Hallo Julian,
wie in den anderen Beiträgen schon beschrieben haben beide Ziele ihren Reiz.
Ich bin seit 15 Jahren fast jährlich auf Gozo und liebe das selbständige Tauchen mit allen Freiheiten die es bietet. Allerdings sollte man einen ortskundigen Taucher dabei haben. Ansonsten ist man bei den Tauchbasen vor Ort in der Regel gut aufgehoben. Tauchen auf Gozo bedeutet grandiose Unterwasserlandschaften, einige leicht zugängliche Wracks, Grotten und Höhlen. Großfisch ist sehr selten aber es gibt viel interessanten Kleinkram.
Auf den Kanaren kenne ich zwei Ziele. Fuerteventura, hier habe ich ein halbes Dutzend Tauchurlaube verbracht und El Hierro, wo ich bisher erst zweimal war. Fuerteventura, hier im wesentlichen die Tauchgebiete um die Salinas (mit Deep Blue) ist geprägt durch das Lavaplateaus mit vorgelagerten Felsformationen. Interessante Tauchplätze mit Chancen auf Rochen, Engelhaie (allerdings nur ab Herbst), Barakudaschwärme und Bernsteinmakrelen.
El Hierro gilt als das taucherische Juwel der Kanaren. Interessante, abwechslungsreiche Tauchplätze mit der Chance auf Alles was der Atlantik zu bieten hat. Spektakuläre Unterwasserlandschaften (wie EL Bajon) und Lavasandhalden, mit den größten Röhrenaalkolonien die ich je gesehen habe, wechseln sich ab. Auch über Wasser ist El Hierro sehenswert.
Für beide Ziele auf den Kanaren gilt, dass es in der Regel 2 Tauchgänge am Tag gibt. Es wird immer vom Schlauchboot aus getaucht und die Fahrzeiten zu den Tauchplätzen liegen zwischen 5 und 30 Minuten.
Letztlich musst Du entscheiden welche Form des Tauchens Dir mehr zusagt (von Land auf Gozo) oder das Tauchen vom Schlauchboot (Kanaren).
Es gibt reichlich Informationen im Internet zu all diesen Zielen.
Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub,
Martin