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ducatilutzCMAS ***750 TGs

„Ari Queen“ im März 2009Anreise von Düsseldorf üb ...

„Ari Queen“ im März 2009


Anreise von Düsseldorf über Zürich nach Male.
Zu beachten: Gepäckgewicht, wir durften leider nur 15 Kg pro Person mitnehmen.
Extragepäck ist sauteuer...

Kurz nach der Ankunft wurden wir mit einen Dhoni zu unserem Safariboot, der „Ari Queen“ gefahren.
Das Boot wurde um die Jahreswende fertiggestellt.
Unsere Erwartungen an das Boot waren dementsprechend groß.
Ein sehr großes und speziell für Taucher ausgebautes Boot.

Wir hatten das Glück eine von vier Oberdeckkabinen zu bekommen.
Alle Kabinen sind über eine Klimaanlage geregelt. Leider lassen sich die Räume nicht separat steuern.
In zwei Kabinen ging die Klimaanlage leider nicht, die Gäste durften auf dem Oberdeck schlafen.
Der Waschraum ist geräumig und gut durchdacht.
Für Taucher, die viel Ladegeräte einsetzen müssen, bieten sich Stromadapter für die Malediven an. Die Steckdosen in den Kabinen sind begrenzt, im Saal werden aber viele Steckdosen angeboten, die aber nur über einen Adapter zu benutzen sind.

Das Essen war sehr gut und jeden Abend konnten wir ( gegen den Muslimen Glauben ) einen Drink an der Cocktailbar auf dem wunderschönen Zwischendeck einnehmen.
Die Stühle laden zum relaxen ein.
Als Überraschung gab es einen Abend Langusten (gegen einen kleinen Aufpreis).
Am Tag das Geburtstags meiner Frau kam dann die zweite Überraschung, die Crew hat ohne unser Zutun eigenständig eine Geburtstagstorte gebacken. Geil...

Während unserer Reise hatten wir das Glück, ein Tauchdhoni anmieten zu müssen, da das eigene Dhoni repariert werden musste.
Das Leihdoni war nach der alten Tradition gebaut und sah sehr schön aus.
Leider ist das hauseigene Dhoni ziemlich abgerottet...
Das Tauchen verlief wie immer so professionell wie es eben auf den Malediven so geht.
Unsere Tourguids Rasmus aus Dänemark und der Einheimische Tauchguid Ahmed waren die gesamte Tour mehr als engagiert allen Gästen die gesamte Zeit einen angenehmen Urlaub zu verschaffen. Und es hat auch prima geklappt.
Allen an Bord kann man für Freundlichkeit, Entgegenkommen und Aufmerksamkeit eine glatte „zwei plus“ geben.
Während unserer Tour haben wir dann auch alles gehabt : Haie, Schildkröten, Mantas und die absolute Krönung - einen Walhai...

Aber ohne Kritik geht es leider dann doch nicht...neben der Kritik am Boot möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass einer unserer Begleiter ( nicht Ahmed oder Rasmus ) einen Napoleon mit einen Hühnerei angelockt hat.
Einige Menschen verstehen es eben nie...

Was ich absolut bemängele, ist die Tatsache, dass man Wasser ( 1 Liter am Tag frei ) kaufen muss.
Ein “NO GO“ auf einer Tauchsafari, es kommt doch immer wieder vor, dass Tauchunfälle wegen zu wenig Flüssigkeit auftreten.

Alle baulichen Arbeiten sind eher ausreichend als befriedigend ausgeführt. Leider sehr schade. Wenn man schon Geld für den Bau eines Bootes ausgibt und zu 100 % europäische Gäste hat, so sollte der bauliche Standart auch auf einem höheren Niveau sein.

Zu glatte Fliesen in den Bädern, zersprungene Fliesen ( ein Freund hatte sich leider leicht geschnitten), eine viel zu steile Treppe die auf das Oberdeck führt. Dummerweise wurde ein Geländer auf dem Oberdeck komplett vergessen. ( Mal im Ernst, ich bin 40 Jahre, normal gebaut, fitt und kein Bewegungslegastheniker, aber auf dieser Treppe konnte ich kaum absteigen...)

Auf dem gesamten Boot gibt es genügend Liegemöglichkeiten, leider nur 4 , die auch Schatten bieten. Da es nicht sehr ratsam ist, sich der Sonne den halben Tag auszusetzen, fehlte mir ein Sonnensegel (auf dem Schwesterschiff „Fatima“ vorhanden).
Wer sich auf das Sonnendeck traute, hatte dann aber leider das große Jucken -
Glasfaser über Glasfaser.
Wir haben die Crew auf das Problem aufmerksam gemacht und ich hoffe, dass das Deck nachgestrichen und die billigen Liegen ausgetauscht wurden.

Wenn man die Wahl hat, zwischen der „Fatima“ und der „Ari Queen“ ist es sehr schwierig eine Entscheidung zu treffen.
Beide Boote sind recht gut, auch wenn ich oben einige Mängel beschrieben habe. Die „Fatima“ ist aber ähnlich, was die Qualität angeht.

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