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VDST o. IDA als Basis für PADI-Zukunft?

Geändert von Superafro182,

Hallo,

der Titel ist bestimmt verwirren, deshalb versuche ich es mal kurz u. knapp zu erklären:

Ich habe den Plan, Ende diesen Jahres oder nächstes Jahr den PADI DiveMaster u. evtl auch Instructor zu machen. In Indonesien oder Australien, je nachdem wo ich wann bin.

Ich bin, wie schon in einem anderen Thread mal erwähnt, Bundeswehr Taucher(u. Einsatzleiter). Dadurch bin ich bis zu eiem gewissen Level qualifiziert und kann dieses auch in zivile Brevets umschreiben lassen, wenn auch nicht so hoch, wie ich es eigentlich anhand der Inhalte der Kurse usw einschätzen würde. Das Umschreiben ist aber nur für IDA oder VDST (CMAS) Brevets möglich, weil die BW nur mit diesen beiden Organisationen Verträge geschlossen hat.

Ich war bereits vor dem BW-Taucher PADI AOWD, deshalb habe ich bisher auch nichts umschreiben lassen. AOWD reicht ja für fast alles im Urlaub und ich wollte mir das Geld einfach sparen.

Nun ist meine Frage eigentlich einfach: sollte ich es mir in IDA oder VDST Brevets umschreiben lassen? Dabei ist natürlich das wichtigste, dass es möglichst von PADI anerkannt wird und ich gleich mit DiveMaster o. Instructor weitermachen kann.

"Warum unbedingt PADI?" Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass besonders im außerereuropäischen Ausland PADI einfach am verbreitetsten ist und man die wenigsten Probleme hat, was zu finden (zum Arbeiten).

IDA findet man beim googlen eigentlich kaum, obwohl es "international" sein soll. VDST etwas mehr. Beides soll aber CMAS-Zertifiziert sein.

Bei IDA würde ich ein paar mehr Brevets bekommen können als bei VDST, vermutlich weil es z.B. den "O2-Versorger" bei VDST so gar nicht gibt.

Ich habe mal ganz sporadisch fotografiert, was ich wo bekommen würde.

Eine kleine Beratung, womit ich für mein Vorhaben besser fahren, wäre super.
Vielen Dank schonmal!

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tdi_didiTDI Instr.Trainer
13.01.2023 18:02
Ich würde aus dem hohlen Bauch heraus nur die VDST Brevetierung bevorzugen. Gibt es seit ewig (gabs auch schon in den 70/80 jahre als ich zum Tauchen anfing) , ist via CMAS weltweit bekannt und daher auch "angesehen". IDA kenn ich gar nicht richtig.
Der Schritt zu PADI & weltweit kann ich zu 1000 % nachvollziehen, da man dies (neben SSI) halt weltweit kennt.
(Auch wenns halt nicht die beste Qualität ist)
Wennst Du mit Deinem BW Brevet den VDST *** kriegst, dann hast eh schon den PADI Divemaster überholt und wirst im Ausland,
gegen eine entsprechende Gebühr wahrscheinlich den PADI DM umgeschrieben kriegen.
Must halt dann einfach die PADI Manuals mal durchlesen, damit Du die "Put Another Dollar In"-Philosophie schnallst.
P.S.: Das ist rein meine persönliche Meinung !!!!
13.01.2023 18:03
Eventuell ist es ein Weg, erst auf VDST so hoch es geht umschreiben zu lassen, wenn du dann anschließend von PADI eine höhere Anerkennung bekommst, als mit direkter Anerkennung.
13.01.2023 18:34

Kann ich hier gar nicht zitieren? das macht es leider unübersichtlich sich auf bestimmte Punkte zu beziehen.

tdi_didi, leider bekomme ich ja nur den VDST/CMAS ** plus die angegebenen extra Brevets. Das meinte ich mit "wenn auch nicht so hoch, wie ich es eigentlich anhand der Inhalte der Kurse usw einschätzen würde."

Gerade durch die Tauchereinsatzleiter "Fortbildung" der BW/Marine sehe ich meine Qualifikation auf *** bzw DiveMaster Level.

Ich plane schließlich die Taucheinsätze der Taucher und weise sie ein bzw gehe auch mit rein, organisiere die Vor- und Nachbereitung der Einsätze inkl. Sicherheitsvorkehrungen u. Belehrungen und bin bei einem Unfall die erste Person, die entscheidet, was mit der Person passieren soll. Hinzukommt, dass ich die Druckkammer selbst fahren darf bzw Krankenhauspersonal anhand vom Tauchprofil des Verunfallten die Tabelle vorschlage, die getaucht werden soll (in der Kammer).

Genug Selbstbeweihräucherung, das sollte nur zur Erklärung beitragen und etwas Klarheit bringen.
Fakt ist wohl, dass mir PADI nicht einfach den DiveMaster ohne Lehrgang gibt, auch wenn ich wohl 3 mal mehr übers Tauchen weiß und "besser" bin als ein Großteil der DiveMaster in Urlaubsdestinationen (das soll jetzt niemanden angreifen)


den Satz von dir, kwolf, versteh ich leider nicht so ganz^^


nochmal zusammengefasst: ihr beide Empfehlt VDST zu nehmen. Dazu habe ich auch schon tendiert, aber IDA würde halt "mehr" ausgeben. Ob einem das was bringt, kann ich halt nicht einschätzen.

blackraiderDM / TEC Nitrox Diver
13.01.2023 18:56
Im anbetracht dessen was Du wohl wirklich kannst und weißt ist beides eigentlich eine Pharse...

Das was Du bei IDA an mehr bekommst würde ich aus dem Bauch raus jetzt auch mal als nicht so entscheidend ansehen.
Kenne die Kurse aber auch nicht!

Warum nimmst nicht einfach alle? Oder lässt dir die fehlenden von IDA geben und den Rest vom VDST?
AnnaFull-Trimix, Fullcave, mCCR
13.01.2023 19:07
Warum lässt Du Dich nicht doppelt brevetieren ? Dann kannst Du die Orga nehmen, die passt

Wenn das nicht geht, würde ich CMAS Brevet nehmen
13.01.2023 19:49

Ich könnte natürlich auch beides nehmen, nur ist es leider nicht ganz umsonst für uns, sondern da müssen Umschreibegebühren entrichtet werden. Die Kosten kenne ich "noch" nicht, wird aber wohl pro Brevet sein, wie ich das verstanden habe.

Also eigentlich tendiere ich auch von vornerein schon zu VDST, weil man das wenigstens schonmal gehört hat.

Aber gerade z.B bei IDA das O2 und das HLW Brevet bescheinigen mir etwa die Inhalte vom PADI Emgergency First Response und Oxygen-Provider, was dann als Divemaster oder gar Instructor ja schon nicht uninteressant wäre. Oder ist das bei VDST in Tauchsicherheit und Rettung mit drin? Ich denke mal nicht.

Wobei man Emergency First Response ja bestimmt eh alle 2 Jahre erneuern muss, oder?

blackraiderDM / TEC Nitrox Diver
13.01.2023 21:21Geändert von blackraider,
13.01.2023 21:22
Ich denke Du wirst die Brevetierungskosten zahlen müssen, bei PADI bist da pro Kärtchen immer gleich mit nem fuffi dabei.
Wies bei den anderen ist?

Dann lass Dir doch das O2 und HLW IDA Brevet zusätzlich zu den VDST Brevets ausstellen. Was man hat, hat man.

Wie es als aktiver Instructor mit EFR Kurs ist weiß ich nicht.
Ansonsten gibt's eben Kurse bei denen zur Zulassung ein "aktueller" EFR Kurs gehört. Heißt den machst Du unter Umständen eh öfter. 😉
CiccioneAdvanced Technical Mermaid
13.01.2023 21:46
Nur als Tipp: SSI berechnet mW keine solch horrenden Kosten für die Anerkennung eines fremden Brevets
14.01.2023 11:35
ich habe was gehört von 15 pro brevet, 3o pro brevet oder 30 für alles. ich werd das mal nachfragen.

interessant wäre auch, ob man bei IDA überhaupt so einfach die spezialisierunge bekommt, wenn man nicht den basis schein dort hat
Dominik_Emind is like parachute
14.01.2023 15:30
Vielleicht verstehe ich die Frage nicht ganz, aber: SSI schreibt im nicht-pro Bereich keine Brevets "um". Im pro Bereich auch nicht, da gibt es aber Crossovers. Die kleine Kurse sind, und entsprechend eben eine Gebühr kosten, wofür der Pro aber auch ein wenig mehr bekommt als nur ein Kärtchen. Ausbildung in den Standards und Strukturen und "Eigenheiten" usw.

Aber hier geht es ja um nicht-pro Brevets, die nur die Basis für eine spätere pro-Laufbahn sein sollen. Bei SSI kann man diese einer Basis vorlegen, und die kann sie dann zumindest an äquivalenter Stelle einsortieren. Es ist schwer, es einfach so für alle denkbaren Brevets die es gibt einzuschätzen, aber wenn etwas vorliegt das ca. sowas ist wie ein CMAS 3-Stern, dann könntest Du mit Instructor Trainerin des Vertrauens sprechen und vielleicht sogar gleich einen AI-Kurs starten. Dive Guide Kurs mindestens ziemlich sicher.

Aber es soll ja PADI sein. Müsste sich also jemand äußern der sich da auskennt.
AnnaFull-Trimix, Fullcave, mCCR
14.01.2023 17:29
Wieso fragst Du nicht bei PADI nach wie es am Optimalsten weitergehen kann. D.h. Du die nächste Stufe dort machen kannst.
14.01.2023 19:29
Ich habe im Vorfeld vor dem Posten hier versucht, eine zentrale Anlaufstelle oder Hotline zu finden. Das gibts aber scheinbar nicht und man kann maximal ein PADI Divecenter kontaktieren. Da rechne ich aber nicht mit verlässlichen Aussagen und es wäre wohl immer eine Ermessensentscheidung der Leute in der jeweiligen Basis.
Dominik_Emind is like parachute
14.01.2023 20:15
Also normal kann ein -- in der PADI Sprache -- Course Director schon ziemlich gut entscheiden, was wie geht. Wenn das Dein Weg sein soll, wäre das wirklich anzuraten.
14.01.2023 23:37
Ich meinte, wenn du bei PADI nicht direkt umschreiben kannst, aber beim VDST, dann lass dir das VDST-Brevet geben. Damit kannst du dann bei PADI die nächste Stufe writer machen. Mit CMAS** kannst du dann wimre mit Divemaster weiter machen.
Umschreiben von anderen Verbänden geht i.d.R. nicht (vielleicht macht der VDST eine Ausnahme bei BW und Rettungsorg.) , aber die Anerkennung als Voraussetzung für einen nachfolgenden Kurs. Da gibt es dann Äquivalenzlisten.
SolosigiPADI DM, RAB/VDST/CMAS CCR Tec, Poseidon SE7EN CCR
15.01.2023 09:42Geändert von Solosigi,
15.01.2023 09:43
PADI hat doch eine ordendliche Homepage... "https://www.padi.com/"
Und da gibt es noch eine (zusätzliche?) Hinweisseite auf den regionalen Support: "https://www.padi.com/de/padi-dive-centers/regionen-helfen"
Da müsste es auf jeden Fall möglich sein mit PADI Kontakt aufzunehmen und das Ganze direkt (ohne Umweg über Curse Director, DiveCenter...) zu klären!
Gruss
Solosigi
15.01.2023 14:12
Ich Frage mich gerade was dir das umschreiben auf Sport Brevets bringen soll.
Du musst, wenn du schon Ausbilder bist einen Crossover machen, wenn du noch kein Ausbilder bist also Einsatzleiter wie du schreibst, dienen deine Sport Brevets als Grundlage für die Ausbilderschiene. Also den Divemaster und danach den Instructor.
Da kannst du nichts abkürzen. Deine Spezialkurse gelten im Sportbereich, als Ausbilder brauchst du mehr um den Kurs ausbilden zu können.
Punkfish Divingbunte Kärtchen, einfarbige Kärtchen, egal - Hauptsache Tauchen :-)
15.01.2023 21:34

Wenn du den VDST *** bekommst, kannst du damit an einem Instructorkurs teilnehmen, musst also nicht zwangläufig vorher den Divemaster machen. Bei SSI ist das sicher so, bei PADI fast sicher auch.

Aber: Wenn du das so machst, musst du dich auf den Kurs extrem gut vorbereiten. Das ganze Ausbildungssystem ist neu für dich, und darum geht es viel mehr als um taucherische Fähigkeiten. Deshalb wäre irgend eine Form, vorab etwas über die relevanten Dinge auf eine Tauchbasis zu lernen - notfalls eben in Form eines Divemaster-Kurses, bei SI wäre das ein kürzerer Crossover - gar keine schlechte Idee.

Ich zweifle nicht an deiner Kompetenz bei deiner Art zu tauchen, aber wenn Leute im Urlaub zum Spass unterwegs sind, kommt es auf ganz andere Dinge an. Und leider erlebt man bi Ex-Soldaten nur zu oft einen in unserem Bereich völlig inakzeptablen Kasernenhofton. Wie auch immer du dafür sorgst, den gründlic abzulegen - das wäre ziemlich wichtig

16.01.2023 10:52

Muss es PADI sein? PADI ist fraglos (noch) quantitativ Martführer. Allerdings ist die Firma inzwischen in die Hände einer Investmentfirma übergegangen und eswird extremst an der Gebührenschraube gedreht und Tauchschülern und Instruktoren heftigst in die Tasche gelangt. So iat die rentabelität von Teilzeitinstruktoren oder solchen an finanzschwachen Standorten oft nicht mehr gegeben. Die ähnlich aufgestellte SSI nicht ihnen immer mehr Marktanteile ab. Qualitativ hat PADI schon von jeher das minderqualifizierte Softtauch Level beackert, aber google mal "Linnea Mills dive accident", inzwischen kriegen die da mächtig Druck.

SSI ist international gesehen inzwischen wohl die bessere Wahl, allerdings die Tatsache, dass man als Instr nicht selbstständig brevetierungsberechtigt (=nur über einen SSI Center) ist stört da schon.

Ich würde an Deiner stelle einfach mal einen VDST TL kontaktieren und mit ihm zu tauchen, BWler stehen im Gegensatz zu minderqualifiziert hochgepimpten amer. Rec Dive Org Absolventen in hohem Ansehen und evt geht einiges an Brevetierung kostengünstig oder gar kostenlos im Kollegialen Austausch. Später den marktgängigeren Instructor einer Amerikanischen Org zu kaufen kann man dann immer noch. Bzgl Ausbildung ist VDST oder seine ausländischen Counterparts FFESSM oder BSAC (ordentliche Sprachkenntnisse vorausgesetzt) eine gute Wahl. IDA ist kleiner, familiärer, ebenso CMAS anerkannt,allerdings auch teurer und nicht ganz so be-kannt. IDA TL hat noch den Vorteil, neben der Sternchenschiene noch amerikanisch übliche Brevets (OWD AOWD...) parallel anbieten zu können.

Was Veronika oben schreibt "Und leider erlebt man bi Ex-Soldaten nur zu oft einen in unserem Bereich völlig inakzeptablen Kasernenhofton."

ist wichtig um auf dem Markt zu bestehen.

Ich zweifele nicht, dass du das auf deinem Level im Griff hast, allerdings ob du das dauerhaft kannst bzw willst und dich dort langfristig in diesem doch eher loe Profit Segment wohlzufühlen...das wirst nur du selbst beantworten können! Orientierungsaufenhalte auf Basen sind anzuraten.

SolosigiPADI DM, RAB/VDST/CMAS CCR Tec, Poseidon SE7EN CCR
16.01.2023 11:27
Und schon sind wir, obwohl die Frage absolut eindeutig war (PADI) wieder beim Verbandsbashing!
Andere Kommentare erspare ich mir...

PerkedderCMAS**/DTSA**
16.01.2023 11:43
Solosigi: Wenn Du diese - in meinen Augen - recht sachliche Darstellung als Verbandsbashing bezeichnest, bist Du aber ziemlich empfindlich
SolosigiPADI DM, RAB/VDST/CMAS CCR Tec, Poseidon SE7EN CCR
16.01.2023 14:54Geändert von Solosigi,
16.01.2023 14:54
@Perkedder
Sowohl im Titel:
"
VDST o. IDA als Basis für PADI-Zukunft?
"
als auch im Text:
"...
"Warum unbedingt PADI?" Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass besonders im außerereuropäischen Ausland PADI einfach am verbreitetsten ist und man die wenigsten Probleme hat, was zu finden (zum Arbeiten).
..."
erklärt der TO warum PADI.
Und da sind nun mal (für mich) "Abwerbungen" zu SSI oder Ahnlichem eindeutig Verbandsbashing...

17.01.2023 16:30

Hallo zusammen,
viele Antworten sind gekommen, ich versuche mal zusammengefasst das wichtigste zu beantworten.

Und das wichtigste ist mir erstmal das hier aus der Welt zu räumen:
"aber wenn Leute im Urlaub zum Spass unterwegs sind, kommt es auf ganz andere Dinge an. Und leider erlebt man bi Ex-Soldaten nur zu oft einen in unserem Bereich völlig inakzeptablen Kasernenhofton"

Da braucht sich hier keiner Sorgen machen bei mir. Die Strukturen, Umgangsformen und Hierarchien sind die Hauptgründe, warum ich am liebsten schon vor 3 Jahren aus dem Verein gegangen wäre. Wegen Verpflichtungen (man war jung, unerfahren und (ein wenig) dumm) und Kosten und Nachteilen, die mir bei Verweigerungsantrag entstehen würden (anders kann man nicht frühzeitig raus) bin ich leider noch ein wenig gefangen.
Ich bin aber auch nicht beim Heer, sondern bei der Marine auf einem Schiff (noch) und da herrscht zumindest meistens ein deutlich zivilisierterer, respetkvoller Ton, bei normalen Arbeitsumständen, die näher am zivilen sind als bei den Fallschirmjägern z.B..

Ich habe ja auch einen zivilen ADA-Schein, unterrichte ein Instrument und habe natürlich auch im Urlaub schon in Tauchbasen mit Leuten zu tun gehabt ;) Ich bin privat sowieso auch in der Surf/Tauch/Boarder-Szene und entsprechend "loose" eingestellt.

So viel dazu. Diese Vorurteile sind übrigens die Hauptgründe, warum ich am Anfang nie jemandem erzähle, dass ich (noch) Soldat bin. Sonst hat man gleich ein ganz anderes Standing...

------------------------------
Weiter:
Noch einmal deutlich: Ich bekomme vom Bund keinen *** Schein, sondern nur ** mit extra Brevets, wenn ich auch der Meinung bin, dass *** durchaus berechtigt wären, verglichen am Ausbildungs und Skill- Inhalt.


"Ich Frage mich gerade was dir das umschreiben auf Sport Brevets bringen soll."
Das ist ganz einfach: ich kann es mir nur auf Sport-Brevets umschreiben lassen. Da ich bisher von PADI AOWD bin, erspare ich mir damit immerhin den Rescue-Diver und Emergency First Response vor einem DiveMaster zu machen. Und das war ja die Frage: nämlich was mir den Aufstieg erleichtert bzw. beschleunigt.

Ich muss vielleicht auch nochmal klarstellen: Ich möchte den Instructore /DiveMaster, was auch immer, einfach aus Spaß und für die Erfahrung machen. Ich habe nicht vor mein Leben Lang Tauchlehrer zu sein.

Ich werde wahrscheinlich Ende des Jahres rund ein halbes Jahr Urlaub machen und nach Australien und vielleicht Indonesien oder sonstwo reisen. Da würde ich dann gern einen Profi-Schein machen und 1-2 Monate da arbeiten. Einfach weil ich es mal aus Lust machen möchte.

Die Frage warum PADI wurde ja nun genügend erklärt, eigentlich.

Bisher habe ich die letzten Jahre noch nichts davon gemerkt, das PADI irgendwie weniger wird oder so. Mir ist natürlich als PADI-Taucher, der sich auch in der letzten Dezemberwoche in Ägypten noch Nitrox zertifizieren lassen hat klar, wie PADI arbeitet, was deren Ziel ist und wie Taucher ausgebildet werden. Es kommt mir hierbei rein auf die Verbreitung von PADI an und die Einfachheit, damit was zu finden.

Bei dem Nitrox habe ich übrigens vor Ort von jetzt auf gleich eben die schriftliche Prüfung machen dürfen, nachdem ich meine Geschichte erklärt habe. und durfte dafür trotzdem noch 100€ blechen, obwohl niemand Arbeit damit hatte, außer den Papierkram zu machen :D


17.01.2023 17:03
Das passt dann dich, der vdst** entspricht dem rescue und du kannst damit den DM machen/starten.
Tipp, geh doch besser auf die Boot und sprich mit den potentiellen Kandidaten. Das ist allemal besser als hier Vermutungen mit Halbwissen abzugleichen.
CiccioneAdvanced Technical Mermaid
17.01.2023 19:50
Wobei ich mich dann nicht gleich auf PADI festlegen würde. Such dir doch einfach ein plätzchen, ds dir zusagt .... völllig unabhängig welcher "Konfession" das dann angehört.
Wenn du ein SDI/TDI instructor oder ein SSIler bist, wirst du auch bei PADI anheuern können und umgekehrt.
Ich bin zwar kein instructor (will es auch nicht werden) und hab auch schon bei den "Ketzern" angeheuert ... war ne Basis mit ausschließlich weiblichen Guides ..... war 10 Tage mit (PADI) Mermaids unterwegs ..... es gibt Schlimmeres big
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