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Eigenbau O2 Analyzer mit PM-128E

Hallo zusammen

Ich bin gerade dabei mir einen O2 Analyzer zusammen zu basteln.

Inspiriert vom Oxygen Hacker’s Companion (http://www.airspeedpress.com/newoxyhacker.html) bin ich über diese optimierte Variante gestolpert: http://www.scubadiver.cc/forums/showthread.php?1272-Design-Construction-Operation-and-Maintenance-of-an-Oxygen-Analyzer.

Beide verwenden als Panel Meter (Voltmeter) das PM-128A. Dieses Modell konnte ich nur in den USA und in Honkong finden. Das Panel Meter kostet um die 10 USD, die Versandkosten belaufen sich je nach Webshop auf 80 bis 90 USD Geht natürlich nicht. Nun habe ich ein PM-128E auf der Werkbank liegen und möchte dieses verbauen. Das geht aber nicht so einfach, weil der 62 kOhm Widerstand R3 auf dem PM-128E nicht vorhanden ist.

Hat jemand von euch schon einen solchen O2 Analyzer mit einem PM-128E gebaut und kann mir behilflich sein?

Bin dankbar für jeden Tipp.

Im Übrigen möchte ich keine Debatte über die Sinnhaftigkeit eines Eigenbau O2 Analyzers auslösen. Es ist für mich ein Spass-/Bastel-/Lernprojekt …

Viele Grüsse
Kaulbarsch


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09.02.2011 10:29
Hallo Kaulbarsch,

habe mich mit dem Thema Bau von O2 Analyzern ein bisschen beschäftigt. Abseits der Problematik solch einfacher Analyzers bei der Nullpunktverschiebung sind diese Teile recht einfach zu bauen. Ich kenne das DVM nicht, mit dem Du arbeiten willst, aber Du brauchst ein Modul, welches erlaubt die Referenzspannung anzupassen bzw. einen Verstärkungsfaktor zu ändern. Dies kann man aber auch mit externer Elektronik OP-Amps hinkriegen, so dass eigentlich jedes Modul benutzt werden kann.

Auch wenn Du keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit haben möchtest. Messung des fO2 bzw pO2 sind ja bekanntlich kritisch und daher sollte so ein Projekt ordentlich validiert werden, bevor es in der Praxis eingesetzt wird.

Gruß Subo
09.02.2011 19:40
Die Dinger gabs für 90,- Euro auf der Boot, alleine der Sicherheitsaspekt ist die Ersparnis doch gar nicht wert, oder ???
09.02.2011 19:54
Kalibrieren geht!
congermanCMAS ***
09.02.2011 21:48
Das sieht für mich wie ein x-belibiges DVM mit einem ICL7106 aus. Die könne alle nur 200mV messen. Der Rest erfolg immer durch Anpassung der Referenzspannung bzw. über Spannungsteiler...
--> siehe MatV
10.02.2011 09:34
Hi,

ich gebe hier nur zu bedenken, dass je nach Sensor mehr oder weniger Offset vorhanden ist. Schonmal 0% Sauerstoff durch so einen Sensor geleitet und die Spannung gemessen, da kommen leider nicht 0V bei `raus.

Gruß Subo
10.02.2011 13:39
Und wie sieht es bei negativen Gehalten aus?
Gelbe MaskeMaske hilft!
Abz. "Für gutes Wissen" (Gold)
10.02.2011 18:36
Wenn`s billich sein soll, würde ich gar nicht groß basteln, sondern mit einem unverbastelten Vielfachmesser und einer Umrechnungstabelle werkeln.

Wenn`s gut sein soll, würde ich eine Mikroprozessorlösung wählen, wo dann auch der Abgleich, die Spannungs-, Sensor- und Temperaturüberwachung (Verschleißanzeige) sowie ggf. Linearisierung automatisch erfolgen würde.

Dafür wäre aber mehr nötig, als das blinde Nachbasteln irgendeiner Schaltung, deren Eigenschaften (Temperaturabhängigkeit, Sensorabhängigkeit, Betriebsspannungsabhängigkeit) man als Nachbastler ja gar nicht kennen kann.

Viel Spaß beim Basteln.

@MatV
Bei Negativgehalt:
http://www.arbeitslosengeld-2-rechner.de/
Trag mal spaßeshalber einfach das negative Gehalt unter III.8 ein.
10.02.2011 23:47
Umrechnungstabelle ist gut, muss auch sein, sonst müsste man ja Dreisatz beherschen
12.02.2011 21:30
Hallo zusammen

Danke für euren teils interessanten Input.

In der Zwischenzeit (das heisst nach vielen Surf-Stunden) habe ich einen Lieferanten in den USA gefunden http://www.futurlec.com, der mir das Panel für USD 5.- in die Schweiz schickt. Im Gegensatz zu den USD 80.- bzw. USD 90.- die die anderen teilweise verlangen ist das doch ein mehr als fairer Preis.

Ich lasse euch wissen, ob die Ware heil angekommen ist, funktioniert und ob tatsächlich nur USD 5.- auf der Kreditkarte belastet wurden ...

Gruss
Kaulbarsch
Gelbe MaskeMaske hilft!
Abz. "Für gutes Wissen" (Gold)
14.02.2011 20:34
@Kaulbarsch
Statt der Versandkosten aus den USA wäre viel interessanter, welchen *Sensor* du warum bevorzugst.

@MatV
I=k*ln(1-(O2/100))
Ab ca. 50% ist Dreisatz nicht so toll.
14.02.2011 20:56
Hallo anonymes Posten

Welchen O2-Sensor ich nehme?

Den PSR-11-39-JD http://www.scubageek.ca/main/index.php/O2-Sensors/PSR-11-39-JD-Oxygen-Sensor-Replaces-R-17D/flypage.tpl.html

Grund: Weil die Selbstbau-Anleitung des O2-Analyzers auf diesem Sensor basiert und offenbar schon x-fach erfolgreich nachgebaut wurde.

@subo: Eine Validierung des Konzepts - sozusagen.

Gruss
Kaulbarsch
Gelbe MaskeMaske hilft!
Abz. "Für gutes Wissen" (Gold)
14.02.2011 21:13
Achso, ein Wegwerfsensor. Der mag immerhin linear und damit gut für Basteltechnologie sein.
14.02.2011 21:24
Hallo anonymes Posten

Stimmt genau! Wie eingangs erwähnt handelt es sich um ein Bastelprojekt (was nicht ausschliesst, dass ich mit dem Teil meine Gase nicht messen werde).

Ich fände es toll, wenn sich deine sicherlich gut gemeinten und qualifizierten Kommentare auf die ursprüngliche Frage beziehen könnten. Ansonsten wird daraus lediglich ein weiterer Thread der "aus dem Ruder läuft" und schlussendlich für die interessierte Leserschaft langweilig wird ...

Gruss
Kaulbarsch
Gelbe MaskeMaske hilft!
Abz. "Für gutes Wissen" (Gold)
14.02.2011 21:31
Ich *bin* die interessierte Leserschaft, und mich interessiert der Nachbau eines Spannungsmessers samt Spannungsteileranpassung und Portokosten so gut wie überhaupt nicht, die grundsätzlicheren Dinge aber schon. Danke für die Anregungen, das Thema ist ja sowieso durch, die Bestellliste komplett, viel Spaß.
(Und Entschuldigung.)
Antwort