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Tankbands, Flaschenschellen: eure Erfahrungen, Empfehlungen

http://www.v4tec.de/index.php?option=com_virtuemart&page=shop.browse&category_id=6&Itemid=27&lang=de Diese mag ich nicht, weil sie genau an der schwächsten Stelle noch eine Einkerbung haben. Preis für d7: 95 Euro http://www.heser-backup.de/schellen.html Diese gefallen mir gut, sind stabil und sauber gearbeitet, Preis 65 Euro. http://www.dive-nautec.de/dive-nautec-endverbraucher/panzerschellensaetze-5-7-l-stahl-500140-p-249.html Diese scheinen eine Kopie der Heser zu sein, oder umgekehrt. Ich kenne sie nicht. Wer hat Erfahrungen damit? Ich finde keinen Preis. http://www.bst-prodive.net/ Diese sind verschweisst, wobei ich schon schönere Nähte gesehen habe. Preis: 85 Euro.

Eure Erfahrungen mit Schellen? Alternativen? Vor- und Nachteile? Danke für die Tips.
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21.05.2009 13:46
Also das entscheidende an TankBands ist, dass die Schelle sauber am dem Flaschenkörper aufliegt und der Mittelsteg nicht zu dünn ist und sich beim Verschrauben verbiegt. Das ist auch der Grund warum ich persönlich gar nichts von den verschraubten Tankbands halte. Wenn die Schellen sauber verscheißt sind, muss man sich keine Gedanken über den Halt der Schellen machen.
Verschraubte Schellen sind eher eine Bastellösung für jemaden der nicht WIG-Schweißen kann oder sich das Geld sparen möchte.

Das sind unsere Erfahrungen, aber es gibt genügend Leute sich eben auch mit der billigen geschraubten Schelle glücklich sind. Und eben von Zeit zu Zeit mal die Schrauben prüfen.

V4Tec Schellen sind gut, die hatten früher auch schon für uns gefertigt.

Gruß
Thomas Winkelmann
www.DIVETEC.com
21.05.2009 14:34
http://www.divetec-store.com/product_info.php/info/p113_Tank-Bands-145mm---Doppel-7-schmaler-Flaschenabstand.html Hier noch der Link zu Thomas` Bänder. Zu bescheiden, um den selber einzustellen

"Billige geschraubte Lösung". Naja, ich finde auch diesen Preis noch hoch genug für ein bisschen gebogenen Chromstahl.
21.05.2009 15:53
Hallo Rözzer,

Ich verwende die V4Tec Schellen seit Jahren an drei Doppelpaketen (D7, D12 und D18) zu meiner mehr als vollen Zufriedenheit.

Durch die stabile Bauweise machen sie aus dem Doppelpaket eine kraftschlüssige und sehr steife Einheit. Eine kurze Anekdote dazu: Zeeland, Einstieg ins Wasser über glitschigen Deich, ich setze mich mit der D12 unfreiwillig auf den Hosenboden, unsymetrischer Aufschlag mit der rechten Flasche, ...aufstehen, tauchen gehen. Dem der nach mir ins Wasser gehen wollte passiert genau das gleiche, nach dem Aufschlag blies die Brücke sofort heftigst ab. Er hatte leider dünne Billigschellen und konnte den TG erstmal knicken.

Ich bin kein Maschinenbauer, aber ich denke der Sinn der Aussparungen besteht gerade darin, Spannungsspitzen im Material an dieser hochbelasteten Stelle zu vermeiden.

Die D7 tauche ich seit Jahren im Mittelmeer. An den Schellen ist bisher keinerlei Korrosion zu erkennen.

Mit den anderen von Dir verlinkten Schellen habe ich keine Erfahrungen, aber die V4Tec Schellen sind auf jeden Fall ihr Geld wert!

Gruß,
Bernhard
21.05.2009 20:19
Hallo,

also ich habe selbst die Schellen von Heser und bin absolut TOP zufrieden, klar hat Qualität seinen Preis ABER: das doppelte zu zahlen für etwas Stahl find ich übertrieben. Noch kurz eine Erläuterung warum mir die geschraubten Schellen lieber sind als geschweißte :
beim schweißen wird das Stahl so sehr erhitzt das es schmilzt...... durch die Temperatur gibt es im Material Gefügeveränderungen !!!! bei 2mm dünnem Stahlblech ist mir persönlich lieber es zu verschrauben.....
Und da die verschraubten die günstige Variante ist mir die Entscheidung leicht gefallen.

Es ist und bleibt deine Entscheidung aber das geschraubte Schellen eine "Bastelllösung" sind und die geschweißten das "Non + Ultra" darstellen konnte ich so nicht stehen lassen

21.05.2009 20:57
Wie schon gesagt. Unsere TankBands werden im WIG-Schweiß verfahren geschweißt. Hier wird aber auch wieder Material dem Lichtbogen zugeführt und somit erhält man hier eine optimale Verbindung. Wird auch so bei Motorradrahmen gemacht. Weiter ist es so, dass bei uns nicht nur die Materialstärker der Schelle, sondenr auch ein 3mm Flachmaterial verscheißt wird. Somit reden wir hier von einer Materialstärke von ca. 7mm im Steg (Schweißnahtbereich).
Bufi516, schau Dir erst mal Deine Tankbands genau an, denn Karl müsste uch hier schweißen und nicht an dem 1,25mm Blech. Doch Schrauben ist nicht optimal, das würde nur Sinn machen wenn man die Schellen mal zerlegen muss, doch die Situation habe ich seit 1987 nicht erlebt

Aber evtl. hat sich die Anforderung geändert.

Zum Preis, läßt man Tankbands fertigen sind folgende Schritte erforderlich. Und wenn die in Deutschland gefertigt werden ist der Stundenlohn eben etwas höher und warum soll ich den Asia-Markt unterstützen wenn ich ein Produkt in Deutschland fertigen kann das nur 1x gekauft werden muss.

1)Laserschneiden
2)Entgraten
3)Kannten
4)Montieren
5)Schweißen
6)Beizen
7)Bürsten

Gruß
Thomas Winkelmann
www.DIVETEC.com
22.05.2009 11:08
Hallo,

ich habe an unterschiedlichen Doppelpaketen (D7, 2xD12, 2xD18 und D20) Schellen von BST, V4-tec, Highland Millworks und Heser.

Ich muss allerdings zugeben, das ich überwiegend im Süßwasser Tauche, daher kann ich zwar nichts zur Salzwasserfestigkeit sagen, aber ansonsten habe ich in hunderten von Tauchgängen keine Nennenswerten Unterschiede in Qualität und Funktion erkennen können. Die schellen erfüllen vor allem auch im harten Einsatz alle problemlos ihren Dienst.

shorty

PS. Da einige Geräte an RB Frames gewandert sind habe ich noch ein Satz D12 Schellen von BST und ein Satz D20 Schellen von Heser abzugeben. Bei Interesse einfach PM


22.05.2009 13:37
@ bmhahn , rözzer

die Aussparungen (Radien) dienen tatsächlich dazu diese schwächste Stelle zu stärken. Einwirkende Kräfte wirken nicht nur an einen winzig kleinen Punkt einer Ecke sondern verteilen sich gleichmäßig über den ganzen Radius. Also eher ein Qualitätsmerkmal.

@all

das einzige Rostproblem, dass ich bei V4A Schellen kenne, ist die Flasche die nach ein paar Wochen Urlaub am Atlantik anfängt unter den Bändern Flugrost zu bilden. Liegt vermutlich am Dreck der sich zwischen Bändern und Flasche sammelt.

Gruß,
D3
blunamannFull Cave; TMX; CCR
22.05.2009 14:31
Q Doppeldreier

Erklär mir bitte mal Folgendes: Wie kann ein Radius der den belasteten Querschnitt verkleinert. Die auftretenden Spannungen abmildern??

Also ich würde sagen die größte Spannung is die Radialspannung. Der Querschnitt welcher von dieser Spannung entgegenwirkt ist die Bandbreite welche in betrachteten Fall aber durch die angebrachten Aussparungen verringert wird.

Dann haben wir noch eine Biegespannung zu Folge des Eigengewichtes. Auch hier wird der tragende Querschnitt durch die Aussparungen verkleinert.

Der betrachtete Radius zeigt sicherlich dass hier bei der Fertigung auf ein sauberes Aussehen Wert gelegt wird und auch dass der Hersteller keine Mehrkosten für saubere Fertigung scheut.
Aber ob das wirklich eine Festigkeitssteigernde Maßnahme ist wage ich zu bezweilfel da es sich bei dem Radius um eine Ausnehmung und keine Materialanhäufung handelt. (Wäre es eine Materialanhäufng dann hättest Du Recht nur so sieht die Sache leider anders aus.)


Zu dem Rostproblem: Ursache ist nicht der Drcek sondern die Materialpaarung. Vergütungstahl verzinkt und lackiert auf rostfreiem Stahl. Kommt da ein Elekrolyt dazwischen ( Meerwasser) hat man unterschiedliche elektrochemische Potentiale und das unedlere Metall wird oxidiert. (zuerst Zink dann die Flasche selbst.)
Da Süßwasser ein viel schlechterer Elektrolyt ist wie Meerwasser kommt dieser Effekt nur im Meer zum tragen.

Gruß
Blunamann


22.05.2009 17:46
Ich glaube auch, dass die Aussparungen die Schellen schwächen. Ich meine auch, den Grund für diese Aussparungen zu erkennen: wenn ich mir vorstelle, dass ich oben und unten die Sache verschweisse, so würde bei meinen (bescheidenen) Schweisskünsten exakt an der Stelle, wo eine Aussparung ist, ein hässliches Loch reingebrannt. Wenn eine Aussparung da ist, ist das Loch schon da, es sieht schöner aus. Ein Profischweisser kann das sicher auch schweissen, ohne dass es ein Loch gibt. Die BST scheinen so gefertigt zu sein, wobei die Fotos nicht sehr viel hergeben.
ZystscheCMAS**, Nitrox, CSA, AGT.
22.05.2009 18:51
Tut mir leid aber da muss ich euch widersprechen.
Ich denke das der Radius, ähnlich einem Freistich bei Drehteilen, den Kraftverlauf "lenkt" und so ein einreissen der Schelle verhindert.
Die Zugfestigkeit sollte in diesem Bereich deutlich besser sein.
Setzt natürlich voraus das die Bohrung entsprechend sauber gefertigt ist.

Zystsche
22.05.2009 19:30
Hallo Mädels,
ihr stellt euch aber mal wieder an, wenns um technische Dinge geht!
"Doppeldreier und Zystsche" haben es doch schon ganz gut erklärt - und wer es noch genauer wissen will, kann ja mal den Begriff "Kerbwirkung" bei einer bekannten Suchmaschine eingeben - da werden sich Quellen des Wissens auftun.
freundliche Grüße,
Peter
25.05.2009 08:10
@Hesertaucher

Du schriebst:
"Die Vemeidung von Kerbwirkung ist eine schöne Sache, hat aber nichts mit den hier diskutierten Aussparungen zu tun."

...sondern? Lass uns doch an Deinem Wissen teilhaben und erkläre uns, insbesondere dem Hersteller, der sich ja hier auch geäußert hat, womit seine Aussparungen, Deiner Meinung nach, etwas zu tun haben.

Vielleicht hältst Du die Aussparungen ja auch für konstruktiv überflüssig, oder sogar für eine Schwächung (wie der Threaderöffner in seiner Eingangsfrage)? Auch in diesem Fall fände ich eine Erklärung interessanter als einfach nur ein Statement in die Runde zu werfen.

Gruß,
Bernhard
25.05.2009 23:04
Hallo,

zuerstmal der Poster "Hesertauchen" hat nichts mit mir (Heser Karl) und auch nichts mit der "Heser Tauchtechnik Gmbh" zu tun. Ich weis nicht was das soll.

Normal nehme ich an solchen Diskussionen nicht teil, da ich mich aber sehr persönlich angesprochen fühle, möchte ich mich trotzdem zu ein paar Dingen äußeren.

Kurz etwas zu meiner Qualifikation: Ich habe Werkzeugmacher gelernt, die Ausbildung zum Maschinenbau-Techniker gemacht und anschließend technische Informatik studiert. Da ich mehrere Jahre im Werkzeugbau und im Sondermaschinenbau gearbeitet habe denke ich, dass ich über Thema „Bastellösungen“ hinaus bin.

Ich habe Erfahrung im WIG-Schweißen. Ich würde mir zutrauen Schellen zu schweißen. Komisch ist nur, dass mir hier schon das zweite mal vorgeworfen wird, ich könne nicht WIG-Schweißen und würde die Schellen deshalb schrauben. Das ist falsch. Ich bin von der Schraublösung überzeugt. Ich war auch der erste der diese Lösung angeboten hat.

Es wurde hier in diesem Forum einmal behauptet, dass meine geschraubten Schellen locker würden.
Derjenige hat mir vorgeworfen ich würde im Holzgewerbe arbeiten und dass ich deshalb nicht schweißen kann. Ich habe denjenigen über die hinterlegte Email angeschrieben und ihm angeboten, ich würde die Schellen zurück nehmen und den vollen Kaufpreis erstatten. Er hat sich nie gemeldet. Er hat sich leider auch nicht zu erkennen gegeben. Das war bisher der einzige Fall von angeblich lockeren Schrauben.

Ich baue meine Schellen vom Blechband ab selber. Ich habe alle Vorrichtungen dafür selber konstruiert und gebaut. Mich würde mal interessieren welcher andere, der als Hersteller auftritt, das macht. Thomas produzierst du deine Schellen selber oder lässt du sie fertigen? Kannst du eigentlich WIG-Schweißen? Thomas, eigentlich wird beim WIG-Schweißen auf Zusatzwerkstoff verzichtet, die Vorteil solltest du doch kennen. Es erhöht auch nicht die Festigkeit der Naht. Wenn die Teile sauber passen reicht es wenn man es verlaufen lässt. Oder würde der Einbrand dann eine Ausklinkung erfordern?

Wer weiß, wie aufwendig geschraubte Schellen in der Herstellung sind, dem ist klar, das es jeden Preisrahmen sprengen würde, wenn ich sie nicht selber fertigen würde. Ein Schellensatz macht 4 Blechbänder, 4 Stegbleche, das macht 36 Löcher pro Satz, die man bohren und auch auf beiden Seiten entgraten muß. Die Löcher muß man Bohren, Stanzen so nah am Rand hätte zu viel Verzug. Wer es nicht glaubt kann ja mal den Blechschlosser seines Vertrauens anfragen, was er für 100 Sätze geschraubte Schellen haben will. Das ist der Grund warum die meisten ihre Schellen schweißen lassen.

Noch eine Anmerkung zum Schrauben: Z.B. beim Unimog wurde beim Rahmen auf Schweißen verzichtet, sie werden genietet. Dies erhöht die Dauerfestigkeit, weil die Kraftübergänge weicher sind und deshalb die Anfälligkeit gegen Rißbildung geringer ist. Das Schrauben erfüllt den gleichen Zweck ist aber bei Großserien teurer.

Ich habe eine kleine Werkstatt und wenige Produkte. Ich bin aber in der Lage einen Teil meiner Produkte selber zu produzieren. Prototypen, Vorrichtungen und Werkzeuge fertige ich alle selber. Ich bin nicht darauf angewiesen, was mir ein Fertiger erzählt. Wenn ich etwas fertigen lasse, sage ich dem Fertiger wie er es zu machen hat. Das können heute nicht mehr viele „Hersteller“ von sich behaupten. Ich brauche auch nicht mit Fertigungsverfahren, die heute jeder Dorfschlosser hat, als Wunderwerk der Technik zu werben. Ich erreiche meine Qualität dadurch, das ich nur produziere was ich selber beherrsche. Und wer meine Produkte kennt der weiß, dass bei mir nicht der Herstellungspreis über das angewendete Verfahren entscheidet. Lieber lasse ich es sein, wenn es nicht bezahlbar ist. Manchmal habe ich den Eindruck es wird ein preislich günstiger Weg gewählt und anschließen durch technisch markige Worte gut geworben.

Eins sollte jedem klar sein, die Produktion und insbesondere Qualität die von Tauchsportartikel ist heute kein technisches Problem, sondern nur eine Frage der Fertigungskosten die man bezahlen will und der gewünschten Gewinnspanne die man haben will.

Ehrliche und schöne Grüße
Karl Heser
26.05.2009 00:27
Hallo,

wenn der Poster "Hesertaucher" mit seinem Namen ausdrücken will, dass er meine Produkte taucht, so möchte ich mich hiermit für meine Anmerkung diesbezüglich ausdrücklich entschuldigen. Ich habe das vollkommen falsch interpretiert.

Schöne Grüße
Heser Karl
26.05.2009 06:51
@Karl Heser

Also ich kommen aus dem Fahrzeugbau habe dort 17 Jahre in der Entwicklung (Musterbau) gearbeitet. Ich habe die Schweißprüfungen für WIG und MAG in allen 4 Lagen.
Muss Dir jetzt das kurz erklären. Material muss beim Tankbands WIG-Schweißen zugeführt werden, da der Lichtbogen nur das vorhandene Material verschmilzt. Würde man das Bei den Tankbands nicht machen, würde man das Material schwächen, da man für das 1,25mm Blech weniger Wärme wie für den 5mm Steg benötigt. Dies gleicht man mit der Werkstoffzuführung aus.
Aus diesem Grund ist die Naht auch an einem Motorradrahmen, nicht ganz plan. Aber auc hver verschmelzen ohne Materialzuführung wird oft verwendet, ist aber bei kannten besser, da man hier einen schönen Radius erhält wenn beider Bleche gleich stark sind.
Da man Schellen nicht mehr trennt, gibt es keinen Sinn die zu verschrauben, so einfach ist das.

Und wenn Du es auch gut findest, ich sehe es als ein Sicherheitsrisiko. Denn wenn die Schellen soch locker sind was man ja nie 100% ausschließen kann wenn verschraubt, bestecht die Möglichkeit das die Ventilbrück immer wieder Stösse bekommt wenn man die absetzt.

So, dass sollte jedem als reichen. Wer billige und das Risiko mag der kauft eben geschraubte.

Gruß
Thomas Winkelmann
26.05.2009 09:04
Hallo,

@Thomas:
Drum habe ja mache die Ausklinkung drin !? Du kennst aber sicher auch die Vorteile wenn man kein Material zuführt? Aber egal.
Das sich die Schrauben sich lösen ist sicher unwahrscheinlicher als ein Schweißnahtbruch. Wenn man V4A-Schrauben lösen will muß man von Glück reden, wenns den geht, da V4A sowieso meist frist beim Lösen. Selbst wenn die Schrauben lockern würden, bleiben die Schellen unter Spannung. Das ist sogar noch ein Vorteil gegenüber dem Schweißen. Oder glaubst du allen Ernstes das die Schrauben aus dem Loch fallen würden.

Ich gebe dir recht und habe es auch nie behauptet, das man die Schellen zerlegen muß.

Aber nochmal die Frage, schweißt du deine Schellen selber? Wenn nicht warum sagst dann ich schraube meine weil ich nicht schweißen könne? Ich könnte sie ja auch einfach nur irgend wo schweißen lassen. Wäre doch logisch oder. Das stört mich. Das dir meine geschraubten Schellen nicht gefallen, damit habe ich kein Problem, aber das du mir eigentlich mit deiner Aussage absprechen willst, das ich davon überzeugt bin das es besser ist, dass stört mich.

Ich denke was dich letzendlich stört ist der Preis. Der ist eben nur zuhalten wenn man selber fertigt.

Schöne Grüße
Karl Heser
26.05.2009 09:21
@Karl Nein ich schweiße nicht selbst !!! Würde ich zeitlich gar nicht schaffen. Wir lassen unsere Schelle fertigen. Wenn man kleine Stückzahlen hat kann man die Schellen auch selbst fertigen aber irgend wann geht das nicht mehr.
Früher hat V4Tec für uns gefertigt und es waren echt gute Schellen. Hätten die geschraubt, hätte ich die nie gekauft!
XXX hatte uns auch mal eine Musterschelle gesendet. Doch die hat mir auch nicht gefallen, war zu einfach verarbeitet.

Gruß
Thomas
www.DIVETEC.de
26.05.2009 14:21
Hi,

hat eigentlich schon jemand mal eine gerissene Schelle, (also eine der Namhaften Hersteller) oder eine bei der sich die schrauben gelöst haben gesehen, bzw ist das vorgekommen...?

shorty
26.05.2009 16:19
Hallo,

ich kann über die Verarbeitung und Qualität von Heser Produkten nur gutes berichten.
Die hohe Qualität der Produkte schlägt sich nieder, bis zu den Gurtstoppern. Ich habe es nie für möglich gehalten, dass es bei Gurtstoppern so gravierende Qualitätsunterschiede überhaupt geben kann.

Man findet nur noch selten Firmen, die ihr Handwerk so ernst nehmen wie Heser !

Gruß
Steffen
26.05.2009 18:09
Also, die Gefahr das eine Schelle durch Materialbruch zerstört wird halte ich zu 99,9999% für unmöglich wenn die vernünftig gefertig ist. Viel größer ist die Gefahr für die Ventilbrücke, sollte das Schellenband nicht optimal an der Flaschen aufliegen, denn dann kommt es zu Spannugnen im Ventil. Darum sind hier Bastellösungen eher nicht optimal. Das Schellenband wird über die Kraftübertagung der Schraube angepresst. Wenn hier was Luft hat liegt die Schelle nie 100%`tig an.

Wenn hier jemand schreibt das XY das Beste ist, bleibt immer noch die Frage was er denn schon alles gesehen und verwendet oder montiert hat.


Gruß
Thomas Winkelmann
www.DIVETEC.com
26.05.2009 21:40
Hallo zusammen,

Eigentlich überflüssig zu sagen, aber um Missverständnissen vorzubeugen, die Billigschellen aus meiner Anekdote weiter oben, bei der die Brücke Schaden genommen hatte, waren selbstverständlich KEINE Heser Schellen!

Wie bereits gesagt, ich kenne die Schellen von Karl nicht, habe aber Erfahrung mit anderen Produkten von Heser Tauchtechnik und die sind alle konkurrenzlos gut.

Wenn Karl die Schellen verschraubt, macht er das aus Überzeugung, nicht weil er etwas anderes nicht kann, oder weil es billiger wäre.

Gruß,
Bernhard
24.06.2009 10:40
Hallo zusammen,

Nachtrag i.Z.m. den hier von uns diskutierten Einkerbungen.

Die Firma BlueSteel hat mittlerweile einen interessanten Bericht zur mechanischen Beanspruchung von Schellen für Doppelpakete auf ihrer Webseite eingestellt: http://www.qn-blue-steel.de/pages/gfx/allgemeines/anregungen/Berichte/Mechanische_Spannungen.pdf.

Ich bin kein Maschinenbauer und will/kann den Bereicht deshalb nicht kommentieren.

Nach wie vor denke ich, dass unter normalen Tauchbedingungen die meisten am Markt erhältlichen Schellen ihren Zweck erfüllen. Erst bei Extrembelastungen, wie z.B. Sturz an einer rutschigen Uferböschung oder dergl. trennt sich die Spreu vom Weizen.

Gruß,
Bernhard

Antwort