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Ende April 2015 besuchten wir für 8 Tage zu dritt ...

Ende April 2015 besuchten wir für 8 Tage zu dritt das Gulen Dykkesenter. Bereits im Vorfeld konnten wir mit Ørjan jede Frage per E-Mail klären. Unter anderem half er uns bei der Planung der Anreise ab Bergen mit den Fähren. Im Vorfeld unseres Tauchurlaubs verbrachten wir einen Tag in Bergen, um uns die Innenstadt anzusehen. Mit dem Fløyen, Bryggern, dem Fischmarkt, etc. hat Bergen weit mehr zu bieten, als man an einem Tag erkunden kann. Am Nachmittag führen wir dann mit zwei Fähren durch den Schärengarten bis zum Tauchcenter. Die zweite Fähre hat dort praktischerweise Endstation und liegt dort über Nacht. Die knapp 3-stündige Fahrt an sich ist bei halbwegs gutem Wetter schon ein Erlebnis, bei dem es viel zu sehen gibt.

Am Tauchcenter wurden wir herzlichst von Guido, seines Zeichens Basisleiter und guter Seele des ganzen Tauchcenters, empfangen. Nach dem Erledigen des taucherischen Papierkrams, waren die Unterkünfte schnell bezogen und die Taucherausrüstung in der Basis verräumt. Die Unterkunft teilten wir uns nur mit vier weiteren Tauchern, die während der ganzen Woche einen Rebreather-Kurs durchzogen. Die Räumlichkeiten sind zweckmäßig aufgeteilt (Aufenthaltsraum gut vom Schlafbereich getrennt), gemütlich eingerichtet und sehr sauber. Das Tauchequipment kann im Basis-Gebäude sauber untergebracht werden. Boxen stehen zur Verfügung, ebenso wie ausreichend viele Hänger und Möglichkeiten diese aufzuhängen. Ein kleiner Trockenraum mit Heizung sorgt dafür, dass man jeden Tag wieder in trockene Anzüge steigen kann. Für Kamera-Ausrüstung gibt es ein eigenes Becken zum Spülen/Einlegen, ansonsten steht ein großer Bottich direkt neben der Basis, in welchen man sich inklusive Ausrüstung nach dem Tauchgang auf einfachste Art und Weise spülen kann. Einkaufsmöglichkeiten gibt es auf der anderen Seite des Fjords und wir konnten uns Guido anschließen, der mit dem Boot dorthin fuhr.

Tauchen konnten wir sowohl am Hausriff als auch an einer Vielzahl von Spots, die 5 bis 40 Bootsminuten von der Basis entfernt sind. Direkt am Hausriff spielte oft ein Seehund herum, den wir unter Wasser leider nie zu Gesicht bekamen. Sonst gab es in der Woche alles, was das Taucherherz begehrt - Wracks, Wände, Kelp, Makro- und Weitwinkelmotive, und und und... Die Sicht war entsprechend der Jahreszeit im Fjord gut bis mittelprächtig. In Absprache mit der Rebreather-Gruppe wurde nur manchmal das RIB verwendet um zum Spot zu fahren, meist waren wir unter uns und Guido fuhr uns mit einem kleineren Boot zu den Spots. In jedem Fall gab es vor dem Tauchgang ein perfektes Briefing durch Guido und auch sonst saß jeder Handgriff. Das Füllen der Flaschen läuft zuverlässig und sehr strukturiert. Auch bei kleineren und größeren Materialdefekten hatte Guido immer eine Lösung parat.

Alles in allem hatten wir eine perfekte Tauchwoche im Gulen Dykkesenter!


RIB des Tauchcenters mit ausreichend Platz für 8 bis 10 Tauchern


Wrackgauchen kommt um Gulen nicht zu kurz - wie hier an der DS Frankenwald


Ein Paradis für Makrophotographen - buntes Kleingetier all überall


Auch gute Sicht für Weitwinkel-Motive war vorhanden

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