Es gibt immer neue Ausrüstung, oder was zu meckern an der alten. Hier ist genau der richtige Platz, an dem Du Dir Infos zu irgendwelchen Tauchausrüstungsteilen holen kannst - oder das in Erfahrung bringst - was dich schon sehr lange interessiert hat.
calanquesCMAS **

Leuchte für Ein-/Ausstieg

Geändert von calanques,

Hi

Hier wird ja viel über Tauchlampen diskutiert und gefachsimpelt. Wie sieht das aber aus mit Leuchten, mit denen ich Ein- und Ausstiege markieren kann? Welche nutzt ihr? Welche Erfahrungen habt ihr? Was gibt es zu beachten?

Sie sollten ausrechend lange leuchten/blinken. Sie sollten bezahlbar sein (oft passt ja keiner die Stunde lang drauf auf).

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nandersenIANTD CCR
09.09.2019 15:40
...ich habe diese einmal geliehen bekommen, ganz easy und solide.
Franziskus144AOWD, Deep, NX<40
09.09.2019 16:24
Nimm doch einfache Party-Knicklichter. 100 stk. für 4€...

Selbst die ganz kleinen reichen voll um Personen in der Dunkelheit gut sehen zu können, haben wir bei Übungen so gemacht. Zusätzlich kann man daraus Ringe basteln und z.B. um einen Ast legen.
09.09.2019 18:49Geändert von Hosenmatz2011,
09.09.2019 18:50
Die Umwelt wird es dir danken mit den Knicklichtern........

Achso, Ironie off
09.09.2019 19:25
Zum Markieren von Ein-/Ausstieg sind die (jede Menge Umweltdreck produzierenden) Knicklichter völlig ungeeignet, weil viel zu wenig hell...

Wolfgang
NDLimitTaucher
09.09.2019 19:32
Ich markiere einfach gar nichts....
Franziskus144AOWD, Deep, NX<40
09.09.2019 21:16
Ich markiere auch nichts, scheinbar ist es beim TO erforderlich.

Die Inhaltsstoffe von Knicklichtern sind mittlerweile ungiftig und werden bei verbrennung (Restmüll) vollständig zerstört.
Was packt ihr in eure Tauchlampen, Karbid?

@Wolfgang ich erkenne einen Wasserretter in der Dämmerung damit auf 300m. Wie weit willst du denn sehen?
NDLimitTaucher
09.09.2019 21:29
ja... diese alten Grubenlampen funktionieren sehr gut
Bert667CMAS***
10.09.2019 09:15Geändert von Bert667,
10.09.2019 09:16
Habe auch noch nie einen Ausstieg markiert...

Ich würde auch den Teufel tun und ein teures Licht irgendwo liegen lassen. Die Chance dass das ein anderer brauchen kann und es dann weg ist, wenn man zurück kommt, ist doch ziehmlich groß....
nandersenIANTD CCR
10.09.2019 10:03Geändert von nandersen,
10.09.2019 10:06
...finde das schon ganz praktisch eine Shotline bei schlechter Sicht markieren zu können. Speziell bei Dunkelheit und unübersichtlichen Tauchplätzen oder wenn man bei etwas Strömung nur sandigen Boden vorfindet und eine Weile herumtaucht ist so ein Fixpunkt eine echte Erleichterung. Gut funktioniert ebenso eine kleine Backuplampe per caveline drangebaumelt...

Meine Erfahrungen mit Knicklichtern sind auch eher mau- erstmal im Wasser werden die auch recht rasch etwas dunkler (temperaturbedingt?). Allerdings gibt es Varianten, die ein Vielfaches an Licht produzieren- jedoch für einen kürzeren Zeitraum. Getestet habe ich diese noch nicht.
boltsnapSSI AOWD
10.09.2019 10:18
Ahoi,

also ich kenne das mit der Markierung des Ein-/ Austiegs oder des Safariboots auch mittels so eines Blinklichts. Das hat meiner Meinung nach auch gegenüber einer backup Lampe den Vorteil, dass das Lichtsignal nach allen Seiten abgestrahlt wird, während das Licht einer backup Lampe eventuell nur eingeschränkt sichtbar ist oder nur nach unten leuchtet, weil es viel fokussierter ist.

Knicklichter hatten mal so Mittaucher auf einer Safari an ihren Flaschen beim Nachttauchgang (war Vorschrift auf dem Safariboot). Die waren aber jetzt nicht so richtig hell. Aber da gibt es bestimmt auch Unterschiede.

Viele Grüße
nandersenIANTD CCR
10.09.2019 10:39
...ich erinnere mich an einen TG bei dem ich vor Lachen fast ersoffen wäre.

Damals war ich gerade mit dem RD fertig und hatte keinen Divebuddy- an der Tauchbasis fand sich jedoch ein ebenso Alleingelassener, es sollte an ein touristisch erschlossenes Wrack gehen. Moderate Tiefe, gute Sicht... Egal- der Typ war mein Mann.

Also kurz angeschnaggt- natürlich käme er mit. Also- nächsten Morgen runter... Schon auf dem Tauchboot entpuppte sich mein Wahlbuddy als Inspector Gadget- Nichts, was er nicht hatte. Unter Wasser machte er einen guten Eindruck- also drangen wir recht tief in das Wrack vor mit unseren Taschenlampen.

Im Maschinenraum ergab sich im Boden eine Luke von ca. 40x40cm, wir schauten hinab in die Dunkelheit und der Kollege fing an in seinem Jacket zu kramen. Er zauberte das wahrscheinlich beeindruckenste Knicklicht hervor, daß ich bis dahin gesehen habe- das Teil hatte bestimmt 30cm Länge. Mit einem Hieb aktivierte er das Teil und deutete mir auf die Luke. Ich schwamm also nah ran und sah hinunter.

Trotz seines theatralisch perfekten Wurfs das Teil nach unten zu befördern wurde es nicht hell dadrin. Als ich mich schließlich nach oben orientierte schwamm das Knicklicht an der Decke des Maschinenraums und ich sah ihn nur mit den Schultern zucken.

Ich kann nicht genau sagen warum, aber die Situationskomik mit einer guten Portion Stickstoff haben in mir einen Lachflash hervorgerufen, den vielleicht nur Taucher verstehen können. Hillarious!
10.09.2019 11:54
@nandersen, das ist ja mal eine nette Anekdote. prost
ms76AOWD
10.09.2019 12:53
@nandersen loltest

Wir haben am Safariboot bei Nachttauchgängen immer eine Tauchlampe eines Kollegen (der grad nicht tauchte) an die Shotline drangehängt. Im vergleich zu den 0815 Blitzern war die Sichtbarkeit viel besser. Da das Meer nie spiegelglatt war bewegte sich die Lampe auch ständig und leuchtete in alle Richtungen.

Knicklichter hatten mal so Mittaucher auf einer Safari an ihren Flaschen beim Nachttauchgang (war Vorschrift auf dem Safariboot). Die waren aber jetzt nicht so richtig hell. => kann ich bestätigen, 5m entfernt hat man es nur mehr gesehen wenn man gewusst hat, dass da was sein soll...
calanquesCMAS **
10.09.2019 21:06
Also, ... Knicklichter kommen nicht in Frage. Auch wenn sie vielleicht nicht giftig sind, sind sie danach Müll. Das muss schlicht und ergreifend nicht sein.

Eine Tauchlampe ist wohl unpraktisch. Es geht nicht ums Meer, sondern um heimische Seen und Steinbrüche. Also blendet sie mich, oder scheint so, dass sie wenig auffällig ist.
Nicht überall ist der Ausstieg gut zu finden. Zum Beispiel in Göhrenz, am Kulki, ist es aus meiner Sicht nicht ganz so einfach, den Kiesstrand hinter dem Grüngürtel zu finden.

Scheinbar ist der Blitzer die Wahl der Wahl.
congermanCMAS ***
10.09.2019 22:45
Die preiswerten Blitzer (Kombiblitzer ca. 50 Euro) gehen nur bei guter Sicht.
Ansonsten benötigst du helle wie den oben genannten von Mares (Unterwasser Heino), High End Blitzer von Divesoft, oder den Trojan. Sonst sieht du das Blitzen kaum in trüben deutschen Seen
gr3yw0lflife is better in fins
11.09.2019 11:15
die von gralmarine sind auch nicht übel - nur billig ist anders
nandersenIANTD CCR
11.09.2019 11:30
...eigentlich schade, daß die preiswerte Methode der alten Xenon-Blitzröhren scheinbar zugunsten biligerer LED aufgegeben wurde. Bevor ich ihn verlor hatte ich damals mal so einen Blitzer, der war echt ganz gut...
Franziskus144AOWD, Deep, NX<40
11.09.2019 14:22
Ich glaube hier wird teilweise aneinander vorbeigeredet. Ich und ein paar Leute gehen davon aus den Ausstieg über Wasser zu markieren, andere wollen das unter Wasser tun.

Beim tauchen von Land markiere ich auch an Land. Beim Bootstauchen kann der Anker evtl. Interessant sein, den Fall hatte ich selbst noch nicht.

Unter Wasser würde ich ebenfalls ne Backuplampe an den Anker binden, unter Wasser sieht man selbst die nicht unendlich weit. Da sind Knicklichter keine Option.


@all: Ja, knicklichter schwimmen und sind (wie jede chemische Reaktion) temperaturempfindlich. Je wärmer desto heller, aber auch schneller Verbraucht. Über die Konzentration der Chemikalien in den Knicklichtern dann man dies ebenso beeinflussen.

Nachdem die meisten in ihren Blitzern Batterien verwenden solltet ihr diese auch als Müll betrachten. Dann fällt die Ökobilanz nicht mehr so toll aus, gerade bei geringer Nutzungsfrequenz.
19.09.2019 08:32
@all die es interessiert

Als Hersteller habe ich im Jahr 2005 einen LED Blitzer entwickelt. Dieser LED Blitzer wurde zusammen mit diversen Tauchartikelherstellern in Ägypten live getestet. Es kam aber nie zu einer Massenproduktion, weil man damals zu dem Schluß kam, die LED Blitzer sind so hell ( kein Witz !! ) das die sofort den Besitzer wechseln würden natürlich unrechtmäßig. Ich habe dann damals diverse ( Vorserien ) LED Blitzer für einige ausgewählte Kunden gebaut, die es trotzdem versuchen wollten und ja sie waren genau so schnell weg ( unrechtmäßig ) wie sie eingesetzt wurden. Da diese LED Blitzer nicht billig waren, habe ich nie über eine Serie nachgedacht.
Da mich persönlich so ein LED Blitzer aber reizt ( aus verschiedenen Gründen nicht nur tauchen ) , habe ich mir einen LED Blitzer "gebastelt" der sehr hell ist und auch noch schnell und sehr billig ! zusammen gebaut werden kann. Wer also handwerklich ( löten ) ein wenig begabt ist und sich einen billigen aber sehr hellen LED Blitzer selber bauen will, der sollte folgendes versuchen :
- eine 9 Volt Batterie ( besser einen 9 Volt NiMh Akku )
- einige grüne blinkende LED´s ( die blinken von Hause aus, Elektronik in der LED verbaut )
- WICHTIG ist die Helligkeit der grünen LED, die sollte mindestens 10000 mcd sein ( je mehr desto besser )
- Blinkfequenz ca. 2 mal pro Sekunde
Die LED können bei Reihenschaltung direkt an den 9 Volt Akku angeschlossen werden. ( ja nach verwendeter LED kleiner Widerstand in Reihe setzen )
FERTIG ist der sehr sehr günstige LED Blinker zudem sehr hell und wenn er denn weg kommt ( unrechtmäßig ) ist der Verlust max. etwas Zeit und wenige Euro ( unter ca. 5-10 Euro )
Warum grün ? probiert es aus............
Wie abdichten ? nun da der LED Blinker ja niemals tiefer taucht, einfach in ein Glas rein mit Schraubdeckel und fertig ist der wasserdichte Blinker. ( Tipp möglichst kleines Schraubglas verwenden )
Viel Spaß beim nachbauen.

Bis dahin und gut Licht
TillyTec
nandersenIANTD CCR
19.09.2019 10:39
...wie gemein jemandem das Orientierungslicht zu klauen.
SolosigiPADI DM, RAB/VDST CCR Tec, Poseidon SE7EN CCR
19.09.2019 10:49
@nandersen
aber es ist halt so.
Ich kann mich erinnern, ich war mal im Winter am Achensee tauchen. Da ist der See ca. 6-8m abgesenkt. Da ist dann alles Sand/Schotter. Und wenn du mit dem (schweren) Tauchgerät raufhatscht und du machtst einen Schritt nach oben, rutscht du zwei Schritte zurück... Da habe ich, um mir den Ab-/Aufstieg zu erleichtern ein Seil gespannt und natürlich während des TG hängen lassen.
Als ich wieder am Ausstieg war, war kein Seil mehr da. Es hing fein säuberlich aufgerollt am gleichen Baum, an dem ich es fixiert hatte...
Und der Aufstieg war etwas mühsam...
Gruss
Solosigi
bIgOnEDie wichtigsten Karten sind vorhanden.
19.09.2019 11:29Geändert von bIgOnE,
19.09.2019 11:33
Mal ein anderer Ansatz.

Ich hänge immer ein großes Katzenauge an den Steg.
Alternativ kann man natürlich auch das Warndreieck aufstellen und bei Verlust beim freundlichen Teileverwerter Ersatz abholen.

Wen jetzt natürlich alle Leuchtmittel ausgefallen sind, hat sich die Sache erledigt und die Suche wird zur Fleißarbeit.
arureusCMAS-TL**, Nitrox**
20.09.2019 07:20Geändert von arureus,
20.09.2019 07:21
Auf Bonaire sollte man die Einstiegstelle genau treffen, da es 10-20m daneben oft schwierig oder gar unmöglich ist über die steinigen Bodenstrukkturen zu kommen.
Ich markiere uw in angemessener Entfernung (Strand/Riffkante) mit nem Blitzer und die Einstiegsstelle an Land mit zwei kleinen LED-Lichtern vom BOOT-Krabbeltisch für 5 €. Die Dinger sind vergossen, Wasserkontakt und blinken angeblich 1.000 Stunden.
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