Suunto war früher richtig gut – ob das heute noch so ist, weiß ich nicht. Was mich damals endgültig von Suunto weggebracht hat, war die Sache mit der Cobra. Trotz der US-Klagewelle, die sie viel Geld gekostet hat, wurde die Suunto Cobra offenbar noch jahrelang weiterverkauft, obwohl Probleme bekannt waren. Es gab Berichte über Fehlfunktionen und sogar schwere Zwischenfälle. Als das öffentlich wurde, hat Aqualung sie fallen lassen und stellt seitdem eigene Computer her.
Für mich war das ein No-Go. So etwas möchte ich nicht unterstützen – und das Risiko schon gar nicht eingehen.
Ich habe mich dann für zwei Jahre für die Ratio IX3M2 entschieden (unter anderem wegen der Vibrationsalarme) und bin sehr zufrieden. Anfangs hatte ich allerdings ein klassisches „Montagsmodell“. Es gab viel und schnellen E-Mail-Kontakt mit Italien, aber der Support war top: Sie haben mir unkompliziert ein neues Gerät geschickt, inklusive Retourenlabel. Nachdem das neue da war, habe ich das alte zurückgesendet. Als Entschuldigung lag sogar noch ein kleines Extra dabei.
Seitdem läuft alles einwandfrei. Ich tauche ihn mit dem Ratio CC Transmitter, funktioniert super.
Und ganz wichtig: Auch wenn man mit luftintegriertem Computer taucht, sollte man immer ein analoges Finimeter als Backup dabeihaben – hier spricht der Tauchlehrer
.
PS: Die Ratio wurde ursprünglich für die Marine entwickelt. Als Ex-Marinetaucher bin ich bei solchen Geräten wie einem Tauchcomputer immer der Meinung: Wenn es für militärische Einsätze entwickelt wurde, wird man damit keine Kameraden unter Wasser schicken, wenn es nicht zuverlässig funktioniert – und wenn es Probleme gäbe, würde dort sehr schnell gemeckert werden.