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Longhose als Urlaubstaucher, Atemregler/Wing Neuanschaffung

Geändert von Kandu,

Werte Tauchergemeinde, nachdem ich einige Jahre hier schon sporadisch reinschaue und meine kleineren Fragen
immer selbst per Suche klären konnte habe ich nun mal ein Thema was für mich aktuell noch recht komplex ist, würde ich gern ein paar Meinungen einholen.

Ein paar Worte zu mir, dass ihr die Sache besser einordnen könnt:
Anfang 30, 5 Jahre Taucherfahrung, SSI Ausbildung bis Master Diver in deutschen Seen, die meisten der weiteren Tauchgänge (ca. 200) in den "üblichen" Urlaubszielen, Karibik/Malediven/Ägypten/Südostasien.
Im Sommer bin ich zwar ab und an im See aber die Ausrüstung soll darauf nicht angepasst werden. Es handelt sich nur um flache Tauchgänge 5-10m im Nasstauchanzug um die Übung zwischen Urlauben nicht zu verlieren.

Ausrüstung habe ich direkt nach dem OWD ungefähr gekauft was ich in der Tauchschule genutzt habe und bin so bis jetzt unterwegs. Ist ein Aqualung Axiom ADV und ein Mares Prestige Regler.
So richtig schlecht war das bisher auch nicht, aber so richtig zufrieden bin ich auch nicht mehr, daher darf es jetzt mal etwas neues sein.

Was stört mich:
1. Nach der letzten Revision war es ein ewiges hin und her bis der Regler richtig funktioniert hat. Laut Aussage der Techniker ist es bei konkret dem Atemregler ein sehr schmaler Grad zwischen subjektiv zu schwerem Atemwiderstand und der Tendenz dass es zu doll "schiebt" zusätzlich hat die 1. Stufe danach auch noch lange gepfiffen.
2. In der Tiefe bei 30-35m und wenn dann noch Strömung dazu kommt geht mir der Regler aktuell zu schwer.
3. Beim Jacket nerven mich die Taschen (komme ich schlecht ran obwohl die Seiten groß sind und es passt auch wenig rein), die Bewegungsfreiheit, die Bebänderung, der benötigte Platz im Koffer

Lösungsansätze:
1. Xdeep Ghost Wing, sollte alle meine Anforderungen erfüllen. In das Teil habe ich mich einfach verguckt und das Auge ist ja schließlich auch beim Tauchen dabei.
2. Neuer Atemregler und in dem Zuge direkt einen langen Schlauch (150cm) und den Backupregler um den Hals
2.1 Apeks XTX 200 Komplettset und die Schläuche tauschen
2.2 Apeks DST und zwei XTX 50 (teurer, dafür vielleicht eine bessere Schlauchverlegung, bessere Optik, keine Verwirrung durch "Oktopus Gelb")

Ich verspreche mir davon insgesamt mehr Komfort, mehr Flexibilität, weniger Stauraum im Koffer, mehr Sicherheit, bessere Stromlinienförmigkeit.
Mit dem Oktopus fand ich sowohl das rausziehen als auch das wieder reinfuddeln nie so richtig optimal. Mir ist bewusst dass ich auch hier trainieren muss damit die Luftspende passt.

Welche Lösung findet ihr in dem Gesamtkontext besser 2.1., 2.2 oder was ganz anderes? Wenn jetzt eh eine Neuanschaffung ansteht würde ich gern gleich "richtig" machen und dann wieder 5 oder eher 10 Jahre einfach zufrieden sein.


Ich danke euch!

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IvoryAOWD DTSA**
24.01.2023 10:07
Hallo Kandu, das klingt alles nicht schlecht. Bezüglich der Frage welches Apeks Set, können andere dir sicher besser helfen. Ich empfehle nur die Länge des Longhose nochmal zu überdenken. Wenn du nicht ein unfassbar gedrungener Typ bist ist der für eine stromlinienförmige Verstauung mit 1,50 ungeignet. Da labbert der dir irgendwo unter der Achsel rum. Mit 2,10 m und einem Longhosehalter als Alternative zur Tanklampe liegt er bei den meisten perfekt an. Auch das freigeben und wieder verstauen ist ein Kinderspiel. Und die zusätzliche Länge ist im Bedarfsfall auch im Freiwasser zumindest kein Nachteil.
Der_DerbeIANTD AdvNx / GUE Fundamentals
24.01.2023 10:17
Welches Apeks Set ist Geschmackssache und eine Frage, womit du bzgl Schlauchführung in deiner Konfiguration gut klar kommst. Ich würde auch einen 2,1m Schlauch nehmen, da 1,5m keine wirklichen Vorteile bietet.
24.01.2023 10:36

Der große Vorteil von "150" cm Länge ist, dass man sich um die Verstauung keine Sorgen machen muss. Er passt perfekt unter den Arm durch und man muss ihn nicht in den Gurt stopfen, braucht keine Tanklampe, Messer oder andere Dinge auf der rechten Seite, nur um die 210 cm zu verstauen - der große Nachteil der 210 cm.

Da "labbert" nix. Natürlich kommt es etwas auf die Körpergröße an - aber was hier mit "unfassbar gedrungen" gemeint sein soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, da ich in meinem Umfeld - inkl. mir selbst (~180 groß) - mehrere mit ganz unterschiedlichen Körpermaßen kenne, die problemlos und "stromlinienförmig" die 150cm tragen.

24.01.2023 10:43
Ok danke euch schon mal, das hilft.
Bezüglich der Länge muss ich vielleicht einfach mal testen, groß sind wir mit 1,75 und 1,65 m beide nicht (meine Buddy aka Frau will auch umsteigen).

Wäre super wenn noch jemand was zu den ersten Stufen sagen könnte. Bin mir mit der Schlauchführung sehr unsicher, Apeks DST (im Zweifel sogar mit 5. Port) und FSR sind da ja total unterschiedlich. Da endet bei mir die Vorstellungskraft etwas, da ich im Equipment Bereich kaum Erfahrung hab.
Dominik_Emind is like parachute
24.01.2023 10:45
Natürlich liegen 150cm unter dem Arm genau so gut wie 210cm an der Hüfte. Einfach mal nachmessen, Leute. Das sind halt die 60cm Differenz.
24.01.2023 10:54
Ich würde das Set nehmen, und den Schlauch wechseln. Der "gelbe" Deckel kommt dann an die Longhose. Somit ist den meisten dann auch klar, welchen Regler sie bekommen. Im Set ist meistens eine XTX40, nicht die 50, d.h. es fehlt das Einstellrad für den Atemwiderstand. Ob du das willst oder nicht musst selber wissen, ist Geschmacksache.
Ebenso 210 vs. 150. 150cm ist für Freiwasser komfortabel und lang genug und erspart das "verstauen".
Schlauchführung ist mit einer ersten Stufe sowiso immer ein Kompromiss. Die XTX200 erste Stufe hätte den Vorteil, das der Ventilsitz wechselbar ist. Den Drehbaren Turm der DST brauchts bei einer ersten Stufe nicht wirklich.

24.01.2023 11:14Geändert von Kandu,
24.01.2023 11:14
Auf die Idee mit der DST kam ich durch folgende Quelle (siehe Bild in meinem Anhang), sieht zumindest erst mal ganz sinnvoll aus mit der Schlauchführung.

Quelle:
http://tipps-fuer-taucher.de/2011/06/06/monokonfiguration-dir-style/
AnkouVielleicht
24.01.2023 11:27
Mensch muss sich weder den Schlauch um den Hals wickeln noch zwingen 210 cm haben.
Einfach ausprobieren was zur Körpergröße zum eigenen Wohlfühlen passt.
Gleiches gilt für die leidige Automatenfrage.
Ich kann Apeks nicht leiden, der nächste schwört drauf.


24.01.2023 11:33

Mit der FST ( 1. Stufe XTX200) lässt sich eine Mono Konfiguration ohne Probleme machen.

Selbst für Doppel ist die nicht schlecht. Die DS4 ist da kaum besser, sie war einfach nur "günstiger" in der Anschaffung.

Sollte dich der gelbe Deckel vom "Octopus" stören, denn kann man auch später in schwarz bekommen ;) und den 40er kann man auch auf 50er umrüsten.

Am Ende würde hier bei mir das Portmonee entscheiden.

Beim Longhose habe ich mich für den 2,10m entschieden. Hier im kalten ist das egal und im Urlaub kommt der Schlauch einfach unter den Bauchgurt. Da braucht es keinen extra Halter usw.

24.01.2023 11:39
Die Schlauchlänge ist abhängig von den Körpermaße, ausser im Höhlentauchen, wo man 2,10m benötigt.
Ich z.B. bin 183cm groß und normalgewichtig, T-Shirtgröße L. Ich bin mit 150cm Schlauchlänge bedtens bedient. Ich muss den nirgendwo festklemmen und er liegt optimal.

Bei Apeks sind alle Stufen gleichwertig (auch neue und alte Modelle im Vergleich) weil im Innenleben nahezu identisch. Ab ..TX40 und aufwärts kaltwassertauglich.
Nimm also den, der dir zur Schlauchführung zusagt und ansonsten den besten Preis hat.
IvoryAOWD DTSA**
24.01.2023 13:56Geändert von Ivory,
24.01.2023 14:11
Unfassbar gedrungen bezog sich nicht auf die Machbarkeit von 1,50 cm. Das geht sicher auch bei Großen. Es ging eher darum, dass ein 2,10 m Longhose bei sehr kleinen Menschen auch einfach zu lang sein kann, also gar nicht in Frage kommt. Ich habe 1,50m bisher nur bei ein zwei Leuten im Verein gesehen und da flabbert der immer unterm Arm. (Edit: Stimmt gar nicht, beim kwolf hab ich es auch schon gesehen. Das sah unfassbar sexy aus). Ich selbst hatte mal einen 1,50m Oktopus, dessen Verstauen aber auch nicht unkritisch war. Einer der rückblickend unnötigen Zwischenschritte auf dem Weg zum Longhose.

PS: habe mein Geschreibsel von da oben selbst nochmal gelesen. Das wollte ich so eigentlich gar nicht behaupten. Bissjen stressig grad auf der Arbeit. Man sollte ab und an auch mal probelesen, was die eine Gehirnhäfte da von sich gibt. Sorry.
24.01.2023 14:03

Ich tauche im See selber den Longhose mit 2,10 m "und" atme daraus.

Die Theorie besagt hier, dass wenn ein Taucher ohne Luft dher kommt, dann greift er nach dem was er sieht und das ist der Regler in meinem Mund.
Der ist auch gelb.
Der schwarze Regler hängt am Gummi um meinem Hals.

Soweit ich weiss sind die Apeks Regler innen gleich, daher ist das Geschmackssache für mich.
Ich abe die Tek3 Regler von Apeks.

Im Urlaub tauche ich dann den Apeks XTX 200 mit normaler Konfig.

24.01.2023 14:55

Alles gut, Ivory :D Dafür sind ja Foren da.

"und da flabbert der immer unterm Arm."

Müsste man mal ein Bild sehen, wie sie das verlegen. Ich kenne 2 Personen kleiner 160 mit einem 150er Schlauch und auch bei denen flabbert es nicht - klar, könnte etwas kürzer sein, vermutlich würden da 130 oder 140 auch reichen.

@schwob

"Die Theorie besagt hier, dass wenn ein Taucher ohne Luft dher kommt, dann greift er nach dem was er sieht und das ist der Regler in meinem Mund."

Das ist eine Theorie. Nicht die. ;) - Aber sie hält sich hartnäckig, ja. Im Idealfall ist man flexibel und hilft, egal ob der/die ohne Luft nach was auch immer greift oder nicht. Ich halte es für sehr gewagt, anhand von vermeintlichen Wahrscheinlichkeiten voraussehen zu wollen, was ein Mensch in dieser Situation tatsächlich tun wird.

Dominik_Emind is like parachute
24.01.2023 15:04
Nicht wenige Menschen die in größter Not sind suchen ja auch eigenständig die Oberfläche. Es ist sehr gefährlich, sich Ideen in den Kopf zu setzen wie "Ein panischer Taucher tut...". Panik ist ganz wesentlich von irrationalen und unvorhersehbaren Handlungen gekennzeichnet. Panikaufstieg, Versuch aus dem eigenen Gerät weiter Luft zu bekommen, starre Hilflosigkeit, Griff nach primärem Regler anderer, Griff nach sekundärem Regler anderer: alles das kommt vor, und sicherlich noch viel mehr.
IvoryAOWD DTSA**
24.01.2023 15:19
Das sehe ich auch so, der einzige Panikaufstieg den ich mal miterleben musste lief so ab, dass die betroffene Taucherin nach gar nix gegriffen hat und es noch nicht mal möglich war, ihr einen Atemregler in den Mund zu stecken. Sie wollte nur noch hoch.

Der eigentliche Vorteil bei der Abgabe des geatmeten Regler ist, dass ich als Spender a immer weiß, wo er gerade ist, und b auch weiß, dass er einwandtfrei funktioniert. Jemandem der kurz vor der Panik ist und mit großen Augen das OOG Zeichen gibt, einen Regler zu geben, der vorher durch den Dreck geschliffen wurde und vlt. Wasser zieht kann sehr unangenehm werden. So oder so, muss man den Ablauf der Gasspende halt immer mal üben, das habe ich früher mit Oktopus gemacht, und mache es heute mit Longhose.
24.01.2023 15:22
Auch von mir nochmal bestätigt: 150cm unterm Arm lagen bei mir perfekt an.
24.01.2023 15:24
Wichtig ist, dass der lange Schlauch von der ersten Stufe wirklich senkrecht nach unten abgeht (im Stehen). Da flabbert bei mir und bei meiner schlankeren Tochter nichts. Auch nicht mit Nassanzug.
IvoryAOWD DTSA**
24.01.2023 15:33
Guter Punkt, bei den Beiden, eine übrigens TL. War die erste Stufe eher sternförmig angeordnet. Der klassische Atemreglerkraken.
24.01.2023 15:46Geändert von Schreibmayer,
24.01.2023 15:48
Hi Kandu,

Hier meine subjektiven Erfahrungen dazu:

#1.: Atemwiderstand einstellen: Vor ca. 20 Jahren mußte ich einen Taucher aus grosser Tiefe, gegen die Strömung, bergen und ahbe dabei selbst Atemprobleme bekommen, ist aber gut ausgegangen. Regler war damals ein "Sherwood Blizzard", wo man nix einstellen kann. Ich bin dann auf Apeks umgestiegen (regelbarer Atemwiderstand plus Venturihebel) und geniesse es sehr, wenn ich beim Schwimmen gegen die Strömung oder sonstiger Anstrengung einfach den Venturihebel ziehe und so den "Turbo" zuschalten kann. Ist eine sehr gute Prophylaxe gegen Essufflement. Ich vermute dass es auch Regler anderer Hersteller mit Venturihebel gibt, würde auf jeden Fall dazu raten. Gegen Apeks spricht aber eigentlich gar nix, gehören zu den Besten...

#2.: Wingjacket: Wasserlage ein Supergenuss. Lage an der Oberfläche gewöhnungsbedürftig, nach einigen TGs aber auch kein Problem. Es fehlen aber die Taschen zum Reinstopfen von Zeugs, da muß man andere Lösungen, z.B. Beintaschen finden. Auf jeden Fall eine Empfehlung...

#3.: Longhose (210 cm) verwende ich seit ca. 3 Jahren. Ideal finde ich die Lage des Ersatzreglers am Halsband. Zum Verstauen des Oktopusses hatte ich vorher keine zufriedenstellende Lösung gefunden, alles Mögliche ausprobiert, war aber immer ein Ärgerniss, jetzt passt es. Die Longhose selbst finde ich aber alles Andere als ideal, ist umständlich und unbequem. Wäre natürlich perfekt, wenn sie mal als Oktopus benutzt werden müßte, dafür hat man ja eine Longhose. In 3 Jahren wechsle ich die Schläuche (werden bei mir alle 6 Jahre, bei jeder 3. Wartung, gewechselt), da werde ich mal 150cm ausprobieren, mal sehen ob das besser geht. Wegen der Lage des Ersatzreglers am Halsband auch eine Empfehlung...

LG, Wolfgang
24.01.2023 16:01
Das war auch meine ursprüngliche Motivation für die LH: Ersatztregler optimal geschützt und verstaut am Halsband! Der Hauptregler am langen Schlauch zur Abgabe ist dann nur noch folgerichtig.
pephotoSSI AOWD, Nitrox, deep
24.01.2023 16:25
Xdeep Ghost Wing hatte ich auf Mauritius als Leihausrüstung Teilweise auch die Xdeep Xeos Beide Top.
Tatsächlich schwanke ich hier eher zwischen Xdeep Xen und OMS (Markenschwein) Ist bei beiden aber ein deutlich angehemeres tauchen, als mit normalen Jackets. Du hast dadurch allerdings auch mehr loses Gerödel an dir zB über Karabiener etc. Mich hats nicht gestört - kaufe mir auf jeden Fall ein Wing statt normales Jacket.
24.01.2023 17:46

Danke noch für die ganzen Erfahrungen!

Insgesamt bestärkt es mich im Vorgehen. Starten werde ich aber wohl mit dem 150cm Schlauch, falls es nicht passt ist das finanzielle Risiko überschaubar bei einem Gummischlauch. Falls doch ist mein Gesamtkonstrukt etwas "handlicher".


Bei der 1. Stufe bin ich weiterhin bei der DST mit 5. Abgang nach unten.

PerkedderCMAS**/DTSA**
24.01.2023 18:03
Hier hatten wir das schon einmal durchgekaut:

https://taucher.net/forum-2_10_m_longhose__pro___contra-ioz92194
Der_DerbeIANTD AdvNx / GUE Fundamentals
24.01.2023 20:30Geändert von Der_Derbe,
24.01.2023 20:30
"Auf die Idee mit der DST kam ich durch folgende Quelle (siehe Bild in meinem Anhang), sieht zumindest erst mal ganz sinnvoll aus mit der Schlauchführung."

Genauso habe ich es auch an meiner Monokonfiguration (Doppelventil an Mono mMn sinnlos). Das passt. Schön einfache / schlanke Konfiguration. Wenn man Doppelventil an Mono tauchen würde, sind 2 DST mitunter natürlich schwierig unterzubringen.
NilsNaseUnfertiger Taucher
24.01.2023 21:59Geändert von NilsNase,
24.01.2023 22:01

Hallo, was ist denn hier los? Schlauchlänge und wie gut die sitzt hat nix mit Körpergröße zu tun, außer ich bin eine Giraffe. Warum nicht? Ganz einfach, egal wie groß ich bin, wenn die Flasche da sitzt wo sie hingehört, sitzt die erste Stufe irgendwo im Nacken, von dort geht es abwärts, unter dem Arm durch wieder nach oben, um den Hals und vorn in etwa auf gleicher Höhe in die Futterluke.dafür ist es tatsächlich völlig egal, wie lang der Oberkörper oder die Beine sind. Im Freiwasser sind 1,50m wunderbar und einfacher zu verstauen.

Bei den Reglern würde ich die dst mit 5th port favoritisieren, da sie einfacher die bessere Schlauchführung ermöglicht, technisch sind die ersten Stufen absolut identisch

Stellrädchen und Venturihebel, kann man haben, muss aber nicht. Eigentlich ist ein Regler dann gut eingestellt, wenn ich voll geöffnet und mit "offenem" Venturi den geringst möglichen Atemwiederstand habe, gerade so das es nicht abbläst. Den Venturi macht man dann im BackUp zu, das dieser nicht ungewollt abbläst. Das Einstellrädchen kommt daher, das bei überkompensierten Reglern, die zweite Stufe in großer Tiefe beginnt abzublasen, dann muss man sie "strammer" stellen. Wenn ich mich aber nicht jenseits der 80m aufhalte, der Regler richtig und optimal eingestellt ist, kann ich mit dem Rädchenbden Atemwiederstand nur schlechter machen, was keinen Sinn ergibt. Oder ich mache es wie Supertechniker Schreibmeier und stelle den Regler schlechter ein als er sein müsste um im Normalfall einen eigentlich zu hohen Atemwiederstand zu haben, was Blödsinn ist, um dann wenn ich mich anstrenge den Atemwiederstand einzustellen, der eigentlich immer der Richtige wäre. Kann man natürlich so machen, ist aber in etwa so sinnvoll, wie sich freiwillig eine Kugel ans Bein zu binden, die ich nur abmache wenn ich mal schnell sein will. Ob das eine gute Idee ist, mag jeder selbst beurteilen

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