Alles rund um die digitale oder analoge Fotografie und Video gibt es in diesem Forum. Ob Fragen zur Ausrüstung, zum Handling oder zu Motiven - alles findet hier seinen Platz. Bei den vielen Möglichkeiten welche sich hier bieten ist Erfahrungsaustausch dringend notwendig!
RS500AOWD - SSI

Software zur Fotobearbeitung

Geändert von RS500,

Hallo Zusammen,

ich bin neu in der Unterwasserfotografie und würde gerne wissen mit welcher Software ihr eure Fotos nachbearbeitet. Gerne Freeware! Meine Bilder sind nun im .arw Format und ich denke aus denen lässt sich mit entsprechendem Wissen mehr rausholen!

LG

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mezzAnwärter auf Kiemen
26.03.2020 10:33
ich brauch für sehr vieles paint.net, das ist gratis und kann schon mehr als ich brauche
Marv31CMAS ***
26.03.2020 10:39

Ich schmeis mal GIMP ins Rennen.

Freeware und bisher bin ich ganz zufrieden damit

AlpöhyFreestyle Vollhöhle 9Sterne Vereinsmeier DIR-MIR Platincard
26.03.2020 10:50
Leider nicht gratis, aber jeden Cent wert: DXO Photolab, vor allem seit Version 3.
JykCMAS **
26.03.2020 11:43
Für Raw Entwicklung habe ich Caputure One, free Verson für Sony und Bildbearbeitung dann einfach auch nur GIMP. Ich mache aber in GIMP nur etwas retusche, also Schwebteilchen Stempeln und das wars.
Capture One war bis jetzt ausreichend bei mir.
Gelbe MaskeAbz. "Für gutes Wissen" (Gelb)
26.03.2020 11:58Geändert von Gelbe Maske,
26.03.2020 12:04
Für übliche Dateiformate z.B. PhotoImpact, oder auch Photoshop (da gibt es ja verschiedene abgespeckte Versionen), oder das, was grad da ist. (Acdsee hatte ich auch mal benutzt.) Wichtiger als das Produkt und der Preis ist, das du damit schnell klarkommst, oder eine gute Einarbeitung (Handbuch, Hilfefunktion) da ist. Gimp fand ich da nicht so toll, aber Geschmackssache; billig und vielfältig ist es auf jeden Fall.

Aber vielleicht wäre es hilfreich, erstmal zu erwähnen, für welches Betriebssystem du Software suchst.
https://fileinfo.com/extension/arw

mezzAnwärter auf Kiemen
26.03.2020 11:58
Falls du auch Videos bearbeitest (ich mach fast nur Videos, wenige Fotos) kommst du eigentlich nciht an Da Vinci Resolve vorbei.
Professionelle (Kino-)Studiosoftware auf Augenhöhe mit allem von Adobe und für Private komplett kostenlos!
AlpöhyFreestyle Vollhöhle 9Sterne Vereinsmeier DIR-MIR Platincard
26.03.2020 12:20Geändert von Alpöhy,
26.03.2020 12:23
Da Vinci Resolve ist für Video wirklich sehr empfehlenswert. Auf Augenhöhe mit Industriestandarts wie Final Cut oder Premiere Pro. Der Einarbeitungsaufwand ist für Neulinge aber auch dementsprechend. Es gibt aber viele Tutorials auf der Homepage.

Photo: die üblichen Verdächtigen wie Capture One, Photoshop, Photoshop Elements (hat auch Bildverwaltung), Affinity Photo oder Lightroom kosten halt alle, aber können alles was du im Normalfall brauchst.
Die Capture One Free Version von Sony ist sicher auch empfehlenswert.

Das Beste Programm ist aber das Programm das man am Besten kennt und blind bedienen kann😉
Gimp kenne ich nicht so gut, habe ich vor Jahren mal ausprobiert aber bin nicht damit warm geworden.
Bei mir wie gesagt DXO Photolab für 99%, ab und zu mal alte Photoshop Version für Spezielles. Photoshop wird bei mir aber gerade abgelöst von Affinity Photo, da günstig und kein Abosystem und mittlerweile auf Augenhöhe mit Photoshop. Video: Da Vinci Resolve

Dieter_BSPADI AOWD
26.03.2020 14:33
Ich bin Bearbeitungsmuffel, mir reicht für das Wenige das kostenlose faststone image viewer,z.B. hier https://www.chip.de/downloads/FastStone-Image-Viewer_16554652.html
Selbsterklärend und schnell zu lernen
Bert667CMAS***
26.03.2020 15:29Geändert von Bert667,
26.03.2020 15:30
Für die Raw Entwicklung verwende ich Raw Therapee. Ist Freeware und kann alles was man braucht.

Fürs Bearbeiten Photoshop CS2. Ist inzwischen ja auch Freeware.
26.03.2020 15:51

Na ja was nix kostet ist halt nicht immer 👍
Ich kann dir nur meine Erfahrungen mitteilen und da ich für ein monatliches Abo kein Interesse hatte kaufte ich mir Luminar!

ich bereue keine Sekunde dieses außergewöhnliche sensationelle Fotobearbeitungsprogramm! Unterwasseraufnahmen im Raw Modi werden in der Regel wenn das Foto nicht gerade extrem schlecht ist zum wahren Hingucker! Dieses Geld ist wirklich super investiert und alle Updates sind kostenlos!

Ankou1. Plagenbringer
26.03.2020 15:59
Es kommt darauf an was man macht und was man will.
Ich z.B. bin ein Kind der analogen Reisephotographie, ohne Strom und Blitz, meist mit Illford oder Kodakchrom. So arbeite ich auch digital. Überwiegend mit Zeit/Blende und im RWA-Format. Die Nachbearbeitung hält sich in Grenzen, so das ich mit dem Bordwerkzeug im Mac oder Pixelmator hinkomme. Einfach zu bedienen, schnell erledigt. Einige Freunde leben Ihr Hobby aus oder verdienen richtiges Geld damit. Da ist dann schon die Mac-Tonne und großes Besteck am Start. Da sprengt dann auch die Ausrüstung jede Vernunft.......
gr3yw0lflife is better in fins
27.03.2020 07:06
hm.....
affinity liest sich nett, ob es aber sony-raw-format kann, bezweifle ich mal (lass mich aber gern eines besseren belehren).
es ist einfach so, daß bildbearbeitung einfach etwas zeit für einarbeitung ins progi, anlernen von hintergrundwissen (wie farbräume, bildformate und deren eigenschaften, eingangs- und ausgangs-farbprofile, usw...) braucht. und (wenn das ergebnis wirklich fast perfekt werden soll) auch die entsprechende hardware - und da gehts nicht um rein nur den rechner, sondern ein kalibriertes arbeitsplatzlicht, kalibrierte monitore, klaibrierter drucker, usw.

die frage ist halt, wo soll es hingehen?
für "einfache" bildbearbeitungen reichen sicher progis wie acdc zb. aus, gimp erfordert schon einarbeitung, steht aber photoshop nur sehr wenig nach (der nach 23 jahren noch immer mein favorit ist). alles andere, was auf tablets oder handys verfügbar ist, sollte man gleich weglassen, die ergebnisse sind (in meinen augen) unter aller sau.

und auch bei der bildbearbeitung gilt üben, üben, üben....
denn es gibt leider fast immer mehrere wege ans gleiche ziel zu kommen (z.b. farbkorrektur: ob du über graduationskurve oder tonwertkorretur gehst ist fast egale - 2 wege = ein ergebnis)
27.03.2020 08:09
Am besten so fotografieren, dass sich die Nachbearbeitung auf ein minimum reduzieren lässt. Dann braucht man auch kein spezielles Programm. Ich beschränke mich auf Cropping und WB, manchmal Schwebeteilchen austupfen. Ich benutze seit vielen Jahren ACDsee welches auch eine Bild Datenbank darstellt um Aufnahmen auch wieder zu finden unter den vielen
AlpöhyFreestyle Vollhöhle 9Sterne Vereinsmeier DIR-MIR Platincard
27.03.2020 09:53Geändert von Alpöhy,
27.03.2020 11:08
@Greywolf: Affinity kann Raw, sprich ARW‘s von Sony verarbeiten. In unserem Haushalt laufen Sony, Nikon und Olympus Bilder auf, und alle gehen.

@An Alle:
Ansonsten ist es bei mir ähnlich wie bei Manfred und Ankou: ob unter oder über Wasser, am Besten bei der Aufnahme möglichst schon das Beste rausholen. Fotos bearbeiten braucht sonst viel Zeit.
Sichten, Aussortieren, Bewerten, Stichwortvergabe, Croppen, Weissabgleich und Schwebestoffe stempeln stehen halt bei Unterwasserbilder immer an und das mache „ich“ am schnellsten mit DXO Photolab.
Das ist eigentlich ein klassischer RAW Converter wie z.B. Lightroom, der etwas aufgebohrt ist. Vorteil von DXO (und Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt): DXO misst im Labor die meisten verfügbaren Objektive und Kameras aus und sie erstellen Korrekturprofile. Beim reinziehen des Fotos in die Bearbeitung werden so automatisch Verzerrung und Vignette für die entsprechende Kamera/Objektivkombination korrigiert. Das funktioniert für Überwasserbilder prima. Bei Unterwasserbilder funktioniert es natürlich nur, wenn kein externer Konverter vors Gehäuse geschraubt wurde. Dann kann man eventuelle Verzerrungen und Vignete auch manuell korrigieren wie bei den anderen Programmen. Man kann aber z.B. für sein Unterwasserweitwinkel auch ein eigenes Korrekturprofil herstellen und abspeichern und per Batchprozess auf beliebig viele Bilder anwenden.

Affinity hat auch einen Raw Konverter integriert (aber keine Korrekturprofile), nur Affinity kann halt zusätzlich auch die klassischen Photoshop Funktionen wie komplizierte Bildmontagen usw. Das brauche ich höchst selten und eigentlich nur um eben irgendwelche Bildmontagen o.ä. zu machen oder um ein Bild absichtlich stark zu verfremden. Ich habe Affinity nur ins Spiel gebracht, weil der momentane Preis von 25$ sehr günstig ist für eine Profibildbearbeitungssoftware. Dafür ist (noch) keine Bildbverwaltung integriert, falls man das braucht.

ACDsee das Manfred erwähnt hat ist auch bei einigen sehr beliebt.

Integrierte Bildverwaltung bieten:

Photoshop Elements (das grosse Photoshop nicht) Raw Converter & Bildmontage

Lightroom, Raw Converter mit sehr vielen Funktionen, quasi Industriestandart bei den Profis sofern sie nicht Capture One oder DXO verwenden

Capture One, Raw Converter mit sehr vielen Funktionen, teuer, wird viel von People Fotografen verwendet, weil Hauttöne scheinbar am Besten dargestellt werden.

DXO (Bildverwaltung rudimentär) Raw Converter mit sehr vielen Funktionen, sehr beliebt bei Profi Architektur-, Natur- und Landschaftsfotografen

ACDsee Raw Converter (Funktionen kenne ich nicht)


Wie gesagt, die Beste Software ist die die man am Besten kennt, denn dann geht die Bearbeitung am Schnellsten und man muss nicht lange rumprobieren😉

Nachtrag: Achtung DXO kann keine Fuji Raws verarbeiten. Das lässt sich aber umgehen, wenn die Fuji Raws zuerst per Badgeprozess mit einem DNG Converter in DNG umgewandelt werden. Dann lassen sich auch mit DXO die Fuji Rohdaten verarbeiten. Aber automatische Korrekturprofile gibts dann halt nicht und da man kann auch gleich Lightroom oder etwas anderes verwenden...

Nachtrag 2: Freeware wie Pixelmator oder Darktable sind wahrscheinlich auch gute Raw Converter. Nicht immer ist alles besser, was kostet. Ich hab halt irgenwann mit Photoshop und DXO angefangen wo das Freeware Angebot überschaubar war. Und meistens bleibt man halt bei einer Software die man gut kennt, siehe oben...

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