Alles was nicht direkt zu den obigen Foren passt, findet hier Platz. Also Fragen zu den Verbänden, Vereinen, oder einfach allem was generell tauchspezifisch ist oder sonst einen Bezug zum Taucher.Net hat.
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GoRalledarf tauchen

Haifütterung <->Tödlicher Haiangriff in Ägypten

Hallo,

bin gerade über folgende Nachricht gestolpert :

http://www.reuters.com/article/latestCrisis/idUSL21015454
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shuttleTL** / Instructor Trainer / MSDT / TMX
03.06.2009 07:44
Hier auf Deutsch http://polskaweb.eu/haifisch-toetet-touristin-in-aegypten-786888.html
guntherTL***
03.06.2009 08:53
Dieser Unfall ist nachzulesen bei uns im Unfallforum:
http://www.taucher.net/unfall/Toedlicher_TU_nach_Haiangriff__am_St._Johns_Riff_itu553.html

Über den Sinn/Unsinn von Hai-Fütterungen können wir hier diskutieren.

Wobei ich nicht wirklich erkennen kann warum wir uns mit solchen Fütterungsaktionen in die Natur einmischen müssen. Ich hoffe, dass wie im Artikel beschrieben, die Ägyptischen Behörden hart durchgreifen.

03.06.2009 08:53
Der Unfallhergang ist unklar, offenbar aber nicht während eines TGs. Angeblich ist sie vom Boot ins Wasser gesprungen, weil sie einen großen Fisch gesehen hatte

http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2009/06/02/01011-20090602FILWWW00545-une-francaise-tuee-par-un-requin.php
03.06.2009 09:09
Bitte in diesem Thread wirklich nur Postings zum Thema Anfütterung von Haien. Alle Postings die sich auf den Unfall beziehen bitte ins Unfallforum, sie werden hier gelöscht.

Gut Luft,

Andreas
DorisMittelschule (damals)
03.06.2009 09:23
Ich gehöre zu denen, die davon ausgehen, dass man mit Haifütterungen sehr viel Schaden anrichtet, da man die natürliche Scheu der Haie vor dem Menschen damit wegerzieht.
Wenn ich weiß, dass Käfigtauchen veranstaltet wird oder Haie gezielt angefüttert werden kommt die Region für mich nicht als Urlaubsdomizil in Frage.
Dass, wie im Unfallforum beschrieben, zwei Safariboote bei der Fütterung erwischt wurden und nun ihrer hoffentlich sehr empfindlichen Strafe entgegensehen halte ich für richtig
Joe.MurrSSI DiveCon
03.06.2009 09:45
Ich hege die Vermutung, dass der Großteil der Tauchergemeinde gegen Anfütterungen jeglicher Art eingestellt ist (nicht nur bei Haien).

Aber wie so oft gibt es auch eine Menge Andersgesinnter, die durch Abdrücken entsprechender Kohle solche Angebote/Ausflüge am Leben erhalten. Dass der Markt dafür auch nicht kleiner wird, sorgt schon die wachsende Zahl der Taucher.

Dumm dabei ist meist nur, dass genau diese Taucher bisweilen die größte Klappe haben und Verfechter sind, wenn es um Umweltschutz im allgemeinen oder den Schutz von Haien im besonderen geht; "selbstverständlich gilt das auch für den Rest des Getiers".

Diese Hascherei nach "Anerkennung", wenn jemand seine Fotos oder Videos anpreißt, auf der er inmitten der angefütterten Viecher zu sehen ist, ist halt in die gleiche Schiene wie "mein Auto, mein Haus, mein Boot" einzuordnen - pubertäre Angeberei eben .

Ich bin noch Tauchneuling und habe mit ca. 150TGs sicher nicht "die" Erfahrung, das Wissen und die Kompetenz darüber zu richten, bin aber der Meinung, dass es für "Verantwortung und Schutz der Natur" kontraproduktiv ist. Und ich hoffe für mich, dass ich nie in die Lage komme, wo ich nur für das Ankucken eines Rudels Haie solch eine Fütterungsituation hervorrufe/finanziere o.ä. - ich schwöre es; beim Leben meiner - naja - egal.

Gruß
Joe

PS: davon ausgenommen sind sicherlich Versuche/Experimente/Beobachtungen auf wissenschaftlicher Basis, wobei auch hier manche sicherlich grenzwertig sind.

PPS: wie heißt es so schön: wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um
Divelady97CMAS **
03.06.2009 10:00
Über den UN -Sinn von Haifütterungen gibt es für mich nur einen Kommentar :

Wer den Respekt anderen gegenüber verliert ( in diesem Fall vor den Haien ) um seine persönlichen Bedürfnisse nach Unterhaltung und Adrenalinkick zu befriedigen muss mit den Konsequenzen rechnen !


Wir Menschen greifen für unser EGO in so viele natürliche Mechanismen ein und verändern so unsere Natur und Umwelt, dass es zum und zum ist !


btw : ein Weißspitzenriffhai dieser Größe ist wohl eher unwahrscheinlich aber das nur am Rande !

Ich hoffe, das man nicht wieder den bösen, bösen Hai dafür verantwortlich macht, sondern die Bootseigner wenn sie wirklich angefüttert haben !
Joe.MurrSSI DiveCon
03.06.2009 10:12
@Divelady
Böse sind auch nicht die Bootseigner, sondern die (Taucher), die den Kick haben wollen. Die Eigner verdienen halt damit die Kohle, nicht minder verwerflich, aber nicht die Ursache des Übels.

Schuld an meiner dicken Wampe (und all den bösen Folgen daraus) ist auch nicht der Imbissverkäufer um die Ecke, der mir jeden Tag die fette Currywurst verkauft
03.06.2009 10:30
Hi,
Haifütterungen sind voll
Der Hai selbst kann gar nix dafür, wenn er auf der Suche nach Futter versehentlich in ein Bein beisst - für den Mensch oft mit fatalen Folgen - wie auch 2008 auf den Bahamas. Dasselbe kann aber auch passieren beim Sardine Run oder beim Tauchen mit Robben, der Hai sucht einfach nur nach Futter und wenn da ein Mensch dazwischen ist hat er halt Pech.
Ebenso verwerflich das Füttern von Muränen - viele haben da schon Gliedmassen eingebüsst. Selbst der bekannte Dieter Eichler hat dabei ein Teil seines Ohres verloren.

Gruß
Weltenbummler
DivingDucMaster Scuba Diver
03.06.2009 10:31
2,5 - 3 Meter grosser Weisspitzenriffhai ????
Ist der mit radioaktivem Material angefüttert worden ??


03.06.2009 10:37
Hallo,

generell habe ich nichts gegen Haifütterungen, solange sie korrekt ausgeführt werden. Alle Taucher pauschal zu verurteilen, die an so etwas teilnehmen halte ich für falsch! Persönlich habe ich schon an einer Haifütterung teilgenommen und mit Adrenalinkick hatte das nichts zu tun. Richtig gemacht lässt sich das Risiko minimieren. Letztlich bleibt es dennoch potentiell gefährlich und man muss bei einem Fehlverhalten durchaus mit Verletzungen oder Tod rechnen. So ist eben der Deal. Das Risiko bewerte ich persönlich aber nicht höher, als bei einem Höhlen- oder Tieftauchgang.

Naturschutz im Sinne Natur und Mensch zu separieren funktioniert nicht und ist die falsche Zielsetzung. Natur muss erlebbar sein, nur so haben Menschen ein nachhaltiges Interesse an ihrem Schutz! Daher sind für mich Haifütterungen, eine korrekte Vorgehensweise vorrausgesetzt, problemlos und gewünscht.
Viele Grüße, Christian
03.06.2009 11:00
@ Christian

Jede Fütterung von Meerestieren hat erhebliche Auswirkungen auf deren Gesundheit, deren Verhalten und deren Ökosystem! Das solltest eigentlich auch du mal gelernt haben. Und es ist dabei völlig egal, ob man Brot an Füseliere, Hotdogwürstchen an Muränen, gekochte Eier an Napoleons oder Fischstücke an Haie austeilt!

Deprimierend dagegen ist, dass vor allem der größte Tauchverband incl. seines Ablegers AWARE Beschwerden von Gästen wegen Hai- und Sonstwasfütterungen bei deren Tauchbasen zumindest im Einzugsbereich USA nicht mal als Dreizeiler beantwortet, geschweige denn den Tauchbasen irgend etwas an Sanktionen droht.
03.06.2009 11:09
Einfach nur

(Allerdings nicht nicht bei Haien)
Divelady97CMAS **
03.06.2009 11:10
@joemurr

Das kann man aber auch anders sehen !

Man muss nicht jedem seinen Willen erfüllen !!!

Wenn die Bootseigner solche Haifütterungsaktionen durchführen, sollten sie auch Vorkehrungen treffen müssen, um die Sicherheit wenigstens auf der Minimalbasis gewährleisten zu können !

Nur weil man damit Geld verdienen kann, sollte man nicht alles anbieten dürfen !

Der Vergleich mit dem Currywurstbudenbesitzer hinkt aber gewaltig..... eine Wampe mit dem Folgen eines Haibisses gleichzusetzen, halte ich für gefährlich

@ Christian J

Für mich ist Naturschutz, wenn man so wenig wie möglich in die natürlichen Abläufe eingreift ! Ich muss nicht an Fütterungen teilnehmen, um mich für Haie und deren Schutz zu angagieren ! Das ist für mich nur ein vorschobenes Argument !!!

Aber ich sehe es wie Joe : wer sich in Gefahr begibt der kommt darin um....!

03.06.2009 11:26
@all
ist denn überhaupt etwas bekannt über diesen Haiangriff ?
War das Opfer nun Schnorchlerin oder Taucherin ?
Wurde unmittelbar vor dem Angriff angefüttert ?
War der Angriff auf Grund falschen Verhaltens des Opfers (z.B. den Hai bedrängt) provoziert ?
Um was für ein Tier hat es sich denn gehandelt?
Es war wohl eher ein Longimanus als ein Riffhai !

Die Anfütterung vom Longimanus habe ich selbst auf einer Safari erlebt. Argument des verantwortlichen Kapitäns: Das möchten die Gäste so ! Nachdem ich ihn von meinem Kapitän fragen lies, ob er auch weiterhin als Kapitän seine Brötchen verdienen möchte, hat er sofort damit aufgehört.

Dass man wilde Tiere nicht füttert ist doch selbstverständlich, weder an Land, noch unter Wasser.
Lasst den Tieren doch ihre wildnis (Freiheit) und mischt euch nicht immer in die Natur ein.
Wenn ich mit einer blutenden Lammkeule auf dem Rücken durch den Krügerpark laufe, darf ich mich auch nicht wundern, von einem Löwen angegriffen zu werden.

Ich bin für ein generelles Verbot !
03.06.2009 11:30
Hi,
"Offiziell" ist es in Ägypten auch verboten....
Bei unserer letzten Safari im März mussten wir sogar einen Fragebogen ausfüllen, wo unter anderem gefragt wurde ob wir Haifütterungen gesehen haben, wo, welches Boot, etc.

Gruß
Weltenbummler
Joe.MurrSSI DiveCon
03.06.2009 11:34
@divelady
Sicher muß nicht jeder "Kundenwunsch" erfüllt werden, da hast Du recht. Aber das driftet in Grundsatzdiskussionen ab: wer hat "mehr Schuld" - derjenige, der sich was wünscht oder jener, der den Wunsch erfüllt ?

Und deshalb stelle ich - durchaus provokant, das gebe ich zu - die Frage: warum die Bootseigner in die Pflicht nehmen ? Wenn kein Kunde Anfütterungen erleben will, dann wird der Markt dafür schnell einbrechen und sich von selbst erledigen.

Und den von Dir angesprochenen Sicherheitsaspekt kannst Du gleich ganz löten: entweder Du bist gegen Anfütterungen, dann ist dieser Aspekt obsolet. Oder Du bist für diese Sicherheitsmaßnahmen; dann räumst Du aber Duldung der Anfütterung ein ? (irgendwie inkonsequent, oder missverstehe ich jetzt Deine Ausführungen).

Desweiteren: der "Wampenvergleich" hinkt nicht, denke ich; der Haibiss hat "nur" die schnelleren Folgen; wirtschaftlicher jedoch ist er allemal. Und glaub mir: ich weiß, wovon ich rede ! In beiden Fällen wissen die Akteure in welche Gefahr sie sich begeben.

Ergo, so glaube ich wenigstens, sind wir derselben Meinung: es ist zu verurteilen, da einfach unnatürlich - Punkt. Also, warum Vorkehrungen treffen, damit man dem Treiben weiter Vorschub leisten kann ?

@Andy
>Ich bin für ein generelles Verbot !
jepp, bei Zuwiderhandlung mit Entzug der Taucherlaubnis
03.06.2009 11:45
oopps - `nicht nicht` sollte natürlich `nicht nur` heißen
03.06.2009 13:00
Wieder ein gutes Beispiel, wie "verhärtet" die Fronten sein können und wie stark viele in "schwarz" und "weiß" denken, ohne die vielen Grautöne zu beachten.

Der Mensch schützt i.d.R. nur das, was er kennt und schätzen gelernt hat.

Es mag Ausnahmen geben, aber Tatsache ist, dass Haifütterungen der breiten Masse der Taucher überhaupt die Gelegenheit verschaffen, die Tiere aus der nächsten Nähe zu sehen.

Deshalb sollte immer unterschieden werden, ob mit der Haifütterung auch entsprechendes Wissen über die Tiere vermittelt wird, oder nicht.

Auch das Argument hinsichtlich der potentiellen Auswüchse im Artverhalten greifen nicht durch. Selbst renommierte Wissenschaftler aus der Haiforschung z.B. http://www.sharkinfo.ch/SI4_01d/verbot.html
haben ihre Zweifel an der These an, dass Haifütterungen zu einem agressiven und artuntypischen Folge-Verhalten führen.

Dann kommen Argumente wie "..Brot an Füseliere, Hotdogwürstchen an Muränen, gekochte Eier an Napoleons oder Fischstücke an Haie austeilt.." ohne zu beachten, dass Brot, Hotdogwürstchen oder gekochte Eier nicht zum typischen (und daher perse ungesunden) Nahrungsspektrum gehören - Fischstücken aber dem klassischen Futterspektrum entsprechen.

Was allerdings zu beobachten ist, dass bei Haifütterungen oftmals die einfachsten Sicherheitsvorkehrungen nicht beachtet werden und von daher Unfälle immer auf das Konto der eigenen Dummheit geht. Denn an Land würde keiner auf die Idee kommen, mit einem blutigen Steak um den Hals rsp. in der Hand zu einer Löwenherde zu gehen...

Nicht falsch verstehen: Auch ich befürworte eher die Beobachtung der Tiere im natürlichen Umfeld. Ich würde aber nie den Stab über jemanden brechen, der sich einer vernünftigen Haifütterung anschließt.
milkywayUnvollendet
03.06.2009 13:02
Hallo!

Wenn wir schon so schön bei Vergleichen sind:

Die meisten Tötungsdelikte dieser Welt werden mit Waffen getätigt. Wer ist nun Schuld? Der Schütze oder der Hersteller der Waffen, der den Kundenwunsch nach genau solch einer Feuerwaffe erfüllt hat? Der Vergleich passt insofern, als dass das Ergebnis bei beiden Fällen gleich ist - schwere Verletzungen oder der Tod.

Ich sehe es auch so, dass die Taucher, die unbedingt so etwas verlangen, viel stärker in die Pflicht genommen werden muss. Nur so legt man einen Markt trocken aufgrund mangelnder Nachfrage.

Aber wie joemurr schon sagte, letzten Endes sind wir alle derselben Meinung. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich diese netten Glasbodenschiffe in Ägypten meide. Denn dort wird zu oft massiv angefüttert, damit die zahlenden Kunden was zu sehen haben. Dieses betrifft jetzt weniger die Haie, mehr alle anderen Fische drumherum. Verwerflich ist es aber genauso. Verlangt kein Kunde mehr die Fahrt in einem Glasbodenboot, dann ist der Markt tot und die Fütterung hört auf.

CU Oliver
03.06.2009 13:13
@Andy aus der Tauchoase:
Insbesondere finde ich, dass damit die wesentlichen Fragen gestellt sind
03.06.2009 13:21
Hallo,

mit so einem undifferenzierten Feedback habe ich gerechnet. Ihr wollt die Natur in Ruhe lassen: Toll, dann bleibt daheim! Durch eure Flugreisen wird Raubbau an dem Planeten getrieben. Wer nicht fliegt, kommt auch nicht in die Versuchung Haie zu füttern! Ihr wollt nicht mit der Natur interagieren und das Verhalten von Tieren nicht beeinflussen: Vergesst das Tauchen!
@D-32: Nur kurz, denn wahrscheinlich ist es dir fachlich klar: Aus deiner Argumentation folgt die Forderung für ein Verbot von Nachttauchgängen. Nichts ändert die Jagdgewohnheiten von Riffräubern mehr! Das kommt immer einer Fütterung gleich!
@all: Verantwortungsvolle Haifütterungen (und das sind leider die wenigsten) sind aus meiner Sicht ebenso vertretbar wie Flugreisen und verantwortungsvolle Nachttauchgänge.
lg, Christian
03.06.2009 13:31
@Deep_Down: Im Wesentlichen sehe ich das genauso. Bei D-32 Argumenten geht es aus meienr Sicht nicht wirklich um die Argumente an sich, sondern nur um das "dagegen sein". Wenn er das was er schriebt ernsthaft glaubt, kann ich ihm gern eine geeignete Zoologie oder Ökologie Vorlesung empfehlen. Oder er schaut nochmal seine alten Aufzeichnungen durch, da sollte die Antwort zu finden sein
lg, Christian
Joe.MurrSSI DiveCon
03.06.2009 13:49
@deep
manchmal gibt es halt nur schwarz oder weiß !
oder was liegt dazwischen ? "ein bißchen Anfüttern" - sicher nicht im Sinne ....

Wie gesagt: keine Einwände bei biologischen/wissenschaftlichen Aktionen, aber umso mehr bei freizeitlichen Aktivitäten, die nur der puren Gier oder Angeberei dienen; nicht auf Kosten der Natur.

@Christian
mit Verlaub: Undifferenziertes kann ich hier nicht entdecken; es gibt Standpunkte und Meinungen und die werden vertreten. Aber Deine Polemik ist auch nicht gerade sachdienlich, da könnte ich draufsetzen: bringen wir uns alle um, dann hat die Natur ihre Ruhe ! Das sind Grundsatzdiskussionen - bar jeglichen Informationsgehalts.

Nein, es geht doch darum, dass wir mit dem Tauchen schon genug "das System durcheinanderbringen" - müssen wir das dann noch mit solchen Aktionen toppen.
03.06.2009 14:04
@joemurr
Es gibt nicht nur schwarz oder weiß, gut oder schlecht, Sekt oder Selters... .

Wenn aber nur ein einziger Teilnehmer einer solchen (von mir aus auch "Gier- und Angeber"fütterung) im Anschluss eine andere positive Sicht der Dinge auf die Tiere bekommt - dann war es doch trotzdem von Erfolg gekrönt, oder?

Was Christian kritisiert, ist die häufig zutage tretende Doppelmoral in solchen Diskussionen. Das ist keine Polemik. Sicher etwas überspitzt fordert er ein, dass "Konsequent sein" auch heißt, konsequent zu bleiben.

Oder anders (auch bewusst überspitzt) ausgedrückt: Hier gegen Haifütterungen schimpfen und im Winter mit den Kinder Heu zur Futterkrippe im Wald bringen... Drohen hierdurch nicht auch verhaltensgestörte, agressive Hirsche mit einer Gefährdung für Spaziergänger?
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