LorischlomoSSI Master Diver

MK25/A700 - ein Wunder?

Komme von der Boot. Dort hat mir Scubapro vom A700 vorgeschwärmt, Basenbesitzer, die ihn selbst tauchen, haben eingestimmt. Tenor: man wird eigentlich mehr beatmet, als dass man noch selbst atmen muss, Luftversorgung fast besser als über Wasser. Frage an Euch Cracks. Ist das Propaganda? Hat das wer geprüft? Habt Ihr da Erfahrung?
Ich kaufe gerne teure, schicke Sachen, wenn sie wirklich qualitativ spitze sind.
Und der MK25, der das Wunder zum Superwunder machen soll? Bis zu welcher Temperatur kann man denn einer kolbengesteuerten 1. Stufe bedenkenlos vertrauen?
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28.01.2013 00:10
Der MK25 - A700 ist das momentane Flagschiff von Scubapro und ein echter Verkaufsschlager trotz des hohen Preises. Gut eingestellt kannst Du mit ihm quasi jedes Profil tauchen. Er ist robust und durch die Metalltube statt der mit Plastik soll die Luft auch nicht als so trocken empfunden werden.
Technisch unterscheidet er sich nicht von der S - Serie, wie gesagt ein ausgezeichneter Automat.
Allerdings ist er fuer mich immer noch nicht annaehernd so gut wie die alte zentralballanzierte D-Serie, die man fast doppelt so fein einstellen konnte wie die G - S - und nun A-Serie. Ein Jammer, dass diese 2004 eingestellt wurde.
Die MK25 Stufe hat, soweit ich weiss, alle europaeischen Normtests bestanden, wenn Du allerdings vor allem in sehr kaltem Wasser tauchst, waere die MK17 Stufe eine Alternative.
In jedem Fall glaube ich nicht dass Du viel falsch machen kannst, wenn Du Dir diiesen Automaten leistest. Viel Glueck...
Frank Z. ich tauch halt
28.01.2013 08:05
Ich tauche die Kombi MK17-A700. Ein Wunder würde ich nun nicht sagen, aber eine Atemreglerkombination an die ich zu keiner Minute unter Wasser Gedanken verschwende, die einfach perfekt funktioniert. Eine spürbaren Atemwiderstand gibt es aus meiner Sicht nicht.

Grüße Frank
der LEXISSI AOWD
28.01.2013 08:33
Gutne morgen,

wenn du es gerne etwas günstiger hättest solltest du dir mal den G 260 anschauen, der hat die selbe Technik, als Innenleben, wie der A 700. Leider ist er ausen aus Plastik, nicht so wiederstandsfähig, und hat meiner Ansicht nach ne etwas größere Membran.

Ich hab keine MK 25, aber eigentlich alle die ich kenne die sie tauchen haben auch bei sehr kalten Temperaturen damit kein Problem.
Wenn auf Nummer sicher dann würd ich auch die MK 17 empfehlen, die tauch ich selber und hatte damit noch keine Probleme. Tauche aller´dings ausschlißlich im Sporttauchbereich bis 40 Meter.

Mfg Stefan
Scapegoatkann schwimmen ;-)
28.01.2013 09:17
Ein Wunder? Nein!
Aber ein gut gebauter Regler auf jeden Fall!
LorischlomoSSI Master Diver
28.01.2013 11:04
Danke. Ich entnehme Euren Antworten, dass da nicht nur Hi-End draufsteht, sondern auch drin steckt.
Zwei Nachfragen: Ich tauche bislang nicht bei Temperaturen unter 15 Grad, was so der Grenzbereich wäre, den ich mit 7mm nass noch verpacken kann (ich bin recht kälteunempfndlich), also normalerweise im Winer nr in tropischen Gegenden und, wenn überhaupt, im Sommer, Frühherbst in Deutschland. Ich vermute, dass bei diesen Bedingungen eine kolbengesteuerte 1. Stufe wie der MK25 vertrauenswürdig ist - oder gibt es auch schon bei 15 Grad Vereisungen? Der Joule-Thomsen-Effekt würde das ja grundsätzlich zulassen, sofern die Druckdifferenz und der Luftstrom nur hoch genug sind.
Ausserdem: der A700 sieht schick aus, aber ich las über ihn, dass er schnell Kratzer bekomme, ergo sehr pfleglich behandelt werden will? Richtig?
28.01.2013 11:17
Na ja, die Mk 25 ist ein Arbeitstier, leider anfällig auf Verschmutzungen durch ihre Wasserkammer , meine Mk25 funktioniert nach 1600 Tgs auch noch wie am ersten Tag , seit 2 jahren tauche ich die MK17 , auch ein Arbeitstier das ALLES mitmacht , aber bembrangesteuert und Trockenkammer , 900Tgs ohne Probleme, als 2 Stufe tauche ich S600 , die sind nicht so empfindlich wie der A700 .... und auch um über 100 Gramm leichter . ... einmal im Jahr ein Servis und der Regler wird dir viel Freude bereiten .
LorischlomoSSI Master Diver
28.01.2013 11:20
@dive1203, es heisst, die MK25 gebe noch besser Luft? Kannst Du das bestätigen? Oder ist das in einem bereich, der zwar physikalisch messbar, aber menschlich nicht nachfühlbar ist?
28.01.2013 12:04
Der MK25 gibt sicherlich nicht besser Luft als der MK17, er hat nur eine hoehere Luftlieferleistung pro Minute.
Diese spielt aber eigentlich keine Rolle, da in der Praxis das Flaschenventil der limitierende Faktor ist. Es kann, soweit ich mich erinnere weit weniger Luft liefern in der Minute als der MK25 oder auch der MK17. Ich wuerde mir also deshalb darum keine groesseren Gedanken machen.
28.01.2013 12:23
Wenn ein Regler Luft nachschiebt, ist dieser ( egal welche Marke ) falsch/schlecht eingestellt, meistens ist der MD zu hoch!

und da kommt wieder ScubaPro ins Spiel!


Lass die Finger weg und kauf was gutes aber kein ScubaPro!
LorischlomoSSI Master Diver
28.01.2013 12:29
Bislang tauche ich von Mares die MR22 mit dem Abyss, auch ein guter Regler, ich weiss, aber einer mit einem - geringen - Atemwiderstand. Ich würde ihn auch weiter tauchen, aber da ich ihn gerne meinem "mitellosen Neffen" schenken möchte, wäre was Neues dran. ZB A700 mit MK25 oder MK17.
der LEXISSI AOWD
28.01.2013 14:26
@ Lorischlomo

Kratzer bekommt jeder Regler wenn er auf den Boden tatscht, dass zu vermeiden ist meiner ansicht nach keine besonders pfegliche Behandlung.

Ich würde behaupten Kunststoff zerschrammt bedeutend leichter und schneller, sieht man an meinem G 250 V.

Du könntest versuchen die schwarze Tek Version des A700 zu bekommen, die ist durch die schwarze veredelung etwas härter und somit nicht so empfindlich. Wird aber leider nicht mehr hergestellt, gab nur eine Serie.

Mfg Stefan
LorischlomoSSI Master Diver
28.01.2013 15:18
@der Lexi, doch, die schwarze Version muss es noch geben. Zumindest steht sie im Katalog, den S-Pro auf der boot veteilt hat. Kostet aber mehr und sieht weniger schick aus
Also A700 plus MK17 scheint hier mehrheitsfähig zu sein.
28.01.2013 15:34
Sterben musst du sowieso, schneller geht`s mit Scubapro.

Früher baute Scubapro richtig gute Automaten, nach Poseidon Jetstream die zweitbesten. Heute, unter Johnson&Johson Regie, hat Scubapro ein hervorragendes Marketing und lausige Produkte. Nie im Leben würde ich heute noch mit einem Scubapro tauchen. Man bedenke nur das Mk20 Desaster mit gerissenen ersten Stufen. Es folgte der Versuch einer heimlichen Rückrufaktion, bei der nur Händler und nicht Endverbraucher angeschrieben wurden. Die Sache flog auf, Scubapro musste schliesslich unter massivem Druck den Rückruf offiziell machen.

Die Entwicklung ist bei Scubapro vor ca. 25 Jahren stehen geblieben und genauso atmen sich die Dinger. Paralles ging die Qualität den Bach runter. Aus der PR Abteilung tönt es gegenteilig.

Einige der Statements, die du hier liest, sind sicher von Scubapro Angestellten verfasst. Die anderen lobenden Stimmen wissen es nicht bessser.

Ich tauchte früher diverse Scubapros, heute weigere ich mich, mit einem Scubapro Taucher unter Wasser zu gehen, die Gefahr ist mir einfach zu gross.

Die aktuellen "Tests" für Kaltwassertauglichkeit sind wertlos, jeder schlechte Automat besteht diesen "Test". Eche Test macht die Navy und anderen, aber die sind nicht frei erhältlich.

Schau dich um, welche Automaten von Tekkies im kalten, tiefen Wasser genutzt werden: fast nie Scubapros, und wenn doch, dann selten lange.

Scubapros haben alle eine erhöhte Vereisungstendenz, das bestätigt die Erfahrung jedes Kalt-und-tief-Tauchers.
LorischlomoSSI Master Diver
28.01.2013 15:51
@Lothar, schwere Argumente. Dennoch sind Tekkies, die tief und kalt tauchen jenseits meiner eigenen Aspiration. Dass es allerdings in der Tauchbranche kaum Unabhängigkeit von Firmen und Marken gibt, ist mir auch schon aufgegangen. Ist auch schwer in einer Branche, die von Preiskämpfen gebeutelt wird.
28.01.2013 15:59
Scubapro ist ein Automat diesseits deiner Aspiration. Kauf einen Automaten jenseits deiner Aspiration, dann erfüllt er deine Ansprüche und ist nicht an der Grenze.

Auch du kannst mal in eine Stresssituation kommen und viel mehr Luft brauchen. Dann bist du froh, wenn dein Automat Reserven hat. Scubapro hat sie nicht.
28.01.2013 16:41
@ Lothar, du nimmst mir die Worte aus dem Mund

@ all, wie hoch ist die Luftlieferleistung der MK25???

Wisst ihr eigendlich wieviel Liter aus einer vollen 232bar Flasche in der Minute herauskommen kann???

Sicherlich nicht!

was bringt mir eine Stufe die z.B. 2200barliter in der Min. bringt, wenn aus der vollaufgedrehten Flasche nur max. 950 - 1000 barliter pro Minute herauskommen!

Dummes gelaber hier!
LorischlomoSSI Master Diver
28.01.2013 16:44
Welchen Automaten empfiehlst Du also?

Deinen Äusserungen entnehme ich, dass Du schon sehr lange tauchst, da Du lange zurückliegende Fehler von Scubapro erinnerst. Kann es sein, dass Dein Urteil auch getrübt ist, weniger als ein von S. gesponserter Taucher denn als ein von S. entäuschter, der vor längerer zeit schlechte Erfahrungen gemacht hat? Hast Du den A700 getestet?
28.01.2013 17:33
ich habe viele Automaten durch getestet, die schlechtesten im see waren Oceanic und Scubapro
Darunter auch der MK25 und der A700.
Nein an der Komp.-Luft lag es nicht, es war keum Wasser ( nach Norn ) in der Luft.

Ich empfehle keine Automaten! nee, sry ich gebe nur weiter das
was ich erlebt habe.

Aber man macht sicherlich nix verkehrt wenn man auf alt bewährtes schaut!

Mares Mr22 mit dem Abyss ( nicht die Mr22T )
Apeks XTX50 reicht völlig
Poseidon Jetstream, Deepstream usw.
Sherwood SR1

und die kosten sogar noch weniger wie ScubaMüll
der LEXISSI AOWD
28.01.2013 17:33
@ Lorischlomo



@ ich bin da

Das mit der max. möglichen Lieferleistung hatte hispa schon angesprochen und erläutert das das kein Argument ist.
Somit war das Thema für mich durch.

@ Lothar

währe schön wenn ich gesponsert würde!!!
Würde mir echt einen Haufen Geld sparen, bringst du die Argumente auch bei Leuten die Apex oder Poseidon usw. tauchen und die als gut anpreisen (gesponsort)?!?!
Ach, ich habs vergessen, "die können ja nicht einfrieren"!!!

Mfg Stefan
LorischlomoSSI Master Diver
28.01.2013 17:54
Puh. Das alte Problem mit Internetforen. Man weiss halt nie, wer da schreibt. Die Stiftung Warentest müsste mal Atemregler testen
Ich bin mir einerseits sicher, dass Scubapro ein gutes Marketing macht. Das sieht man ja. Andererseits können nicht alle, die die Produkte loben, "geschmiert" sein. Bin etwas ratlos und werde versuchen, die Kombi A700 und MK25/17 probeweise zu tauchen. Mal schauen, ob es klappt.
der LEXISSI AOWD
28.01.2013 18:36
@ Lorischlomo

Ich denke auch das jeder selbst testen sollte was er kaufen möchte. Die Ansprüche und das eigene Gefühl sind für genaue Ratschläge einfach viel zu speziel.

So ein Test währe nicht schlecht, leider sind die Theoretischen Laborstests wieder was ganz anderes als die Praxis, da kann sich der Verbrauch ja mal schnell verdoppeln.

Es sollte sich doch ein Shop in deiner Nähe finden lassen der die Dinger probetauchen lässt.

Mfg Stefan
ogroetenich lebe noch
28.01.2013 21:02
@hispa

die Ventiltechnik des A700 ist nahezu identisch zur S Serie, der Venturi Effekt arbeitet aber anders. Die alte VIVA Klappe gibt es nicht mehr. Von daher ist die Technik insgesamt unterschiedlich. Den neuen G260 hab ich mir diesbezüglich noch nicht soo genau angeschaut, Wenn ich mir die `Geschichtswand` anschaue (Da war das Ding aufgeschnitten drin): Die Viva Klappe vom G250 ist geblieben, die Ventiltechnik sieht ähnlich aus, allerdings ist die Einstellschraube für den Atemwiderstand verändert. Wie die Kompensationskammer und der Ventilträger aussieht, weiss ich nicht. So genau war das hinter Glas nicht zu sehen.

@Lorischlomo

Der A700 ist schon toll. Handgeschmiedet, eine ausgefeilte Technik und äusserst robust. Und schön ist er auch. Wenn er Dir gefällt, tauch ihn Probe. Wenn er Dir zusagt kauf ihn, wenn nicht, lass die Finger davon. Aber lass Dir den Regler nicht mies machen.

Ich finde den Atemkomfort des A700 einmalig.

Mir ist keiner meiner Scubapro Regler in kalten Wasser je vereist. Weder im Mai in Hemmoor, noch im September in Schottland oder am Niederrhein im Frühjahr bei Wassertemperaturen um die 2°C (da allerdings an der Oberfläche, in 10m Tiefe waren die Temperaturen meist höher ... und um die 20m eigentlich stabil bei 4 - 5°C. Im Sinne der Physik ist das aber plausibel). Weder Kolben noch membrangesteuert. Und auch die zweite Stufe (ich hab da einige von) spielte keine Rolle.

Was das Prinzip der Vereisung (und auch einigen Fehlinterpretationen) angeht, kann ich mich gerne zusätzlich auslassen, hier führt das aber wohl zu weit.

Wenn Dir bei der kolbengesteuerten ersten Stufe nicht wohl ist, nimm die MK17. Die ist membrangesteuert mit einer trockengekapselten Federkammer. Das ist technisch auch nicht gros was anderes als die vielgelobten APEKS Automaten.

Was die Oberfläche des A700 angeht. Wenn man das Ding über den Boden zerrt kriegt die Kappe Dellen. Das ist der Nachteil wenn man ab und an mal Opfer im Rescue Kurs spielt. Das Ding ist Hochglanzpoliert. Aber Chrom ist auch recht hart. Es kann aber zu verkratzungen kommen, die man dann auch sieht. Aber das tut der Funktion keinen Abbbruch.

Was die Aussagen der Luftlieferleistung angeht. Tja, das Problem: Die Widerstände werden in Reihe geschaltet: Flaschenventil, erste Stufe, Schlauch, zweite Stufe. Der resultierende Luftstrom wird durch alle Widerstände begrenzt. Trotzdem hat der Widerstand der ersten Stufe Einfluss auf die Gesamtleistung, auch wenn der grösste Begrenzer das Ventil sein sollte. Nur: Ob man das im normalen Gebrauch merkt? Ich denke nein. Der durchschnittliche Luftbedarf liegt bei 15-25l pro Minute. Unter Anstrengung oder Stress auch mal ein Vielfaches davon. Aber bei mehr als 60l/Minute geht da schon ne Menge durch. Das wären rund 60 - 120 Atemzüge pro Minute. Da sind schon ganz andere Probleme am Start. Letzlich ist es eine Marketing Aussage, technisch korrekt, auch mit einem gewissen Einfluss, auch wenn die tatsächliche Luftlieferleistung in einem realen System so nie erreicht werden wird.
28.01.2013 21:19
Moin!

Ich tauche selbst seit ca. 100TGs die Kombi A700/MK17 - ca. 60 der TGs waren im roten Meer in Ägypten, teilweise bis knapp auf 50m. Die restlichen 40 in heimischen Seen bis ca. 10°C/20m. Ich hatte bisher noch kein einziges mal irgendwelche Probleme mit der Reglerkombi und kann das beschriebene Atemgefühl nur bestätigen.
Ich hab die Einstellmöglichkeiten am Regler recht mittig stehen, da atmet sich mein Regler eigtl. absolut "unspürbar" - also wirklich ähnlich der normalen Atmung. Bei höheren Einstellungen bekommt man tatsächlich das Gefühl, dass man kurz vor der Zwangsbeatmung steht.

Es mag sein, dass dieses Reglerverhalten nicht optimal für wirklich kaltes Wasser ist, aber bei den Tauchbedingungen, die der Threadstartet angegeben hat, seh ich da absolut kein Problem.

Grundsätzlich sehe ich keinen Grund zu der teureren MK25 zu greifen - die MK17 ist kompakter und wohl auch um einiges robuster. Wenn du unbedingt einen drehbaren Turm möchtest, kannst du deinen Händler auch mal nach der Kombi MK19/A700 fragen. Die MK19 ist eine MK17 mit drehbarem Turm - jedoch trifft man die nur äußerst selten mal an - evtl. gibt es das Teil auch nimmer?

http://www.unterwasserwelt.de/html/scubapro_a700.html Da kannst du einen Test der Reglerkombi A700/MK17 lesen - ob die Tester in dem Fall von Scubapro geschmiert wurden oder nicht, überlasse ich deiner Fantasie.

In der letzten "Tauchen" war eine Reglerübersicht und anschließend ein Interview mit einem "Technikguru" drin - der gute Herr hat in dem Interview gesagt, dass er grundsätzlich alle Regler kritisch sieht, deren Atemarbeit unter 0,8j/l liegt. Dummerweise liegen da quasi alle "Markenregler" in der vorherigen Übersicht drunter - lediglich der Apeks XTX50/DS4 und Mares Abyss MR22 sind mit grenzwertigen 0,8j/l angegeben. Die teureren Apeks` (XTX100/200) und auch die Poseidon Regler liegen da drunter.
Gerade der Topregler "Xstream Deep MK3" ist mit 0,49j/l zusammen mit dem A700 momentan führend am Markt was die Atemarbeit angeht. Poseidon wirbt damit, dass der Regler bis 200m zugelassen ist - nach dem zitierten "Guru" wäre das ja quasi ein Marketingaufruf zum Selbstmord.

Daher habe ich für mich beschlossen, nicht alles zu glauben, was irgendwo geschrieben steht. Mag sein, dass im Bereich des technischen Tauchens ein Apeks XTX50 mit einer DS4 o.ä. zuverlässiger ist als der Scubapro. Im normalen Sporttauchbereich wird der A700, so ist meine Erfahrung, seinen Dienst zuverlässig und problemlos verrichten und dabei vor allem einen gewaltigen Komfort bieten.

Der Regler hat mMn nur einen Haken - er ist, bedingt durch seine Materialwahl, recht schwer. Ich hab mir daher ein Seacure-Mundstück montiert und seither ist auch das Gewicht kein Problem mehr. Die Seacure Mundstücke sind für die Scubaproregler geprüft/freigegeben - also sollte es da auch keine versicherungstechnischen Probleme geben.

Am besten testest du das ganze selbst mal aus. Eine gute Alternative im gleichen Preissegment dürften noch die Einstiegsmodelle von Atomic sein. Diese werden immer wieder gelobt und viele Sporttaucher, die ich kenne, haben in den letzten Jahren auf Atomic gewechselt.
ogroetenich lebe noch
28.01.2013 21:52
Die MK19 war ein rein für den europäischen Markt hergestellte erste Stufe. Meines Wissens nach vollständig ausverkauft und allenfalls noch als Restposten bei einigen Händlern verfügbar.

30.01.2013 11:27
Ich tauchte von 2002 - 2012 die Kombi Scubapro MK25-S600 und den R380 als Oktupuss und war damit sehr zufrieden.
Ob im heimischen Baggersee im Sommer wie im Winter oder im Urlaub, gab es nie Probleme damit.
Natürlich wurde jährlich eine Revision durchgeführt und der Regler immer pfleglich behandelt.

Seit letztem Sommer tauche ich nun die Kombi MK25-a700 und bin total begeistert von dem Regler. Es ist ein klarer Fortschritt gegenüber dem S600. Er liefert deutlich mehr und leichter Luft.
Ich kann Dir den Regler wirklich weiterempfehlen.

Vieles was hier in den Foren geschrieben wird, kann ich nicht nachvollziehen. Tauche seit 1999 nur Scubapro Atemregler, natürlich immer gut darauf aufgepasst und immer Revidieren lassen. Funktionsstörungen oder Vereiser hatte ich nie.
An der MK25 wurde mal der Kolben bei einer Revision ausgetauscht und von Scubapro übernommen.

Ich denke das die meisten Probleme an den Reglern durch mangelhafte oder fehlerhafte Wartung auftreten und hier sind Produkte aller Hersteller betroffen.
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