Es gibt immer neue Ausrüstung, oder was zu meckern an der alten. Hier ist genau der richtige Platz, an dem Du Dir Infos zu irgendwelchen Tauchausrüstungsteilen holen kannst - oder das in Erfahrung bringst - was dich schon sehr lange interessiert hat.
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Tauchtrollie vs Hardschalenkoffer

Geändert von Superafro182,

Hi,

es gibt ja von quasi jedem Hersteller auch Trollies in verschiedenen Größen, um seine Ausrüstung zu transportieren.

Ich war jetzt kurz davor mit im Laden was rauszusuchen und beim checken vom Gewicht, kam mir folgende Frage:



Was ist hier der Vorteil zu einem (hochwertigen) Hardschalenkoffer, wie ihn Millionen Menschen zum Urlaub machen nutzen?

-Das Gewicht dieser Tauchtrollies liegt zwischen 3,5 und 5 kg, also alles andere als lightweight.
-Sie haben alle nur 2 Rollen, im Gegensatz zum Reisekoffer, die meist 4 Rollen haben und somit mit weniger Kraftaufwand über strecken zu bewegen sind.
-Mehre Fächer haben auch Hardschalenkoffer, mindestens halt 1-2, der Regulator ist eh in ner extra Reg-Tasche

Der größte Kritikpunkt aus meiner Sicht:
-Es sind alles Stofftaschen. Vielleicht lieg ich da falsch, aber im Vergleich zu Hardschale doch deutlich empfindlicher für Risse und Löcher.

Ich sehe nur 2 Vorteile (teilweise):
-die meisten haben 2 Gurte für Rucksackfunktion, allerdings maximal für kurze Strecken gedacht, da nicht komfortabel zu tragen.
-sie sind halb einklappbar und leichter unterm Bett zu verstauen, da nur die untere Hälfte härter ist

Ich will hier gar nicht die Dinger schlechtreden, sondern schreibe nur, was mir in den Kopf kommt.
Vielleicht überseh ich ja was.

Zu meinem Einsatzzweck:
Ich wohne in Indonesien und habe die meiste Zeit meine Ausrüstung im Tauchshop gelagert. Hin und wieder mach ich Tauchtrips woanders hin (Fliegen). Hin und wieder zieh ich auch mal wo anders hin. Und dann muss ich halt all mein Equipment in einer Tasche/Koffer eh ins Flugzeug einchecken.
Ich habe 3 Regulatoren, Sidemount BCD, Alu-Backplate/Wing, Wetsuit, 2 Neo-Shirts, Boots, Tec-Fins, 2 Masken, 2SMBS mit 60M Reels, sowie weiteres kleinzeug an Zubehör wie Lampe usw.

Mit ner Mesh-Bag komme ich leider also nicht mehr hin, wenn ich alles bewegen muss...

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24.01.2026 17:11
Ich hatte mal einen Tauchkoffer. Das doofe Ding ist immer umgekippt, wenn man es frei stehen lassen wollte und war ultra schwierig durch Zuggänge oder andere enge Orte zu manövrieren. Das Einzige, was ich praktisch fand, waren die Flossentaschen aussen. Die Tasche hat gar nicht so viele Flüge überstanden, bevor sie kaputt ging.
Jetzt nutze ich seit Jahren nur noch einen Hartschalenkoffer und bin äusserst glücklich. Ist robust, die Ausrüstung ist gut geschützt und lässt sich auf seinen 4 Rädern gut manövrieren und kippt auch nicht um. Zudem ist die Tauchausrüstung auch nicht so offensichtlich als Tauchausrüstung erkennbar. Das kann ganz praktisch sein.
mario-diverRD,EAN<40,Deep, SRD, UW/Schiffsarchäologie I (VDST),
24.01.2026 17:15Geändert von mario-diver,
24.01.2026 17:17
Gleich mal als Alternative:
https://eaglecreek.eu/de/products/no-matter-what-rolling-duffel-130l

Habe ich seit mittlerweile 4 Jahren in Flug-Reisegebrauch. Wing nach unten, Flossen an die Seite, alles andere deiner Aufzählung dazwischen...fertsch.🤙
An der Seite passen bei mir sogar lange Apnoeflossen.

AlpöhyHat ein Herz für Baggersee-fraktionisten.
24.01.2026 18:12Geändert von Alpöhy,
24.01.2026 18:16

Wir nutzen seit über 15 Jahren kleinere Ortlieb Duffles und seit 6 Jahren auch zwei grosse Ortlieb RS Duffles mit grossen Outdoorrollen, die auch über Stock und Stein rollen (im Gegensatz zu 4 kleinen Röllchen...).
Die beiden grossen Taschen waren schon 5x auf Tauchreise, diverse Male im Regenwald inkl. Transporte auf Pickups, Speedbooten, rumschleifen usw und sind immer noch in perfektem Zustand, genauso wie die alten, kleineren Duffles, die bei uns schon seit über 15 Jahre schonungslos Outdoor im regelmässigen Einsatz sind.

btw: Unsere Ortlieb Fahrradtaschen leben mittlerweile seit 30 Jahren und haben rund 25'000km in Südamerika/Asien und Europa runter, mit viel Offroad und Gravel Roads. Ersatzteile sind immer noch erhältlich.

In der Zeit hatten wir diverse Eagle Creek und Northface Duffles mit Rollen und die rissen alle irgendwann beim Übergang zu Schale/Rollen, oder beim umlaufenden Reissverschluss. Die Ortliebs haben bei den Rollen eine Aluschale und sind wesentlich langlebiger und robuster konstruiert. Und für die Ortliebs kriegt man problemlos Ersatzteile. Die Stofftasche selber ist aus robustem Planenstoff und die Verbindungen sind hochfrequenzverschweisst.

Zum Beladen sind andere Duffles mit umlaufendem Reissverschluss (Ortlieb hat nur einen mittigen, geraden wasserdichten Reissverschluss) besser, ebenso sind Schalenkoffer besser zum Beladen, ist halt Geschmacksache. Für "unsere Anwendung" (viel Offroad, kleine Inseln, Regenwaldcamps, Sandstrände, Wet-Landing) sind Peli Cases und Ortlieb Taschen die optimale Wahl.

Bei der grossen Ortlieb Flossen nach unten, dann Wing/Backplate drauf, Atemreglertasche und Maskenbox in Lavacore Anzug gewickelt in die Mitte, ringsherum das restliche Zeug und gut ist. Mit zwei Taschen transportieren wir easy zwei komplette Tauchausrüstungen plus zwei Unterwasserkamerasysteme inkl. Zubehör.

140Liter/3kg

https://de.ortlieb.com/products/duffle-rs?variant=49067058528588

Für die üblichen Tauchreisen mit Flughafen, Shuttlebus zum Hotel/Safariboot tuns aber sicher auch gewöhnliche Hartschalenkoffer.


Nachtrag: die grossen Ortlieb Duffles lassen sich leer zum Verstauen zusammenrollen und nehmen dann nicht mehr als 20-30 Liter Stauraum ein.

25.01.2026 11:14Geändert von the_real_orca,
25.01.2026 11:15
Nachdem mein uralter ScubaPro Maxi Bag nach gut 25 Jahren langsam den Geist aufgegeben hat, bin ich vor kurzem vor einem ähnlichen Problem gestanden.

Tauchtaschen mit Rollen und Gestänge: relativ robust und gut zum Transport (zumindest Indoor, Outdoor hängt von der Qualität der Straßen / Wege ab), sind aber meist schwer. 1/4 des Freigepäcks alleine für die Tasche ist schon ein Thema.

Taschen ohne Rollen / Gestänge: leicht, relativ robust (je nach Qualität), müssen aber getragen werden, oder brauchen Trolly vor Ort (an Flughäfen, Bahnhöfen, etc. meist vorhanden)

Hartschalenkoffer mit Rollen: gut zu transportieren (Indoor, solange die kleinen Räder den Flug überlebt haben), etwas kleineres Volumen (lange Flossen?), guter Schutz der Ausrüstung (solange relativ vollgepackt, ein leeren Koffer bricht leichter), nicht faltbar (für Bootstauchgänge / Safaris ungeeignet)

Alukisten: guter Schutz der Ausrüstung (siehe Hartschalenkoffer), ideal bei viel Ausrüstung, explosionsartigen Reisen, mühsam zum Tragen, für einfaches Urlaubstauchen eher ungeeignet

Bei mir ist es dann wieder ein ScubaPro Sport Bag 125 (Rollen aber ohne Gestänge) geworden. Für mich der beste Kompromiss Preis / Leistung / Gewicht / Komfort. Hatte ihn aber noch nicht im Einsatz. Bin mal gespannt ob er ähnlich lange hält wie der Vorgänger.
blackraiderOC TX Plus / CCR Helitrox
25.01.2026 11:35Geändert von blackraider,
25.01.2026 11:41
Ich bin jetzt mal so frei und behaupte das man wenn man regelmäßig und überall taucht schlicht mit nur einem Gepäckstück nicht weit kommt.

Einen Hartschalenkoffer kann ich mir persönlich gut für ne Flugreise und ner Sportausrüstung samt Neoprenanzug vorstellen.
Sobald ne Tec Ausrüstung im Spiel ist und ein Trocki etc. mit muss ist das in meinen Augen schon wieder nix. Zumindest reicht der alleine dann oft nicht mehr und es muss z.B. für den CCR zusätzlich ne Kiste her.

Ein großer Tauchkoffer von den gängigen Herstellern hat mich für Reisen mit dem Auto wenn genug Platz im Gefährt ist noch nie enttäuscht. Zur aktuellen Fahrt an den See mit dem CCR ist der Koffer allerdings wieder zu sperrig und ich brauche z.B. auch garnicht mehr so viel Zeug wie wenn ich das OC gemacht habe... Hier hab ich nun ne Dufflebag.

Fahr ich allerdings nur wieder mit der Monoausrüstung los, ist der Tauchkoffer wieder das Mittel der Wahl.

Also Du wirst es probieren müssen was Du wirklich am besten findest.
Gehen tut vieles, aber es kommt immer drauf an, wie viel Zeug man hat oder auch wie viel Stauraum im aktuellen Transportmittel vorhanden ist etc.

Hier schreiben oft Leute, dass sie das gesamte Urlaubsgepäck in so ne Tauchtasche bringen...
Da muss ich immer Schmunzeln, die 125 Liter sind bei mir zum besten voll mit Tauchequipment und wenn da noch Luft ist, kommt ein Backup Anzug rein. Ich bin aber auch knapp 2 Meter groß, mein Neo nimmt halt 3 mal so viel Platz weg wie einer in Größe S das gleiche gilt für Schuhe in Gr. 49...
Daher ist sowas immer etwas individuell.

Vielleicht besorgst Du Dir das Zeug mal und machst ein "Probepacken".
25.01.2026 14:30
Hm... wir standen jetzt auf der Boot vor den Mares Cruise Backpack Roller und haben überlegt.
So ganz früher, vor über 20 Jahren hatten wir damals auch Tauchtrollies/rucksäcke für die Flugreisen. Dann gingen die kaputt, dann kamen Kinder und wir tauchten weniger. Seit wir wieder regelmäßiger fliegen nehmen wir ganz normale Koffer. Da geht alles rein. Tauchausrüstung plus die paar Klamotten die man in ein bis zwei Wochen Ägypten, oder was auch immer, braucht.

Als Ausrüstung ist da aber nix aufregendes dabei: Anzug, Füsslinge, Flossen, Jacket, Automaten, Maske.

Sportgepäck melden wir in der Regel keines an.

Wir wollten jetzt mal die Maße von usneren Koffern mit denen von den Marestauchtaschen vergleichen. Ob wir das machen... ich weiß es ehrlich nicht. Irgendwie erschließt sich mir der Sinn nicht, unser System funktioniert.


25.01.2026 15:26
Da ne leichte Tasche immer noch deutlich günstiger ist als ein extrem leichter Koffer bin ich im Team Tauchtasche. Da schaffich es das Ausrüstung und Verpackung bei 20kg bleiben.
blackraiderOC TX Plus / CCR Helitrox
25.01.2026 15:32Geändert von blackraider,
25.01.2026 15:36
Ergänzend noch zum Thema Hartschale, ich persönlich möchte keine Tauchausrüstung in meinem Reisekoffer den ich auch für alle möglichen (nicht-tauch) Reisen nutzen muss. Dann hab ich das Salz und den Gestank im Koffer und muss bei der nächsten Dienstreise schauen wie ich das wieder sauber bekomme.

Hätte ich keinen Bock drauf, daher habe ich eh grundsätzlich nen extra Koffer fürs Tauchen. Durch die Fachtrennung die meistens in der Hartschale vorhandenen ist finde ich das packen umständlicher ggü. ner reinen Tauchtasche für mich sehen daher geeignete Alternativen so aus wie der Eagle oder Duffle die oben verlinkt sind.
Sowas wäre meine Wahl wenn mein Cressi mal platt ist.

Bei mir sieht Tauchgepäck aber auch entsprechend aus:
2 Hauptregler (wenn OC), 3 Stagereglersets, 90 Meter Reel, große Boje, BPW, Flossen, Trocki mit Unterzieher, Backup Neopren mit Füßlingen und Neoprenhandschuhen, Haube, Trockenhandschuhe, Trockibügel weil vor Ort oft nur Schrott vorhanden, Gasanalyser ist oft auch mit dabei, Gerätetasche mit Tauchcomputern & Lampen dazu Kleinkram wie ein O-Ring Kit / Ersatzteile und Werkzeugkit sowie vielleicht noch Croccs für aufm Boot oder in der Basis... Alles in Größe Elefant... wink

Ich versuche daher erst garnicht mit nur einem Gepäckstück auszukommen. Das ist immer ein extra Gepäckstück.
Reise ich mit dem CCR fallen zwei Regler oben weg und dafür kommt ein Zusätzliches Gepäckstück für den CCR hinzu.

Würde ich nun "nur" Rec tauchen gehen mit nem 3mm Anzug und sonst nix, würde ich vermutlich zusehen, dass ich mit so nem 140 Liter Duffle rum komme, das Tauchzeug rein in eine Hälfte und die zweite Hälfte wäre Urlaubsgepäck, mit Packsäcken vom Rest abgetrennt vermutlich.

Die Verallgemeinerung die oft kommt, das man ja kaum noch Klamotten braucht, stimmt eben auch nur bedingt und trifft nur auf Warmwassertaucher zu. Fahrt mal nach Norwegen, Schottland etc. Wenn nicht gerade Hochsommer ist, da brauchst eben auch fürs Land nochmal ordentliche Klamotten und nicht nur 3 Shirts und zwei Badebuxxen.
25.01.2026 15:37
big nach Schottland kann man auch ohne Tauchen zu zweit 90kg brauchen. Meine Urlaubsausrüstung aus Regler, Wing, Nassi, Flossen und dem üblichen Kleinscheiß kommt auf 17,3kg.
25.01.2026 15:55

Kurzer Zwischenruf von mir:

Dass die Tauchausrüstung ein extra Gepäckstück ist, steht für mich fest. Wenn ich nur nen Inlands-Trip zum nem Liveaboard mache, habe ich nur das das Minimum in einem Meshback dabei und checke das ein. Meine Kleidung ist dann im Handgepäck.

Mir geht es wirklich darum, wenn ich das komplette Equipment bewegen muss. dazu (kann) gehören: befestigte Straße, Schotterwege, kleine Strandabschnitte zum Boot und Einsteig mit ein paar Schritten durchs Wasser, Taxi, Flughafen.

Soweit ich beurteilen kann sieht es für mich bisher so aus:

-Softbag/Duffle: eher leicht, halbwegs verkleinerbar, Kompromiss aus kraftlos Rollbar und tragbar. Haltbarkeit/Rissfestigkeit schätze ich eher geringer ein, gerade bei Handling am Flughafen

-Tauchtrollie: eher schwer, beschränkt verkleinerbar, Rollbar aber Gewicht auf dem Arm weil nur 2 Rollen (gleich wie Duffle), Tragbarkeit machbar aber nur kurz und unbequem, Haltbarkeit mittelmäßig, je nach Stoffdicke

-Hardschale: leicht, nicht verkleinerbar, ohne Kraftaufwand rollbar weil 4 Rollen, sehr schlechte Tragbarkeit, gute Stabilität.

25.01.2026 16:01
Also Hartschale und leicht - nur im Hochpreis-Segment aus meiner Erfahrung. Und auf Schotter ne Katastrophe. Gute Duffels/trollies haben gerne auch noch nen Satz Rucksack-Bebänderung. Das beste was ich je hatte war ne Aqualung Redline Tasche, die ist nur dem Alter der Trägers geschuldet nicht mehr im Einsatz.
25.01.2026 16:18

stimmt. also bei Hartschale muss es natürlich sehr hochwertig sein, damit die Rollen auch lange halten und das Material nicht bricht mit dem Gewicht.
Habe gerade mal bei Samsonite online geschaut und die größeren, die nicht über 400€ kosten, wiegen auch zwischen 4 und 5 kg.
Das Gewichtsthema ist somit also wirklich hinfällig.

Die Rucksackbebänderung bei den Duffles/Tauchtrolleys habe ich schon mitbedacht beim Thema Mobilität. Ist für ne kurze Strecke wie mal eben vom Boot über den Sand 50-100 Meter OK, aber alles darüber wird garantiert schmerzhaft, weil das Gepäckstück dafür gar nicht ausgelegt ist und die Gurte auch kaum Polsterung haben.

Gedanklich tendiere ich zum halb-festen Duffle/Bag/Trolley. Muss ich allerdings in Asien zu normalen Preisen bekommen, Vorzugsweise in Indonesien oder Singapore. Und reine Tauchmarken, da hab ich ein wenig grummeln im Bauch. Wenn man von außen sieht, dass Tauchequipment drin ist, gibts gleich mal ne höhere Diebstahl gefahr.

25.01.2026 16:26
Vergiss deinen Bauch, es gibt nix was darauf hindeutet daß Tauchtaschen häufiger verschwinden oder geöfnet werden als anderes Gepäck. Die einzigen die noch paranoider sind ist die Fraktion Fotografen, die mit ner 10k DSLM Bilder machen und Angst haben, daß es die LowePro Tasche verrät das sie ne teure Kamera haben supercool
blackraiderOC TX Plus / CCR Helitrox
25.01.2026 16:57
Ich würde da auch nach meinen Anforderungen gehen, ist die Tasche mit den für mich besten Eigenschaften von nem Tauchequipment Hersteller, dann ist es halt so, wenn es ein Ortlieb ist auch gut...
25.01.2026 16:57
Doch, beim letzten mal durfte mein Kollege nach dem Flug festellen, dass das Flughafenpersonal seinen Wetsuit und noch irgendwas anderes geklaut haben...
25.01.2026 17:04
Stichprobe mit n=1 kopfpatsch. Ich halte dagegen: Seit 1977 kein verlorenes oder aufgebrochenes Gepäck und das bei einer Flugleistung die mich zum HON auf Lebenszeit gemacht hätte, wenn es das in den späten 90/frühe 00 schon gegeben hätte.

25.01.2026 17:05
Also die Challenge 20 kg Gepäck mit Tauchzeugs und Klamotten in einem normalen Koffer haben wir für eine Woche Ägypten schon geschafft! baeh

Dass der Koffer in dem das Tauchzeugs auch mal transportiert wird dann nach Neoroen müffelt ist mir bisher entgangen.

Die DSLM + Objketive IMMER im Handgepäck und IMMER in einer Fototasche wo nix draufsteht und die aussieht wie ein normaler Rucksack! Das feine an den Rucksäcken wo nix drauf steht ist halt auch man sieht nicht wie schwer sie wirklich sind, ahnt auch keiner und niemand kommt auf die Idee das Zeug zu wiegen big.
AlpöhyHat ein Herz für Baggersee-fraktionisten.
25.01.2026 17:07Geändert von Alpöhy,
25.01.2026 17:51

@Superafrol: ich bin auch seit über 20 Jahre regelmässig in Indonesien unterwegs beruflich/privat (Aceh, Kalimantan, Sulawesi, Papua usw) und wie ich oben schrieb finde ich die Ortliebs perfekt: das Planenmaterial ist mindestens so stabil wie eine Hartschale, die Nähte sind hochfrequenzverschweisst, nicht genäht wie bei anderen Duffles und der Rollensatz ist auf eine Aluplatte durch die Plane geschraubt, da reisst nichts aus wie bei den üblichen Rollenkonstruktionen und Nähten.

Die Tasche rollt dank der grossen Rollen über Stock und Stein und rollt sogar am Sandstrand und ist dank relativ weit auseinander stehenden Rollen auch nicht kipplig.
Der Schwächste Punkt ist bei der ganzen Tasche wahrscheinlich der wasserdichte T-Zip Reissverschluss und lange Strecken möchte man die Tasche mit >30kg vollbepackt nicht ziehen, da halt die Hälfte des Gewichts am Arm hängt.

Bei vielen anderen Dufflebags gibt es zwei Probleme:
1. Umlaufender Reissverschluss. Der ist zwar praktisch beim Beladen, aber bei diesen Bags reisst irgendwann der Reissverschluss aus, wenn man die Taschen regelmässig richtig vollpackt.
2. Die Montage der Rollen reisst oft aus.

Wir haben noch je zwei Eagle Creek 65L und 110L Dufflebags ohne Rollen, die sind <1kg und erstaunlich robust, nur da heisst es halt tragen und beim 110L Bag muss man schon deutlich über 1.8m sein, damit die Tasche beim auf dem Rücken Tragen nicht unten in die Kniekehlen schlägt. Die Eagle Chreeks haben aber sicher schon >40 Flugreisen, >60 Speedbootransporte, Dutzende Pickuptransporte und mehrmals sogar hinten auf Crossmotorrad gebunden überlebt. Da und dort hat es kleinere Scheuerlöchlein, die ich jeweils unterwegs mit Panzertape repariere und zuhause mit Planenstoff und Patex.

Grundsätzlich werden aber unsere Ortliebs und Eagle Creeks regelmässig voll gefüllt von uns rumgeworfen (z.B. hinten auf den Pickup usw, gestapelt und über Relings geschleift usw und bis jetzt haben die überlebt.

Die 140L bei den Ortliebs sind echte 140L, nicht so gefakte Volumenangaben wie bei manchen Hersteller. Die Eagle Creek Angaben sind auch ziemlich fair. Die grosse Ortlieb ist voll beladen recht breit und lang und muss bei Garuda (v.a. Jakarta und Medan) oft als übergrosses Gepäckstück beim Spezialschalter aufgegeben werden.

AlpöhyHat ein Herz für Baggersee-fraktionisten.
25.01.2026 17:08Geändert von Alpöhy,
25.01.2026 17:08

"Das feine an den Rucksäcken wo nix drauf steht ist halt auch man sieht nicht wie schwer sie wirklich sind, ahnt auch keiner und niemand kommt auf die Idee das Zeug zu wiegen big."

Yup. keine schlafenden Hunde wecken. lol2

25.01.2026 17:22Geändert von Schreibmayer,
26.01.2026 09:32
Diese Diskussion gab es hier schon öfter und es hat sich gezeigt, daß die persönlichen Präferenzen unterschiedlich sind...

Ich halte einen "Tauchtrolli" nicht für zweckdienlich, all das Nachstehende habe ich selbst praktisch erlebt: (i) oft muß an einem eigenen Schalter für Großgepäck eingecheckt werden, weil sperrig, (ii) die Handhabung, weil bloss 2 engstehende Rollen ist unpraktisch, (iii) es ist gross gekennzeichnet, daß Tauchequipment drinnen ist - das zieht Diskussionen beim Einchecken und auch die Aufmerksamkeit von Dieben an und (iv) da keine harte Schale, können Kontrolleure (oder waren es potenzielle Diebe?) den Rucksack mit Rasierklinge/Stanleymesser aufschneiden, um nachzusehen was drinnen ist...

Seit Jahren verwende ich gut gefertigte Hartschalenkoffer. Deutlich bequemer in der Handhabung. Keine lästigen Diskussionen beim Einschecken. Guter Schutz der Ausrüstung durch die harte Schale...
Nur wenn mit einem kleinen, örtlichem. Flieger geflogen wird, der keine Hartschalenkoffer transportiert, werden Dufflebags verwendet (dann aber OHNE grossartige Kennzeichnung, daß da Tauchequipment drinnen ist)...

LG, Wolfgang
25.01.2026 17:33
Für Warmwasserausrüstung reicht mir ein Hartschalenkoffer, da gehen auch noch Klamotten rein, Klamotten ebenso noch ins Handgepäck+Rucksack. Ich packe noch eine große IKEA-Tasche mit ein, um die Ausrüstung vor Ort zu bewegen.
OlsonDivemaster
25.01.2026 18:13
Ich habe 2x die Tauchtasche von Decathlon und bin super zufrieden damit.
Es ist eine Kombination aus Trolley und Tasche.
Stabil, leicht, in 90 oder 120 Liter.
Zusammengelegt passt sie z. B. unter ein Hotelbett.

Auf der Decathlon-homepage sind Fotos und Beschreibung.
SpaetberufenerMaster Scuba Diver
25.01.2026 21:42
Ich habe für das Equipment für 2 Mann (Tropen) einen leichten Samsonite, der wiegt keine 2 Kilo. Mit etwas Sparen komme ich unter 20 Kilo, mit Fotoausrüstung auf 23. Allerdings wird wirklich auch die Geldbörse davon leicht... Hartschale ist unauffällig und stabil, und mit den 4 Rollen und dem ausfahrbaren Griff gut für ebene Böden. Sand, Schotter oder auch Pflastersteine mit Gras dazwischen sind unangenehm. Früher hatte ich einen alten Samsonite, der ist nicht kaputt zu kriegen (im Gegensatz zu den neuen mit Reißverschluss). Dafür wog er über 5 Kilo. Dann hab ich noch eine Gorilla pro, aber das ist üble Schlepperei. Eine Ortlieb hab ich jetzt mal im Kopf gespeichert, aber es ist bekannt, dass in Flughäfen auf Marke und möglichen Inhalt von Koffern gesehen wird.
27.01.2026 09:40
Ich bzw wir nutzen gerade die große Tauch- und Surfertasche von Decathlon. Ziemlich robust aber auch ziemlich schwer. Wollen daher auf eine 130-140 L Tasche umsteigen - die sind leichter und damit kommen wir beim Fluggepäck dann ggf auch unter die magischen 20 Kilo, die auf asiatischen Inlandsflügen oft inklusive sind. Zum Urlaubsziel bzw auf dem Heimflug haben wir oft 23 Kilo Gepäck, das geht auch mit der Decathlontasche gut.

Wir packen die Tauchausrüstung von uns beiden in die eine Tasche (2x Flossen, 2x BPW, 2x 5 MM Nassanzug). Fotoequipement und Elektronik kommt in Handgepäckstück 1. Für Klamotten teilen wir uns einen großen Koffer (und müssen notfalls halt mal vor Ort was auswaschen). Essen (ich werde schnell Hangry :D) und ein Satz Klamotten kommt in Handgepäckstück 2.
Ein Koffer fürs Tauchzeug wäre mir an sich auch lieber, aber ich habe noch keinen gefunden, in den tatsächlich auch meine Flossen rein passen

Die Ortliebtasche sieht wirklich klasse und super robust aus - aber dann kann ich (hinsichtlich des Eigengewichts) auch bei der vom Decathlon bleiben. Derzeit schielen wir auf eine von Beuchat (130 Liter, glaube ich) - mal sehen, ob die noch vor dem nächsten Urlaub kommt Die haben Freunde von uns und die bekommen auch alles rein, liegt preislich bei ~ 130 Euro.

Grüße
Anpera
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