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WatsonUWMasterdiver

Flaschenventil 1/4 zurück

Geändert von WatsonUW,

Kleine Umfrage, wer macht das noch so. Warum wird es auf manchen Basen noch militant verteidigt? Ich mache immer ganz auf, musste mich aber auf Basen schon häufig verteidigen.

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PerkedderCMAS**/DTSA**
17.09.2026 15:28
Wer achtet denn da drauf?

Ansonsten, ganz auf, damit man im Falle eines Falles sofort merkt, in welche Richtung man drehen muss.
Sascha314SSI MD, Nitrox, Deep
17.09.2026 15:46Geändert von Sascha314,
17.09.2026 15:47
Das ist ein Relikt alter Ventiltechnik und nicht mehr notwendig. Im Zweifel kann es verwirren, wenn man schnell zudrehen muss. Dementsprechend schadet es.möglicherweise, bringt aber keinen Nutzen. Aber nicht volle Kanne aufdrehen, sondern so, dass das Losbrechmoment nicht da ist (max 1 bis 2mm zu).

Auf Basen wird halt viel Quatsch erzählt. Da lasse ich mir nicht reinreden. Würde ich ignorieren. Wird von alten Instruktoren halt weitergegeben und so weiterbildung und Hinterfragen ist da so im Sporttauchbereich eine Sache...
Allerdings haben die vielleicht schlecht gewartete Ausrüstung. Da würde ich wie gesagt nur nach dem Losbrechmoment schauen, aber keine Viertelumdrehung...

Tatsächlich hat mich da aber noch keiner drauf angesprochen. Aber mir guckt da.normal auch keiner beim Zusammembau zu. Selbst wenn die in der Nähe sind haben die ja ihre Spezis wo die besser 2mal drüberschauen...

AlpöhyHat ein Herz für Baggersee-fraktionisten.
17.09.2026 15:51
Bei älteren Ventilen, zusätzlich nie gewartet, wie oft in z. B. Südostasien anzutreffen macht es durchaus Sinn ein zwei Millimeter zurück zu drehen. Mehr braucht es eigentlich nicht.
blackraiderNormoxic TX (plus) OC & CCR / DM
17.09.2026 17:17Geändert von blackraider,
17.09.2026 17:18
Ich drehte über lange Zeit garnicht zurück, so lange bis ich beim V-Drill mein Ventil mit aller Macht nicht mehr selbst schließen konnte.
Ich habe es dann gewartet und dachte es ist erledigt.
Fehlanzeige, es hat sich wieder gefressen.

Das Ereignis führte dazu, das ich nach erreichen der Endlage mittlerweile alle Ventile wieder ein Mü zudrehe...
Aber weit weit weg von der 1/4 Umdrehung... Nur so viel, das die Mechanik nicht auf Anschlag offen steht.
mario-diverRD,EAN<40,Deep, SRD, UW/Schiffsarchäologie I (VDST),
17.09.2026 19:49
Ist schon um die 8 Jahre her, meine Leihpulle auf Gran Canaria, deren Ventil schon etwas angegriffen ausschaute, hatte sich nach dem TG bei fast leerer Pulle derart festgefressen, dass erst "schweres Gerät" auf der Basis das beheben und meine Erste Stufe freigeben konnte. Ich hatte auch bis Anschlag aufgedreht.
Ob nötig oder nicht, seitdem Stelle ich das Ventil nach ganz auf so 2-4mm zurück.
17.09.2026 22:07
Guten abend, Frage an die Experten hier:

Worauf basierte die alte Ventiltechnik, dass ein rückdrehen nötig war? Was war der technische Grund dafür?
Sascha314SSI MD, Nitrox, Deep
18.09.2026 07:53
Hier sind 2 Links, die das wohl besser erklären als ich es kann. Da sind auch Bilder dazu
https://dan.org/alert-diver/article/old-habits-die-hard
https://dan.org/alert-diver/article/tank-valves-and-out-of-air-emergencies
Kurzform: Es ist eine technisch bedingte Konstruktionsänderung. Zum einen wurde die Dichtung bei alten Ventilen eher gequetscht in der offen Stellung. Zum Anderen bestand das aus Messing und aus thermischen Gründen konnte das dann zu Blockade führen.
Das wurde technische heutzutage verbessert. Allerdings sollte man es dennoch nur "leicht" und nicht volle Kanne öffnen, ansonsten kann man durchaus die Spindel oder Dichtung zu stark belasten und dann geht das Ventil nach und nach schwerer. Deswegen kann ich mir
gerade an Basen vorstellen, wenn da jeden Tag Leute das volle Kanne aufknallen das dann leidet. Da ist wohl wirklich ein "bisschen" die "mm" zurückdrehen, so dass es leichtgängig ist.
Antwort