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im Urlaub mit fremden Buddy tauchen?

Hi,
ich bin im Urlaub in Kalifornien und will hier gern tauchen. AOWD mit 28 TG. Auf Nachfrage beim Tauchanbieter hier sagte man mir, das Tauchboot geht morgens um 3 raus, fährt 2 Stunden, dann 4 TG mit 7mm (15Grad Wassertemperatur). Es gibt an Bord keinen Guide, man wird mit einem (fremden) Buddy los geschickt. Auf meine Bedenken, daß ich noch Anfänger bin und ohne Guide schon Schiß hab, mich im Kelpwald zu verlaufen (Leider ist es mit meinen Kompasskenntnissen eher mittel...ich weiß ja...) und dann nen Buddy zu bekommen, der auf meinem Ausbildungsstand ist, sagte man mir, das ist ok, die schicken auch voll Anfänger los. Wie findet ihr das? Ich hab mich nicht angemeldet.
Danke für eure Gedanken dazu.
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14.05.2013 00:24
Tauchausfahrt ohne Guide in fremdes Gebiet würde mir nicht gefallen, auch mit deutlich mehr als 28 TGs nicht!
D.h. entweder einen anderen Anbieter suchen, oder navigationsmäßig restriktiv innerhalb des Wohlfühl-Levels tauchen, also nicht allzu weit weg vom Boot.

IGL C.
14.05.2013 00:31
danke.
Für nur ums Boot rumblubbern ist mir der Aufriß zu groß und erst recht, wenn´s 4 TG werden.
tl3Instructor Trainer
14.05.2013 00:34
Ohne Guide ist nicht Klasse, geht aber.
Wenn das Briefing vorher gut ist und jeder mit Kompass umgehen kann.

Wenn du ein schlechtes Gefühl hast, verzichte auf den TG.
Oder suche dir einen anderen Anbieter.
B.O.BachterRescue Diver
14.05.2013 01:05
Hallo,

meine Erfahrung vom Tauchen in Amiland:

Die Amis machen diese klassischen 2-tank dives mit nur 15 Minuten Oberflächenpause zwischen den 2 zusammengehörigen Tauchgängen sehr gerne, die Tauchzeit ist oft auf 45 Minuten limitiert.

Zwischen den 2 TG wird eine "normale" Oberflächenpause gemacht, dann gehts wieder rein.

Wenn dir ein Buddy aus Sicherheitsgründen etc. nicht passt, dann kannst du den auch ablehnen. Andererseits, was soll passieren, wenn Du nur "Angst" um die Navigation hast? Neben dem Kompass ist die natürliche Navigation oft sehr viel hilfreicher und auch einfacher.

Im schlimmsten Fall vertaucht ihr euch und kommt etwas entfernt vom Boot wieder an die Oberfläche, Hauptsache ihr bleibt als Buddy-Team zusammen.

Ich würde mir da nicht so einen Streß im Vorfeld machen, guck Dir deinen Buddy an, sprich mit ihm, guck wie seine Ausrüstung funktioniert und erklär ihm Deine, falls es Besonderheiten gibt, das sind alles keine unlösbaren Probleme.

Oft besteht auch die Möglichkeit, sich einen Freelancer als personal guide anzumieten, falls dir das ein besseres gefühl gibt, könnte man auch darüber nachdenken.

Grüße von BoB
14.05.2013 03:03
@B.O.B.
es geht tatsächlich um die Navigation, die Sicht liegt bei etwa 5m, und im Kelpwald ist es schwerer, natürlich zu navigieren. Nach nem Freelancer hab ich gefragt, da gab`s nur große Augen...
Ich werd mich weiter umhören, das muß doch irgendwie machbar sein.
Markus44CMAS ***
14.05.2013 06:45
Hallo th44,

lies doch mal bei Scubaboard im Kalifornien-Forum, frage nach anderen Anbietern und wie dss Tauchen dort vonstatten geht, vielleicht findest du ja auch einen Buddy:

http://www.scubaboard.com/forums/california/

Des Englischen solltest du aber schon mächig sein.
14.05.2013 07:16
Moin, jetzt mach` Dir mal nicht gleich in`s Hemd. Wenn Du einen Kompass hast, dann ist doch alles gut. Dann machst Du halt den einfachsten Kurs: 25 Minuten in die eine Richtung, 180 Grad drehen und 25 Minuten zurück. Bei 4 Tauchgängen kannst Du dann im Idealfall in alle Richtungen was erkunden. Und wenn Du es mal versemmelst: Auftauchen, Boot anpeilen und weiter. So ist das im Urlaub: Da muss man auch mal ohne seinen Lieblingsbuddy tauchen. Außerdem bist Du doch schon in der Sporttauchhierarchie weit fortgeschritten. Bin mal gespannt, wann der erste nach dem Verband deiner Ausbildung fragt.
Also einfach machen. Irgendwann ist immer das erste Mal.
Tümpitausche Sterne gegen Muscheln
14.05.2013 07:22
Ich habe bei so einer Basis leider einmal schlechte Erfahrungen gemacht. Insofern, dass ich die erfahrenere Taucherin war und zwei absolute Anfänger mitnehmen musste. Der eine war ja ok, das Mädel wollte jedoch Händchen halten. Und nach einer halben Stunde war die Flasche leer. Ich habe gemotzt und gemeckert, dass ich den Tauchgang nicht bezahlen will, aber leider........ Als ich anfragte wegen Tauchen wurde mir zugesagt, dass alleine kommen kein Problem wäre, zwischenzeitlich hatte der Basisbesitzer gewechselt und es hieß eben auch, wir stellen nur das Boot zur Verfügung, die Taucher müssen dann schaun, wie sie zurecht kommen. Sonst hätte ich mich von vornherein nie auf sowas eingelassen.
Also hier zu Hause ist es kein Problem, ich nehme gerne Anfänger mit, aber im Urlaub, wo ich viel Geld für den Tauchgang bezahlen muss.....

An deiner Stelle würde ich schaun, ob es nicht eine andere Basis gibt, die Guides hat oder zumindest jemanden organisieren kann.

Ich hoffe, du findest jemand
WVSB
Joe.MurrSSI DiveCon
14.05.2013 08:26
Hmm, vielleicht bin ich ja auch ein Schisser, aber ich kann th44 schon verstehen. Bei fünf Meter Sicht als Tauchneuling mit bescheidenen Navigationskenntnissen würde ich auch Hemmungen haben. Und auch bei guter Sicht wäre mir, zumindest für den ersten Tauchgang, ein Guide oder jemand, der den Spot kennt, durchaus willkommen.

„Das ist ja alles nicht so schlimm“ und mit einem „Einfach Hin-und-Zurück“ ist es auch nicht getan. Irgendwie verstehe ich nicht, dass um Ausrüstung, Redundanz und „mein-Zeug-muss-alles-mögliche-können“ ein Riesen-Hype gemacht wird, und bei einer Tauchgangsplanung eines Anfängers, pfeif hier mal auf den „Advanced“ (der Verband spielt hier wieder mal überhaupt keine Rolle, es könnten auch Sterne, Diamanten oder sonstige Preziosen sein), mit sehr schlechten Sichtbedingungen wird der Taucher einfach drauf losgeschickt. Mit Verlaub, hierzu habe ich keinerlei Verständnis. Solcher Art „Sprüche“ rufen bei mir ein sehr faden Beigeschmack hervor.

@th44
Wie von Einigen vorgeschlagen, erkundige Dich nach einem adäquaten Guide. Alternativ erfrage welchen Buddy Du bekommen wirst (Kenntnisstand, Erfahrung etc.) und entscheide dann. Lasst Euch anhand einer Tauchplatzkarte mit Peilungen den Spot erklären. Ist der Kelpwald unübersichtlich und groß, müsst ihr ja nicht hindurchtauchen, wo man ggf. die Orientierung verlieren kann, bzw. kann man ja „am Rand bleiben“. Und wenn das alles nichts ist, dann mach einen Unter-dem-Boot-herum-Tauchgang, oder, wenn das rausgeschmissenes Geld ist, lass den Tauchgang einfach sein.

„Tauche innerhalb Deiner Grenzen“ und „man muss auch mal Nein sagen können“ sind keine Symptome eines dummen, sondern eher weisen Tauch(anfäng)ers. „Mach mal einfach“ dagegen schon!

Gruß
Joe
GWSCMAS***
14.05.2013 08:37
Tauchen in Kalifornien kann sehr unterschiedlich sein. Im Norden bei Monterey ist die Sicht oft schlecht, das Wasser kalt. Im Süden, bei LA, ist es deutlich wärmer und die Sicht ist besser. Das Tauchen in Monterey würde ich einem Anfänger mit 28 TG ohne erfahrenen buddy nicht empfehlen.

Der Kelpwald ist dagegen kein entscheidendes Problem, wenn Du Dich beim Navigieren an den Vorschlag von Fullcave hältst.

Generell wird in Kalifornien ohne guides getaucht. Die Amerikaner sind aber im Allgemeinen recht pragmatisch. Wenn Du deutlich machst, dass Du bereit bist, für einen guide extra zu bezahlen, lassen die Basen vielleicht mit sich reden. Billig wird das dann aber nicht.
14.05.2013 08:54
Hm,

ich rate niemandem außerhalb seiner Wohlfühlgrenzen zu tauchen. Wenn der TO sich damit unwohl fühlt, soll er halt nicht tauchen. Aber bei den Bedingungen (5m Sicht, jederzeitige Möglichkeit des Auftauchens) und mehreren Buddyteams, an die man sich dranhängen kann, würde ich echt mal die Kirche im Dorf lassen. Man kann es auch übertreiben. Wenn für manche hier 5 m sehr schlechte Sichtbedingungen sind........
Joe.MurrSSI DiveCon
14.05.2013 09:23
@Fullcave
>ich rate niemandem…
Doch, tust Du: => „Also einfach machen. Irgendwann ist immer das erste Mal.“

>Und wenn Du es mal versemmelst: Auftauchen, Boot anpeilen und weiter. So ist das im Urlaub:
Wirklich? Macht man das so im Urlaub? Oder wolltest Du besser sagen, Du machst das so im Urlaub?
Also, ich mach das so nicht, aber möglicherweise bin ich hier wieder das unrühmliche Beispiel?

>wann der erste nach dem Verband deiner Ausbildung
Niemand! Zumindest niemand, der seine „sieben“ Sinne beisammen hat. Denn der Verband, selbst wenn hier „Advanced“ im Spiel ist, tut hier – mit 28 TG – überhaupt nichts zur Sache.

>Wenn für manche hier 5 m sehr schlechte Sichtbedingungen
Für Dich als GueTech-Perfektionisten sicherlich nicht!
Für mich als weitaus weniger erfahrenen Sporti schon eher, wobei ich auch mit Sicht ala „kann meine Instrumente noch ablesen“ durchaus zurechtkomme.

Aber der TO hat 28 TG; wir wissen nicht, wo er seine Tauchgänge gemacht hat, geschweige denn wo er die Ausbildung gemacht hat.

Insofern ist Dein Vorschlag, und das ist nicht persönlich, sondern rein auf die Aussage gemünzt, ja, einfach nur „dumm“!

Dass Du hier als TNet-Neuling (oder ist’s nur ein neuer Nick?) Deine fortgeschrittene TEK-Erfahrung (darf ich das so nennen?) einbringen willst, ist schön, freut uns, denn wir wollen ja alle dazulernen.

Aber schalt mal einen Gang zurück: stoppe, denke an Deinen 28. Tauchgang und handle bzw. berücksichtige dann nochmal die zu diesem Zeitpunkt vorhandene Erfahrung. Und dann addierst Du das mit dem eventuell vorhandenen Respekt (ich möchte nicht sagen: Angst) des TO.

Immer noch: "Augen zu und durch!"?

Gruß
Joe
14.05.2013 09:29
Ehrlich gesagt ist mir dein Kindergartengeplärre zu dumm. Du erwartest auf so eine Sch... nicht ernsthaft eine Antwort. Stoppe, denke, schreibe.... Joe
14.05.2013 11:13
Ich bin schon sehr viel mit Amis getaucht, an den verschiedensten Plätzen der Welt, einfache und hammerharte. Die Amis sind recht unbedarft und pragmatisch, die springen da rein egal was sie erwartet und tauchen nach dem Motto: learning by doing...
Mit nur 28TG würde ich jeden Ami als Buddy ablehnen - jeden.
14.05.2013 11:29
@all
Ich habe auch schon im Ami-Land getaucht und kann den von Fullcave genannten Pragmatismus der Einheimischen nur unterstreichen. Auch wird sich kein Ami einem Taucher als Buddy verweigern, das gibt es dort einfach nicht.
Mein Tipp an th44: sich an eine möglichst erfahrene Truppe dran hängen und Spaß haben. Auch müssen ja nicht unbedingt alle 4 Tg. gemacht werden.
Gut, dass die Amis fast geschlossen kein Deutsch können, sie würden sich über diesen Thread hier sehr amüsieren, besonders über die dogmatischen Bedenkenträger.
Gruß
ddiver
14.05.2013 11:39
@th44

Respekt für deine Entscheidung.

Mit 28TG ohne Erfahrung in diesen Gewässern und Defiziten bei der Navigation hast Du für dich die richtigen Entscheidung getroffen.

Z.B.
Die Chance sich in den Algen zu verheddern ist dort sehr groß. Da reicht oft schon ein Seehund den man natürlich erstmal beobachten will und durchs "Dickicht" hinterher taucht.

Jetzt noch einen unerfahrenen Buddy der evtl. gar nicht merkt dass Du weg bist und dir somit auch nicht helfen kann.

Gerade bei einem unbekannten Tauchspot mit regionalen Hindernissen sollte man diesen erstmal mit einem Ortskundigen Taucher erkunden. So kann man dann Erfahrungen sammeln, und sich besser auf die dort gegebenen Umstände einstellen.

Erst danach würde ich mich mit einem fremden Buddy in so ein Gebiet begeben.

Denn es muss ja nicht dir was passieren. Stell dir vor dein zugewiesener Buddy verschwindet und wird Stunden später tot aus den Algen geschnitten.

Auch kein tolles Szenario.

Aber das ist nur meine Meinung, Du hast in meinen Augen aber bewiesen, dass du kein Lemming bist der blind hinterher taucht und seinen Kopf auch zum Nachdenken benutzt.

14.05.2013 12:56
Hallo zusammen,
ich bin bei meiner Bewertung etwas zwiegespalten.
Zum einen gehe ich mit der Meinung von „joemurr“ mit, dass es nicht gerade hilfreich für einen Anfänger ist, wenn der hier in einem Forum, trotz seiner Bedenken sinngemäß den Rat bekommt, „mach einfach“.
Zum anderen sollte man mit 28 TG’en soviel Selbstvertrauen haben, dass man selbst einschätzen kann, ob man es will, oder eben nicht.
Buddy hin, Buddy her – im Urlaub sollte man sich vorher klarmachen, dass man im Prinzip solo unterwegs ist und sich nicht blind auf den Buddy verlassen. Also seine sieben Sinne schärfen und den gesunden Menschenverstand einsetzen, dann klappt’s auch mit dem fremden Buddy.
Und wenn irgendwas unter Wasser (oder auch schon vor dem TG) nicht ganz i. O. ist (Unwohlsein, Angstgefühle o.ä.), dann sollte man auch den Mut haben, den TG abzubrechen bzw. erst gar nicht anzutreten. In solchen Fällen sollte man sich nicht stressen lassen, egal ob vom Buddy oder von dem Gedanken, dass man ja die TG’e bezahlt hat.
Aus einem leichten Unwohlsein unter Wasser kann durch zusätzliche Faktoren (Kälte, unerwartete Strömung, Orientierungslosigkeit, Buddyverlust o.ä.) richtig Stress und bei Nichtbeherrschung der Situation ein TU entstehen.
Geht man aber entspannt an die TG’e, ohne ein „Muss“, dann kann man sicher auch solche Touren machen. Und aus meiner Sicht sind auch Amis Menschen , die einen Anfänger nicht im Regen stehen lassen. Man sollte nur vorher darüber reden.
@t44
Übrigens Navigation ist kein Hexenwerk. Die Grundregeln lassen sich schnell erlernen, sodass man wenigstens annähernd zum Boot zurück findet. Dafür braucht man keinen Lehrgang, nur einen Kompass…

Gruß Uwe
Vercingétorixold school
14.05.2013 13:13
Und das rotzen in die Maske sollte man auch unterlassen
Jetzt mal Spaß bei Seite. Weder ist eine Sichtweite von 5 Meternund Kelb noch eine Wassertemperatur von 7 Grad noch ein fremder Buddy bedrohlich. Wenn du dir das nicht zu traust, dann lass es einfach sein. Nix ist schlimmer als sich selbst unter Druck zu setzten beim Tauchen. Aber was eigentlich immer geht ist Führer gegen Entgelt. Die Amis leben auch nicht von Luft und Liebe......
shuttleTL** / Instructor Trainer / MSDT / TMX
14.05.2013 13:16
Zitat Fullcave: " Und wenn Du es mal versemmelst: Auftauchen, Boot anpeilen und weiter. So ist das im Urlaub... " -> aber nicht in Kalifornien in den Kelpwäldern, in denen ich getaucht bin, da war nichts mit auftauchen, der Kelp war an der Oberfläche tlw. so dicht, dass man auf jeden Fall wieder ins Freiwasser zurück musste und wir haben z.B. einmal ein Taucherpaar, welches sich vertaucht hatte, wieder zum Boot zurückgebracht.

Toxidiver " Die Chance sich in den Algen zu verheddern ist dort sehr groß" -> .. absolut

Wie gesagt, je nach Kelpdichte sind manche Spots absolut nicht Anfänger geeignet und GUTE Navigationskenntnisse sind m.E. Voraussetzung.



14.05.2013 13:55
@shuttle:
"je nach Kelpdichte sind manche Spots absolut nicht Anfänger geeignet". Sicherlich kann man immer abstrakt ein Szenario so konstruieren, dass es einem in den Kram oder die Argumentation passt. Genauso könnte man ja sagen, für einen AOWD dürfte das kein problem sein, oder?

Auf deinem (schönen) Foto hätte ich jetzt kein Problem aufzutauchen (das sähe halt aus wie "Das Ding aus dem Sumpf", aber na und, bevor ich absaufe oder verloren gehe?) Soviel ich weiß gilt für das Tauchen in Kelpwäldern kein Grundsatz des Overhead Enviroments (oder hast Du da ein primary reel dabei gehabt?)

Jetzt aber mal Spaß beiseite. Der TO hat geschrieben, dass er für sich entschieden hat nicht zu tauchen und wollte (so habe ich es verstanden) einfach mal Gedanken dazu hören. Nun kann man sagen: ja, geh tauchen oder nein, alles gut. Ich kann nicht erkennen, dass nur der eine Rat den absoluten Anspruch auf Richtigkeit erheben kann. Und ich verstehe nicht, warum man dann völlig unsachlich, mit absurden Unterstellungen, falscher Zitierung und in einem Ton angegangen wird, wie das hier geschehen ist. Wer meine Postings hier verfolgt, dürfte doch wohl gemerkt haben, dass ich die Ansicht von Toxidiver vertrete, dass es gut ist wenn jemand den Mut hat nein zu sagen, weil er es sich nicht zutraut (Siehe Postings im "sachlichen" Bestandaufnahmethread). Ebenso halte ich das Verbandsgedudel für oftmals nicht zielführend.

Mir hier den lächerlichen Vorwurf zu machen, ich würde "einen Anfänger in den Tod schicken", weil einem offenbar anderes sauer aufstößt, ist ebenso wenig zielführend. Zumal der TO ja geschrieben hat, dass er NICHT tauchen geht.

Mein Hinweis zur Verbandsfrage war übrigens deshalb erfolgt, weil der Thread im Ausbildungsforum gepostet wurde. Und da darf sich so mancher Verbandsheini hier dann mal heimlich an die Nase fassen und fragen, ob die Ausbildung wirklich so gut ist, wie jeder für sich und seinen Verband hier in Anspruch nimmt.

Liebe Grüße
ag2908PADI Staff Instr.
14.05.2013 14:17
Wenn dir dabei nicht wohl ist dann such dir einen anderen Anbieter.
Ich finde es nicht gerade berauschend, die Leute einfach ohne Guide ins Wasser zu jagen.
Auch ich als TL gehe in fremden Gewässern lieber erst mal mit Guide, weil ich sonst in der Regel die interessanten Spots nicht finde
ag2908PADI Staff Instr.
14.05.2013 14:20
Im Übrigen hab ich keinen Bock auf 4 TGs im 7mm bei 15° Wassertemperatur.
Da reichen mir auch Zwei
Ich tauche weil es Spass macht und nicht um zu erfieren.
shuttleTL** / Instructor Trainer / MSDT / TMX
14.05.2013 15:32
@fullcave:" Sicherlich kann man immer abstrakt ein Szenario so konstruieren, dass es einem in den Kram oder die Argumentation passt" . Das Forum dient dem Erfahrungssustausch. Und aufgrund meiner Erfahrung mit Kelptauchen in Kalifornien und Mexiko gebe ich meine Meinung zum zitierten Satz (ausschließlich zu diesem) wieder. Ich meine dies ruhig, ohne Provokation oder irgendeine zwischen den Zeilen stehende Bemerkung getan zu haben. I.d.R weiß ich von und über was ich schreibe und konstruiere nichts
Für den Rest des postings bin vermutlich nicht ich der Adressat.
14.05.2013 16:04
Hallo Shuttle, ich habe nicht behauptet, das Du nicht weißt worüber Du schreibst. Ich kenne leider nur Kelpwälder aus Mexiko. Aber da konnte man prima und mit Spaß tauchen. Verheddert hat sich da niemand. Ich bin mir aber sicher, dass das passieren kann und das es Verhältnisse gibt, die so sind, wie Du es beschreibst. Mit "konstruiert" meine ich lediglich, dass keiner hier weiß, wie die Verhältnisse vor Ort den nun gewesen wären. So wie ich den TO verstanden habe, hat er sich auch grundsätzlich das Tauchen im Kelpwald vom Können her zugetraut. Es ging ihm eher um den unbekannten Buddy (jedenfalls nach der Überschrift) und die aus seiner Sicht unzureichenden Navigationskenntnisse. Von einer Angst sich zu verfangen habe ich jedenfalls nichts lesen können. Deshalb kann meiner Meinung nach keiner hier sagen, es wäre richtig oder falsch dort zu tauchen. Aus meiner Sicht wird durch das Thema "verfangen im Kelp" nur ein neues Fass aufgemacht. Der Rest meines Postings war, wie Du schon völlig zu Recht erkannt hast, nicht an Dich adressiert.

So, jetzt aber raus ausse bürrooo
14.05.2013 18:24
Danke für die Antworten.
Anscheinend stimmen mir die meisten ja zu. Und ich bin echt lieber auf der sicheren Seite als mich und meinen Buddy in blöde Situationen zu bringen, weil keiner dort schon mal getaucht ist. Ich frag nochmal genauer nach nem Guide. Angst hab ich nicht, aber Sicherheit geht (hoffentlich bei allen!) vor.
Vielen Dank an Markus44, mach ich sofort!
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