Anfahrt / Anreise:
**** Malawi, Monkey-Bay **** --- Informationen aus Oktober 2009 --- Der Flug mit Ethiopian ist gut und auch für das Gepäck sicher, da wird sogar das Ladepersonal nach dem Beladen von Sicherheitspersonal durchsucht, ob sie was haben mitgehen lassen. Der Flughafen in Lilongwe ist klein und überschaubar. Die Straßenverhältnisse sind für afrikanische Verhältnisse überaus gut, lediglich die letzten ca. 20 km vom Hauptort nach Monkey-Bay waren "afrikanischer Standart".
Örtlichkeit / Einstieg:
--- Monkey-Bay --- Der Ort hat bessere Zeiten gesehen, der Tourismus hat sich stark zurückgezogen, was für einen ursprünglicheren Charme sorgt. Das hat aber auch einige Nachteile: Ich habe nur eine Tauchbasis gefunden, die Taucher annimmt, die nicht in dem Hotel absteigen, an welches die Tauchbasis angeschlossen ist. Diese Hotel-Tauchbasen machten aber einen guten Eindruck. Bei der "freien" Basis war ich bei den Frogman-Divers und war froh, das komplette Gerät selbst mitgebracht zu haben. Mein geplanter Buddy hat auch das Tauchen mit Leihausrüstung verzichtet und blieb lieber an Land. Flaschen mußten erst organisiert werden, sie seien alle mit anderen Tauchern auf dem See. In mehreren Tagen habe ich nur am letzten Tag einen interessierten Neuankömmling gesehen. Der Tauchguide war o.k., aber nicht mehr. Zum Tauchen selbst sind wir mit einem kleinen Holzboot zu einer vorgelagerten Insel gefahren, warfen Anker und tauchten ab. Unter Wasser setzt sich die Topografie von Land fort, d.h. viele zum Teil riesige Findlinge, nur sind sie an Land mit Büschen und Bäumen überzogen, unter Wasser mit einen etwa 1 cm langen Algenrasen. Man muß sich etwa so vorkommen, wie eine Assel in einem Kieshaufen. So gibt es dann auch teils Möglichkeiten unter Steinen durchzutauchen, wer das mag. Ein kleineres Boot wurde vor einigen Jahren hier versenkt, es steht aufrecht auf einer sandigen Fläche, unter dem Kiel haben sich Welse Höhlen in den Sand gegraben. Die Anzahl und Vielfalt der Fische, fast
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malawi als kleiner afrikanischer Staat ist wohl h ...

malawi als kleiner afrikanischer Staat ist wohl hauptsächlich Aquarianern bekannt, denn die schönen Cichliden kommen hierher.

Abgesehen vom riesiggrossen Malawi-See hat das Land auch so eine Menge zu bieten, wo kann man schon mitten in einer Elefantenherde campen?

Die Orte am Malawi-See haben alle gute Tauchbasen mit zuverlässigem Gerät und sehr guten Tauchführern, Kurse werden von A - Z angeboten. Unser erster Tauchgang war in Nkhata Bay und etwas enttäuschend, aber das lag eher an uns als der Tauchlocation.

Denn man muss sich von vrnherein klarmachen, dass man in süsswasser taucht, wenn der See auch eher wie ein meer wirkt. also korallen und unterwasseer-farbenpracht findet man nicht. wohl aber eine grandiose felslandschaft mit swim-throughs, kaminen, spalten.....

und absolut sagenhaft ist die vielzahl an fischen, die meisten leuchtend blau, dazwischen ein paar gelbe.

am 2.tag wusste ich also, auf was ich nicht hoffen konnte und ab ging es: es war ein super tauchgang mit sichtweiten von bis zu 15 metern.

wir sahen grosse krabben, millionen von cichliden, manchmal kann man bei diesem gewimmel fast in einen raushc fallen.

und maulbrüter! fand ich wahnsinn, hatte ich noch nie gesehen! hier war natürlich ruhiges tauchen, gute balance, ganz wichtig.

und dann ging es hinein in die unterwassergebirge.

hinter einem tunnel winkte mich der tauchmeister herauf, sozusagen auf das `dach` des tunnels: lauter kleine luftblasen perlten nach oben, wie in einem glas sekt. der stein ist hier so porös, dass man seinen eigenen abgeatmeten sauerstoff hindurch blubbern sieht!

in nkhata bay übernachteten wir im AfricanBay-Backpackers, das liegt direkt am Seeufer, ganz irre Atmosphäre. Die Tauchausrüstung haben wir hier und auch auf der weiteren Reise jeweils in den Tauchshops geliehen. So waren wir mobil genug geblieben, um auch die wildparks besuchen zu können.

Am Strand von Chintheche gibt es noch etliche Tauchanbieter und wirklich viele und sehr gute Tauchbasen in Monkey Bay.

In Monkey Bay ist der Fischreichtum noch viel grösser, unglaublich. Aber di eUnterwasserwelt selber fand ich in Nhkata Bay beeindruckender, die Sichtweiten waren überall gut bis sehr gut.

Preise pro Tauchgang inclusive komplette Ausrüstung 30 US$, das finde ich okay.

Die Tauchbasen sind ausschliesslich von Europäern, Australiern... betrieben, entsprechend hoch ist der Standard der Ausrüstung und der Kurse. Divemaster sind teilweise Malawier.

Die Unterwasserwelt wird - zumindestens von den Tauchoperators und ihren Angestellten wirklich in Ruhe gelassen und respektiert.

Ein super Taucherlebnis und so ganz anders!

Ach ja - in Monkey Bay gibt es vom 3*** REsort (wer auf so was steht) bis zum Party-Backpackers alles an Unterkunftsmöglichkeiten, die Anreise ist allerdings sehr abenteuerlich auf offenen pickups, zusammen mit autobatterien, mehlsäcken, kälbern und 20 weiteren personen.

für mich war das ein urlaub ganz nach meinem geschmack.
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