Alles rund um die digitale oder analoge Fotografie und Video gibt es in diesem Forum. Ob Fragen zur Ausrüstung, zum Handling oder zu Motiven - alles findet hier seinen Platz. Bei den vielen Möglichkeiten welche sich hier bieten ist Erfahrungsaustausch dringend notwendig!

Empfehlung für a6400

Geändert von HugoK,

Moin allerseits. Ich habe die letzten zwei Jahre mit einer Canon G7xii im Fantasea Gehäuse fotografiert. Das Set wurde mir gestohlen, die Versicherung war kulant und bei Kleinanzeigen gab es zum super Preis eine A6400 im Fantasea Gehäuse. Standard Zoom 16-50 und Flatport.

Vom vorherigen Set habe ich noch die UWL 09 F und einen +6 Diopter.

Die Aufnahmen mit dem Flatport und dem 16-50 finde ich soweit ganz gut, habe jetzt allerdings erst 15TG damit gemacht. Jetzt meine Frage. Lohnt es sich in ein SEL 10-18 und Domeport zu investieren? Ist die Qualität deutlich besser als in Kombination mit der UWL 09? Bei der Canon hatte ich hier doch deutliche Randunschärfen.

Das gleiche gilt für ein reguläres Makro objektiv. Lohnt es sich Welches ggf? Reicht das 50er? Das Sony 90er ist schon arg teuer. Mit der canon und dem Diopter kam ich ganz gut zurande, allerdings musste man dem Objekt der Begierde schon recht nahe auf die Pelle rücken.

Vielleicht hat ja jemand hier beides schon getestet und kann ne Aussage treffen.

AntwortAbonnieren
BicMäcDiveMaster
31.12.2020 06:57Geändert von BicMäc,
31.12.2020 06:59
Moin,
am meisten Qualität hast du mit der A6400 mit dem SIGMA 16mm + dem Fantasea Dome bzw. noch besser dem Inon Dome Port 2. (Natürlich könntest du auch Vollformatobjektive dran machen, aber das wäre Preislich eine Katastrophe)

Für die Makro Geschichte, entweder das Canon 60mm, oder das Sony 90er. Preislich ist das Canon günstiger (auch mit dem Magnetring).
Hab bzw. hatte beides, bin jetzt allerdings auf die a7riii umgestiegen.
Inon Dome (3 mal im Wasser) sowie das 60mm Canon Objektiv mit Adapter etc. hätte ich sogar noch da
31.12.2020 15:48
Passt denn der Inon Domeport an das Fantasea Gehäuse?
31.12.2020 19:04Geändert von unterwasserkamera.at,
31.12.2020 19:41
Das UWL-09 mit dem 16-50 passt ganz gut. Für die Canon ist das UWL-09 ja gar nicht geeignet - auch wenn man es theoretisch draufschrauben kann. Da sitzt die Optik einfach zu weit hinten und durch das Einzoomen verliert man die Schärfe. Beim Makro ist es nur eine Sache - welche Vergrösserung Du willst. Auf der 50mm Stellung und dazu einen +10 oder +12 Diopter macht es durchaus sinn. Natürlich ist das 90er Makri eine Klasse für sich - aber da kostet der Port gut 1.000.- Der INON Dome wäre gut, allerdings muß man mit der Portlänge aufpassen - sonst hast Du die Sonnenblende im Bild.
01.01.2021 15:39
Danke für die Antworten. Aber wie bekomme ich den Inon Port ans Fantasea Gehäuse?
Und wie sieht es explizit mit dem SEL 10-18 aus? Das würde ich auch gerne für die Oberfläche verwenden. Da fotografiere ich auch und möchte nicht gerne alles mehrfach mitschleppen.
Im übrigen ein gesundes neues Jahr welches hoffentlich besser wird als das alte.
BicMäcDiveMaster
01.01.2021 17:58
Servus,
sorry war hier nicht online.
Da gibt es einen Adapter (der selbe Adapter wird genutzt um das Canon 60 zu verwenden).

Mit dem SIGMA 16mm hab ich noch zusätzlich einen "Zwischenring" verwendet. Da deines Kürzer ist, bräuchtest den Ring nicht.

Aber müsste man genau nachmessen. Bist du auf Facebook ? Evtl. krieg ma da was hin das wir uns mal treffen dann könntest es testen.


Danke wünsche ich dir auch
01.01.2021 20:19
Ne, ich bin nicht bei Facebook. Schick mir doch mal ne Mail, dann können wir da weiter schreiben.
02.01.2021 11:30Geändert von unterwasserkamera.at,
06.01.2021 17:07
Für das Sony SEL 10-18 sollte der Fantasea - INON Portadapter nicht länger als 20mm sein. 20mm Adapter plus 15mm Port Bayonett Tiefe = 35mm Abstand zum Gehäuse. Wenn der Abstand größer ist, sieht man die Sonnenblende in der Aufnahme
02.01.2021 12:59
Welcher ist denn der bessere Domeport (Inon oder Fantasea) und wo bekommt man die Adapter in verschiedenen Größen?
Wenn ich google, finde ich die nicht. Ist das dann custum made?
Alternativ käme auch das Zeiss Touit 12mm in Frage da ich gerne einen großen Blickwinkel hätte.
Die Sachen sind ja alle kostspielig, einfach mal kaufen und probieren fällt da flach. Deshalb all die dummen Fragen. cool2
02.01.2021 14:42Geändert von unterwasserkamera.at,
06.01.2021 17:07
Der INON Domeport ist schon besser als der Fantasea Domeport, der Fantasea Domeport ist aus Plastik. Ist nur eine Preisfrage. Das Sony SEL 10-18 ist Top ! und auch flexibler als die 12mm Brennweite. Wir haben diverse Portadapter im Programm - natürlich auch den FANTASEA / INON. Wir fertigen den Portadapter so an, dass Du keinen weiteren Zwischenring mehr benötigst bzw. dass er exakt für das jeweilige Objektiv passt.
02.01.2021 17:54
Kann man mit den Adaptern dann auch den Zoom bedienen? Bzw funktioniert der mit dem Zoomgear von Fantasea?
03.01.2021 10:56Geändert von unterwasserkamera.at,
03.01.2021 11:18
Ja. das hat mit dem Gear (Zahnrad) nichts zu tun. Das Zoom- oder Fokus- Gear ist eine eigene Funktion. Es gibt aber sehr große lange Objektive - wo man die Zoom Funktion in den Port integrieren muß. Soll heissen - bei normalen Objektiven bedient man den Zoom oder Fokus am Gehäuse mit dem passenden Zahnring. Bei einem Pro Objektiv der f2.8. Serie wird dann der Zoom weiter vor versetzt und man dreht dann das Bedienrad am Zwischenring.

Fantasea hat eine Original Lösung mit einer Sea&Sea Port Kooperation. Das Problem daran ist nur, dass diese Lösung dann teurer ist, wie der ganze Rest der Ausrüstung. So ist es auch bei Seafrogs oder Meikon und anderen "noname" Herstellern. Gehäuse sehr günstig - der passende und funktionierende Port dann sehr teurer. Ikelite schreibt dazu gleich in den Port Chart "some soft corner and vignetting with this port"

Das Portsystem ist meiner Meinung nach das wichtigste Kriterium bei einem (DSLR, System) Gehäuse. Nauticam hat z.b. mit dem N85 ein Portsystem geschaffen, welches für die meisten heutigen Objektive gar nicht mehr geeignet ist, weil sie nicht durch die Öffnung (85mm) passen. Man benötigt dann teure Portadapter und weitere Ringe -und landet schnell bei 1.500.- € alleine für den Port. Man braucht für jede Optik einen eigenen Port - der Koffer ist dann sehr rasch überfüllt.
03.01.2021 12:24
Mm, das ist natürlich eine sehr bedauerlich Entwicklung. Da stellt sich ja fast die Frage nach einem Gehäusewechsel wobei die natürlich noch mal teurer sind (Isotta, aquatica) und das ganze dann bei dem kurzen Lebenszyklus der Kameras.
Aber ich denke dass ich mit dem 10-18 und dem Standard mit Diopter meinen Bedarf abdecken kann. Das 90er kommt dann eh nicht mehr infrage. Da sind wir mit objektiv und Port bei +-2000€.
Für das Geld tauche ich dann lieber.
03.01.2021 12:36
Bei den großen Herstellern gibt es immerhin ein bisschen so etwas wie einen funktionierenden Gebrauchtmarkt. Aber es stimmt schon, der N85 Port von Nauticam ist vermutlich der größte Griff ins Klo den diese Firma in den letzten Jahren gemacht hat, auch wenn es nur wenige Objektive sind, die wirklich einen größeren Port benötigen würden (zumindest bei MFT).
03.01.2021 13:13
@hypilein
selbst neue MIL Nauticam Gehäuse (Olympus, Panasonic, Fuji, Canon) werden mit dem N85 ausgeliefert. Nauticam hat mit dem N100 bei den A7 Gehäusen zwar nachgebessert, bei einem lichtstarken Objektiv wie z.b. das hervorragende Sigma Art 14 1.4 ist es sense
JykCMAS **
12.01.2021 12:10
Für mich deswegen ein Grund warum ich nun damit liebäugel von der A6400 auf die A7c zu wechseln, alleine weil es dazu eine bessere Auswahl ein Weitwinkelobjektiven gibt. Ach alles nicht so einfach durch diese hohe investition in ein Gehäuse + Ports ....
12.01.2021 14:21
Für die A6400 kannst Du die gleichen Objektive verwenden wie für die A7. Für Unterwasser hat sich auch die Kombination Sony Adapter und Tokina 10-17 Fisheye bewährt. Ich verwende u.a. das hervorragende Laowa 9mm an meiner A6400 und das Sony SEL1018
JykCMAS **
12.01.2021 16:04
Kann man bestimmt so machen aber das schöne Tamron 17-28 passt besser zu einer Sony Fullframe. Aber eher mein Problem, mich nicht festlegen zu können in welches System (APS-C oder FF) ich richtig investieren sollte ^^.
12.01.2021 19:46
Es gibt wirklich nur wenige Ausnahmen wo FF Unterwasser wirklich mehr Sinn macht. Viele Magazine nehmen nur FF, Aufnahmen ohne Lichtquelle und Modell Shooting.

Für die meisten, wo der normale Unterwasser Foto Alltag herrscht, reichen normale Kameras völlig aus. Und wer meint eine Kompakte Kamera kann zuwenig - der sollte sich mal die Aufnahmen von Enrico Somogy reinziehen.
Antwort