Es gibt immer neue Ausrüstung, oder was zu meckern an der alten. Hier ist genau der richtige Platz, an dem Du Dir Infos zu irgendwelchen Tauchausrüstungsteilen holen kannst - oder das in Erfahrung bringst - was dich schon sehr lange interessiert hat.
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albbenProtec OWD&AOWD,
SSI Deep Diver,
PADI Enriched Air Diver

Lösungen wenn die Maske unter Wasser ständig vernebelt

Ich werte gerade meinen beiden Tauchgänge von heute aus und dabei ist mir die Frage aufgekommen ob es eigentlich Lösungsansätze gibt.

Situation ca. 7Mibenuten nach dem Abtauchen habe ich festgestellt, dass die Maske einnebelt also Maske etwas angehoben ausgeblasen fertig.

Nach gut 5Minuten wieder null Sicht also wieder fluten und ausblasen.

Das ganze hat sich dann dratisch verschlimmer so das ich die Maske gut alle zwei Minuten hätte fluten und ausblasen können.

Daher die Frage was ich nun hätte tun sollen zu der Zeit waren gut 20Minuten vom TG und waren gerade auf 16m einfach auftauchen und den Tauchgang crashen wollte ich nicht.

Also bin ich auf die Idee gekommen für stabile Taarierung zu sorgen Maske ganz ab zu nehmen mit den Fingern etwas ausrieben, wieder aufsetzen ausblasen fertig.

Das Ergebnis hatte in soweit erfolgt dass ich dadurch für jeden Vorgang wieder für etwas über 10Minuten freie sicht hatte.

Daher die Frage gibt es einen Weg ein solches Problem unter Wasser zu lösen ohne eben auf zu tauchen?

Dummerweise hatte ich eben gerade dieses mal keine Ersatzmaske dabei weil weil warmes klares Wasser und beide Spots relativ flach 17m maximal die Ersatzmaske hätte vieleicht helfen können.

Der zweite TG lief dann wieder völlig ohne Probleme mit der Maske ab mit der ich in den letzten 175TGs vorher nie Probleme hatte (nur einmal rechtseitig immer wieder voll gelaufen weil Band beim Transport verstellt)

Hat jemand eine Idee?

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SpitidivePADI OWSI
06.12.2017 11:04

Sonnencreme in der Maske? Schon komisch dass zuvor alles gut... kann mir fast nur das vorstellen.

Zahnpasta nehmen, ausreiben...
Wenn das nicht hilft: Maske nicht komplett ausblasen (ganz wenig bei den Gläsern belassen).
Dann kannt nach unten schauen und die Gläser "klar" schwenken...


Press-Luftschon mal getaucht
06.12.2017 12:09
Bin auch der Meinung
hört sich nach Sonnencreme & Co an oder Q10?

Ersatzmaske dabei haben ist immer sinnvoll.

Beschlagen kommt durch Temperaturunterschied, innen warm und feucht, außen kalt > Kondensation und
wird von Partikeln auf dem Glas innen b.z.w. Aerosolen welche von irgendeiner Kosmetk ausströmen gefördert
06.12.2017 12:16
Lösung für unterwasser:

- Maske Abnehmen
- Gläser von innen mit der Zunge ablecken
- Aufsetzen und ausblasen

fertig.
moeAOWD 140TG
06.12.2017 13:37
Ich kenne das....
2 TG's null problemo.....dann beim dritten Blindflug.
Abhilfe schafft bei mir wenn ich die Maske (Gläser) vor dem TG dünn mit etwas Schampoo einreibe und vor dem Abtauchen kurz ausspüle.
Für unterwasser ginge ein Seifenstift, wasserdicht verpackt, wie es sie für die Gasmaske beim Militär früher gab

moe
ms76AOWD
06.12.2017 14:09

Statt die Maske ganz zu fluten, lass ich immer nur ein wenig wasser rein, schau nach unten und beweg den kopf etwas hin und her um die Scheibe innen zu waschen. Dann das bisserl Wasser ausblasen und es ist wieder ne Weile eine Ruhe- then repeat . Passiert mir zum Glück nur wenn ich vorher das Ritual vergesse: reinzuspucken, verreiben, mit wasser füllen.

LG



MS

mario-diverRescue,EAN<40,Deep, SRD, UW/Schiffsarchäologie I (VDST),
06.12.2017 17:39Geändert von mario-diver,
06.12.2017 17:49
Könnte spekulativ passen mit Cremepartikeln...ich würde Spülmaschine, Seifenwasser oder Zahnpastawiederholung versuchen.
Gabs eigentlich nen Grund für besondere Anstrengung/Hitze vor dem TG, die deinen Kopf "glühen" liess? Könnte ja auch als (Mit-)Ursache in Frage kommen...
Gelbe MaskeAbz. "Für gutes Wissen" (Gold)
06.12.2017 18:10
Das mit dem etwas Wasser reinlassen und ständig Scheibe spülen durch Kopf senken kenne ich, funktioniert. Allerdings hält man so die Luftfeuchtigkeit in der Maske ständig hoch, man muss ständig erneut Scheibe spülen.
Wenn möglich würde ich erstmal nach spülen versuchen, alles Wasser auszublasen, und immer durch die Nase auszuatmen. Zwar ist die Ausatemluft feuchter als die trockene Einatemluft, aber eine andere Chance, die Maskenluftfeuchte unter 100% zu bekommen, hat man nicht. Die Luft kondensiert sonst selbstverständlich an der kalten Scheibe, und ohne Mittelchen (im simpelyten Fall Spucke) fließt das Kondensaz dann nicht weg, sondern liegt ungleichmäßig auf der Scheibe. Der Fachnann (*) spricht hier von Beschlag, nicht von Nebel.

(*) Personen sämtlicher Geschlechter sind gleichermaßen angesprochen.
06.12.2017 18:35
Du hast dir ja die Lösung schon selbst gegeben: Maske aus, mit Fingern reiben oder Zunge lecken und wieder anziehen. Gross andere Möglichkeiten gibts da nicht.
Es sei denn, du hast stark geschwitzt. Dann für etwas Abkühlung sorgen. Manchmal gibts aber einfach auch bad mask days, wo nichts so recht funktionieren will.
EXIL - VFLerCMAS*** / TDI Cave
06.12.2017 18:53
Ich bin erstaunt, wie viele Leute damit Probleme haben. Mir ist In fast 1000 TG noch nie die Maske beschlagen.
MySig... Hit and Run ...
06.12.2017 20:31
Nachdem ich meine Maske 3x mit Zahnpasta und 2x mit Spühli geschrubbelt habe und das Ding immer wieder etwas angelaufen ist habe ich einen Spray gekauft. Der hat dann etwas besser funktioniert. Hat aber auch nicht perfekt geklappt. Ein Tekkie hat mir den Tipp "ausbrennen" gegeben. Damit wird die feine Silikonölschicht weg gebrannt. Diese Schicht in Kombination mit Temperaturunterschied verursacht das Anlaufen. Seitdem ist die Maske genau nie mehr angelaufen. Aber diese Variante ist risikoreich!!!!!!!!!!
greydiverCMAS*, Drysuit
06.12.2017 21:06
Habe das mit dem "Ausbrennen" nicht glauben wollen. Aber das Ergebnis hat mich überzeugt, als ich mich das dann doch getraut habe. Roch danach ein wenig streng in der Maske. Aber das ging dann auch gut mit eine Reinigung mit Spülmittel weg.
ramklovApnoeTL, TL**
06.12.2017 21:09
Na wenn die Maske 175 Tauchgänge ohne zu beschlagen überstanden hat, dann sollte jede Schicht von der Herstellung weg sein.

Es gibt bestimmt Tage, an denen Dein "Kopf geraucht" hat, Du also etwas gestresst warst. Bei solchen Tagen hilft es den Kopf ohne Maske ins Wassr zu tunken und das Gesicht eine Weile abkühlen lassen. So kann man sich entspannen und bekommt einen kühlen Kopf.

Kühler Kopf = weniger Kondensbildung, entspannteres Tauchen.

gruß ramklov
albbenProtec OWD&AOWD,
SSI Deep Diver,
PADI Enriched Air Diver
06.12.2017 22:03Geändert von albben,
06.12.2017 22:05
Wie schon beschrieben vorher hatte ich nie Probleme mit der Maske im Gegenteil ich habe mich immer gewundert warum Leute zig mal während dem TG die Maske ausblasen müssen, normalerweise setze ich das Ding auf und null Problem. Das eine Mal ist rechts immer wieder Wasser rein gekommen (aber nur rechts) dort war aber eben das Band verstellt sonst nie ein Vorkommnis.

Die einzige Idee für die Ursache könnte gewesen sein dass ich als erstes fertig im Wasser war und es dieses mal sehr lange gedauert hat bis die anderen soweit waren von daher könnte natürlich die Wärme durch die Sonne schon ein Faktor gewesen sein die ja lange wirken konnte bis es ans Abtauchen ging und das die Vorbereitung der Maske etwas wenig war.

Aber egal mir ging es ja eher drum welche Optionen es unter Wasser gibt das mit dem Seifenstift wäre dann wohl eine Option auf der anderen Seite ist es nur einmal von so vielem Malen passiert also werde ich erst einmal sehen wie es morgen sein wird.

Im übrigen hat es wirklich eher wie Nebel als wirklich beschlagen gewirkt aber gut das ist auch ziemlich egal wenn die Sicht unmöglich ist
NeptunCMAS 3-Stern
07.12.2017 09:11
@°°steffi°°: Dein Ausdruck "bad mask day" gefällt mir sehr gut!! thumbup

@albben: Im Hinblick auf Mario-Divers' Hinweis "... die deinen Kopf "glühen" liess?" und ramklov's "Kopf ohne Maske ins Wasser tunken und das Gesicht eine Weile abkühlen lassen. Kühler Kopf = weniger Kondensbildung, entspannteres Tauchen" habe ich mir schon seit vielen Jahren angewöhnt, beim Einstieg ins Wasser vor dem Maske-aufsetzen mein Gesicht kurz mit Wasser abzukühlen - einfach um den Temperaturunterschied in der Maske etwas zu reduzieren. Und dann natürlich die Maske vor dem Aufsetzen kurz mit Spucke ausreiben.

Wenn das alles nicht hilft: in den sauren Apfel beißen und steffi's "bad mask day" akzeptieren!
07.12.2017 09:34
@albben

"Aber egal mir ging es ja eher drum welche Optionen es unter Wasser gibt das mit dem Seifenstift wäre dann wohl eine Option..."

Aber dafür muss man bei jedem Tauchgang einen wasserdicht verpackten Seifenstift mitnehmen, das ist doch albern. Ist das Auslecken der Maske keine Option für dich? Das war schon ernst gemeint und funktioniert gut. Du hast ja explizit nach Lösungen für unter Wasser gefragt. Die meisten Tipps hier funktionieren leider nur für über Wasser.
MySig... Hit and Run ...
07.12.2017 09:37
Wenn man die Ursache über Wasser behebt braucht man unter Wasser nichts schlecken, spülen, etc.
Gelbe MaskeAbz. "Für gutes Wissen" (Gold)
07.12.2017 09:51Geändert von Gelbe Maske,
07.12.2017 09:53
Ich kann mir gut vorstellen, dass DBs Tipp funktioniert, das entspricht ja dem Nachlegen von Entspannungs/Antibeschlagmittel bei Bedarf. Nur rate ich zu Vorsicht.
DIR-Tekkies dürfen so etwas nur, wenn sie das (wie das Leeratmen des Atemreglers) wöchentlich trainieren. Stichwort Muscle-Memory.
Nicht, dass der ungeübte Taucher, schon durch die hohe Taskload durchs Maskenfluten/ausblasen belastet, dann den Vorgang nicht korrekt hinbekommt: Maske absetzen, Regler raus, Maske auslecken, Regler wiedererlangen (besser vorher nicht aus der Hand lassen), Regler ausblasen, wieder atmen, Maske aufsetzen, Maske ausblasen, dem Buddy "ok" signalisieren. Während der Übung die Tiefe halten, Luft nicht anhalten.
Da kann viel schief gehen...
07.12.2017 10:01
@MySig

Richtig. Das war aber, wie gesagt, nicht die Frage.
MySig... Hit and Run ...
07.12.2017 11:34
@ DB:

Richtig. Es soll aber auch User geben die sich über aufgezeigte Alternativen freuen.
07.12.2017 22:21
Was es nicht alles gibt! Bis zu diesem Thread hätte ich bei jedem Buddy, der auf 40 Meter seine Maske abnimmt und anfängt, diese mit der Zunge auszuschlabbern, wegen vermutetem Tiefenrausch zurück zur Oberfläche geleitet. Ab jetzt werde ich diskret in eine andere Richtung schauen und so tun, als hätte ich es nicht bemerkt. Danke, T-Net!
albbenProtec OWD&AOWD,
SSI Deep Diver,
PADI Enriched Air Diver
07.12.2017 23:14
DIe Diskussion ist schon sehr interessant.

Übrigens heute hat die Maske 62 bzw 74Minuten wieder erstklassig funktioniert, sogar der gut getarnte Frogfish war sichtbar.

Das mit dem Stift würde ich für eine einfache praktikable Lösung halten und macht es jetzt einen Unterschied so ein 10g Ding mehr dabei zu haben? Meinen Linecutter habe ich auch dabei und bisher nie gebraucht von daher alles relativ.

Aber was mich interessieren würde, warum sollte das auslecken (falls es denn wirklich ernst gemeint gewesen sein sollte) denn so viel effektiver sein als die "Fingermethode"?
Irgendwie fehlt mir im Moment die Erklärung warum das besser wirken sollte, lerne aber gerne dazu.

Denn diese hat mir ja für immerhin etwas über 10Minuten freie Sicht beschert, was schon mal eine Verfünffachung der Zeit vom Auspühlen darstellte und der TG halbwegs entspannt fortgesetzt werden konnte.
07.12.2017 23:45
Also wenn das Gesicht Creme- und sonstige Kosmetikfrei ist, ist es genau auch ramklovs Empfehlung, welche Gold wert ist. Wenn ich einen „Bad-Mask-Day spin„ hatte, hatte ich vergessen das Gesicht abzukühlen. Normalerweise mit der Hand Wasser ins Gesicht, oder gleich die ganze Fratze auch mehrfach ins Wasser, während der Rest sich ins Wasser quält. Dann sollte es auch mit der Sicht gut funktionieren, wenn die Maske bisher so gut war. Sonst bleibt es dir nur, dich wie ein Blinder beim Gruppensex, sich Vorsicht an die Dinge heran zu tasten...
08.12.2017 00:15Geändert von DB,
08.12.2017 00:17
@albben

"warum sollte das auslecken (falls es denn wirklich ernst gemeint gewesen sein sollte) denn so viel effektiver sein als die "Fingermethode"? "

Ja, natürlich war das ernst gemeint. Durch das Ablecken bringst du einen Speichelfilm auf das Glas auf, der das erneute Beschlagen verhindert. Mit dem Finger wischt du bloß vohandenen Beschlag weg, das hält nicht lange. Du spuckst doch vor dem Tauchgang auch in die Maske, hoffe ich? Meine Masken beschlagen nie und ich habe noch nie Zahnpasta, Schampoo, Spülmaschine oder Feuerzeug gebraucht. Spucke reicht. Du darfst nach dem Reinspucken und Verreiben die Maske nur noch mit ganz wenig Wasser kurz ausspülen. Vielleich ist das dein Fehler und die Ursache des "Bad Mask Days"? Vielleicht spuckst du zu wenig und spülst zu viel?

PS: Das Auslecken solltest du vielleicht wirklich vorher im flachen Wasser üben.


10.12.2017 12:55
Mir ist auch aufgefallen, dass wenn ich lange an der Wasseroberfläche auf die anderen warten muss, dass meine Maske eher zum Beschlagen neigt.
Ich denke das hat mit der Temperatur zu tun.
wettrafficPADI AOWD & Nitrox
10.12.2017 14:39

Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen.

Ich nutze inzwischen nur noch das gute alte Babyshampoo, Geruchsrichtung egal (ich habe mich an Bübchen "Shampoo & Shower Dschungelbande" gewöhnt big).

Duschgel geht auch, Pril auch.

Ein paar Tropfen in der trockenen Maske verreiben, dann wiederum eine kleine Menge (gefühlt 2-3 Esslöffel) Wasser rein, kurz einreiben, ausgießen, fertig. Oft liest man davon, dass man die Maske "gut ausspülen" solle. Wenn ich sie gut ausspüle, ist auch kein Babyshampoo mehr drin. Also habe ich mich zu dieser kampferprobten und super-simplen Methode entschieden. Wenn wirklich keine Silikonreste (bzw. das Trennmittel) mehr auf dem Glas sind, funktioniert die Methode immer.

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