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Umfang TTU und Bescheinigung

Geändert von Thorsch,
08.10.2019 08:15

Hallo zusammen,

ich lese nun hier seit einiger Zeit schon mit und da ich zusammen mit meiner Frau nächste Woche den OWD anfange habe ich mich nun doch mal angemeldet.

Meine Frage bezieht sich auf die Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Diese haben wir gestern erledigt. Uns wunderte ein wenig der Umfang der Untersuchung und daher wollte ich mal fragen ob dass so normal ist.

Folgendes wurde durchgeführt:

- EKG (in Ruhelage)

- Lungenfunktionstest

- kurz in beide Ohren geschaut

- gefragt ob wir irgendwelche Vorerkrankungen hätten die das Tauchen verhindern würden

- Pulsmessung in Ruhe und anschließend nochmal nach 30 Kniebeugen

Ich meine, das ganze hat auch nur 35 Euro pro Person gekostet, aber ich dachte doch da wird noch mehr gemacht. Zumal uns extra geraten wurde nicht zu einem "normalen" Arzt zu gehen sondern extra zu einem der Erfahrung mit dem Tauchen und der Untersuchung hat.

Zweite Frage bezieht sich auf das Attest. Uns wurde in der Tauschschule gesagt dass wir das Attest auf jeden Fall bei ausländischen Tauchbasen benötigen. Mir stellt sich jedoch die Frage was eine nicht deutsch-sprechende Tauchbasis mit meinem kurzen Zweizeiler a la "Die Person xy geboren am ... wurde untersucht und ist für den Tauchsport zugelassen." anfangen soll?

Ich dachte eher da gäbe es etwas mehr internationales. Oder reicht das wirklich so?

Für ein paar Meinungen wäre ich sehr dankbar.

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GarfiSchnorchelabzeichen
08.10.2019 08:48
Ich hatte bislang ausschließlich eine deutsche Bescheinigung. Damit hatte ich noch nie ein Problem.
Wenn die das Datum lesen können und den Stempel/Unterschrift des Arztes sehen, war das bei mir immer ok.
Letzte Woche in Spanien hat sogar meine persönliche Zusicherung gereicht, dass ich eine Bescheinigung habe, weil ich sie vergessen hatte.
mezzAnwärter auf Kiemen
08.10.2019 08:56Geändert von mezz,
08.10.2019 08:57
Ich hatte noch nie ein Attest, bei PADI und SSI reicht die Selbstdeklaration mit 20 oder 30 Gesundheitsfragen und Haftungsauschluss big
Und fast jede Basis an den Urlaubsorten ist entweder PADI oder SSI Mitglied...
Meiner Erfahrung gilt zumindest für folgende Länder: Griechenland, Korsika (nicht franz Festland, dort ist alles anders (CMAS)), Indonesien, Phillippinen, Malaysia, Thailand, Schweiz, Ägypten (Sharm und Hurgahada)
Dominik_EDarf mit zum Schnuppertauchen
08.10.2019 09:47
Die TTU ist eigentlich eher ein Ding von Deutschland und einigen unmittel- und mittelbaren Nachbarländern. Ca. die Hälfte aller Sporttaucher auf der Welt kommt allein aus den USA, wo eine solche Untersuchung nur üblich ist falls man bei den Selbstauskunft-Bögen irgendwo "Ja" ankreuzt. Logischerweise sind diese ca. 50% der Sporttaucher weltweit eine sehr wichtige Zielgruppe, die man nicht wegschickt weil sie keine extra Untersuchung hat.

Ist doch aber prima wenn Du eine Untersuchung gemacht hast, ein Schaden ist es nicht gewesen! Das Thema ist uralt und Du findest es hier mit der Suchfunktion in zig Iterationen. Ein wichtiges Herzstück auch einer TTU, das hast Du ja gemerkt, ist das ehrliche Ausfüllen einer Selbstauskunft zu Deinen Vorerkrankungen. Wenn Du das gemacht hast und dann auch noch bei den paar zusätzlichen Untersuchungen nichts aufgefallen ist, dann wäre ich sehr beruhigt.

Es gibt sonst auch noch Vordrucke z.B. von GTÜM e.V. die mehrspraching sind. Da wird dann aber bei Verwendung erwartet, dass auch die dort vorgesehenen Untersuchungen (Tympanometrie z.B.) gemacht wurden. Was erstmal nicht heisst dass die nachgewiesen wichtiger wären.

Vor 5 Jahren hätte ich nun geschrieben, lass Deinen Arzt doch einfach Deinen Zettel nochmal auf Englisch übersetzen und unterschreiben. Heute sage ich einfach wenn jemals in Mexiko jemand fragt, halt denen den Zettel hin, bitte sie "deepl.com" auf ihrem Smartphone aufzurufen, den deutschen Text abzutippen, und übersetzen zu lassen.
Schoeneberger2015SSI Master Diver
08.10.2019 09:48
Ich habe in Berlin bei verschiedenen Ärzten auch völlig unterschiedliche Umfänge der TTU erlebt. Ein HNO-Arzt schaut mir nur in Ohren und Rachen, stellt ein paar Fragen und nach weniger als zehn Minuten hat man seine TTU-Bescheinigung. Kein Abhören von Herz und Lunge, natürlich kein EKG.
Anders bei einem Allgemeinmediziner, der misst das Atemvolumen, macht EKG, misst Blutdruck, schaut in Ohren und Rachen, lässt einen Kniebeugen machen und misst danach nochmal Puls und Blutdruck. Da dauerte es ca. 30min. und war die ca. 80 Euro aber auch wert.
Auf meinen TTU-Bescheinigungen steht auch „fit for diving“, das hat im Urlaub jeder verstanden.

Obwohl ich im Urlaub beim ersten Kontakt mit der Tauchschule jedes Mal eine TTU-Bescheinigung vorlegte, musste ich jedes Mal deren Fragebogen zusätzlich danach noch ausfüllen.
krongSSI AOWD
08.10.2019 10:09Geändert von krong,
08.10.2019 10:10
Ich muss den Fragebogen auch jedes mal trotz gültiger TTU ausfüllen. So richtig viel Sinn macht das nicht. Ist für mich nur ein Zeichen, dass ich mir die 80€ in Zukunft einfach sparen werde...
08.10.2019 10:14Geändert von Thorsch,
08.10.2019 10:14
Vielen Dank für die Antworten. Dann bin ich beruhig und wir können nächste Woche entspannt unseren Tauchschein beginnen.
arureusCMAS-TL**, Nitrox**
08.10.2019 10:18
Ob man im Ausland eine TTU-Bescheinigung braucht oder ob eine Selbstauskunft reicht hängt von länderspezifischen Bestimmungen ab und wie es die Tauchbasis gerne hätte. In Griechenland und auf Bonaire genügt Selbstauskunft. Auf Malta und in Frankreich braucht man einen Zettel.
Für einen Tauchbeginner ist es sehr sinnvoll eine TTU zu machen mit zumindest Lungenfunktionstest, Ohrencheck und EKG. Versteckte Krankheiten werden da zumindest vordergründig ausgeschlossen. Den Rest sieht man dann während der Taucherkarriere.
In Deutschland treibt das mit der TTU teilweise seltsame Blüten. Beim VDST darf man an keiner Veranstaltung (Seminare am Schreibtisch!) oder Clubtauchen teilnehmen ohne gültige TTU und Beitragsstempel. Es gab sogar Bestrebungen nur noch GTÜM-Untersuchungen anzuerkennen, der künftige Bundesausbildungsleiter war ganz angetan davon. Meiner Meinung völlig überzogen und vorangetrieben von Landes- und Bundesverbandsärtzen..........
Natürlich sterben beim Tauchen zunehmend ältere Taucher an Herzproblemen, natürlich spielen unsere Wohlstandskrankheiten eine Rolle....aber so what!? Ich bin alt genug um darüber zu entscheiden, welches Risiko ich eingehen will.
Ich lasse mit knapp 60 Jahren alle zwei Jahre ein BelastungsEKG machen, Bluttest & Co. TTU kriege ich von meinem jungen Hausarzt, der mich kennt. Am Anfang wollte er GTÜM machen. Mittlerweile habe ich ihn überzeugt, er kennt mich und meine Kranken- oder Gesundengeschichte....Die Überreglementierung in D geht einem ziemlich auf den Keks. Übrigens habe ich mir gut zwei Jahrzenhte die TTU auf nem GTÜM-Formular selbst ausgestellt, wie konnte ich das nur überleben?
An alle unter 80: NICHT NACHMACHEN; NEIN! VERBOTEN, TÖDLICH!!! Zumindestens in Deutschland.
Dominik_EDarf mit zum Schnuppertauchen
08.10.2019 10:19
Den Fragebogen braucht es vielleicht nicht komplett neu, aber nachfragen ob seit der TTU bis zum aktuellen Zeitpunkt irgendwas neues vorgefallen ist, wäre eventuell sinnvoll. Aber klar, man kann ja auch auf dem Standpunkt stehen das ist im Endeffekt die freie Entscheidung des Tauchers das dann von sich aus mitzuteilen oder auch nicht. Rein statistisch haben die standardmäßig nur mit Selbstauskunft und ohne TTU tauchenden Amerikaner und Briten jedenfalls meines Wissens auch nicht mehr Unfälle als die TTU-versorgten Deutschen, das nimmt für mich eigentlich der Diskussion was genau in einer TTU untersucht werden muss sehr viel Schärfe.

So oder so, viel Spass beim OWD, das wird sicher super
kwolf140614413-1; Nitrox**
08.10.2019 11:05
Ich mache altersgemäß jedes Jahr einen Checkup, warum nicht in Form der TTU (BelastungsEKG, Lungenfunktion, Blutwerte, Gespräch)? Kostet weniger, als ein Tank voll Benzin und meine Kasse zahlt einen Anteil davon. Den Fragebogen der Basis fülle ich, so für taugtauglich befunden, so aus, dass meine Privatsphäre geschützt bleibt

boltsnapSSI AOWD
08.10.2019 11:36
Ahoi,

TTU mache ich für mich, weil ich für mich wissen will, ob alles ok ist. Fragebogen mache ich, soweit verlangt, für die Basis.

Viele Grüße
PerkedderCMAS**
08.10.2019 11:41Geändert von Perkedder,
08.10.2019 14:49
Als ich mich 2016 für meinen ersten Tauchkurs anmelden wollte, hieß es, dass man gleich die TTU mitbringen solle. Ich also zu meinem Hausarzt und nachgefragt. Er mache so etwas nicht, ich solle doch zu einem HNO-Arzt gehen. Der HNO-Arzt: "Ich bescheinige aber nur den HNO-Bereich, mehr nicht." Damit zur Anmeldung, hat nicht gereicht, weil nur HNO.

Wieder meinen Hausarzt gefragt. Der hat mich dann zu einer Kollegin geschickt, die EKG machen und Lungenfunktion testen kann. Das hat dann gereicht.

Inzwischen kenne ich einen Taucherarzt, der das mit Ruhe-EKG, Lungenfunktionstest, Belastungs-EKG, Ultraschall usw. ordentlich macht. Wenn man ihm erzählt, wo es als nächstes hingehen soll, kann man sich auch gleich die nötigen Impfungen machen lassen.


Meine Freundin macht das anders: Sie geht zu ihrem Hausarzt, der stellt ihr die TTU für 5 € aus. Keine Untersuchung, nichts. Sie findet das gut, ich nicht.
Dominik_EDarf mit zum Schnuppertauchen
08.10.2019 11:56
Man sieht, das volle Spektrum hier vertreten. Sicher tauchen sie offensichtlich alle
08.10.2019 12:23
Das Belastungs EKG o.ä., erwischt wenn es richtig gemacht wird, einige Personen, die dann von einer ev. Therapie einen realen Nutzen haben. Je älter umso häufiger
Ankou1. Plagenbringer
08.10.2019 12:32
Ich jedes Jahre einen vollumfänglichen Check, da ich bereits festgestellt habe, das ich nicht unsterblich bin. Das mein Hausarzt taucht und Mitglied der GTüM ist, macht die Sache unkomplizierter.
Btw. Mezz, das mit Korsika habe ich nicht ganz verstanden. Dort gilt französisches Recht und wird auch durchgesetzt. Das gilt insbesonder für deutschsprachige Basen. Die FFSSM ist ziemlich gut vernetzt auf der Insel.Sprich jährliche Untersuchung mit Stempel. Ob die nun die Anfordertungen an die German Angst erfüllt, bleibt dahin gestellt......
Dominik_EDarf mit zum Schnuppertauchen
08.10.2019 12:35
"Dort gilt französisches Recht und wird auch durchgesetzt. Das gilt insbesonder für deutschsprachige Basen." Astreines Material für ne Forensignatur spin
08.10.2019 13:25
Auch die französich sprachigen Basen auf Kosrika halten sich an frnzösisches Recht.
Ankou1. Plagenbringer
08.10.2019 13:30
Okay, Okay, eigene Dämlichkeit, was ich damit sagen wolte ist, das die Tauchbuden alle gleich behandelt werden und man bei Nichtfranzosen ab und an mal genauer hinschaut. Mal davon ab, das die FLNC sowieso genau hinschaut......
mezzAnwärter auf Kiemen
08.10.2019 13:37
@Ankou & J@TNet
Definitv jein

Ja, es gilt natürlich französisches Recht und nein, es wird definitiv nicht durchgesetzt, weder auf allen deutschen noch allen korsischen Basen.
Ich war nun schon 17x auf Korsika und weiss wovon ich spreche. Wer sich etwas mit Koriska auskennt, weiss auch, wie die Korsen zu den Franzosen und deren Gesetzen stehen...
Ich würde sogar behaupten, dass der grössere Teil aller Basen auf Korsika das französische Recht nicht durchsetzt, so meine Erfahrungen in Calvi, Aleria, Proto Vecchio, Propriano, Bonifacio und noch ein paar Orten mehr.
Ankou1. Plagenbringer
08.10.2019 14:08
Ich bereise die Insel schon ein einige Jahre Mezz, nicht nur im Sommer und gehe nicht nur tauchen. Die Zeiten in denen ein Kuddel? ohne staatliche Zulassung eine Tauchbude betreiben konnte, weil die Korsen ein Auge zugedrückt haben, sind lange vorbei. Die ffessm-corse ist fest in korsischer Hand, gut olaf ist jetzt keine Korse, aber die meisten Vorstandsmitglieder. Und seit 2006 kontrolliert die Marine konsequent die Ausrüstung der Basen, der Boote und die Einhaltung des bürokratischen Ablaufs inklusive der Tageslisten der Boote. Genauso wird die Einhaltung der Meeresschutzzone konsequent kontrolliert. Das hier und da mal was nicht so läuft, wie es laufen sollte, kommt vor. Ebenso das ein paar nationalistische Spinner in Skimasken dem corsematin ein Interview gegeben. Und es soll auch schon mal nicht legale Basen, die einen Sommer leben, geben, passiert. Ändert aber nichts daran, das ffessm corse fast nerviger ist als die Mutter. Und EU-Bürger die Basen betreiben wollen haben es nicht leicht.
Und ja, Korsika ist nicht Frankreich......
mezzAnwärter auf Kiemen
08.10.2019 14:17
@Ankou

Ich sehe, noch ein Korsika-Fan. Ich kenne die Insel auch mit Motorrad, Wohnwagen, Zelt und Tauchausrüstung, vom Gebirge bis zu den Wracks.

Nun, wie gesagt, das ist einfach meine Erfahrung, nicht nur bezüglich TTU.
Auch mit PADI-Brevet als eigenständiges Buddyteam innerhalb einer Gruppe mit 1 SSI-Instruktor/Guide und total 7 Taucher auf 40m tauchen oder ohne Deep ein Wrack auf 40m ist in Korsika kein Problem (zuletzt im 2018 so erlebt).
Ob das nun gut oder schlecht ist, ist eine ganz andere Sache.
Mein persönlicher Eindruck ist einfach, dass auf Korsika sehr oft im (Tauch-)Alltag die Regeln sehr locker genommen werden, vor allem wenn ich das mit der Côte d'Azure und den Vorgaben und der Akzeptanz von nicht-CMAS Brevets vergleiche.

Aber lass uns nicht weiter OT den Thread zumüllen, sonst erfüllen wir wieder t-net Klischees lol2
Ankou1. Plagenbringer
08.10.2019 14:34
Ich glaube ehr, das die Basen an der Cote die Regeln überstrapazieren....
In diesem Sinne, vieleicht auf ein Pietra.......
PerkedderCMAS**
08.10.2019 14:58
@Uwe:

Letztes Jahr vor unserer Safari im Roten Meer musste ein Kollege absagen, weil beim EKG ein Problem festgestellt wurde. Er hat dann kurzfristig einen Stent bekommen. Aber er hatte keine Beschwerden. Und er war noch jung (Mitte 40) und fit, da erwartet man so etwas eigentlich nicht.

Will sagen, ja, diese Untersuchung kann solche Probleme zu Tage fördern, bevor man selbst auch nur das Geringste merkt. Und je früher, desto besser.
KUNICMAS
08.10.2019 17:04
Hier ist mal wieder jede Meinung vertreten und alle haben recht und auch wieder nicht, weil es keine einheitliche Regelung dafür gibt. Letztlich muß doch jeder selbst für sich entscheiden was "das richtige" ist. Den Tauchveranstaltern geht es ausschliesslich darum, sich selbst juristisch abzusichern.

Ich finde viel wichtiger ist vor jedem TG (und auch während) sich zu überlegen: Bin ich fit? Fühle ich mich gut? Wie fühlt sich mein Körper an? Bin ich gut drauf? Denn wenn hier etwas nicht stimmt, dann nutzt die ganze TTU nix., dann lieber mal auf einen TG verzichten oder auch mal abbrechen.

Aber ich bin überzeugt, dass ihr alle immer topfit seid und das wünsch ich euch auch!
SwordFish73AOWD, NITROX
08.10.2019 18:06
Es kommt unter anderem darauf an, wo Ihr tauchen wollt.
In England, zum Beispiel, hat mein TTU-Schein und auch meine Tauchversicherung keinen Mensch interessiert, wohingegen eine TTU in Israel (und, wie ich lese, in Frankreich, Portugal und Norwegen) gesetzlich verpflichtend ist. Ab einem Alter von 45 muss in Israel die TTU eine Belastungs-EKG beinhalten, davor nicht.
Schoeneberger2015SSI Master Diver
09.10.2019 16:31
Zu einem Beitrag, dass die Krankenversicherung einen Anteil der TTU zahlt: dies ist genauso verschieden wie die hier beschriebenen Umfänge der TTU. Ich bin Privatpatient bei der Gothaer, die zahlt für TTU genau null mit der Begründung, dass man bei der Gothaer gegen Krankheiten versichert ist und hier keine zu behandelnde Krankheit vorliegt. Ähnliches Gezeter gibt es bei Gothaer aber auch bei vielen Schutzimpfungen, hier zahlt sie nur auf freiwilliger Basis und ohne Anerkennung einer Pflicht 25% der Kosten für z.B. Hepatitisschutzimpfungen.
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