Kann mich der Kritik voll anschließen!
Entsetzliche Schnitthektik, die keinen genauen und genüßlichen Blick erlaubte und eine wirklich magere UW-Bildausbeute. Schaut Euch mal die Monsterkameras und die irren Beleuchtungsbäume an, und dann haben sie die wohl einzige Mantaszene, aber auch andere, gleich 2 X reingeschnitten. Und das bei 5 Wochen "Expedition".
Will mich über den wissenschaftlichen Ertrag nicht äußern. Bei Feldforschern erlebt man oft schon überraschende Dinge.
Aber tauchtechnisch hat es so ziemlich an allem gefehlt: Rudeltauchen ohne erkennbare Buddyzugehörigkeit bis in größere Tiefen, ein jedem sein eigener Spezialrebreather, kein einziger mit Bailout auch nur für einen 60 m TG...
Da war ein ganz schönes Rudel solotauchender Kamikazeflieger unterwegs. Der Hammer neben dem Hardshellanzug (und seinem zweifelhaften Einsatz) war dann auch der Monsterscooter. Ich würde die Jungs mal gern befragen, was sie sich in punkto Gasplanung für solche TG ausgedacht haben.
Wahrscheinlich gar nix, wenn das Gas alle ist, wird die Boje geschossen und irgendeiner holt einen schon raus!
I.ü. war dies das bisher abschreckenste Beispiel für UW-Kommunikation. Bin ich froh, dass ich das Lustgebrülle meiner Buddies nicht hören kann
Ich habe den Eindruck, dass solche Filme von bestätigungssüchtigen Egomanen gemacht werden, die meinen, sich ein Abenteuerleben auf Kosten des doofen Publikums erkaufen zu können. Ein ganz ähnlich aufgezogener Film (?) kam kürzlich über das Tauchen mit Haien in der Kapregion. Auch blonhaarige Quotenfrau im knappen Neo dabei..
