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WW-Konverter an Isotta-Gehäuse für RX 100

Geändert von MartinW,
08.09.2019 15:01

Ich besitze für meine Sony RX 100 VA ein Isotta-Gehäuse mit M67 Gewinde am Port. Um unter Wasser mit kürzeren Brennweiten arbeiten zu können möchte ich mir einen Weitwinkelkonverter zulegen. Ich bin noch unschlüssig welcher Konverter es werden soll.

Aktuell sind die Fantasea AOI UWL-09F, die Fantasea AOI UWL-09 Pro und die Weefine WFL01 in der engeren Auswahl.

Kann jemand eine Aussage hinsichtlich der Abbildungsqualität machen?

Ist der Mehrpreis der UWL-09 Pro gerechtfertigt?

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Martin

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11.09.2019 16:37
Ich finde die WFL-02 am besten. Sehr gute Randschärfe und kurze Nahgrenze
Bert667CMAS***
12.09.2019 16:26Geändert von Bert667,
12.09.2019 16:45
Ich verwende mit der RX100 M5 die Weefine WFL02 mit dem originalen 67mm Adapter am Fantasea Housing und bin super zufrieden. Kostet vor allem um einiges weniger als die von dir genannten.

Auf Anfrage kann ich gerne ein paar Beispielbilder schicken.
04.01.2020 16:19
Ich habe gerade den Artikel von Gerald Nowak zur Vorsatzlinse AOI UWL-09 Pro gelesen.
Teilweise, hinsichtlich der Bildqualität, kann ich den Aussagen von Herrn Nowak zustimmen.
Bei dem Thema Fogging wurde ich jedoch hellhörig.
Meine Erfahrungen mit der Linse sind wie folgt.
Der erste Test im Cospudener See verläuft absolut poblemlos. Wassertemperatur 23° C an der Luft und an der Wasseroberfläche, 6° C auf 36 m Tiefe.
Nächster Einsatz Gozo mit Lufttemperaturen von ca. 26° C, Wassertemperaturen von 25° an der Oberfläche und 16° C auf maximaler Tauchtiefe (Technischer Tauchgang auf 72 m).
Die ersten Tauchgänge bis in moderate Tiefen verlaufen problemlos.
Beim Aufstieg von einem technischen Tauchgang auf 72 m zeigt sich nach dem Deepstop bei 36 m ein partielles Beschlagen innerhalb der Vorsatzlinse.
Dieses Beschlagen ist sogar nach dem Austauchen an der Oberfläche noch vorhanden.
Nach einer weiteren Stunde war nichts mehr zu erkennen.
Ich habe die Linse nach dem Urlaub beim Lieferanten reklamiert und diese wurde dann vom Händler an den Hersteller zur Überprüfung geschickt.
Nach 9 Wochen habe ich die Linse wieder zurück erhalten.
Unmittelbar nach Erhalt der Linse habe ich diese ausgepackt und inspiziert.
Die Linse war, auf Grund der Außentemperaturen beim Transport relativ kalt.
Eine erste visuelle Prüfung der Linse brachete 8 - 10 Wassertropfen innerhalb der Linse zum Vorschein.
Nun kann man spekulieren, ob die Linse überhaupt repariert wurde oder nicht. Leider lag der Linse kein Reparaturbericht bei.
Ich bin dann, mit Zustimmung des Händlers vom Kauf der Linse zurück getreten und habe mir das Wettbewerbsprodukt zugelegt.
Ich hoffe, dass meine negativen Erfahrungen mit dieser Linse ein Einzelfall bleiben. Die optische Leistung war in jedem Fall überzeugend.
Martin
04.01.2020 21:48
Wo findet man denn den Artikel? Ich hab' mir gerade die "Pro" gegönnt - nächste Woche geht's damit nach Curacao und es wäre schon blöd wenn da irgendwas beschlägt 🤔
05.01.2020 10:29Geändert von unterwasserkamera.at,
05.01.2020 10:38
Aktuell gibt es nun auch den WFL-11 mit weniger Bildwinkel und daher auch deutlich günstiger. Qualität jedoch wie der WFL-02. Sehr interessant ist auch der neue Magnetadapter von WeeFine. Durch den Absatz am Adapter sitzt die Linse fast direkt am Portglas auf und es kommt zu keiner Vignettierung.

Je grösser der Konverter desto grösser ist die Gefahr des Beschlagen. Bei AOi gab es schon früher das Problem bei den UWL-04 Modellen. Mit WeeFine hatten wir bis dato kein Problem mit dem Beschlagen. Ein Alternative wäre auch der INON UWL-H100 28M67 Konverter - hier lässt sich der Domeport demontieren und reinigen. Für die WeeFine und AOi Konverter führen wir auch den Domeglas Tausch und die Reinigung durch.
07.01.2020 12:22Geändert von voenix,
07.01.2020 12:30
Taugt davon auch was an der RX100M2, also ab 28mm, am Isotta-gehäuse?
Bei meinem INON UWL-H100 28M67 ist nämlich leider das M67-Gewinde hinüber; das Teil ist mir deswegen schon einfach abgefallen.
Suche nun was Neues, am besten günstiger und leichter.
07.01.2020 13:42Geändert von unterwasserkamera.at,
07.01.2020 13:44
Das Gewinde kann man tauschen am INON Konverter. Der WeeFine WFL-02 passt auch sehr gut für 28mm Brennweite. Leichter und günstiger wäre der WFL-12, allerdings hat der auch weniger Bildwinkel als der INON
07.01.2020 14:23
Hmmm, Gewindetausch klingt eigentlich gut, aber leider habe ich mir auch die Linsenvergütung ruiniert, als ich irgendwann mal auf die dumme Idee kam, die Linsen mit einem feuchten Brillenputztuch zu reinigen.
Nunja, vielleicht kaufe ich doch einfach den Inon nochmal neu...
Aber danke für den Hinweis bzgl. Gewindetausch.
AlpöhyFreestyle Vollhöhle 9Sterne Vereinsmeier DIR-MIR Platincard
07.01.2020 14:24
Hallo Voenix, ich würde das Gewinde tauschen und von Stix einen Boancy Belt kaufen. Den kannst du mit einem scharfen Japanmesser auf die richtige Breite bringen und an der Engstelle des Rings mit dem mitgelieferten Klettband befestigen. Dann noch mit dem Messer wegschneiden bis die Tarierung (neutral/auf/ab) das gewünschte Mass hat. Zumindest unter Wasser wiegt er dann nix mehr 😉
07.01.2020 19:39
@MartinW: danke, interessanter Artikel. Hatte die Linse heute erstmals im Wasser und gleich beim ersten TG den Neoprenschoner verloren 😏 ... ansonsten bin ich sehr zufrieden. An der RX100 V im Nauticam gibt's bei 24 mm leichte Vignettierungen bei Foto (bei Video nicht).
09.01.2020 21:35
Habe heute den M67 auf Bajonet Adapter bekommen und an meinem Isotta-Gehäuse montiert.
Montage und Demontage der WWL-1 gehen damit viel besser als die Fummelei mit dem M67 Gewinde.
In gut zwei Wochen bin ich wieder im See zu einem letzten Test vor dem Urlaub. mal sehen, wie sich die WWL-1 im Vergleich zur UWL-09 Pro anlässt.
28.01.2020 11:17
Bitte gib ein kurzes Feedback wie es imSee gelaufen ist!
Danke
21.03.2020 12:35
Hallo, in Anbetracht der aktuellen Situation finde ich nun die Zeit, meine Erfahrungen mit der WWL-1 und dem Bajonet-Adabpter zu teilen.
Nach 47 Tauchgängen in der Karibik und 3en im kalten See mit ca. 900 Aufnahmen muss ich sagen, dass die Investition in die WWL-1 und den Bajonet-Adapter ein voller Erfolg war.
Die Linse ist bis auf getestete 70 m absolut dicht und zeigte keinerlei Foging.
Vignettierung kann ich beim Isottagehäuse für die RX 100 VA bei 8,8 mm Brennweite nicht eindeutig nachweisen. Allerdings habe ich bei ca. 2 - 3 % der Aufnahmen mit Brennweite 8,8 mm minimale, schwarze Bereiche am linken Bildrand. Interessanterweise ist dieser schwarze Bereich auf dem vorherigen bzw. folgenden Bild, welche innerhalb weniger Sekunden mit der gleichen Kameraeinstellung aufgenommen wurden, nicht erkennbar. Hier braucht es wohl noch einige Versuche um die Ursache zu ermitteln.
Der Bajonet-Adapter war in jedem Fall sein Geld wert. Der Linsenwechsel funktioniert auch mit Trockenhandschuhen absolut problemlos.
Fairer Weise muss ich sagen, dass ich auf der Karibikreise mehrere Taucher mit der AOI (Weefine) UWL 09 Pro getroffen habe, die absolut begeistert von ihrer Vorsatzlinse waren. Vermutlich hatte ich das Pech eine Montagslinse zu zu erwischen.

Ich wünsche Allen, dass wir die aktuellen Herausfordeungen meistern und wir bald wieder unserem geliebten Hobby nachgehen können.

Martin
21.03.2020 13:39
Die WWL-1 ist für 28mm Brennweite. Erst die neue Nauticam WWL-C wäre auf das 24mm Objektiv gerechnet. Daher hast Du nun mit dem WWL-1 ab und zu mal die Vignettierung je nach Kamera Position und Helligkeit. Die Konverter kommen alle aus der gleichen Ecke in China. AOi und UMI produzieren für den OEM Markt. Du hattest definitiv ein Montagsgerät, wobei man sich auch selbst helfen kann beim Beschlagen der Optik.
22.03.2020 12:33
Hallo Unterwasserkamera.at,

wie kann man sich beim Beschlagen einer hermetisch dichten Vorsatzlinse unter Wasser selbst behelfen?
22.03.2020 13:06
Unterwasser natürlich nicht. Aber man kann an Land das Frontglas (Dome) abnehmen und reinigen. Ich vermute der Dome war nicht 100% dicht, daher der Beschlag
AlpöhyFreestyle Vollhöhle 9Sterne Vereinsmeier DIR-MIR Platincard
22.03.2020 14:06Geändert von Alpöhy,
22.03.2020 14:09
@Martin: das erratische Auftreten der schwarzen Ecken kann ev. auch auf das Arbeiten des Bildstabilisators hinweisen. Mit meiner Olympus habe ich z.B. auch Überwasser manchmal einen schiefen Horizont bei Landschaftsaufnahmen aus der Hand, obwohl ich bein Auslösen peinlichst drauf geachtet habe. Dazu gibts viele Forenthemen beim Olympusforum.
Das deutet für mich darauf hin, dass die Weitwinkellinse den Bildwinkel aufs äusserte ausreizt und es dann halt manchmal nicht mehr reicht, wenn der Stabilisator den Sensor zu stark verschieben musste. Ich habe dies mit meiner Sony RX100 Mii auch ab und zu.

Wegen Foging: hatte ich bei meiner Linse bis jetzt einmal. Bei mir liegt die Linse normalerweise zusammen mit Kameragehäuse im Wasserbehälter auf dem Boot, bis kurz bevor ich ins Wasser springe. An dem einen Tag als ich eine angelaufene Linse hatte, hatte ich die Linse bei der Oberflächenpause in der prallen Sonne auf dem Boot vergessen...
22.03.2020 14:19
Der Bildstabilisator wird bei der UW Fotografie eigentlich ausgeschalten, zumindest macht er keinen Sinn und geht nur auf Kosten der Bildqualität. Eine Vignettierung tritt dann auf, wenn die Brennweite vom Objektiv mit dem Konverter nicht zusammenpasst oder wenn der Domeport nicht richtig positioniert ist. Nauticam hat bei der Demashow im November das WWL-C vorgestellt, da das WWL-1 nicht kompatibel ist zu den24mm Kameras. AOi und WeeFine bieten ja schon seit längerer Zeit 24mm Konverter an.
AlpöhyFreestyle Vollhöhle 9Sterne Vereinsmeier DIR-MIR Platincard
22.03.2020 14:32
Kommt darauf an: bei starker Strömung und Makro (was natürlich eine schlechte Kombination ist) nehme ich den Bildstabi gerne: ruhigeres Sucherbild, weniger Bewegungsunschärfe.
22.03.2020 15:08
Na ja. Wie Du meinst. Aber auch dann hat das nichts mit Vignettierung zu tun
AlpöhyFreestyle Vollhöhle 9Sterne Vereinsmeier DIR-MIR Platincard
22.03.2020 15:22
Ja, ist wohl Ansichtssache oder eigene Entscheidung ob man den Stabi einschalten will oder nicht.
Ich habe eine passende Weitwinkellinse für meine 28mm und habe auch (knapp) keine Vignetierung. Aus der Hand forografiert kommt es aber manchmal erratisch und nicht immer in der gleichen Ecke/Seite vor. Kann sein, dass ich mich irre, aber für MICH wäre der Stabi eine Erklärung.
22.03.2020 15:30Geändert von unterwasserkamera.at,
22.03.2020 15:32
Ich denke die Kamera ist nicht 100% gerade oder fest genug im Gehäuse, kann sein dass diese im Gehäuse etwas wackelt. Auch wenn der Konverter der richtige ist, z.b. bei Ikelite oder Fantasea ist bei manchen Modellen der Port zu lang - auch dann kommt es zur Vignettierung. Durch einen Bayonett Adapter wird ebenfalls der Portabstand grösser - wenn der Port nicht für das Bayonett konstruiert ist. Bereits 5mm mehr Abstand bedeuten unter umständen schwarze Ränder
AlpöhyFreestyle Vollhöhle 9Sterne Vereinsmeier DIR-MIR Platincard
22.03.2020 16:00
Manfred, mein Setup:

Sony Rx100 Mark2
Isotta Gehäuse für Mark 2, da wackelt nichts, die Kamera sitzt so satt im Gehäuse, dass es schon fast schwierig ist die Kamera rauszuklauben😉
Weitwinkelkonverter UWL-04 für 28mm reingeschraubt per 67mm Gewinde
Gegenlichtblende ist korrekt ausgerichtet und auch nicht lose.

Ergebnis: ich mache z.B. eine Serie Bilder mit Blitz und Weitwinkelkonverter mit eingeschaltetem Bildstabi und zwischendurch hat ein Bild wie erwähnt an einer Ecke eine sehr kleine schwarze Vignettierung, aber nicht immer die kleine Ecke. Ich habe das am Anfang auf nicht perfekt ausgerichtete Gegenlichtblende zurückgeführt, aber nach ausführlichem Testen und Berücksichtigung der Ausrichtung der Gegenlichblende blieb das Ergenbnis gleich.
Beim Ausrichten des Horizontes Überwasser berichten viele, dass bei eingeschaltetem Bildstabi ab und zu das Bild nicht perfekt mit dem Sucherbild (Bildausschnitt/Horizont) im Moment des Auslösens entspricht. Da gab es schon ausgiebige Tests der Community.

Wie gesagt, ich kann mich auch irren. Aber wie auch immer: ich kann damit leben😉
22.03.2020 16:07
Hast Du das UWL-04 mit 52mm oder 67mm ? Es gab ja das UWL-04 auch mit 52mm Gewinde und Adapter.
Das mit dem Stabi würde ich aber sowieso ausschalten. Das mit der Strömung kann man auch anders lösen - Manual Mode und kleinere Blende bzw. höhere Belichtungszeit. Ab 1/250 verwackelst Du nichts mehr
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