Im letzten Sommer hatte ich Gelegenheit einer Ausbildungsmassnahme des türkischen CMAS-Verbandes, der TSSF, bei zu wohnen. Auch dort wurde die Rettung von vorne gelehrt, wobei bei dieser Methode auch der Automat gesichert wurde. Gleichzeitig bewirkte die Sicherung des Automaten auch eine leichte Überstreckung des Kopfes.
Auch mich würde eine etwas genauere Beschreibung der neuen Methode des VDST interessieren.
Ansonsten kommt es mE nicht darauf an, eine Methode "blind" zu beherrschen. Es kommt vielmehr darauf an, in der Lage zu sein situationsgerecht zu handeln.
Das ist nämlich häufig das große Problem, wenn solche Methoden zum Credo erhoben werden.
So ähnlich war es dann auch bei der Veranstaltung der TSSF. Auch dort durfte nur die "Verbands-Lehrmethode" angewandt werden.
Der Haken an der Sache:
Diese Methode funktioniert nur bei einem Jacket mit verstellbaren Schultergurten. Bei einem Wing mit einem durchgehenden Gurt wird es schon äußerst problematisch und z.B. mit einem Scubapro Master Jacket ist die Methode unmöglich durchführbar.
Auf meinen diesbezüglichen Einwand hin wurde mir dies auch bestätigt und ergänzt mit dem Hinweis: Aber heute machen wir es halt so!
Ich bin daher der Ansicht, dass ein Tauchschüler immer mehrere Varianten lernen und auch üben sollte, so dass er im Ernstfall auf die Passende zurück greifen kann.
Darüber hinaus bin ich der Auffassung, dass dieser Thread im Ausbildungsforum besser aufgehoben wäre.