Unwohlsein/ Angst/ Panik beim Tauchen
Hallo Zusammen,
bei meinem ersten Freiwassertauchgang vor 2.5 Jahren
hatte ich eine sogenannte Oberflächenpanik. Aufgrund fehlenden Buddychecks meines Tauchlehrers wurde übersehen, daß meie Flaschenventilejeweils nur eine halbe Umdrehung auf war. Grund jetzt egal. Es werden zwar 200 bar angezeigt .Die Finiatemprüfung hatte ich als Anfänger nicht gemacht u. der TL war mit einem zweiten Frischling beschäftigt. Der Effekt ist, daß ab einer gewissen Tiefe keine Luft mehr geliefert wird. Das geschah in meinem Fall in 7 mtr Tiefe . Ich bin dann schnell hoch, merkte das es wieder funktionierte u. bin wieder runter zu den anderen beiden (wahnsinn). Sicht war ziemlich bescheiden . TL bekam meine Probleme nicht mit . Unten angekommen unterbrach wieder die Luftzufuhr, ich tauchte schnell wieder hoch und oben völlig verwirrt angekommen merkte ich, wie ich absackte . In Sekunden geriet ich in Panik, unfähig, mein Jacket aufzublasen. In Todesangst habe ich es bis zum Ufer geschafft, Puls gefühlte 350 oder so. Dort empfang mich der von meinen Geschrei alamierte Basisleiter. Er checkte die Ventile und entdeckte die Ursache. Nach 10 Minuten tauchten auch TL u. zweiter Frischling auf . TL völlig entsetzt mit dem Kommentar: "Ich dachte, du wärst alleine unterwegs gewesen." und machte Vorwürfe, mein Anzug wäre ja zu eng usw...ich denke, ihm wurde bewusst, welchen Riesenfehler er gemacht hatte. Er gab mir als Verlegenheitsgeste reinen Sauerstoff. Zu Hause angekommen musste ich mich übergeben u. hatte 4 Wochen Kopfschmerzen, Nebenhöhlentraum schätze ich. Danach habe ich mich über Poolaufenthalte und vorsichtige TG´s wieder angenähert. Von der Wasserratte von vorher war nichts mehr übrig. Jetzt , 90 Tg´s später habe ich die Sache immer noch "in Arbeit". Beim Tauchen habe ich meist anfangs Unwohlsein, je nach Umständen ( Sicht usw.) auch Angstgefühle die ich durch meine Atmung versuche unter "Kontrolle" zu halten,,,hab natürlich die 2 "Tauchen ohne Angst"-Bücher verschlungen ( Monika R. )Nach einiger Zeit geht dieses Unwohlsein weg und ich werde völlig relaxt und werde dann bisweilen euphorisch und mutig. Ich habe dann das Gefühl, ich bin mal wieder durch die Angst durchgegangen . Ich hoffe , irgendwann mal mein Unterbewusstsein überzeugt zu haben, daß ich entspannt u. ohne Angst sein kann. Ich bin überwiegend in den heimischen Seen getaucht, meist mäßige Sicht, auch mal 1 mtr, oder auch 10...im Sommer in Ägypten gewesen , " 2-tes Mal im Meer ) u. auch dort ab u. zu Unwohlsein, aber zum ersten Mal tiefer getaucht, bei 20-30 mtr. super gefühlt. Ich habe mir oft überlegt, was passiert, wenn in größerer Tiefe im See, 20 mtr. oder so , das Unwohlsein in eine Panik abrutscht, eben weil es doch jetzt ein Stück Weg bis oben ist.Ich werde mich einfach weiter annähern und die entsprechenden Übungen intensiv machen. Kein Druck !!
Das Unwohlsein hat glaube ich letztendlich nicht wirklich was mit den Umständen (Sicht/ Kälte/ Tiefe)zu tun sondern es ist (neben des doch absurden Umstands, unter Wasser zu atmen)großteils meine erlebte Todesangst in Kombination mit Wasser.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht ?? beste Grüsse
Greglin
bei meinem ersten Freiwassertauchgang vor 2.5 Jahren
hatte ich eine sogenannte Oberflächenpanik. Aufgrund fehlenden Buddychecks meines Tauchlehrers wurde übersehen, daß meie Flaschenventilejeweils nur eine halbe Umdrehung auf war. Grund jetzt egal. Es werden zwar 200 bar angezeigt .Die Finiatemprüfung hatte ich als Anfänger nicht gemacht u. der TL war mit einem zweiten Frischling beschäftigt. Der Effekt ist, daß ab einer gewissen Tiefe keine Luft mehr geliefert wird. Das geschah in meinem Fall in 7 mtr Tiefe . Ich bin dann schnell hoch, merkte das es wieder funktionierte u. bin wieder runter zu den anderen beiden (wahnsinn). Sicht war ziemlich bescheiden . TL bekam meine Probleme nicht mit . Unten angekommen unterbrach wieder die Luftzufuhr, ich tauchte schnell wieder hoch und oben völlig verwirrt angekommen merkte ich, wie ich absackte . In Sekunden geriet ich in Panik, unfähig, mein Jacket aufzublasen. In Todesangst habe ich es bis zum Ufer geschafft, Puls gefühlte 350 oder so. Dort empfang mich der von meinen Geschrei alamierte Basisleiter. Er checkte die Ventile und entdeckte die Ursache. Nach 10 Minuten tauchten auch TL u. zweiter Frischling auf . TL völlig entsetzt mit dem Kommentar: "Ich dachte, du wärst alleine unterwegs gewesen." und machte Vorwürfe, mein Anzug wäre ja zu eng usw...ich denke, ihm wurde bewusst, welchen Riesenfehler er gemacht hatte. Er gab mir als Verlegenheitsgeste reinen Sauerstoff. Zu Hause angekommen musste ich mich übergeben u. hatte 4 Wochen Kopfschmerzen, Nebenhöhlentraum schätze ich. Danach habe ich mich über Poolaufenthalte und vorsichtige TG´s wieder angenähert. Von der Wasserratte von vorher war nichts mehr übrig. Jetzt , 90 Tg´s später habe ich die Sache immer noch "in Arbeit". Beim Tauchen habe ich meist anfangs Unwohlsein, je nach Umständen ( Sicht usw.) auch Angstgefühle die ich durch meine Atmung versuche unter "Kontrolle" zu halten,,,hab natürlich die 2 "Tauchen ohne Angst"-Bücher verschlungen ( Monika R. )Nach einiger Zeit geht dieses Unwohlsein weg und ich werde völlig relaxt und werde dann bisweilen euphorisch und mutig. Ich habe dann das Gefühl, ich bin mal wieder durch die Angst durchgegangen . Ich hoffe , irgendwann mal mein Unterbewusstsein überzeugt zu haben, daß ich entspannt u. ohne Angst sein kann. Ich bin überwiegend in den heimischen Seen getaucht, meist mäßige Sicht, auch mal 1 mtr, oder auch 10...im Sommer in Ägypten gewesen , " 2-tes Mal im Meer ) u. auch dort ab u. zu Unwohlsein, aber zum ersten Mal tiefer getaucht, bei 20-30 mtr. super gefühlt. Ich habe mir oft überlegt, was passiert, wenn in größerer Tiefe im See, 20 mtr. oder so , das Unwohlsein in eine Panik abrutscht, eben weil es doch jetzt ein Stück Weg bis oben ist.Ich werde mich einfach weiter annähern und die entsprechenden Übungen intensiv machen. Kein Druck !!
Das Unwohlsein hat glaube ich letztendlich nicht wirklich was mit den Umständen (Sicht/ Kälte/ Tiefe)zu tun sondern es ist (neben des doch absurden Umstands, unter Wasser zu atmen)großteils meine erlebte Todesangst in Kombination mit Wasser.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht ?? beste Grüsse
Greglin
. Zeichen "nicht ok gegeben" und alleine aufgetuacht, sogar vor der Oberfläche auf Schnorchel gewechselt (Vorschrift). Oben Riesenschreck: Der Horizont hing schief. Der Ausbilder war sofort da und begleitete mich zur Leiter. Dort wurde der Horizont nach 2minuten wieder waagerecht, Fortsetzung des TG.