@Mario: zu den Soundtracks (vorproduzierte Musik) kann ich dir nichts sagen, da ich sowas nicht verwende, da ich Videoschnitt hauptsächlich im beruflichen Eventumfeld betreibe.
Zu DaVinci Resolve: ich verwende DaVinci seit Jahren, nicht weil es gratis ist, sondern weil man, wenn man sich einmal eingearbeitet hat, sehr schnell zum Ziel kommt und weil die Audioverarbeitung m.M.n. besser und flexibler ist, als bei Magix, Finacult und Premiere. Die Audio Engine bei DaVinci kam ursprünglich von Fairlight. Die bauten in den 80er die ersten professionellen Sampler. Depeche Mode z.B. machten mehr oder weniger alles in Fairlight. Dann orientierte sich Fairlight nach Hollywood und baute die ersten ernsthaften digitalen Mixengines für Filmton. Diese ganze Erfahrung steckt in DaVinci.
Aber: man muss sich auch bewusst sein, dass die Lernkurve bei DaVinci anfangs sehr flach ist. Es dauert seine Zeit, bis man schnell zum Ziel kommt und den Durchblick hat. Es gibt aber tonnenweise sehr gutes Tutorial Material im Netz.
Magix hatte ich auch mal. Eigentlich ganz gut, aber die ganze "Rabatt Bloatware" ist mir irgendwann auf den S... gegangen. Des weiteren arbeiten wir auch oft mit Finalcut, da die Apple Welt weit verbreitet ist im Event Business. Mit Finalcut kommt man auch sehr schnell ans Ziel und ist auch sehr professionell. Premiere ist auch gut, kenne ich aber zu wenig.
Bei DaVinci sind v.a. das Color Grading und die Audio Engine die Highlights und die Arbeitsweise mit Nodes.
Zur Bezahlversion: mit dem Einzug von KI Tools kann es sein, dass die Gratisvariante da irgendwann Abstriche macht, aber bis jetzt ist eigentlich die Gratisversion fast auf gleichem Niveau, wie die Bezahlversion. Der grosste Unterschied ist, dass die Bezahlversion auf dem Server läuft und die Möglichkeit bietet, dass ein ganzes Team gleichzeitig am selben Projekt arbeiten kann. Die Gratisversion ist eigentlich wie eine Art Einzelplatzversion.
BTW: DaVinci läuft auch prima auf dem iPad. Einen kleinen Einzelkamera 4K Schnitt kann man auf dem iPad prima machen, sogar mit Kopfhörer im Zug.
Für das iPad gibt es übrigens auch LumaFusion, ein grossartiges Programm für kleine schnelle Schnittprojekte. Mit Pencil und etwas Übung flutscht das prima.