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RebeccaTaucht83Divemaster

Nachhaltige Tauchreisen

Geändert von RebeccaTaucht83,
12.06.2022 16:27

Hallo ihr Lieben,

ich bin auf der Suche nach Angeboten für nachhaltige Tauchreisen weltweit. Hat da jemand von euch schon gute Erfahrungen gemacht, wo wirklich auf die Umwelt geachtet wird? Also vor allem kleine Gruppen, eine nachhaltig arbeitendes Resort / Basis, keine Verwendung von Plastikflaschen und Tüten. Vielleicht professionelle Meeresbiologen vor Ort, die sich um die Erhaltung der Korallen kümmern (Stichwort: Korallenfarm) und einem auch mal etwas mehr zu den Lebewesen unter Wasser sagen können. Freediving würde auch in Frage kommen.

Ich habe gesehen, dass es am 10. & 11. Juni eine digitale Messe vom Reiseveranstalter tourmare zu dem Thema geben wird. Bin gespannt, welche Reisen sie dort vorstellen. ? https://messe.tourmare.de

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01.06.2022 12:52
Santa Catalina, Panama...
lo0pWarmwasserplantscher
01.06.2022 14:12
Und schon wieder Werbung.
Sascha314AOWD, Nitrox, Deep
01.06.2022 14:17
Wer nachhaltig tauchen möchte, sollte das regional machen oder per Auto in einem Tag erreichbar.
Für ein paar Tage tauchen einen Fernflug zu machen ist sicher nicht nachhaltig. In kleinen Gruppen dann rumfahren und reisen widerspricht dem auch.

Heißt nicht, dass ich nachhaltig bin, aber dieses Pseudo Vor-Ort bin ich super nachhaltig, aber bis man dahin ist ....
01.06.2022 14:18
Es gibt auf Mauritius ein Projekt zur Neuansiedelung von Korallenriffen ... sonst heißer Tipp: Azoren sind so einige Biologen unterwegs
01.06.2022 14:53Geändert von Krötenschild,
01.06.2022 15:15
Ich denke Nachhaltigkeit und Tauchen ist nur konsequent vereinbar wenn man "lokal" oder ohne Flugzeug anreist. Das würde alle Tauchgebiete außerhalb Europas mehr oder weniger ausschließen.

Das Problem mit Nachhaltigkeit und Tauchen ist einfach das man erstmal bereit sein muss einige Tonnen CO2 rauszupusten um an einige der wärmeren Tauchdestinationen zu kommen. Nun kann man sagen man kann das kompensieren etc., beweisen das wirklich CO2 kompensiert wird ist schwer. Da gab es auch einige Fälle von nicht wirklich gepflanzten Bäumen in Peru. Aber ich schweife ab...

Das ist leider nicht das einzige Problem. Selbst in Orten in denen "wenig" ökologische Schäden durch Hotelbau und sonstige, für Touristen notwendige, Dienstleistungen entstehen sind Schäden an der Natur gang und gebe. Siehe Haifütterung, das zerstören von Korallen bei unvorsichtigen Tauchern, das Problem mit der Sonnenmilch, etc.

Seien wir ehrlich, wer in weit entfernte Länder reist um zu tauchen tut der Natur nicht unbedingt etwas Gutes.

Edit: ich muss allerdings zugeben das Tourismus manchmal den Effekt hat das Tierpopulationen und Baum/Korallenbestände weniger "geplündert" werden wenn die Einheimischen realisieren das mit dem Tourismus Geld zu verdienen ist. Nur leider glaube ich das dieser Punkt die negativen Auswirkungen nicht kompensiert.
IvoryAOWD DTSA**
01.06.2022 15:50
Nachhaltig fliegen gibt es leider nicht. Aber es gibt doch überall Möglichkeiten das Tauchen mit Umwelt und Gewässerschutz zu verbinden. PADI AWARE macht oft Reinigungsaktionen oder auch hier nicht weit von zu Hause habe ich vernommen, dass es wohl T-Net User mit eigenem Projekt Baseline Projekt gibt.
RebeccaTaucht83Divemaster
01.06.2022 15:52
Vielen Dank für eure Ideen und euer Feedback. Das ein Flug nicht nachhaltig ist, ist mir bewusst. Aber wenn man schon fliegt, dann möchte ich wenigstens vor Ort auch nachhaltige Projekte mit meinem Urlaub und geld unterstützen.

An lo0p: Warum Werbung? Weil ich eine Veranstaltung zum Thema verlinke? Manche haben aber auch immer was zu meckern... wow2
01.06.2022 16:48
Das ein Flug nicht nachhaltig ist, ist mir bewusst. Aber wenn man schon fliegt, dann möchte ich wenigstens vor Ort...

Das ist aber nur ein Feigenblatt, damit du dich besser fühlst, mehr nicht. Nicht zu fliegen, also Verzicht, ist das einzige, was der Umwelt nachhaltig helfen würde. Dazu sind aber nur die wenigsten bereit. Anstatt sich Feigenblätter zu suchen, sollte man lieber überlegen, wo man selbst verzichten kann. Entscheidet man sich mal bewusst für eine Fernreise, kann man die dann auch "ganz normal" machen, meine zumindest ich.
Sascha314AOWD, Nitrox, Deep
01.06.2022 16:51
Im Grunde bin ich niemand, der sich auf Worte versteift. Aber gerade im Zuge der allgemeinen aktuellen Lage mit Umweltbewußtsein und das Werben/Befolgen von Lebensweisen mit "Schlagwortname" Methoden verleitet mich dazu.

Es ist eben _nicht_ nachhaltig, dahin zu fliegen. Damit macht man sich etwas vor. Etwas anderes ist es, sich vor Ort umweltbewußt zu verhalten oder etwas für die Natur zu tun. Ich fände es daher angemessen es als "umweltbewußtes Reisen" zu bezeichnen.
Seien wir doch mal ehrlich, gerne versteckt man sich hinter diesem Namen ... ich bin "nachhaltig".
Z.B. man ist nachhaltig, weil man Veganer ist. Dann konsumiert man aber die vegangen Soja Produkte, die ganz und gar nicht nachhaltig in Deutschland produziert werden.
Will ich in warmen exotischen Gefilden tauchen? Ja? Dann auch dazu stehen und nicht auch noch hervorheben wie nachhaltig man ist ... Aber "ich geh nachhaltig tauchen" hört sich einfach besser an als "ich flieg in die Karibik zum Tauchen".


Triggerfish15VDST CMAS ***
01.06.2022 16:54
Nachhaltig ? Bleib zu Hause oder fahr mit dem Radl zum nächsten Weiher.no
01.06.2022 17:20Geändert von pephoto,
01.06.2022 17:40

Nachhaltigkeit = Sache der Betrachtung = und Modewort
Wenn du statt mit dem Kreuzfahrschiff mit dem Flieger stationär irgendwo hin unterwegs bist ist das sicher deutlich nachhaltiger!
Der einzige Weg nachhaltig zu sein ist sich nicht mehr fortzupflanzen...
Unser Problem sind die Masse an Menschen nicht ob man jetzt fliegt oder nicht. Sowie unsere Wegwerfgesellschaft.
Und jeder Eingriff sei es nur zum Fische gucken, ist ein Effekt der sich negativ auf die Umwelt auswirken kann.
Ebenso sind auch die Meisten "Hilfsprojekte" nichts als PR-Gags... immer wenn der Mensch meint sich in das Ökosystem einzumischen egal aus welchen Motiven, bringen wir es aus dem Gleichgewicht.
Und das müssen wir eigentlich nicht, das ökosystem ist gnadenlos, sollte man als Taucher eigentlich wissen... Was nicht stark genug ist verschwindet. Versuchen wir es zu retten benachteiligen wir andere Lebewesen.

Wir sollten vielleicht einfach nur Giftstoffe in unserer Lebensmittelindustrie verzichten... dann würde uns das schon ein ganzes Stück weiterbringen.
Max. 1 Kind pro Paar wäre auch global auch eine echte alternative.

Hinfliegen um Korallen zu setzen, Bäume zu pflanzen, etc. ist natürlich bei einer gewissen Projektdauer super - finanziell die Einheimischen dafür zu unterstützen natürlich noch besser, wenn es auch umgesetzt wird, oder ankommt.

lo0pWarmwasserplantscher
01.06.2022 18:22
@RebeccaTaucht83

Du hast in deinem Profil hinterlegt das Du DM bist. Du hast dich noch nie an Diskussionen beteiligt, wo Du als DM sinnvolles beitragen könntest. Stattdessen sind alle deine Beiträge einleitend mit irgendeiner Story nur um dann auf einen Shop zu verlinken.

Zuletzt, pünktlich getaktet zum Marktstart bzw. Verfügbarkeit, "Die neue Garmin Descent G1, was haltet ihr davon? Habe ich", natürlich rein zufällig, "bei Atlantis [URL] gesehen.". Das zieht sich wie ein roter Faden durch alle deine Beiträge, auch wenn Atlantis von Dir gelegentlich durch TS Heinemann ersetzt wurde. Aber huch, das ist ja die gleiche Bude.

Ich unterstelle (!) Dir, das dies der einzige Grund ist, warum Du hier schreibst, um Backlinks, Traffic, Werbung etc. zu generieren.

Ich rieche das, aus Gründen, auf 100 Meilen gegen den Wind.
01.06.2022 18:32
Wieso gibt es eigentlich keinen Like Button
01.06.2022 20:07Geändert von marc_giros,
01.06.2022 20:09
Vergleichbar mit CO2 Kompensation, wenn man fliegt. Funktioniert aber nur, wenn man zu sich selbst unehrlich ist und nicht zu dem stehen möchte, was man macht.
01.06.2022 20:23Geändert von gr3yw0lf,
01.06.2022 20:26
hm...

nachhaltige tauchreiseheadscratch

ich würde mal behaupten, geht überall dort, wo du mit deinem (bambus)fahrrad hinkommst, dort eine tauchbasis findest, die flaschen (aus recyceltem metal) per handpumpe füllt (oder den kompressor per riemenantrieb mit dem fahrrad betreibt), deine brevets (natürlich auf recycling-karton) und dein handgeschriebenes logbuch (ebenfalls auf recyclingpapier) kontrolliert, dich mit dem holzboot zum tauchplatz rudert, dich mit einem müllsammelnetz aus jute ausstattet (das du auch brav wärend deiner tauchgänge füllst), dich auf der basis grunz-sätzlich nur mit bio-kaffee oder bio-tee (logischerweise fairtraid) versorgt, gleich daneben ein veganes restaurant, in dem alles aus biodynamischem anbau ist und geschlafen wird in der (von dir) handgeknüpften sisal-hängematte.

wenn man auf sowas steht und sowas findet - viel spass....



p.s.: ironie und sarkasmus sind durchaus beabsichtigt und nicht zufällig wink
Tastenchef13Hypoxic Trimix / Cave
01.06.2022 20:37
Die nächsten 3 Monate in ganz Deutschland mit der Bahn für nur 27€ .
Dominik_Emind is like parachute
01.06.2022 22:23
Teils sehr seltsame Ansichten, mal unabhängig davon ob der OP nun werbend ist oder nicht; ja, Flugreisen sind immer ein Problem. Da braucht man aber nicht schulterzuckend sagen geht halt nicht anders. Man kann sehr erstens die Zahl der Flüge reduzieren, zweitens CO2 Kompensation zahlen (das geht bei guten Anbietern tatsächlich in Projekte die immerhin einiges CO2 andernorts einsparen, also kommt immerhin netto null näher als das Schulterzucken!). Drittens kann man dann vor Ort wenigstens schauen nicht auch noch Schaden zu maximieren. Das ist alles sehr viel wichtiger als ob man irgendwer irgendwo in eine Koralle tritt. Und da kocht doch hier auch gleich die Wut hoch.
RebeccaTaucht83Divemaster
02.06.2022 07:49Geändert von RebeccaTaucht83,
02.06.2022 07:54
Da gehen die Meinungen wohl außeinander. Ich finde es nicht scheinheilig in den Urlaub zu fliegen und dann vor Ort darauf zu achten, dass man etwas gutes tut. Ich klopfe mir dafür nicht auf die Schulter und prahle auch vor niemandem mit meiner nachhaltigen Reise.

Wenn ich nach Ägypten zu einer Tauchbasis fliege, die nur mit max. 4 Leuten taucht und Umweltprogramme vor Ort betreibt, dann finde ich das durchaus besser, als zu einer Tauchschule zu gehen, wo der Guide mit 10 Tauchern gar nicht darauf achten kann, dass niemand etwas anfasst oder kaputt macht.

Man sieht leider auch oft, dass in Urlaubsregionen die Sensibilität für Umweltschutz fehlt, weil einfach die Bildung dafür nicht da ist. Wenn wir alle zu Hause bleiben und im See tauchen, dann kümmert sich niemand darum.

An lo0p: LOL (!) du scheinst ja wirklich ein ganz toller Hecht zu sein. tumble Dann ist dir in deiner unendlichen Weißheit wohl entgangen, dass ich in anderen Foren auch durchaus zu Dive Pro Themen schreibe und auch immer wieder Tauchshops wie den Divestore verlinke, wenn es dort ein gutes Angebot gibt. kopfpatsch Aber du, wenn dir das Spaß macht zu schauen, was ich so alles schreibe, dann go for it, Sherlock. lol2
02.06.2022 07:57
@Dominik
Ich denke damit sind hier wohl die meisten einverstanden wenn es darum geht Schaden zu minimieren, solange Aufwand und Kosten nicht unverhältnismäßig hoch sind.
Aber wenn ich jetzt eine Tauchsafari in den Malediven machen will, dann kann ich versuchen so nachhaltig wie möglich zu sein und trotzdem wird mein Schiff viel Dreck rauspusten. Das ist insgesamt einfach nicht nachhaltig. Da kann ich halt dieses "Label" Nachhaltigkeit nicht draufpressen.

Ehrlicherweise soll auch gesagt sein das bei vielen Dingen nachhaltiges Reisen (in die Ferne) an sich schon schwer ist. Nachhaltig Tauchen ist dabei noch komplizierter, eine Stadt ist nicht so empfindlich wie ein Korallenriff. Leider muss man sich hier vor Augen halten das man als Tourist Ressourcen benötigt wie Dienstleistungen, Essen, etc.. Damit hat man auch einen gewissen Fußabdruck. Die Frage ist dann wo man anfängt und aufhört. Ist es OK mit dem Taxi zur Sehenswürdigkeit zu fahren oder soll ich eine Stunde laufen? Ist das Essen nachhaltig und/oder fair-trade? Wurden die Baumaterialien für mein Hotel (oder Schlafplatz) nachhaltig beschafft und die Ökologie der entsprechenden Lokalität berücksichtigt?

Natürlich möchte man möglichst wenig die bereisten Orte verändern. Doch im Endeffekt leben hier innerhalb Deutschlands die meisten nicht konsequent nachhaltig und auf Reisen ist das noch schwieriger.

Kurze Anekdote: ich habe da eine Bekannte die sehr bedacht ist nachhaltig (generell, also auch in D) zu leben. Sie lässt ihre Shampoo Flaschen wiederauffüllen, achtet darauf kein Plastik einzukaufen, auf fair-trade, e-auto und was weiß ich noch. Verzichtet aber nicht auf ihr morgendliches Nutella.

Wieviel Nachhaltigkeit in einem angemessenen Verhältnis zu Preis und Aufwand steht muss jeder für sich selbst entscheiden denke ich.
02.06.2022 09:25
Zur Verbesserung der Umweltbilanz einer Reise kann jeder sofort etwas tun, indem er seinen CO2-Abdruck mit entsprechender Kompensationszahlung neutralisiert. Es gibt einige gute Organisationen, die das einem ausrechnen lassen und das Geld in Projekte stecken die CO2 reduzieren. Das funktioniert deshalb, weil es weltweit noch genug auch mit einfachen Mitteln umzusetzender Maßnahmen gibt, die einen laufenden hohen CO2 Ausstoß vermindern.
02.06.2022 09:30
Oh, hatte Dominik oben auch schon geschrieben. Hatte den Faden nur quer gelesen.

Man kann damit übrigens auch seinen CO2 Ausstoß im Straßenverkehr kompensieren. Kostet jährlich in etwa einen bis anderthalb Hunni ( mit Spendenquittung fürs Finanzamt).
Dieter_BSPADI AOWD
02.06.2022 09:30
ich hasse das inflationär verwendete "nachhaltig" Wort. Kanns nicht mehr hören. Was meinst Du genau damit Rebecca? Willst Du CO2 vermeiden, oder was für den Umwelt- oder Klimaschutz tun? Für beide Varianten sind hier schon Vorschläge geacht worden.
02.06.2022 09:38
https://fb.watch/do8AjC7P7a/

Passt big
Dominik_Emind is like parachute
02.06.2022 09:38
@Kröen...: Ja, stimme insofern zu, als dass irgendwann der Schaden einer Aktion natürlich unvermeidlicher Weise so groß ist, dass man es insgesamt nichtmehr "nachhaltig" nennen kann. Heisst nicht, dass man sowas nicht auch mal machen kann. Tun wohl die meisten hier. Aber dann wenigstens zugeben, dass man damit was kaputt macht, egal wie. Das sehe ich auch so!
donjohnsenAOWD/Rescue/Deep/Nitrox/Taucherarzt
03.06.2022 18:44
Vielleicht wäre es einfach mal sinnvoll zu differenzieren dass die Sache mit der Nachhaltigkeit nicht so schwarzweiß ist wie es von einigen hier dargestellt wird. Wenn man seinen "ökologischen Fußabdruck" dahingehend modifiziert dass man zB nicht 8x im Jahr durch die Weltgeschichte fliegt und sich vor Ort nicht verhält wie die letzte Drecksau, dann ist doch schon einiges in Richtung Nachhaltigkeit getan. Klar, Fernflug ist scheiße - aber dass Großfisch und Korallen vor Ort wachsen werden wir wohl alle nciht mehr erleben. Letztlich ist es aber doch so, dass wenn man durch die eigenen Bemühungen zu 20% oder 50% oder 80% nachhaltig ist, es einfach mal unterstützenswert ist - weil's besser ist als 0% nachhaltig zu sein.

Dieses "jaaaaaa also wenn Du nachhaltig sein willst musst Du mit dem FLoß anreisen und darfst nicht atmen und essen und überhaupt der Kompressor zum Tauchflaschen füllen, naaaa? womit läuft der?????? ahaaaaaa das ist aber auch nicht nachhaltig hahahaha" ist einfach der dämlichste Blödsinn den ein menschliches Gehirn absondern kann, bei allem Respekt.

Es ist eine simple Gleichung. Fernflug plus viel CO2/Müll/etc vor Ort ist weniger nachhaltig als Fernflug plus wenig CO2/Müll/etc vor Ort. Und da kann man als Tourist durchaus wie von einigen schon geschrieben auch mit den jeweiligen Entscheidungen für oder gegen diese oder jene Unterkunft/Tauchbasis/Transportmittel vor Ort einiges ausrichten.

Ansonsten habe ich in Indonesien eigentlich in fast jeder Tauchbasis etwas zu dem genannten Thema bemerken dürfen, sei es die Bemühung Plastikabfall gering zu halten, Beach Clean Aktionen, Aufklärung der lokalen Bevölkerung bzw Kooperationen (also zB ein Schildkrötennest "abkaufen" damit die Eier nicht nach China gehen), einige Projekte hinsichtlich Korallenansiedlung hab ich auch sehen können, zB auf Nusa Penida. Die Beobachtung ist, dass man gerade im Bereich Tauchen recht unmissverständlich sehen kann dass ohne Korallen und Co der eigene Broterwerb irgendwann futsch ist.
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