicht und Packmass:
Das Gewicht kommt mir relativ schwer für offizielle 4,5 Kg vor.
Das Packmass geht über das der meisten ADV-Jacketts hinaus, ist aber noch in einer Reisetasche unterzubringen.

Ringe und Taschen:
Die D-Ringe sind von der Grösse her ok, jedoch sind es zuwenige. Vor allem fehlen mir D-Ringe im Bereich der Taschen. Mit den Taschen und deren Grösse bin ich zufrieden, auch die Reisverschlüsse lassen sich gut bedienen. Der Schlauch in der rechten Tasche stört mich persönlich nicht, schränkt die Nutzbarkeit dieser Tasche jedoch schon etwas ein.

Bleisystem:
Ich benutze das MRS und bin hellauf begeistert! Ein echter Fortschritt im Bereich der Bleisysteme. Die Taschen lassen sich problemlos in das Jackett einführen (der Bauchgurt sollte allerdings noch offen sein) und sicher arretieren. Jedoch sollte man die Taschen, wie schon ein Vorredner schrieb, "verkehrt" herum, d.h. mit dem Auslöseknopf nach unten einsetzen. Ich habe es übrigens bisher mit max. 2X2 Kg pro Seite gefüllt.

Schwimmlage Oberfläche:
Durch die "Flügelchen" hat das Jackett eine Tendenz einen in die Waagrechte zu drücken. Dieses Verhalten ist jedoch nicht so ausgeprägt, dass man damit Probleme haben dürfte. Es ist mir nur durch den direkten Vergleich mit meinem bisherigen ADV-Jackett aufgefallen.

Schwimmlage UW:
Ich kann nur sagen: Sehr angenehm. Ich empfinde es als weitgehend neutral mit einer leichten Tendenz hin zur Waagrechten.

Airtrim-System:
Das System empfinde ich schon nach wenigen TG als echte Weiterentwicklung des Inflators. Kein Inflatorschlauch der rumbaumeld, sondern eine griffgünstig gelegene Steuereinheit. Die pneumatischen Auslassventile sind eine feine Sache, jedoch liegt das untere nicht optimal. Um das Jackett darüber vollständig entleeren zu können muss man nicht nur eine Lage grösser 30 Grad kopfüber einnehmen, sondern sich auch noch etwas nach links drehen.

Alles in allem bereue ich es nicht, mir dieses Jackett gekauft zu haben.
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Ich möchte mal ein paar Dinge über das Dragonfly ...

Ich möchte mal ein paar Dinge über das Dragonfly Airtrimm loswerden, um ggf. den einen oder anderen vor einem Fehlkauf zu bewahren:
Ich habe mit diesem Jacket ca.25 TG absolviert, mit dem ersten nur 4, dann gingen bald alle Nähte auf, und ein Umtausch war fällig.(ca.6 Wochen, ich brauche XL,das gabs scheinbar nur sehr selten bei Mares) Vom Tauchen her ist das schon eine gute Sache, mit dem Airtrimm kommt man nach einer Gewöhnungsphase ganz gut klar, ich tauche hier allerdings nur trocken, was ja auch weniger Tarierung per Jacket bedeutet. Die Entlüftung ist teils langwierig, alledings nur wenn`s ums letzte Restchen geht, zB.Flachwasser. Die Luft geht scheinbar dann nicht sofort aus den Flügeln zum Ablaß.
Jetzt jedoch das größte Problem: Die Bleitaschen sind ein schlechter Witz!!!!!!Trotz mechanischer verriegelung kann man zB. wenn man die Lampe greift oder vor allem beim bücken wenn man die Flossen anzieht den Verschluß entriegeln, der Rest ist dann ganz einfach: das Blei fällt nicht sofort raus, sondern erst später---prima, ich habs erst beim austauchen gemerkt.
Das ist jedoch durch `falsches anbringen`(Verschluß nach unten zu kompensieren).
Was man leider nicht ändern kann, ist die Größe der Taschen, angeblich sollen lt.Mares 6 kg. in jede Tasche passen--großes Gelächter, oder Mares verwendet kein Blei sondern Plutonium oder so was!!! Wenn man die taschen zu vonn macht, dh. ab 4,5 kg pro Tasche(Schrotblei,von Bleistücken will ich erst gar nicht reden) passt sie kaum noch ins Jacket, da die Öffnung sehr knapp bemessen ist!
Am ehesten läßt sich Die Tasche einsetzen, wenn man das Jacket noch nicht angezogen hat!???
(die Bandscheiben werdens danken
Ich habe mir den Trimmbleigurt v.Mares besorgt,(wird am Flaschengurt befestigt) mit je 1,5 kg. und noch zwi einzelne 1kg Säckchen in die reisverschlußtaschen, da man in den Bleitaschen je nur 3,5 kg ohne größere Probleme untergekommt.
Ja ja, ich höre schon wieder-- wer taucht schon mit 12 kg? Es ist einfach wärmer, wenn man etwas mehr Luft im Trocki hat!
So,-- nun kan sich jeder überlegen, ein Airtrimm zu kaufen, oder auch nicht, zumal der Preis ja nun nicht gerade ein Caritastarif ist!
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Aufgrund der positiven Berichte in diversen Medie ...

Aufgrund der positiven Berichte in diversen Medien habe ich mir im April 2002 das Dragonfly Aitrim gekauft, das ich während meines Tauchurlaubs im Juni zum ersten Mal benutzt habe. Über die Tarierung und Tauchlage möchte ich mich nicht lange auslassen - wirklich hervorragend. Leider sind bei meinem Jacket die verwendeten Materialien der Nieten und der Schließen der Gurte minderwertig.
Die Nieten einer Bleitasche, ich benötige 6 kg Blei, und der Durchführung des manuellen Ventils unten links sind nach einem Tauchurlaub so richtig schlimm angerostet. Nun gut - kann ja mal passieren daß nicht alle Nieten aus dem gleichem Material sind. Was mich aber sehr nachdenklich gestimmt hat, war die Qualität der Schließen. Als nach 5 Tauchgängen zum ersten Mal die Schließe des linken Schultergurts plötzlich aufging brachte mich das aus dem Gleichgewicht und ich bin, glücklicherweise folgenlos, gestürzt. Die Schließe des linken Schultergurts ging dann von Tauchgang zu Tauchgang leichter auf, und gegen Ende des Tauchurlaubs mit 38 Tauchgängen zeigte auch die Schließe des Bauchgurts dieselben Verschleißerscheinungen.
Ab dem 5. Tauchgang bin ich nur noch sehr vorsichtig und defensiv getaucht, da ich gewisse Zweifel über die Qualität der verwendeten Materialien für Ventile, Steuereinheit für die pneumatischen Ventile und der Nähte hatte.
Aus meiner Sicht ist das Jacket wegen der beschriebenen Mängel nur noch sehr eingeschränkt und unter besonders günstigen Bedingungen verwendbar, so daß ich es nicht mehr verwenden werde.
Schade, daß wegen ein paar Pfennigteilen ein 699.- € Jacket bei mir so einen schlechten Eindruck hinterlassen hat. Als Kunde sieht mich Mares jedenfalls nur noch von hinten.
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Kurzbericht über das DragonFly mit Aitrim Modell ...

Kurzbericht über das DragonFly mit Aitrim Modell 2001/2002.

Im letzten Jahr konnte ich günstig ein DragonFly Jacket mit Airtrim erstehen (Modell 2001). Trotz anfänglicher Skepsis war ich schon beim ersten Tauchgang überaus positiv überrascht. Das pneumatische System arbeitet sensibel und zuverlässig. Eine wahre Freude, endlich ist der lästige Inflator auf der Schulter vorbei. Der integrierte Wing (Hybrid-System) sorgt für eine hervoragende Tarierung und Lage. Von zuviel Wasserwiderstand bei Strömungs- und Drifttauchgängen kann ich nicht berichten. Das Jacket verhält sich völlig neutral. Insbesondere beim Austauchen macht sich die Pneumatik positiv bemerkbar.

Einziges Manko des Jackets ist das integrierte Gewichtssystem. Die Idee als solche ist hervorragend. Dennoch der Mechanismus selbst (überlappende Klettverschlüsse)nicht ausgereift. Trotz gewissenhafter Überprüfung ist mir zweimal das Blei aus der Tasche gefallen. (Ohne Folgen, Gott sei Dank. Es war immer ein dicker Stein in der Nähe. ))

Das hat wohl auch Mares erkannt und beim Modell 2002 eine Produktänderung vorgenommen. Das integrierte Bleisystem ist nun durch eine Mechanik mit Schnellabwurf gesichert. Ein rausfallen unmöglich. Dennoch narrensicher beim Notabwurf.

Fazit: Unbedingt Modell 2002 kaufen! Aus meiner Sicht ist die Pneumatik, die Innovation im Jacket Markt. Für Puristen sei gesagt: "Open your minds".

Ein Schmankerl am Rande: Ich habe mein Jacket (Modell 2001) als Reklamation an Mares geschickt, inklusive einer ausführlichen Situations- und Problembeschreibung über die Schwäche mit dem Gewichtssystem. Als Antwort haben sie das Jacket gegen ein nagelneues Modell 2002, ausgetauscht. Wenn das kein Kundenservice ist.

Das Jacket wurde getaucht in:
Cat Islands - Bahamas
Andros - Bahamas
Layang Layang - Maylasia
Sipandan - Maylasia

in Tiefen zwischen:
10-46 Metern

Noch zu guter letzt:
Es ist sowohl ein Nitrox als auch Trimix Kit für die Pneumatik erhältlich.
Weiterhin gibt es ein Umrüst-Kit für Doppelflasche. Für alle die in amerikanischen Gefilden tauchen wollen (two-tank-dive).

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Allgemeine Daten: ***************** Weiterentwick ...

Allgemeine Daten:
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Weiterentwicklung des 2000er Dragonfly, was die Vorzüge des Wing- und ADV-Jackets vereinte.


4 Ventile, davon 2 pneumatische

HUB-Backpack-System

Jacketmaterial: 1000 Denier Du Pont Cordura Gewebe

Auftriebskörpermaterial: 1000 Denier Du Pont Cordura

2 vergrößerbare Taschen

2 x 50mm D-Ringe an den Schultergurten

2 x 40mm D-Ringe

2 Brustgurte mit Schnellverschlüssen und Cummerbund zu Sicherheit und besseren Halt des Jackets

Bleiintegriertes System

spezielle Damenversion erhältlich


Wichtiger Hinweis vorab:
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Dieses Jacket ist im Gegensatz zum 2000er Dragonfly nicht mehr mit einem klassischem Inflatorschlauch ausgestattet, sondern ist mit dem neuem Mares Airtrim System ausgestattet. Wer also einen herkömmlichen Inflatorschlauch mag, ist bei diesem Jacket in jedem Fall falsch!


Optischer Check:
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Das DragonFly (zu deutsch: Libelle) Airtrim wurde im Vergleich zum Vorgängermodell modifiziert. Diese Veränderung hat Vor- und Nachteile gebracht.

Zuerst zu den Vorteilen:
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Das Jacket ist kürzer und sitzt somit mit dem integriertem Blei nicht mehr so stark auf den Beckenknochen. Das HUB-Backpack-System hat 2 Tragegriffe, was den "Kulis" auf den Tauchbooten (und einem selbst natürlich auch) das Tragen erleichtert! Der neue Inflator ist Geschmackssache, ich liebe ihn! Das "Gebaumel" auf der linken Schulter hört auf.
Es befinden sich beim Airtrim zusätzliche Trimbleitaschen auf der Rückseite, welche das Jacket zu einem ernsten Konkurenten für die Wing-Jacket-Fraktion macht! Das Highlight bleibt aber das pneumatische System! Einmal auf den Ablass gedrückt und das gesamte Jacket lehrt sich schlagartig! Ade, sind die Zeiten wo man sich einen abgebrochen hat um das Jacket beim Abtauchen leer zu kriegen!
Da aber keine Öffnung mehr am Inflator vorhanden ist, befindet sich in der linken Tasche ein Schlauch für die "orale Befüllung". (BUDDY BESCHEIT SAGEN!!)

Für Nachttauchgängen sind nachleuchtende Reflektoren angebracht. Dennoch wird das modische Schwarz dadurch nicht entstellt. Das Bleitaschensystem ist doppelt mit Klett abgesichert, was ein Rausrutschen verhindern soll.

Nun zu den Nachteilen:
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Es befinden sich wesentlich weniger D-Ringe am Jacket, als beim Vorgängermodell! Im ersten Moment ist das nicht störend, aber es gibt KEINEN Vernünftigen auf der linken Bauchseite zur Befestigung des Finimeters! Man muss den Druckmesser zwangsläufig an den höher gelegene Schnalle zum festzurren des Jackets befestigen, um ihn ohne Probleme im Auge behalten zu können.
IN der rechten Tasche befindet sich eine Plastikschnalle! Wofür die ist, möge mir der Erfinder erklären! Wie gesagt IN der Tasche!!

Das Material ist beim Vorgängermodell aus 1500er Codura gewesen (teurer und stabiler), beim Airtrim ist es nur noch 1000er.

Das sind zwar keine gravierenden Mängel, schreckt aber beim hohen Kaufpreis ab, da beim Vorgängermodell diese Probleme NICHT vorhanden waren!

Praxis Check:
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Die Schwimmlage an der Oberfläche ist einem ADV-Jacket entsprechend ideal. Das Jacket bewegt sich zu den Seiten weg, beim aufblasen! Angenehme Technik, somit kriegt man keine Beklemmungen!

Unter Wasser zeigt das Airtrim durch die nun zusätzlich vorhandenen Trimmbleitaschen seine wahren Stärken: perfektes "Schweben" ist ohne viel Übung schnell möglich!
Der neue Inflator ist handlich und super bedienbar.
um dosierter unter Wasser die Luft abzulasen befinden sich 2 "analoge" Luftablässe am Jacket.

Mit rausgenommen Bleitaschen ist das Jacket auch perfekt für das Urlaubsgepäck.


Fazit:
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Das Airtrim Modell ist in jedem Fall Geschmackssache, da ich aber beide getaucht habe, kann ich mir ein Urteil erlauben!
Mir fällt da immer der Vergleich zur Computerindustrie ein. Wozu muss es ein Pentium 1100 sein, wenn auch ein AMD 800 ausreichen würde?!
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Nach ca. 15 TG mit Leihausrüstung kam bei mir der ...

Nach ca. 15 TG mit Leihausrüstung kam bei mir der (verständliche) Wunsch nach einem eigenen Jacket auf. Die Idee des AirTrim-Systems von Mares gefiel mir auf Anhieb, sodass ich beschloss, das Dragonfly Airtrim zunächst einmal zu testen. Weil mich sowohl das Airtrim-System als auch das Jacket selbst sofort überzeugt hat, habe ich es danach sofort gekauft.

Zuerst einmal die Daten (Größe L):

Einschalige Hybride ADV/Wing-Kombi
Jacketmaterial: 1500 Denier Cordura Gewebe
Auftriebskörpermaterial: 1000 Denier Du Pont Cordura
Auftrieb lt. Hersteller: 180 N / 18l
Bleiintegriert, max. 18 kg(!!!), davon 2 kg als Trimmblei
4 Auslassventile (2 manuell, 2 pneumatisch über Airtrim)
Doppelpacktauglich
Schwarz mit weißen Reflektorstreifen
Gewicht lt. Hersteller: 3,8 kg
Preis: ca. 600-700 EUR.

Airtrim
Das Airtrim-System steuert durch eine Bedieneinheit an der linken unteren Seite sowohl Luftein- als auch -auslass. Die Bedieneinheit ist sehr angenehm positioniert, allerdings sollte man an Land beim Auf/Abrödeln ein wenig aufpassen, sie nicht über den Boden zu schleifen. Bei Betätigung des Auslassknopfes werden über innenliegende Pneumoschläuche 2 Ventile gleichzeitig gesteuert: Eins rechts unten auf der Rückseite und das auf der linken Schulter. Durch die entgegengesetzte Position der Ventile bläst das Jacket auf Knopfdruck immer sofort ab, egal in welcher Position man sich gerade befindet: Ob waagerecht in Bauch-, Seiten- oder Rückenlage, stehend oder überkopf. Das (jedenfalls für mich) etwas nervige hochhalten des Inflatorschlauches bzw. das Angeln nach dem Bommel des unteren Auslassventils beim Kopfüber-Tauchen entfällt somit, was doch einiges zur Entspannung beiträgt. Durch das gleichzeitige Öffnen zweier Ventile ist das Jacket im Gefahrenfall (hochschießen) innerhalb von Sekunden leer, trotz mehrmaliger Versuche hab ich es beim testen nicht zum durchschießen von 4 auf 0 Meter gebracht. Der schnelle Luftablass ist für das Tarieren etwas gewöhnungsbedürftig, macht aber nach etwas Übung keinerlei Probleme. Der Lufteinlass lässt sich gut dosieren, die Luft verteilt sich schnell und gleichmäßig.

Sollte das Airtrim-System versagen (ist mir in ca. 25 TG noch nie passiert), kann der MD-Schlauch mit einem Handgriff von der Bedieneinheit abgetrennt werden. Da in diesem Fall der pneumatische Luftauslass nicht mehr geht, gibt es 2 manuelle Auslassventile rechts unten und links oben. In der rechten Tasche liegt ein Schlauch mit Rückschlagventil, über den man dann das Jacket aufblasen kann, was allerdings geübt werden sollte. Außerdem sollte der Buddy unbedingt auf die Besonderheiten des Systems hingewiesen werden: Als ich das Aufblasen im Gasometer mal testen wollte, wollte mein Buddy mich fast "retten", weil er dachte ich wollte mal ein wenig aus dem Jacket atmen

Fazit Airtrim: Alles in allem eine sehr nette und praktische Sache, die ich nicht mehr missen möchte!


Jacket

Das Jacket macht einen soliden und robusten Eindruck. Es verfügt über 2 seitliche Bleitaschen, in die die mitgelieferten Plastikeinschübe mit aufgefädelten 1kg-Stücken gesteckt werden (DIE werden natürlich NICHT mitgeliefert ). Pro Seite sind das maximal 8 kg, wenn man die Bleistücke beidseitig auffädelt. Die Plastikplatten mit dem Blei werden dann in Nylonsäckchen gesteckt. Tip: Man sollte sich unbedingt Markierungen an den Auffädelgurten machen, da sonst das Einstellen der passenden Länge für die Klettverbindung nach außen zu einer recht nervigen Aktion wird, wenn man im Urlaub "mal eben" Blei auffädeln will. Das Einschieben ist auch bei bereits angezogenem Jacket problemlos möglich (da freut sich der Buddy ). Der Schnellabwurf ist problemlos: Weder zu schwer noch zu leicht, man läuft keine Gefahr, seinem plötzlich heruntertrudelnden Blei sehnsüchtig hinterherblicken zu müssen. Zusätzlich gibt es in den Mini-Wings jeweils eine Trimmbleitasche für jeweils 1 kg, was meiner Meinung nach ausreichend ist (ich benutze sie gar nicht). Somit kommt man insgesamt auf maximal 18 kg.

Durch die Mini-Wings seitlich der Flasche erlaubt das Jacket eine stabile und angenehme Lage in jeder Position ohne einen herumzuziehen, wenn man einmal die Bleiverteilung raus hat. Da muss man halt ein wenig probieren: So kann man das Blei auf den Plastikeinschüben beidseitig vorne oder hinten oder einseitig über die ganze Länge verteilen und evtl. die Trimmbleitaschen nutzen. Das Jacket liegt sehr gut an und verrutscht dank der gut einstellbaren Gurte kein Stück.

Es sind 2 große Reißverschlusstaschen mit Schlaufe vorhanden, die rechte ist allerdings durch das "Pusterohr" belegt, sodass man dort keine Gegenstände unterbringen sollte, die dieses beschädigen könnten. Ebenfalls rechts gibt es außerdem eine einfache Einschubtasche ohne RV.

Das Jacket verfügt zwar über einen ausklappbaren Plastiktragegriff an der Innenseite, ich habe aber bisher tunlichst vermieden, diesen im "beladenen Zustand" zu benutzen, da er mir doch einen etwas schlabberigen Eindruck macht. Man braucht ihn auch eigentlich nicht wirklich, da an der Rückseite oberhalb der Flasche ebenfalls ein Eingriff vorhanden ist.

Die Tragschale ist doppelpacktauglich, zu diesem Zweck sollte man aber einen zweiten Gurt verwenden, für den Durchführungen bereits vorhanden sind. Eine Möglichkeit der Verschraubung gibt es nicht. Innen ist sie an den Seiten mit Gumminoppen versehen. Eine Fangschlaufe fehlt natürlich auch nicht. Die Lage auf dem Rücken ist sehr angenem, unterwasser bemerkt man das Jacket kaum. Orientierungshilfe zur Größe: Mir mit meinen 180cm und 80 Kilo passt die Größe L im 7mm HT gerade noch gut, größer dürfte es aber nicht sein. Zierlichere Personen sollten auf jeden Fall eine kleinere Größe nehmen.

In der Größe L gibt es 2 Metall-D-Ringe vorne an der Unterseite sowie je einen an jedem Schultergurt. Diese sind allerdings recht hoch angebracht. Ich hätte mir auf jeder Seite noch einen D-Ring ganz unten am Schultergurt direkt oberhalt der Taschen gewünscht, die werde ich bei Gelegenheit anbringen. An der rechten Seite gibt es noch eine Plastiklasche (so groß wie ein D-Ring, aber mit 2 seitlichen Stegen, der besondere Sinn dieser Konstruktion ist mir bisher noch nicht aufgegangen), gute Position für den Oktopus. An den Einstellgurten für Schulter- und Bauchgurt(e) gibts nochmal je einen Plastik D-Ring.

Der Klett-Bauchgurt ist in der Länge anpassbar, darüber liegt ein Schnellverschluss, mit dem auch die Schultergurte versehen sind. Außerdem gibt es noch einen Brustgurt.

Alles in allem eine sehr gelungene Konstruktion die ein sehr entspanntes Taucherlebnis ermöglicht. Allein der recht hohe Preis trübt diese Entspannung ein wenig...

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