Hier können alle Fragen zum Thema Tauchausbildung ausgiebig diskutiert werden. Verbandsübergreifend kann hier nach allem gefragt werden was zum Bereich Aus- und Fortbildung gehört - moderiert von erfahrenen Tauchern.
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Tauchschein Kinder

Geändert von Kerstin_und_Familie,
05.01.2020 12:33

Hallo, ich habe mich hier angemeldet, da ich Rat brauche. Zur Familie gehören 2 Erwachsene und 2 Kinder (13, 11 Jahre). Wir Erwachsene haben beide den AOWD (PADI) sind aber seit 10 Jahren nicht mehr tauchen gewesen - Refresher-Kurse sind bereits gebucht. Wir planen, im Sommer als Familie tauchen zu gehen.

Nun meine Frage(n):

- ist es besser / sinnvoller die Kids den Junior OWD in Deutschland vorab machen zu lassen oder Tauchkurs im Rahmen des Sommerurlaubes z.B. Malediven / Ägypten / ... ?

- welches Land könnt Ihr empfehlen um mit den Kids tauchen zu gehen und evtl. den Schein zu machen ? (Ägypten ? Dom.Rep. ? Malediven ? Thailand ?)

- könnt Ihr uns evtl. auch eine gute deutschsprachige (für die Kids) Tauchbasis empfehlen (Malediven, Ägypten,....)

Vielen Dank schon einmal und viele Grüße,

Kerstin

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Andreas KleinPADI MSDT/EAN/Trimix
05.01.2020 12:41
Hallo!

Ich würde den Ort des Kurses davon abhängig machen, wo Eure Kids künftig tauchen... wenn das Ziel "Urlaubstauchen in den Tropen" ist, dann kann man den Kurs auch dort machen (und hat schon beim Kurs schöne Tauchgänge in warmem Wasser bei guter Sicht). Wenn Ihr auch in D tauchen wollte, dann würde ich den Kurs eher hier machen. In D werden Sicht und Wassertemperatur aber nie mit denen von tropischen Meeren vergleichbar sein.

Man kann (wenn man das mit der Tauchschule im Urlaub und einer örtlichen Tauchschule abstimmt), den Kurs auch splitten, Theorie und Schwimmbad in D machen und die wertvolle Urlaubszeit dann für die Freiwassertauchgänge und für Folgetauchgänge nutzen, statt Zeit im überchlorten Hotelpool zu verbringen. Die Grundlagen (Theorie und praktische Fertigkeiten) legt dann ein Tauchlehrer in Deutschland.

Achtet aber gerade bei Kindern darauf, dass die "Chemie" zwischen Tauchlehrer und Euren Kindern passt... und genug Zeit für das ausführliche Üben und Ausprobieren im Pool ist.
05.01.2020 13:11
Ich empfehle vorher eine Tauchtauglichkeit für die Kinder

Für einen/eine 11jährige würde ich diese nicht erteilen
arureusCMAS-TL**, Nitrox**
05.01.2020 13:19
Uwe-Re:thumbup
Andreas KleinPADI MSDT/EAN/Trimix
05.01.2020 13:55
Ich finde es immer klasse, wenn hier Fragesteller belehrt werden, was sie denn bitte lassen sollen...

Die Verbände bieten Tauchen ab 10 Jahre an. Ob das geht, hängt stark vom jeweiligen Kind ab und seinem "geistigen" Alter, ob es die Theorie versteht und sich im Wasser auch so dizipliniert verhält, wie es für das Tauchen nötig ist.

Aber hier pauschal einem 11 jährigen Kind die Tauglichkeit abzusprechen (wonach garnicht gefragt war) halte ich schon für sehr anmassend. Ich habe vor Jahren einen 10-järigen (nebenbei mit ärztlicher Tauchtauglichkeit) ausgebildet... und der hat das problemlos geschafft und auch die Theorie regelrecht in sich hinein gefressen (weil es ihn interessiert hat).
05.01.2020 14:12Geändert von Uwe-Re154877,
05.01.2020 14:13
Andreas

Du kannst verstehend Lesen?

ich habe nicht pauschal die TT abgesprochen sondern lediglich mitgeteilt, daß ich grundsätzlich keine ausstelle für unter 12 jährige, wie auch viele Tauchmediziner.

Wer das vorher macht, hat m.M.n. ausschließlich ein Monitoren Interesse, wie auch die Verbände.

Seriöse Basen verlangen bei Kindern grundsätzlich eine TT

Aber jeder wie er mag.
erlebnis-tauchenInstructor Trainer
05.01.2020 15:16Geändert von erlebnis-tauchen,
05.01.2020 15:52
@Uwe. Ganz schön anmassend. Entwicklunspsychologisch kann ein 11 jähriges Kind schon körperlich und geistig weiter als ein 12 oder 13 jähriger sein. Da muss man sich das Kind schon ansehen.
mario-diverRD,EAN<40,Deep, SRD, UW/Schiffsarchäologie I (VDST),
05.01.2020 16:21
@Kerstin: Andreas hats hier prima erklärt👌
Als Taucherin und verantwortungsvolle Mama wirst du schon wissen, ob dein 11jähriger schon bereit dafür ist.

Das Kurssplitten, wie Andreas beschrieb, könnte ganz sinnvoll sein.

Gedanken zur Destination:
Males sind natürlich grandios, oft an "guten" Spots aber auch mit heftig Strömung; ob ihr als Refreshte bzw. die Kids dort überfordert sein könnten?
Südliche DomRep. (Bayahibe) fände ich für euch ideal; schön bunt und max. sanftere Strömung, allerdings nur bis max. Anfang Juli; August ist schon zu sehr Regenzeit.
Ägypten, z.B. Coraya Bay; Soma Bay und/oder Makadi Bay, würde mit deutschsprachigen Basen vor Ort euch allen nen prima Einstieg ins (Wieder-)Tauchen bieten.

So als ein paar Ideen🤗
05.01.2020 16:51
Hi Kerstin!

Ich habe meinen beiden Kindern (damals 12 und 13 Jahre) das Tauchen selbst beigebracht (mit grossem Erfolg, die Kinder waren begeistert) - ich denke also mein Kommentar ist evtl. hilfreich...

Lt. Post seid ihr selbst nicht 100% sichere Taucher und probiert es erst selbst, ob es für Euch passt - Ihr müsst die Ausbildung der Kinder also in fremde Hände geben. Es wäre extrem wichtig, wenn ihr hier einen TL habt, dem ihr voll vertraut und bei dem Ihr positive Erfahrungen gemacht habt. Jemandem anderen würde ich die Kinder keinesfalls anvertrauen. Zu unterschiedlich sind die Erfahrungsberichte, die man liest, hört und die ich auch selbst schon mitbekommen habe...

Wenn ich an Eurer Stelle wäre, würde ich den "Refresher Kurs" hier (im See oder der Adria) machen. Wenn es Euch taugt und der/die TL passt, dann nächstes mal die Kinder mitbringen, dort sollen die dann die Ausbildung machen...

Die Kinder aufs Geratewohl anzumelden (egal wo), kann gutgehen, aber auch ins Auge...

Wolfgang
05.01.2020 19:13Geändert von T.Afkam,
05.01.2020 19:17
Unabhängig von tauchmedizinischen Fragen (siehe Uwe-Re), da fehlt den Meisten incl. mir die Fachkenntnis, würde ich, falls nicht der "Plan" schon innerfamiliär unrückholbar veröffentlicht wurde, nochmal überlegen, wie das nach der Kindertauchausbildung weitergehen soll.
Wenn da 2 erwachsene Anfänger später für 2 tauchende Kinder verantwortlich sind.
Als Buddyteam unverantwortlich, also muss ständig ein TL dazugebucht werden. Der gemeinsame Tauchurlaub dann in geringer Tauchtiefe (kindgerecht). Nach dem 1. Tauchurlaub dann wieder monatelange Tauchpause...

Ggf. mögliche Schlussfolgerungen:
- noch 2..3 Jahre warten (nach 10 Jahren Pause kann es so dringend nicht sein)
- langsam / ganzjährig ans Tauchen heranführen (Tauchverein?)
- oder mehrmals jährlich Tauchurlaub?
Andreas KleinPADI MSDT/EAN/Trimix
06.01.2020 10:35
@Uwe-Re: Ja, ich kann lesen... und mit Blick auf deinen inakzeptablen Umgangston hier werde ich deine Posts nicht weiter beantworten, möge sich jeder seinen Teil dabei denken.
Dominik_EOpen Water
06.01.2020 11:05
Aus der Bildungsarbeit mit Kindern weiss ich, dass gerade in dem Alter Motivation das A und O ist. Und dass es für die Kinder oft ganz andere Ziele gibt als die, die einem Erwachsenen logisch scheinen. Ich würde daher vermutlich erst an eine feste Ausbildung denken, wenn die Kinder durch einen eher zwanglosen Kontakt Freude am atmen unter Wasser gefunden haben. Ich halte daher die Idee eines Schnuppertauchens (wie auch immer das dann beim Veraband der Basis heisst) für die Kinder im Urlaub für ziemlich gut. Wenn sie gerne ins Schwimmbad gehen vielleicht auch einfach schon vorher hier im Schwimmbad, aber ich weiss aus der eigenen Familie, dass in dem Alter Schwimmbäder manchmal echt so richtig nicht angesagt sind, daher, käme es mir aufs konkrete Kind an.

Die großen Tauchverbände haben Programme schon für noch jüngere Kinder. Bei SSI hiesse das Scuba Rangers (ab 8), bei anderen gibt es sicher ähnliches. Dabei achtet man darauf, dass das Kind natürlich nur das macht was sicher ist und Spass macht und die Motivation steigert. Das kann auch mal einfach das Gefühl sein eine eigene ganz kleine Flasche auf dem Rücken zu tragen, oder im ganz flachen mal das Gefühl zu bekommen unter Wasser zu atmen, ein paar Fische sehen...

Ich finde es jedenfalls großartig, dass ihr dieses tolle Hobby mit euren Kindern teilen möchtet, und wünsche euch alles gute dabei!
Ankou1. Plagenbringer
06.01.2020 11:13Geändert von Ankou,
06.01.2020 13:58
Moin,
Ihr solltet das einfach noch mal aufrollen. Tauchen mit Kindern in diesem Alter bedeutet lediglich betreutes Atmen unter Wasser in geringer Tiefe, das von den Kindern selber kommen muss! Es sind keinesfalls Ausflüge mit kleinen Erwachsenen oder Familenevents! Egal was der Anweiser labert!
Meine beiden sind damit aufgewachsen, das die EZB´s tauchen gehen. Das einzige was wir beeinflusst haben, waren Schwimm- und Schnorchelkurse im örtlichen Hallenbad. Sie hatten beide die Möglichkeit am Octopuss vom Alten in ein oder zwei Metern mal Meerpfaue zu ärgern, wenn ich Nachmittags mit Rückentrage vom Strand aus planschen war.
Beide haben dann den Kinderschein im Verein gemacht und sind langsam über die Jahre im Urlaub mit einer Horde Kinder tauchen gegangen. Sprich einen Tauchgang am Tag, geringe tiefe, engmaschige Betreuung usw. usw.. Unsere Aufgabe war mehr den Nachwuchs einzubremsen und die Ziele abzustecken. Auch auf der letzten Safari haben ich den Erben des Imperiums eingebremst auch wenn der schon größer ist und dieses Jahr zum erstenmal auf einer Basis als Marinero hilft. Vor allem war der nicht mit uns unterwegs, sondern mit einem Haufen älterer Menschen mit deutlich über 1.000 Tauchgängen pro Nase.
Lange Rede, nach 10 Jahren Pause würde ich mich zunächst mal um mich selber kümmern und nicht um die Brut. Vielleicht könnt ihr ja mal bei einem Verein klopfen. Wir z.B. haben eine größer Gruppe Kinder und Jugendlicher die während des Trainings bespasst und so langsam an die Sache herangeführt werden
arureusCMAS-TL**, Nitrox**
06.01.2020 16:18
Ich finde es absolut toll, wenn Eltern ihr Intensivhobby im Verein betreiben und ihren Kindern, wenn sie damit aufwachsen, das Tauchen in dem Rahmen wie Ankou das beschreibt, ermöglichen. Verantwortungsvoll, im Rahmen, in vernünftigen Grenzen. Das ist richtig und gut.
Jeder, der sich mit dem Thema auskennt, weiß dass sich Lunge und Ohr erst im Alter von circa 12 Jahren voll entwickelt haben.
PADI, SSI & Co haben da einen ganz anderen Ansatz! Auch sind TLs und Assistenten dieser Organisationen idR nicht entsprechend ausgebildet. Ich habe noch nie von Tauchmedizinfortbildungen und Medizinsymposien zum Thema "Kindertauchen" dieser Organisationen gehört. Beim VDST hingegen ist dies ein "alter Huit".
Dem Post von Tafkam ist nichts hinzuzufügen.
Standort bestimmt Standpunkt, leider zu oft.
Massengeschäft mit Kindertauchen ab 8 Jahren!? Da halte ich absolut nichts von.
Dominik_EOpen Water
06.01.2020 16:27Geändert von Dominik_E,
06.01.2020 16:49
aurureus, ich bin kein Mediziner, ich bin von Beruf Astrophysiker. Ich glaube an die wissenschaftliche Methode. Nun ist es so, wenn ich in meinem Beruf etwas wissen möchte zu dem ich nicht selbst Forschung betreibe, dann gehe ich nach folgender Prioritätenliste vor: am wichtigsten ist die Frage, ob harte Daten und darauf basierende Veröffentlichungen eine eindeutige Schlussfolgerung ermöglichen. Ich habe das bezüglich Kindern und Tauchen mal recherchiert. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass Kinder mehr medizinisch bedingte Tauchunfälle hätten als Erwachsene.

Bedeutend weniger gut, aber in Ermangelung echter Daten noch brauchbar, ist die Frage, wie Leute ein Thema sehen die selbst aktiv auf dem Gebiet forschen und publizieren. Da findet man von DAN, denen man sicher nicht nachsagen kann, dass sie dem ein oder anderen Tauchverband näher oder ferner stünden, folgende Aussagen:

http://www.alertdiver.com/Children_and_Diving

Dort werden einige der Tauchmediziner interviewed die weltweit manche der aktuell meistzitierten Publikationen zu tauchmedizinischen Themen verfasst haben.

Was mir persönlich auf meinem Gebiet normalerweise dagegen wenig weiter hilft sind Dinge die z.B. jemand der selbst nicht aktiv auf einem Gebiet forscht auf einer Fortbildung oder Konferenz erzählt hat. Ebenso Meinungen von Kollegen, wie gut auch immer gemeint, die selbst keinen nennenswerten Wissensvorsprung haben können.
Ankou1. Plagenbringer
06.01.2020 16:58
Es geht nicht um medizinisch bedingte Tauchunfälle, Dominik. Es geht darum, wie man Kindern tauchen beibringt wenn sie es selber wollen. Es fängt schon mit der kindgerechten Ausrüstung an. Also kleine Mundstücke, passende Jacken und Anzüge. Dann geht es damit weiter was man mit Kindern macht. Nur Halle? Freigewässer? Wenn ja, was für eins? Und wie tief, wie lange, welche Übungen, wie oft?
Das kann m.E. alles nur in Ruhe gehen. Kann man sicher auch anders sehen, aber da bin ich bzw. unser Verein raus. Wir bieten das nicht an. Dein Nachwuchs kann bei uns sicher tauchen lernen, aber nicht anmelden, vier Einheiten, fertig. Wenn dann mitkommen zum Training, der Wärter vom Dienst betreut die Kinder, mal Schwimmen, mal tauchen mit mal ohne Gerät, irgendwann geht es in´s D4L oder im Sommer in den See.

Dominik_EOpen Water
06.01.2020 17:02
Meine Antwort bezog sich hier auch ziemlich spezifisch auf das Posting von aurureus, der -- ich finde ungerechtfertigt -- den großen Verbänden unterstellt hat, ohne Rücksicht auf die physiologischen Gegebenheiten vorzugehen. Für einen derart harten Vorwurf muss man eigentlich zu Grunde liegende harte Daten haben. Die gibt es nicht. Wenn der VDST entscheidet bei ihm können Kinder unter XY Jahren nicht tauchen -- OK, ich bin da nicht Mitglied, nicht meine Frage.
boltsnapSSI AOWD
06.01.2020 17:07
Spannend wäre auch die Frage, wie dann Kinder außerhalb von Ländern mit deutschen Tauchvereinen überhaupt das Tauchen lernen können? Also die ganz große Mehrheit auf der Welt.. Hmmmmmm......
NilsNaseeinige
06.01.2020 18:17
Boltsnap, Du Ketzer, qualifizierst Dich glatt noch die Steinigung am 18. auf der anderen Seite des Steins zu erleben🤣🤣
Du solltest doch wissen, die lernen das Tauchen nicht, die erwerben nur Kärtchen.
Ich versuche das jetzt meinem Zwerg auch mal zu erklären, dass sie leider noch ein paare Jahre warten muss, der Vdst hat es schließlich gesagt.
07.01.2020 06:57
Unabhängig ob manche das Tauchen unter 12 Jahren ablehnen oder nicht würde ich hier folgende Frage stellen.

11 Jahre und 13 Jahre
Wollen die Kinder sich wirklich im Urlaub mit Theorie paucken befassen?
Wollen die Kinder wirklich morgens pünktlich bei der Basis auf der Matte stehen um am Kurs teil zu nehmen?

Aus diesem Grunde würde ich für Kinder immer zumindest einen Teil der Ausbildung, nämlich Theorie und Schwimmbad in Deutschland bei einer Tauchbasis oder Verein eures Vertrauens absolveren.

Freiwasser ist da wieder ein anderes Thema, ich hatte Kinder mit 14 Jahren (sind das noch Kinder?) die nach 20 Minuten deutlich frohren und das auch im August, ich hatte aber auch kinder, die haben die Ausbildung im April im Freiwasser durchgezogen.

Kinder sind immer ein sehr heisses Thema und aus meiner Sicht sehr individuell.

Das fängt damit an, dass ich zum Beispiel Knder am Liebsten in einer 1:1 Beziehung ausbilde, maximal aber 2 Kinder.
Dann gehört auch dazu, dass der TL sehr individuell auf die Kinder zu jeder Zeit eingehen muss.

Ich hatte Kinder, die waren Schwimmbad nach 20 Minuten fertig, weil zum Beispiel eine schlechte Note in der Schule vorausging.
und, und, und......

Ebenso gehört auch das Vertrauen der Eltern zum TL dazu, ich habe immer angeboten, dass die Eltern gerne schnorchelnd zuschauen dürfen, solange sie sich nicht einmischen.

Aus alle diesen Punkten würde ich eine eventuell langsame Ausbildung in Deutschland einer kurzen (1 oder 2 Wochen Urlaub) Ausbildung im Ausland vorziehen. Die ausländischen Basen sind sicher nicht schlechter, sind aber gezwungen das Ding in 4 bis 5 Tage durchzuziehen.
Ankou1. Plagenbringer
07.01.2020 09:35
Irgendwie hüpft der fullboltcavesnap immer über das Vereinsstöckchen und das obwohl er in irgendeinem seiner vorherigen Leben mal rumgetönt hat, dass seine Kinder/Kind auf keinen Fall tauchen lernen. Haben Sie dich mal nicht zum stellvertrenden Kassenprüfer gewählt oder warum gehst du immer so steil. Gerne zeige ich dir in welchem Umfang wir in unserem Verein soziale Arbeit leisten, die eigentlich der Staat von meinen Steuergeldern leisten müsste.
boltsnapSSI AOWD
07.01.2020 11:04
Welches Vereinsstöckchen denn? Lustig, wo ich doch gar nix zur Vereinsausbildung gesagt habe. Genauso putzig wie der Vereinreflex, wo alles andere nur schlecht sein kann, wo doch die Vereine alles richtig machen.

Ich habe einen schrecklichen Verdacht: das TNet bildet nicht die Lebenswirklichkeit ab und in Ländern ohne VDST lernen Kinder offenbar auch tauchen, ganz geräuschlos und ganz ohne Verbandsbashing.....
07.01.2020 11:08
Hallo Kerstin,

erstmal kennt keiner von uns deine Kinder, deshalb kann dir hier auch niemand einen sinnvollen Ratschlag geben, sondern nur Möglichkeiten aufzeigen. Viele der aufgezeigten Möglichkeiten sind aber nicht unbedingt durch Fachwissen gekennzeichnet, sondern durch persönliche Befindlichkeiten. In der Regel okkupieren hier immer die selben Leute die Threads und fechten ihre persönlichen Fehden untereinander aus.
Meine Tochter ist mit 8 Jahren das erste Mal getaucht und hat über die Kinderkurse die Zeit bis zum JOWD überbrückt. Da waren wir zwischenzeitlich bereits mit ihr im Tauchurlaub und sie ist im 4-Meter-Bereich mit TL getaucht. Mit 10 Jahren hat sie ihren JOWD gemacht und während des Kurses den Erwachsenen die Tauchphysik erklärt. Wir haben vorher eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung durchführen lassen. Das ist absolut sinnvoll. Mit 12 Jahren hatte sie ihren AOWD. Mit 13 Jahren hat sie eine Tauchpause eingelegt, weil das Tauchen in ihren Augen Kinderkram war. Inzwischen ist sie 16 Jahre alt und taucht noch zwei- bis dreimal im Jahr mit mir. Die Skills beherrscht sie aber nach wie vor sehr gut, inkl. Maskentausch.
Im Tauchurlaub haben wir am Anfang immer einen TL zugebucht und uns am Kind orientiert. Die TGs sind dann halt flach und kurz. Wer sich auf die Befürfnisse der Kurzen nicht einstellen möchte, sollte nicht mit Kindern tauchen. Für meine Tochter kann ich sagen, dass ich den Weg so immer wieder gehen würde. Ich habe aber auch Freundinnen und Freunde von ihr gesehen, die hätte ich nicht mal mit ins Schwimmbad zum Schwimmen genommen. Selbst jetzt würde ich bestimmte 16-Jährige nicht zur Tauchausbildung annehmen.
Also schau dir deine Kinder mit halbwegs objektiven Augen an, ziehe deine eigenen Befürfnisse ab und triff eine Entscheidung. Wenn ihr dann immer noch zusammen tauchen wollt, solltest du eine/n TL suchen, mit dem sich deine Kinder gut verstehen. Das ist die halbe Miete!

Liebe Grüße
Familientaucher
Ankou1. Plagenbringer
07.01.2020 11:26
Boltsnap, du mekrst echt nichts mehr.
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