Unsere TEKKIES kommen hier unter. Alles rund ums Technical Diving, Extremtauchen, Gasgemische, Equipment fürs technische Tauchen und vieles mehr. Kompetenz ist garantiert. Natürlichen gibts hier auch Infos und Antworten zum Thema Berufs-, Höhlen- und Tieftauchen.
  • 1
  • 2

Fragen zu Doppelpacks

Hallo!

D8,5 mit breiter oder schmaler Brücke?
Breite ist besser, oder? Ich denke da kann man die Ventile besser erreichen und die Lage im Wasser dürfte auch etwas besser sein?

Bei D12 und dem D8,5:
Welche Wing-Größe würdet ihr nehmen?
20L oder doch lieber 25L?

Grüße
AntwortAbonnieren
ozdiverTAUCHER
23.02.2010 15:51
Kurz und Schmerzlos: Breit mit 20L (bzw. 40 lbs)
milkywayUnvollendet
23.02.2010 16:04
Hallo!

Kurz und schmerzlos: Schließe mich meinem Vorredner an.

CU Oliver
ozdiverTAUCHER
23.02.2010 16:08
jetzt hab ich es auch mal geschaft der erste zu sein
milkywayUnvollendet
23.02.2010 16:12
Hallo!

Solange Dir Deine Frau das nicht dauernd vorwirft geht das ja

SCNR

CU Oliver
SolosigiSporttaucher
23.02.2010 16:15
@gammaomega
Ich finde es ist angenehmer mit einer schmalen Brücke zu tauchen, aber unsicherer wegen der Erreichbarkeit der Ventile....

Als Wing würde ich das DiveTec S25 mit 25 Liter Auftrieb verwenden...

Gruss
Solosigi
milkywayUnvollendet
23.02.2010 16:20
Hallo!

Das Wing von Thomas ist schon nicht schlecht, wäre mir aber schon fast etwas überdimensioniert. habe selber noch das 23l Dive-Rite Rec Wing. Mit einer D8,5 ist es schon fast zu groß. Macht in meinen Augen nur Sinn, wenn man D12 nimmt und auch mal Halbtrocken unterwegs sein will.

Andernfalls würde z.B. das 40lbs Evolve vom großen H auch reichen.

CU Oliver
23.02.2010 16:54
breite Brücke und ein Wing =/< 20l.


@ Solosigi

wenn es einen angenehmer ist unsicher zu tauchen kann man sicher auch eine schmale Brücke nehmen.

Was soll der Quatsch?

Gruß,
D3
23.02.2010 20:40
ist immer geschmackssache, aber für den besten trim unter wasser würde ich dir 20L bzw. 40lbs empfehlen. habe einige wings getaucht und muss sagen, dass das halcyon evolve 40lbs sich am angenehmsten taucht und den besten trim/wasserlage bietet...wenn man nicht über D12 u 1 stage geht.
zu der brücke..schließe mich D3 an, es darf eigentlich nur die breite sein!

Gruß
23.02.2010 22:01
@gammaomega

Ich habe meine D7 (gleicher Flaschendurchmesser wie D8.5) anfangs auch mit schmaler Brücke getaucht, dann aber relativ bald auf die breite Brücke umgestellt. Der Grund war nicht in erster Linie die bessere Erreichbarkeit der Ventile (die war mit schmalen Brücke auch schon völlig problemlos), auch nicht eine bessere Wasserlage (kein Unterschied), sondern die etwas „entspanntere“ Schlauchführung (Apeks DS4) mit deutlich größeren Knickradien.

Gruß,
Bernhard
24.02.2010
Breite Brücke, 20 Liter

Ich hab das Apeks WTX 6 benutzt (WTX 4 war noch auf dem Postweg). Es ist zu groß. Kann dir spaßhalber mal ein UW-Bild schicken.

MfG
Dunkervorhanden
24.02.2010 02:17
breit gewinnt mit 6 : 1

20l ebenfalls mit 6 :1

Und das hat schon seine Gründe

Erhöhe auf 7 : 1 in beiden Fragen.

D.



milkywayUnvollendet
24.02.2010 11:05
Hallo!

das habe ich jetzt richtig verstanden. Du warst voll behangen, hast beide Auftriebsmittel gefüllt (Trocki als auch Wing) und warst immer noch leicht negativ tariert?

Was wäre, wenn eines der Auftriebsmittel ausfällt? Oder habe ich das was falsch verstanden?

CU Oliver

P.S.: Der seine Lieblingsbuddeln für die hiesigen flacheren Seen mit breiter Brücke taucht (D7 300bar).
neoonfischvoll krass zertifiziert
24.02.2010 11:18
@mikyway
Trocki geflutet wird heissen, er hat ihn mit Wasser vollaufen lassen (worst case also). Und ist dann mit nur einem Tariermittel noch nach oben gekommen.
milkywayUnvollendet
24.02.2010 11:34
Hallo!

Nun ja, wer flutet schon seinen Trocki bewusst. Wäre mir ein bisschen nass

CU Oliver
boesewichtProTEC PL5, SSI AOWI
24.02.2010 18:01
" Habe es getestet: alle Flaschen gefüllt, Trocki voll(!) geflutet, Wing voll gefüllt: ich war minimst negativ, konnte mit gaaaaaanz leichtem Flossenschlag sehr locker hochtauchen."

Hmm - wäre mir pers. zu wenig ...

Was, wenn Dein Mittaucher kein Auftriebsmittel mehr zur Verfügung hätte und wie Du konfiguriert ist ...

Gerade in dem technischen Bereich (Sorry, bin Sporttaucher mit einigen technischen Ausbildungen) tönen doch die meisten immer damit rum, das man auch für den Partner Reserven mitführen muß ... - bei der Auftriebskraft nun etwa doch nicht ?

Aber egal - war nur mal ein Gedankeneinwurf meinerseits ...
ozdiverTAUCHER
24.02.2010 18:30
@milkyway & boesewicht: Der Name: der eine schmale Brücke taucht, kommt mir irgendwie bekannt vor! http://www.taucher.net/forum/Erfahrung_mit_dem_uemis_ZURICH__equip18897.html nennt er sich: der sich einen verschreiber wünscht! Und was macht er da? Er fällt wie hier besonders durch seine Kontra Meinung auf!

Kann mich natürlich auch irren!
24.02.2010 19:46
@ schmaler verschreiber oder wie auch immer

> Wieso also soll ich künstlich toten Raum produzieren und die Flaschen weiter auseinander schrauben? <

Weil sich dein Wing sich sonst um die Flasche legt und oben drüber steht anstatt sich auszubreiten.

> Wenn ich noch Argonbuddel o.ä. seitlich ansetze, bin ich froh um jeden Centimeter Breite, die ich nicht habe.

Dann bist du aber sehr schmal gebaut, denn D12 ist nicht viel breiter als ein normaler Oberkörper. Außerdem schreibt man cm mit Z.

> und 3 Stages

Ist das wichtig? Die haben doch neutralen Auftrieb.

ozdiverTAUCHER
24.02.2010 19:57
@Yoko72: nicht böße sein, der beißt! Der will nur spielen.
ozdiverTAUCHER
24.02.2010 19:58
Der beißt NICHT! Soll es natürlich lauten.
25.02.2010 08:15
Redundantes Auftriebsmittel: ja, dafür habe ich ein Wing und den Anzug. Wenn eines davon ausfällt (Anzug geflutet) komme ich mit dem anderen problemlos hoch. Ich erwarte von meinem Partner eine analoge Konfiguration, dann darf bei jedem Taucher je ein Auftriebsmittel ausfallen. Das reicht mir an Sicherheit. Der Ausfall von 2 Anzügen plus einem Wing ist nicht vorgesehen, führt zu ernsthaften Problemen.

Gewicht der Stages ist nicht vernachlässigbar. Wenn voll, haben sie samt Automaten leichten Abtrieb, muss in die Ueberlegung und den Test mit rein.

Das Dive Rite Classic Wing legt sich eben genau NICHT um die Flaschen rum und klappt nach oben, zumindest nicht übermässig. Und eine d20 engt das Wing auch nicht so stark ein, dass es zu wenig Auftrieb hätte. In dieser Konfig kann man d7schmal bis d20 tauchen. Das muss für andere Wings ganz und gar nicht gelten, da kann das von Yoko beschriebene Problem auftauchen, oder aber das Wing ist für d20 zu klein.

Milchweg, natürlich war der Test nass, kalt und unangenehm, auch wenn er auf 10 m im Sommer stattfand. Allerdings bei Weitem nicht so unangenehm, wie wenn ich auf 100 m zügig voll laufe und nicht weiss, ob mein Wing nun genug Auftrieb hat, damit ich an der Steilwand meine 3 Std. Deko abhängen kann.
milkywayUnvollendet
25.02.2010 09:06
Hallo!

Wobei ein vollgelaufener Trocki bei einem Tauchgang mit Dekoverpflichtung und Wassertemperatur von 4° C ein extremer worst case wäre. Wünsche ich weder mir noch sonst einem.

CU Oliver
26.02.2010 10:15
Da kann man nur hoffen, dass der Sauerstoff-Koffer im Auto bereit liegt...
26.02.2010 10:46
Denke mal sollte das Wing evt. nicht ganz so knapp nehmen ich denke von D7 bis schwere D12 ist ein 20Liter Wing perfekt, OK bei D7 reicht auch ein kleiners aus da die Wing´s aber nun wirklich nicht billig sind (minds. 320€) haben die wenigsten 2 stück so Detail verliebt sind die wenigsten Taucher, viele nutzen sogar noch diese großen 55lbs Halcyon Explorer um D12 zu tauchen, was zwar grenzwertig ist aber in meinen Augen OK ist, fraglich wird es wenn dann D7 mit 55lbs getaucht wird!

Wing deshalb nicht zu knapp um evt. noch einen anderen Taucher mit totalausfall bergen zu können, es schwimmen ja in den meisten Seen nicht nur Dirler rum sondern auch ganz normale Sporttaucher! (und auch die will ich im ernstfall sicher und mich natürlich auch an die Oberfläche bringen!)
26.02.2010 15:07
@ steeldiver01

Der "Sporttaucher" sollte ja irgendwo abwerfbares Blei haben. Und in der Regel tauchen die auch in unseren Breiten trocken, haben also ein zweites Auftriebsmittel. So gesehen ist der Sporttaucher sogar im Vorteil.

Ich weiss, abwerfbares Blei ist böse ....
26.02.2010 18:41
Ein kleiner Praxistipp:
Sofern man nicht den Anzug fluten will, kann man den Test (bei Trilaminatanzug, ansonsten eben sogar mit etwas Sicherheitsmarge) auch einfach so ausführen, dass man die gesamte Ausrüstung ans Wing hängt, und guckt, ob gefülltes Wing und Ausrüstung (ohne Taucher, der geflutet als neutral angesehen werden kann) noch schwimmt. Ich verstehe gar nicht, dass das der Schmalbrückentaucher anders gemacht hat, außer, er hätte einen dickeren Neoprentrocki, was bei den genannten tiefen Tauchgängen ja ungewöhnlich wäre.
Übrigens habe ich gelegentlich (z.B. bei solo oder ohne Trocki) eine Tüte unterm Backplate, sehr stabiles Gewebe (fast schon ein billiger, kleiner, unten offener Hebesack), und sekundenschnell vorgezogen und gefüllt. Boje rausholen und füllen dauert (bei mir) doch etwas länger, da ist man womöglich schon zu tief gefallen. Sicher ist sicher. Was nützt ein großes Wing, wenn das Wing ausfällt, und der Trocki nicht reicht...
Das Doppelwing ist natürlich auch eine Alternative, hab ich auch überlegt, nur vergrößert sich ja auch das Risiko z.B. eines defekten Einlassventils (Selbstaufblasen und dann raten, welcher der 2 Schläuche schnell abgekuppelt werden muss).
  • 1
  • 2
Antwort