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Solotauchen oder Buddysytem?

Hallo Unterwasser Freunde!
In der aktuellen Ausgabe der Unterwasser habe ich den Bericht über das Solotauchen gelesen. Meine persönliche Meinung zu diesem Thema beginnt mit einer Frage.
Wie sicher ist das Buddy-System? Man muss anerkennen, dass das Buddy- System eine Grundlage der Tauchsicherheit seit Beginn des modernen Gerätetauchens ist. Trotzdem darf man seine Augen nicht vor der Zahl der Tauchunfälle verschließen. Der Schwachpunkt des Buddy-Sytems liegt möglicherweise nicht im Prinzip, sondern bei deinem Buddy. Wie kannst Du sicher sein, dass Dir dein Buddypartner helfen kann, wenn Du ein Problem hast? Wie kannst Du Dir sicher sein, dass Du selbst ein guter Buddy bist?

Ich möchte hier nicht zum Solotauchen aufrufen, es ist doch schön, die Erlebnisse eines Tauchganges mit anderen zu teilen oder? Warum habe ich dann den SOLOTAUCHKURS (SDI/TDI) besucht? Ganz einfach, ich möchte die Sicherheit bei meinen Tauchgängen erhöhen. Wägt man alle Fakten ab, dann ist die Kombination des Buddy-Systems mit dem SOLOTAUCHEN die bestmögliche Lösung.

Was meint Ihr dazu?
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22.06.2007 08:46
Ich sage es mal so: Lieber Solo als ein Buddy, auf den man sich nicht verlassen kann. Wenn ich mit meinem Stammbuddy tauchen gehe, kann ich mich voll auf ihn verlassen. Ich bin aber auch schon im Urlaub mit Chaoten im Wasser gewesen, da habe ich dann einen "Quasi-Solo-TG" gemacht.
guntherTL***
22.06.2007 09:08
Ein guter Buddy ist Dein Back-Up System.
Ohne Buddy sind eine Reihe von Vorfällen (Ohnmacht etc.) nicht überlebbar.

Ein schlechter Buddy ist eine Belastung. Worauf ich mich aber einstellen kann, bzw. ich kann den Buddy ablehnen.

Tauschüler sind im Wasser eine erhebliche Belastung, aber man plant den TG eben in einer Art und Weise, dass sich das zusätzliche Risiko minimiert.

In der Summe bin ich immer für eine Buddy, außerdem, wer soll den mein Bier bezahlen
Mytilus23TL CMAS
22.06.2007 09:10
Moin,

1. Tauchunfälle
In den nackten Zahlen steht nicht drin, wie viele davon auf die Konten schlechte Ausbildung, simples Fehlverhalten (= "menschliches Versagen"), zu wenig ständiges Training wichtiger Fertigkeiten und mangelhafte Fitness gehen.

2. Solo oder nicht
Ein Taucher gemäß EN 14153-2 ist ein selbständiger Taucher. Das bedeutet auch, dass er zumindest kleinere Probleme auch selbständig lösen und beherrschen kann oder besser können sollte.

Als TL ist man ohnehin bei einem Anfängerkurs ständig Solotaucher.

Buddysystem: Zumindest mit Stammbuddies sollte man, damit er mehr Wert hat als ein Blubberfisch in Neopren, bestimmte Prozeduren immer wieder trainieren. Schrecklich finde ich das fast hautnahe Aneinanderkleben! Entfernung entweder Sichtweite oder z. B. 20 m bei Klarwasser (die Strecke sollte man auch apnoe bei Luftmangel schaffen) ist in Ordnung.

Ansonsten verlasse ich mich lieber auf mich allein als auf möglicherweise nicht vorhandene Fähigkeiten eines zufälligen Buddy, bin also Solotaucher.
22.06.2007 09:11
@ssi-diver
"Trotzdem darf man seine Augen nicht vor der Zahl der Tauchunfälle verschließen."

Hast Du denn genaue Zahlen bezgl. Tauchunfälle und deren Ursachen? Das wäre endlich mal eine ordentliche Grundlage für eine Diskussion. Bisher konnte man eigentlich immer lesen und hören, dass Tauchen (verglichen mit Motorradfahren, Paragliden u.ä.) eine eher ungefährliche Sportart sei.

Gruß
Bert
henrii.a.c. Masterinstructor, CMAS TL**
22.06.2007 09:15
Grundsätzlich sollte jeder, der selbstständig Tauchgänge plant und durchführt in der Lage sein solo zu tauchen und auch seine Ausrüstung danach ausgerichtet haben, unabhängig davon ob er allein ist oder nicht.
Ein Sicherheitsgewinn im Buddyteam ergibt sich nicht, wenn beide so ausgebildet und ausgerüstet sind, dß sie sich im Zweifelsfall auf den Partner verlassen müssen. Das ist trügerische Sicherheit. Und wie man im Unfallforum lesen kann, gibt es viel zu viele Fälle, wo das dann nicht funktioniert hat.
Tauchen, ob Solo oder in der Gruppe ist aber nicht nur eine Frage der Ausbildung und Ausrüstung. Ein wesentlicher Bestandteil von Tauchsicherheit ist auch die physische und psychische Vorbereitung. Passiert etwas unvorhergesehenes, darf das nicht zu unkontrollierten Aktionen bis hin zur Panik führen. Also ist auch eine mentale Vorbereitung ein wesentlicher Baustein zur Tauchsicherheit. Man muß für den Fall der Fälle schon vor dem Tauchgang ein Prozedere im Kopf haben. Passiert etwas, hat man einfach keine Zeit lange darüber nachzudenken.
Psychische Vorbereitung beinhaltet aber auch, daß Taucher sich in ihren Grenzen bewegen und diese langsam erweitern, sei es durch Tauchgänge mit erfahreneren Tauchern oder zusätzlicher Ausbildung. Anfänger haben einfach in großen Tiefen nichts verloren, auch wenn es noch so verlockend ist den alten Hasen zu folgen. Die alten Hasen können aber Reaktionen ihres Körpers und ihrer Psyche aufgrund ihrer Erfahrung meist besser erkennen und zuordnen.
Ich denke auch, daß Fertigkeiten im Solotauchen die Sicherheit im Buddyteam erhöht.

Grüße,

henri
22.06.2007 09:16
Hallo ssi-diver,
ich finde das ist ein sehr interessantes Thema. Meine persönliche Meinung:
Grundsätzlich Buddysystem. Im Normalfall kenne ich meine Tauchpartner, kenne deren Erfahrung und Tauchfertigkeiten. Umgekehrt natürlich genauso. Notfallsituationen sollten immer wieder mal geübt werden (z.B. vereister Automat, keine-Luft-Situation etc).
Aber: Im Urlaub kann es passieren das ich einen unbekannten Buddy zugeteilt bekomme. Unabhängig vom Ausbildungsstand und Tauchganganzahl kann sich diese(r) als "Pappnase" herausstellen. D.h. plötzlich bin ich auf 35m allein auf weiter Flur, da sich "mein Buddy" verpisst hat um sich in irgendeiner Höhle auf "Langnasenbüschelbarschfotopirsch" zu begeben. (Nein Christoph, das ist nur ein Beispiel, das ist nicht auf dich bezogen )))
Hier halte ich es für vorteilhaft schon mal Solo-TG`s durchgeführt zu haben um mit solch einer Situation besser umgehen zu können.
Gelegentlich mache ich auch mal ein paar Solo-TG`s im heimischen Baggersee. (Oute ich mich jetzt?). Ich kenne das Tauchgebiet, bin mit <15m Tiefe im Notaufstiegsbereich und bereite mich natürlich vor dem TG entsprechend vor. Hier kann ich jetzt ohne einen Buddy zu langweilen (und durch meine außerordenliche Ablenkung diesen zu gefährden) 30 Minuten lang meine Kamera beim Fotografieren einer UW-Pflanze testen.

Fazit: ich sehe es ähnlich wie Du, allerdings sehe ich Solo-TG`s eher als Ausnahme an. Mit Buddy macht das Tauchen natürlich mehr Spaß. Soll jeder nach seiner Facon glücklich werden (ohne seinen Buddy zu gefährden).
Ich hoffe jetzt kommen keine "Aber mein xxx-Verband sagt..." - Antworten.
Gut Luft
Volkmar
22.06.2007 09:18
... hallo SSI Taucher:
Wer sagt dir das du nicht der Fehler in deinem Buddy System bist ? Oder ich der in meinem ?
Was nutzt dir der "SOLOTAUCHER" wenn dein BUDDY diesen nicht hat und ein Problem hat.
22.06.2007 09:45
Ich denke nicht umsonst hat sich damals die 4 Sterne Regel (VDST, Barakuda) durchgesetzt. Damit sollte verhindert werden, daß unerfahrene Anfänger im Wasser sind und ein Team bilden. Jeder Anfänger, und das waren wir alle einmal, ist erstmal kein guter oder erfahrener Buddy. Wie auch? Mit jedem Wechsel auf ein neues Gerät etc, sind wir wieder Anfänger und auf Erfahrung anderer angewiesen.
Bevor ich Solo gehe, ziehe ich jederzeit einen Buddy vor. Ich scheue mich aber auch nicht mal alleine zu gehen. Würde aber mit Sicherheit keinen Kurs belegen, um ein Stück Kunststoff zu bekommen, wo drauf ich ich bin Solo Diver. Da käm bei mir vorher schon die Frage auf, wie hoch ist die Solokompetenz des Instructors?
Jeder Taucher sollte sich im Laufe seiner Zeit eine Solokompetenz zulegen, um selber eine persönliche Sicherheit zu erlangen. Falls der Buddy mal weg ist, oder, oder....
Daher tauche Solo, aber nicht alleine!
DorisMittelschule (damals)
22.06.2007 10:03
s. Henry
22.06.2007 10:16
Zitat Fragesteller: "Man muss anerkennen, dass das Buddy- System eine Grundlage der Tauchsicherheit seit Beginn des modernen Gerätetauchens ist. "
Ist das wirklich so? Ist es nicht so, dass die Tauchpioniere eher allein getaucht haben?

Ansonsten Henri, du hast es m.A.n. getroffen.
22.06.2007 10:27
Ich denke, dass ein eingeübtes Buddy-Team deutlich mehr Sicherheitsreserven hat, als ein noch so gut trainierter Solotaucher. Dazu kommt, dass es seltene Fälle gibt, wo man als Solotaucher keine Chance hat, z.B. bei Ohnmacht.

Oft taucht man aber mit Buddys, die man nicht so gut kennt, mit denen man Notfallsituationen nicht geübt hat. In diesen Fällen besteht natürlich ein erhöhtes Risiko. Wie ist damit aber umzugehen? Ich glaube die einzig sinnvolle Antwort hier ist, den TG entsprechend konservativ (also z.B. in Hinblick auf die Tiefe) und stressfrei zu planen. Denn selbst Solotauchkompetenz hilft in so einem Fall wenig. Sie hilft, wenn Dir selber etwas passiert, aber wenn Dein Buddy ein Problem hat brauchst Du Buddykompetenz.

Und meiner Meinung nach sollten wir alle zuerst an der Buddy-Kompetenz arbeiten. Denn wir beschweren uns immer gerne darüber, dass wir uns eh nicht auf unsere Buddys verlassen können - aber können sie sich auf uns verlassen (den Punkt hat ja auch Euregiotaucher schon richtig aufgebracht).

Also meine priorisierte Rangfolge:
1) Tauchgänge immer angemessen der Situation planen - das beinhaltet die Berücksichtigung der Fähigkeiten des Buddys.
2) Kontinuierliche Verbesserung der eigenen Buddy-Kompetenz.
3) Verbesserung der Solo-Kompetenz, um kleinere Probleme selber schnell beheben zu können.

Gut Luft,

Andreas
boesewichtProTEC PL5, SSI AOWI
22.06.2007 10:31
Jeder Tauchgang ist im Endeffekt ein Solotauchgang - ob mit oder ohne Buddy ...

Man kann und darf sich nie blind drauf verlassen, das einem der Buddy bei einer Notsituation helfen kann - das ist nur eine trügerische Sicherheit.
Jeder Tauchgang hat so durchgeführt zu werden, wie man ihn als Solotauchgang durchführen könnte - beginnend mit der mitgenommenen Menge an Atemgas (Luft, Nitrox usw), der zu betauchenden Tiefe usw.
Leider verlassen sich einfach viele auf das Buddysystem (welches wenn es funktioniert nicht schlecht ist), überschreiten damit aber dann auch gerne Ihre eigenen Grenzen ...

Ich kenne einige, die alleine mit Ihrer 12er-Flasche nie tiefer als zb. 30mtr. Tauchen - wenn diese aber dann einen Buddy haben gehts gerne mit der gleichen Ausrüstung auf jenseits der 40mtr. und die 50mtr.-Marke wird dabei auch gerne mal angekratzt.
Dies kommt durch die trügerische angebliche Sicherheit in Hinsicht auf den Buddy.
Das aber eine 12er mit 200Bar gefüllt im Notfall bei zb. 50mtr. nicht für 2 Taucher unbedingt ausreichen kann, sollte jedem selber irgendwo klar sein ...
22.06.2007 10:47
Es gibt niemanden der genau sagen kann woher das Buddysystem eigentlich kommt. Nach vielen Schwimmunfällen (einige davon tödlich) in Amerika, kam damals über die YMCA die Regel auf:
Never swim allone!
Ob man davon das Buddy System abgeleitet abgeleitet hat ist aber unklar.
Mittlerweilen ist das Solotauchen aber auch in vielen Seen, z.B. Hemmoor, auch ausdrücklich untersagt.
22.06.2007 10:50

Viele Taucher gehen ins Wasser und tauchen Wracks, Höhle besondere Tiefen an weil ja jemand dabei ist …… und der andere ( Buddy ) auch kaum einer geht ins Wasser und sagt das würde ich auch alleine machen und ich traue mir zu den anderen aus einer Misslichen Lage zu holen …..

Tauche immer als ob du alleine bist und wenn jemand dabei ist schalte noch einen gang zurück weil dann hat man nicht nur sein eigenes Problem ….

Dann würden viele nicht unter die 5 m kommen aber dann wäre man ehrlich ….

Alleine Tauchen ist sicherer wenn man weis was man macht ….alles doppelt und dreifach abgesichert wie Regler, Flaschen ( Stage ), Schneidewerkzeuge ………..

Habe noch nie so schöne Eistauchgänge gemacht in einer Gruppe, Solo war das die schönsten das selbe beim Tieftauchen ……

Wichtigste Frage wie möchte mir der andere den gerne Helfen …….. Ohnmacht ist das was mir da einfällt und dann muss man realistisch sein wie weit kann einem da geholfen werden unter Eis, Tief, in Höhlen oder Wracks ….und da ich in den letzten 35 Jahren nicht al zu häufig in eine Ohnmacht verfallen bin klammere ich das mal aus ….

Motorrad oder Auto fährt auch jeder alleine und das auch über 200 …

Sicher sei gesagt das man über das normale im Tauchschein mehr Üben sollte wie z.B.: Maskenband reist maske ohne Band Tauchen oder wechseln auch in 40 -60 m bei 4 Grad …

Eine Flosse nur noch, wer hat TGs mit einer Flosse schon mal gemacht ….?

S Drill, zweite Stufe Demontieren und gleich aus dem Schlauch Atmen ….

Es ist da noch einiges was man lernen kann und dann ist es meiner meinung nach nicht nur sicherer sondern auch schöner zu Tauchen ….

Holger
22.06.2007 11:05
Irgendwie habt ihr alle Recht. Solotauchen ist schön, mit einem guten Buddy tauchen ist oft noch schöner. Gehe jetzt Solotauchen, da Buddy auf Arbeit ist.

Bis später,
Klaus
22.06.2007 11:21
In der DIR Philosophie kommt Solotauchen nicht in Frage, da hier der Buddy mit seinem Equipment und Geist als komplettes Back Up gesehen wird.
22.06.2007 11:27
Hallo Holger,

" S Drill, zweite Stufe Demontieren und gleich aus dem Schlauch Atmen …."

Und das ist eine sinnvolle Übung für welchen Fall?

Gut Luft,

Andreas
Kölle AlaafPADI - DM,SSI-MD ...
22.06.2007 11:36
Meine Erfahrungen (Theorie und Praxis), meine Ausrüstung, der Tauchplatz (bin ich wirklich alleine unterwegs oder tummeln sich parallel dutzende von anderen Buddieteams im Gewässer?) mit der Witterung, Srömung, Tiefe spielen sicher eine Rolle, wie riskant das Solotauchen werden kann. Ich sollte bei der Bewertung aber auch an so profane Fragen wie die Leistung meiner Versicherung usw. denken, die ggf. abwinkt, wenn ich mich entgegen der Verbandsempfehlungen ohne entsprechenden fachlichen Background in ein "Abenteuer" stürze. Dem sind die "Chancen" und "Risiken" der Alternative "schlechter / guter Buddie verfügbar" gegen überzustellen. Die Abwägung, ob man dieses Risiko dann eingehen kann / will, muß m.E. jeder dannn für sich selber individuell entscheiden. Ich glaube aber nicht, daß wir hier im Forum "die" eine Antwort auf die Frage "Solo- vs. Buddietauchen" finden werden. Ein "Anfänger" (... wie auch immer das zum "Profi" abgegrenzt werden kann) sollte sich diese Frage aber keinesfalls stellen, da er die Einflußfaktoren auf das Gesamtrisiko noch nicht hinreichend abschätzen kann.
22.06.2007 11:46
Außerdem schmeckt die Currywurst nach dem Tauchgang zu zweit bei einem netten Plausch doch auch viel besser.

Eine Antwort wird es hier im Forum auch nicht geben.

22.06.2007 12:06
@ Nowotaucher

S Drill sollte doch bekannt sein Ventile und Brücke selbst bedienen ( öffnen und schließen ) ...

Das Ventil mit Fingerspitzengefühl zu bedienen und zu wissen das es auch ohne eine zweite Stufe geht weil Atemgas kommt fast immer bei einem Defekt ……

Wenn man alles schon zisch mal gemacht oder geübt hat wird es ja auch langweilig wir haben auch Boje gesetzt ohne Maske obwohl man eine zweite mit hat braucht kein Mensch so was weil zwei Masken zu Verlieren ist auch eine Kunst die sehr selten vorkommt …

So haben wir uns die Aufgabe gestellt linker O Ring der Flasche ist Defekt ( Flasche ist leer ) und die rechte zweite Stufe ist wegen eines Bruches des Kipphebels oder einer Feder nicht einsetzbar…… wegen mir kann sich auch ein Kieselstein in den Automaten verklemt haben so wird es dir beim Höhlentauchen verkauft ….

Dann musst du die zweite Stufe demontieren und so lange aus dem Schlauch Atmen bis die linke zur rechten Verbaut worden ist …..

Habe das mit einer alten ersten Stufe gemacht die zur Rev. muss und mal 20 min damit getaucht nach 5 min ging es schon sehr gut nach 10 min hat es Spaß gemacht und nach 20 min hat man die Sache so Perfektioniert das man schon ein Schema hatte und mit dem ewigen auf und zu bei jedem Atemzug gar nicht so viel Gas verbraucht wie ich meinte ….

Es ist einfach eine Erfahrung … ob man das mal braucht weis ich nicht aber es war ein Grund zu Tauchen .....

Holger
DorisMittelschule (damals)
22.06.2007 12:10
Holgi, Du bist mein Held des Tages.
22.06.2007 12:16
Doris du auch wenn du an deiner Schlauchführung arbeiten würdest oder bist du an einem oder zwei Hulahopreifen hängen geblieben ….

Holger

P.S.: ich bin schon vergeben
Mytilus23TL CMAS
22.06.2007 13:43
@ Holger

Zu deinem PS: Das ist gar kein Grund! Guck im Tierreich - gute Männchen haben mehr als ein Weibchen.
22.06.2007 13:54
aber das kommt nicht in Frage für mich ... auch nicht für einen Tag ...

Holger
22.06.2007 14:58
Hi Holger,

S-Drill ist von der Tätigkeit her bekannt, dieser Name war mir unbekannt.
Die andere Übung hört sich ganz interessant an, aber ehrlich gesagt für den Normaltaucher nicht wirklich relevant. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht sinnvoll sein kann u.U. so etwas zu üben, aber ich bezweifle, dass die meisten Taucher ihre zweiten Stufen unterwasser ohne Werkzeug vom Schlauch entfernen können. Ich brauchte dazu neulich sogar an Land meine Schraubschlüssel.

Gut Luft,

Andreas

Wäre vielleicht auch mal einen Thread wert: Theoretisch mögliche aber extrem unwahrscheinliche Probleme beim Tauchen und wie man sich darauf vorbereitet
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