Es gibt immer neue Ausrüstung, oder was zu meckern an der alten. Hier ist genau der richtige Platz, an dem Du Dir Infos zu irgendwelchen Tauchausrüstungsteilen holen kannst - oder das in Erfahrung bringst - was dich schon sehr lange interessiert hat.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Kaufberatung (Anfänger): Atemreglerset: Mares Prestige 15X oder Seac MX 100 oder oder

Geändert von Tim310,
27.08.2019 09:35

Hallo,

ich habe die letzten 10 Forenseiten durchgeschaut und keine Kaufberatung bezüglich Atemreglerset für Einsteiger/Gelegenheitstaucher gefunden.

Kurz zu mir: Ich habe einen OWD (16 TG) und bin meiner Meinung nach damit ein absoluter Anfänger und habe weder große Atemreglererfahungen, geschweige denn Ahnung von der Atemreglertechnik. Allerdings würde ich mir gerne ein Atemreglerset zulegen.


Einsatzgebiet: Eigentlich bin ich bisher nur im Urlaub (Australien, Thailand, Griechenland) und in 4 Wochen in Ägypten zum Tauchen unterwegs gewesen. Wenn ich jetzt schon mal Geld in die Hand nehmen, ist es meiner Meinung nach sinnvoll ein kaltwasserfähiges Set zu kaufen, um auch die Möglichkeit zu haben in Deutschland tauchen gehen zu können. Was ich definitiv ausprobieren möchte und ggf. dann auch öfters mache.

Budget: Da ich wahrscheinlich pro Jahr auf circa 10 maximal 15 TG komme, würde ich gerne so wenig wie möglich ausgeben wollen. Ich habe zwei Sets für um die 300€ gefunden (Links sind weiter unten).

Bitte korrigiert mich in meinem gefährlichen Halbwissen. Welches der Sets würdet ihr nehmen? Oder habt ihr eine besser Alternative in dem gleichen Preisspektrum?

Vielen Dank für Eure Hilfe! sm1

Modelle:

Mares Prestige 15X Sparset - geprüfte und montierte Sonderserie (https://www.tauchversand.com/mares-prestige-15x-komfort-sparset-limitierte-sonderserie?c=3502)

Seac MX 100 Komfort Sparset - geprüft und montiert (https://www.tauchversand.com/seac-mx-100-komfort-sparset-geprueft-und-montiert?c=3502)

oder ein ganz anderes?

AntwortAbonnieren
23.08.2019 14:29
Der Mares ist ausreichend und billiger wird's im Kaltwasser nicht, außer gebraucht. Mit nur 10-15TG im Jahr kann man natürlich auch vor Ort leihen.
Schon wegen Wartung und Service würde ich bei Tauchshops in der Nähe nachsehen. Manche Läden haben auch normale Preise wenn man fragt, nicht nur der Internetversand. Du brauchst Service in der Nähe für Revision, oder um die Dinger einzustellen und zu prüfen wenn mal was nicht stimmt. Mit Mares hast Du damit wahrscheinlich mehr Glück als mit Seac.
Fini und Inflatorschlauch nicht vergessen.
23.08.2019 14:43
Hallo Bleieinte73,
vielen Dank für deine Antwort. Ich wohne in einer "Kleinstadt" und da wirds schwierig mit einem Tauchshop, aber generell bin ich auch eher für den Shop vor Ort. Tendenziell könnte ich natürlich mich mal auf den Weg in eine größer Stadt machen. Aus finanzeieller Sicht ist es wahrscheinlich sinnvoller sich Material zu leihen. Aber ich finde den Gedanken ganz nett, wenn man der einzige ist, der an der 2. Stufe "nuckelt" und man sein eigenes Material hat.

Ich glaube, dass der Link eben noch falsch war. Jetzt sollte er zu dem Set führen, wo Finni und Infaltorschlauch bei ist.
PerkedderCMAS**
23.08.2019 15:01
Ich kann bei beiden Sets nicht erkennen, wie lang die Schläuche sind. Als ich mein Set ( https://www.tauchversand.com/apeks-atemregler-xtx-200-mit-xtx-40-oktopus-geprueft-und-montiert?c=3502 ) gekauft habe, habe ich als erstes den nur 90 cm langen Octopusschlauch gegen einen 150 cm langen ausgetauscht.
23.08.2019 15:33
@Tim310 wegen Shop, es ist jetzt nicht nur die Solidarität mit dem Tante Emma Laden vor Ort, sondern: die Dinger sollten (laut Mares) jedes Jahr einmal vom Service Techniker geprüft werden, und bei Bedarf revisioniert (= zerlegt, gereinigt, Verschleißteile ersetzt). Alle 2 Jahre Revision auch ohne Prüfung. Und falls sich das Ding z.B. mal schwer atmet, kann der Techniker im Shop das schnell wieder einstellen. Von daher ist es interessant ob ein Service für die Marke in der Nähe ist.
mario-diverRD,EAN<40,Deep, SRD, UW/Schiffsarchäologie I (VDST),
23.08.2019 17:53Geändert von mario-diver,
23.08.2019 17:55
Keinen von beiden.
Seac ist leider nicht sehr verbreitet; wie schon geschrieben, könnte es bei Revision hier oder Ersatzteilen im Urlaub schwierig werden.
Bei deinem verlinkten Mares missfallen mir persönlich fehlende Einstellmöglichkeiten und die 1.te Stufe ist "nur" balanciert; eine überbalancierte 1.te Stufe taucht sich angenehmer, wenn es mal tiefer geht.

Mein Tip geht daher hierhin:
https://www.atlantis-onlineshop.de/inkl-octopus/p-39427.html

Fini/ Inflatorschlauch kosten wenig.

🤗
24.08.2019 11:35
'eine überbalancierte 1.te Stufe taucht sich angenehmer, wenn es mal tiefer geht.'lol

Auweia, da lallt der Flachmann......
Martin319216Bunt ist das Dasein und granatenstark!
24.08.2019 12:07
Ich hole schon mal das Popcorn raus 😂
Hier findet man ja wieder geballtes „Fachwissen“ 😉


erlebnis-tauchenNASDS Instructor Trainer
24.08.2019 12:16
Ich finde der Mares atmet sich nicht sehr schön.
Der Seac atmet sich schon angenehmer und ist durchaus robust. Auch Seac stellt selber.

Revision: Jaja da wird dann der ruf nach einem kleine Tauchladen laut, aber gekauft wird da nicht.
Dann doch auch bitte den Regler zum Revisionieren auch einschicken. Ach ja und ich habe noch nie einen Regler zwischendurch einstellen lassen ausser einen Poseidon.

Ich werfe noch Beuchat in die runde.


mario-diverRD,EAN<40,Deep, SRD, UW/Schiffsarchäologie I (VDST),
24.08.2019 13:12
Hispa kann seinen Einwurf der versammelten Popcorngemeinde sicher fundiert begründen? Oder bleibts bei substanzloser Unhöflichkeit?
moeAOWD 140TG
24.08.2019 14:39
Wir tauchen seit 2004 Mares Regler.
Meine Frau seit letztem Jahr die X15 als 1.Stufe.
Ansonsten die 32/42er
Die manuelle Einstellmöglichkeit an der 2.Stufe haben wir noch nicht vermisst. (Proton Metall/Carbon)
Wenn Mares und heimische Seen, würde ich auf eine etwas hochwertige 2.Stufe und Octopus setzen. Dann braucht es nur noch ne 1.Stufe.

erlebnis-tauchenNASDS Instructor Trainer
24.08.2019 15:34
off topic: mario-diver bezieht sich hier wohl auf die Apeks Regler die tatsächlich überbalancierte Regler bauen:

"Bei einer überbalancierten Ersten Stufe steigt mit zunehmender Tiefe des Tauchers der Mitteldruck im Schlauch schneller als bei herkömmlichen, balancierten Ersten Stufen. Der erhöhte Mitteldruck kompensiert die zunehmende Dichte Ihres Atemgases, indem er bei Bedarf (d. h. beim Einatmen) eine größere Menge Atemgas durch das System strömen lässt." Quelle: https://www.apeksdiving.com/de/support/technische-informationen.html

TondobarPassivtaucher
24.08.2019 16:50
Normal würde man für einen Anfänger und Gelegenheitsnutzer auf Gebrauchtes verweisen, aber für meinen Geschmack sind die Preise auf dem Gebrauchtmarkt sehr häufig zu hoch angesetzt. Das macht dann wirtschaftlich keinen Sinn.

Wenn kein Tauchshop vor Ort ist für die Revision, dann kann man den Regler auch per Post zum Service einschicken. Einfach Porto gegen ÖPNV-Ticket oder Kraftstoff gegenrechnen. Wie beim Auto auch, so findet man im Internet auch unabhängige Werkstätten für Tauchzeugs, die nicht vom Verkauf leben. Wenn man Bedenken hat, einen "Exoten" vor sich zu haben, dann kann man ja nachfragen, ob sie das Modell der Wahl auch revidieren.

Hinsichtlich "Service im Ausland" sehe ich das nicht so dramatisch, solange man nur ein paar Wochen dort taucht und nicht 6 Monate als Divemaster dort verbringt. Wenn der eigene Regler ausgerechnet im Urlaub verreckt, leiht man sich eben vor Ort einen Ersatzregler aus. So etwas sollte aber nicht passieren, wenn man den eigenen Regler regelmäßig zum Service gibt. Was passieren kann ist, dass der Regler aus dem Service schlecht justiert zurückkommt, trotz Prüfprotokoll und Gedöns. Also vor dem Urlaub noch mal im See > 10 Meter testen.
Theoretisch kann dem Regler im Urlaub durch Fremdeinwirkung Schröckliches widerfahren, in unfreiwilliges Fluten im Spülbecken. Auch das ist ein Rechenexempel, wie viel Geld muss man zu den 300 Euro draufschlagen, um einen weit verbreiteten Globetrotter-Regler zu kaufen - und wieviel Geld spart man gegenüber Miete für den Ersatzregler? Wenn du in drei Tauchurlauben nur 16 Tauchgänge gemacht hast, dann beantwortet sich die Frage fast schon von selbst.

Was du vor dem Kauf nicht versäumen solltest, ist das Lesen der Bedienungsanleitung. Da stehen manchmal interessante Einschränkungen drin, z.B.für "extremes" Kaltwasser. Dazu sollte man sich in Erinnerung rufen, dass die Prüfung nach Euronorm bei 10°C stattfinden, unsere Baggerseen ab einer gewissen Tiefe aber 4°C haben. Viel kälter als 0°C geht beim Tauchen ja nicht, jetzt darf sich ein jeder überlegen, was "extremes" Kaltwasser denn sein könnte.

Ich persönlich mag Einstellmöglichkeiten an der 2. Stufe. Andere Taucher hier im Forum pfeifen gänzlich drauf - ist also Geschmackssache. Grundsätzlich kann man zwei Sachen einstellen: Wie stark man einatmen muss, damit der Regler Luft gibt. Und wie sehr der Regler während des Luftgebens den Taucher aufpumpt. Ich drücke das hier mal bewusst unfachmännisch aus. Je günstiger der Regler, desto weniger kann man einstellen. Beim Kauf muss man sich also überlegen, ob man etwas verstellen können möchte oder nicht. Was der Regler kann, steht in der Anleitung.

Last but not least steht im Kapitel "Ausrüstung" det Kursunterlagen zu Tieftauch-Specialties, dass mit steigender Tiefe das Atmen schwerer fällt und man deshalb darauf achten sollte, einen leistungsfähigen Atemregler zu nutzen. Auch hier ist es wieder Ansichtssache, die einen sagen so, die anderen so. Vielleicht hat es wirklich mit dem Kaufpreis zu tun, oder es ist nur Kopfsache und Psyche. Kann einem aber den Tauchgang vermiesen, wenn man auf 30 Meter rumgrübelt, ob man vielleicht zuwenig in die Ausrüstung investiert hat.
24.08.2019 20:25Geändert von Ben1986,
24.08.2019 20:26
Vom Mares-Prestige habe ich bislang nicht nur Gutes gehört (Ist allerdings nur Hören-Sagen...). Ich persönlich finde das von Mario-Diver verlinkte Set sehe atraktiv - robustes und bewährtes Material mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine Einschränkung sei hier erwähnt: Die DS4 hat nur einen Hochdruckabgang - solltest du mal Fini und einen Sender für einen luftintegrierten Computer anschließen wollen (ich will jetzt keine Diskussionen loslösen, ob man das braucht), ist dies nicht möglich - und ohne manuelles Fini würde ich persönlich nicht tauchen. Ein alternatives Set mit entsprechend 2 HD-Abgängen an der ersten Stufe wäre vielleicht noch dieses:
https://www.atlantis-onlineshop.de/aqualung-core-supreme-pack-inkl-octopus-core/p-67264.html?sessID=u8ja830da9tgc9938a0gsd3e66

VG, Benjamin

PS: Gebraucht sehe ich wie Tondobar. Bei den Preisen in der Bucht landet man ja + Revision fast beim NP - das wäre es mir für Gebrauchtware nicht wert.
mario-diverRD,EAN<40,Deep, SRD, UW/Schiffsarchäologie I (VDST),
24.08.2019 21:24
erlebnis-tauchen hat es (leider) vorweggenommen...nunja, hispa und martin haben was lernen können...auch gut🤓
24.08.2019 23:22
@mario-diver: Du brauchst die Apeks Marketing Werbung nicht blind glauben ... alle aktuellen Regler auch die billigen liefern mehr als genug Gas in der Tiefe, mit ziemlich konstantem Atemwiderstand beim Abstieg. Der Grund warum Du auf 50m mehr Atemwiderstand spürst ist nicht der Regler sondern die Lunge; dort kommt das dichte Gas nicht mehr so schnell durch die engen Bronchiolen. Am Regler spielen bringt deshalb wenig, der bläst Dir höchstens die Backen auf und scheint Luft zu schieben aber das hilft nicht gegen den Widerstand der Lunge. Einzige Lösung: Gasdichte runter mit Helium.

Alle zweiten Stufen haben noch einen Nebenberuf als Überdruckventil. D.h. falls die erste Stufe defekt ist und einen Mitteldrucksteiger produziert dann muss die zweite Stufe abblasen; ansonsten würde der Jacketinflator durchgehen und Dein Jacket aufblasen. Deshalb sind zweite Stufen auch nie voll balanciert wie 1.Stufen sondern nur ein bißchen. Sie müssen mitteldruckabhängig sein. Das gibt dann das nächste Problem mit überbalancierten ersten Stufen: Neigung zum Abblasen in der Tiefe. Den aktuellen Tiefenrekord mit 313m hat Mark Elyatt deshalb mit Mares Abyss 22 gemacht, also normal balancierter erster Stufe und nicht balancierter zweiter. Der Abyss ist ein Prestige in Metall. Wobei er auch meint dass es bis 150m wirklich egal ist und es jeder Regler täte.
24.08.2019 23:43Geändert von hispa,
25.08.2019 01:48

@Mario

Eigentlich ist das Wetter viel zu schön, um aufgewärmte Themen zu wiederholen, aber da ich mich ein wenig über Deine Apeks PR Gläubigkeit lustig gemacht habe, will ich nun doch darauf antworten was ich gelernt haben könnte…….

Was sagt Dir die Erklärung von APEKS nun eigentlich?

Sukzessiv steigender MD in Tiefe ist gleich ‚angenehmer zu tauchen, wenn es mal tiefer geht‘?

Mir kommt da eher eine abblasender 2te Stufe in den Sinn…….

Das ist jetzt etwas, wo Du offensichtlich noch etwas lernen solltest, bevor Du Dich auf Slogans beziehst, deren Hintergrund Du vielleicht nicht wirklich verstehst.

Und das wird Dich jetzt etwas verwirren, aber es ist so, wenn ein Techniker eine 2te Stufe gemäß der Specs von Apeks eingestellt hat, und jemand erhöht jetzt den MD (ob durch Überkompensation in der Tiefe oder mit der Einstellschraube), dann wird auch eine balancierte 2te Stufe ( unbalancierte ein ganzes Stück früher) spätestens bei ca. 12bar anfangen abzublasen.

Die Überkompensierung der 1sten Stufe bei Apeks beträgt (Apeks sagt dazu lieber nix), soweit ich mich erinnere, ca. 0,2 bar alle 10 Meter Tiefe, d.h. spätestens bei ca 110m Tiefe darfst Du erwarten dass Deine 2te Stufe anfängt abzublasen, wenn sie auf dem niedrigeren Einstellungsspektrum der Specs für den Einatemwiderstand justiert ist.

Für mich nicht zwingend ein ‚angenehmeres Tauchen‘ in so einer Tiefe…..

Zum Thema Viskosität der Atemluft.

Wie viele von uns hier hast Du sicher schon häufiger auf 30-60m Tiefe Dich mächtig anstrengen müssen, die quasi zu Flüssigkeit komprimierte Atemluft noch irgendwie in Deine Lungen zu befördern.

Ich habe mich daran gewöhnt, Du hast Dir Deinen Apeks gekauft…..sm1

Um eine überbalancierte 1ste Stufe bei Apeks zu erreichen, musst Du einfach aus Versehen (oder mit Absicht) die effektive Druckfläche der äußeren Membran im Verhältnis zur inneren etwas vergrößern, schon wird der Umgebungsdruck den MD über die von der inneren Membran eingestellten 1bar pro 10m Tiefe erhöhen.

Ich bin nicht der einzige, der glaubt, dass Apeks bei der Entwicklung die effektive Druckfläche ungenau berechnet hat, und dann irgendein Schlaumeier daraus einen PR Coup gemacht hat…

So genial Dir diese Apekstechnik auch erscheinen mag, ich bin mir ziemlich sicher dass man darauf kein Patent bekommt, d.h. die Tatsache dass kein anderer Hersteller einfach die Druckfläche der äußeren Membran etwas größerer macht, um das Tauchen etwas angenehmer zu machen, ‚wenn es mal tiefer geht‘, hat weniger mit der Genialität der Idee zu tun, als damit, dass die anderen wissen wie viel Verarsche sie ihren Kunden zumuten können.

So, und nun stellen wir uns mal vor, die Überkompensierung der 1sten Stufen von Apeks würden tatsächlich die abnehmende Viskosität der Luft ausgleichen, wie kommst Du darauf, dass sich daraus ein angenehmeres Tauchen herleiten lässt, ‚wenn es mal tiefer geht‘…….?

Wenn Du mir das mal schlüssig begründen (na ja, begründen reicht) würdest, dann könnte ich ja vielleicht doch mal etwas lernen zu dem Thema……..

Okay, habe gerade von Bleiente gelernt, dass man bei 50m Tiefe einen erhöhten Einatemwiderstand im Gegensatz zu flacheren Bereichen spüren kann, habe ich auch bei 60 - 100m nicht gespürt, aber vielleicht war ich da immer einfach zu entspannt (bei Panik oder harter Arbeit mag das ja etwas anderes sein, das Gas ist ja objektiv dichter).....

Mein Fazit bleibt also erst einmal:

Dieses Feature ist für Freizeittaucher praktisch völlig irrelevant, und für Tech Diver in größeren Tiefen potenziell eher unangenehm bis vielleicht sogar gefährlich (wegen des möglichen Gasverlustes).........

Martin319216Bunt ist das Dasein und granatenstark!
25.08.2019 07:47
@Hispa
👍 Respekt, dass du die Muße hattest dieses Thema nochmal durchzukauen.
Die Suchfunktion ist leider für einige immer noch ein Rätsel.
Ich habe allerdings den Verdacht, dass der Mario es jetzt immer noch nicht verstanden hat ;)

TondobarPassivtaucher
25.08.2019 09:40
Wie so häufig: Die einen sagen so, die anderen sagen so.

Die deutschsprachige Kurzfassung davon auf Divinggroup, Beitrag #22 von Peter G.

Beim Hersteller selbst muss man die Beschreibungen der 1. und 2. Stufen durchklicken und den logischen Schluss selbst machen.

Ich persönlich tendiere zu hispa, weil es die schönere Geschichte ist (wer das Buch / den Film "Life of Pi" kennt, weiß, worauf ich anspiele):
  • armer Ingenieur bei Apeks verrechnet sich
  • sein Chef findet es heraus und verdonnert ihn ins Marketing
  • dort trifft er seine Traumfrau
  • der böse Chef vertuscht die Angelegenheit gegenüber dem Aufsichtsrat
  • die beiden machen aus dem Bug ein Feature
  • die Apeks-Regler verkaufen sich mit der Überkompensation wie blöd
  • durch einen Zufall kommt die Story raus
  • der frühere Chef wird geschasst
  • der arme Ingenieur wird neuer Chef und verdient viel Kohle
  • dann erfindet er den Drehknopf an der 2. Stufe, mit dem man auch tiefer als 110 Meter tauchen kann
  • den Drehknopf verkaufen sie für 50 Pfund Mehrpreis gegenüber der 2. Stufe ohne Knopf - Apeks macht noch mehr Kohle
  • der früher mal arme Ingenieur kriegt einen Riesen-Bonus am Jahresende
  • mit dem Geld heiratet er seine Freundin und sie haben 10 Kinder und eine Riesen-Villa
25.08.2019 10:29Geändert von hispa,
25.08.2019 10:31
Hahahaha.......!!lol

Tondo, sehr gut!prost

Habe mich schon immer gefragt, wofür dieser Einstellknopf bei den Apeks 2ten Stufen eigentlich wirklich da ist......

Again what learned.......sm1
mario-diverRD,EAN<40,Deep, SRD, UW/Schiffsarchäologie I (VDST),
25.08.2019 18:42
"something" hispa...na egal what ever😉
Tja, in meiner PR-Gläubigkeit als nur Sporty hab ICH tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass ab Tiefen um < 40m das Ansprechverhalten und/oder die Luftlieferleistung meiner Apekse nen Ticken feiner/angenehmer ist, als bei "nur" balancierten Reglern.
Na vielleicht auch nur Folge des Tiefenrausches😉

25.08.2019 20:04
Bei der Anzahl der TG kostet die Wartung im Jahr wahrscheinlich mehr als das Leihen von Atemreglern. Falls nicht liegt der finanzielle Vorteil in einem Bereich, wo sich die 300€ für den Atemregler erst in 10 Jahren lohnen.

Pro Tauchtag zahlt man in der Regel maximal 10€. Eine Revision kostet zwischen 50€ (extrem günstig) und 150€. Das heißt du musst mindestens 5 Tauchtage (10 TG) im Jahr machen um bei zweijähriger Revision die Revisionskosten wieder reinzuholen.

Dazu hast natürlich noch das Problem, dass die Dinger in der Regel nicht leicht sind und im Flieger transportiert werden müssen.
NilsNaseeinige
26.08.2019 07:47

Oder bleibts bei substanzloser Unhöflichkeit?

...nunja, hispa und martin haben was lernen können...auch gut🤓

Da schwingt sich ein ahnungloser Prospektleser der TG zwischen 30 und 40m als tief bezeichnet zum großen Atemregler - Fachmann auf und diskreditiert jemanden, der ausweislich etlicher, fachlich super fundierter Beiträge tatsächlich Ahnung hat. Genau mein Humor, aber die Ideen, hier etwas mehr Qualität rein zu bringen scheinen ja nicht gewollt zu sein, sonst würde sich zwischenzeitlich ja mal etwas ändern. Aber gut, einige Beiträge sind wirklich klasse und könnten prima im Postillion erscheinen, da wüsst man aber, da schreibt jemand mit Absicht so und ist ansonsten aber lebensfähig.
26.08.2019 09:13
Wahrscheinlich hat auch derselbe Apeks Ingschinör die (Über-)Balancierung der 2. Stufe gerechnet, sonst würde sie nicht schon bei 12 Bar abblasen. Ich habe noch einen ollen Dräger Shark im Keller liegen, da war die 2. Stufe für einen Mitteldruck von 6 bis 14 bar spezifiert. Dennoch liebe ich meine Apeks Regler

Zurück zur Ausgangsfrage. Von den zwei genannten Reglern wäre mir der Seac lieber, da die 1. Stufe membrangesteuert und trocken ist. Kaufen würde ich dennoch nicht, da mir die Ersatzteilverfügbarkeit zu unsicher wäre. Der Tip vom Mario ist schon sehr gut, die DS4 ist bewährt und gut, gleiches gilt für den ATX40, was besseres wirst du für das Geld nicht finden.
NilsNaseeinige
26.08.2019 09:52

Mares Prestige 15X: Membrangesteuerte, balancierte erste Stufe...

Der Andere Spezialist für Atemregler konnte wenigstens den Prospekt lesen.

Der Dunning-Kruger-Effekt:
Die besagte Studie ergab, dass gerade Menschen mit wenig ausgeprägten Kompetenzen dazu neigen, ihre Fähigkeiten zu überschätzen. Und die Schlange beißt sich selbst in den Schwanz: Eben genau wegen ihrer Inkompetenz sind diese Menschen wiederum nicht in der Lage zu erkennen, dass sie inkompetent sind. Stattdessen glauben sie, dass sie anderen überlegen sind und haben ein besonders ausgeprägtes Selbstbewusstsein.

26.08.2019 10:23
Lieber Nils, solltest du mich damit meinen, dann lese den Prospekt und meine Mail mal richtig.
Ich schrieb "membrangesteuert und TROCKEN"
Der Seac hat eine trockene Steuerkammer, wie auch die DS4. Bei dem Mares sehe ich das nicht, habe ihn allerdings auch noch nicht in der Hand gehabt. Auf den Fotos sieht es aber nicht so aus, dafür wäre er auch super kompakt.

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Antwort