Der Rebreather-Bereich hat nun ein eigenes Board. Fragen zu den verschiedenen Modellen, Umbauten, technischen Details und zur Praxis des Kreiseltauchens finden hier Ihren Platz. Viele Interessante Fragen wurden hier bisher gestellt und beantwortet. Alle Freunde des Rebreathertauchens - Reinschauen!

CO2-Sensor beim Sentinel - Der Durchbruch ?

Hat sich schon jemand mit dem neuen CO2-Sensor beim Sentinel beschaeftigt? http://www.technologyindepth.com/co2sensor.html
AntwortAbonnieren
23.01.2010 21:49
hai
meinte auf rbw was gelesen zu haben der sensor ärger macht und deswegen momentan nicht zum einsatz kommen sollte.
gruss sepp
Steffen25Adv.TX
24.01.2010 22:37
Irgendwie habe ich dem Link folgend, nichts gelesen, was den Einsatz mit He-haltigen Gemischen betrifft?
Nach meinem physikalischen Verständnis, wäre dies ja die interessante Frage bei dem dargestellten Wirkprinzip.

Steffen.
25.01.2010 15:40
Warum, gibt es eine Beeinflussing der CO2-Messung durch Helium? Die Lage der Wellenfront dürfte daoch im Wesntlichen die gleiche sein.

Gruß
Matthias
Steffen25Adv.TX
25.01.2010 22:01
Hallo Matthias,

NDIR (Nicht-Dispersive-Infrarot-Absorption) unterstellt, hast Du natürlich Recht. Wenn ich mir Größe und Preis von dem Ding ansehe, kann ich das aber irgendwie nicht glauben. Bei einem Festkörper-Elektrolyt (NASICON/Li2CO3) bin ich mir da nicht so sicher und der Wärmeleitindex von CO² und He ist fast identisch. Hab` ich was überlesen? Weißt Du mehr?

Steffen.
25.01.2010 23:29
Gibt noch Messmethoden über Adhäsion an Oberflächen oder Attenuated-total-reflection. Könnte beides durch He beeinflußt werden. Bei den ganzen optischen Verfahren ist Kondensation immer das Problem. Die Fenster müssen geheizt werden. Ein hygroskopischer Schwamm alleine verhindert Flüssigkeitseintritt, aber ich sehe nicht wie der Gase aufhalten soll. Die Fenster müssen also ein paar Grad wärmer als die Gasatmosphäre sein. Bei hohem He-Anteil im Mix leitet das allerdings Wärme wie nix Gutes und die benötigte Heizleistung geht durch die Decke.
He diffundiert ansonsten unter Druck ganz gut und die PN-Strukturen einer LD sind ziemlich empfindlich. Vom Wellenlängendrift unter Druck mal abgesehen.

Greets
snicks
26.01.2010 22:57
Hallo,
der VR/Sentinel CO2 sensor hat nichts mit festelektrolyt bzw Nasicon zu tun. Gemessen wird mit infrarot. Der sensor komt von
http://www.gassensing.co.uk/
VR montiert davor noch das Schwaemmchen.
beste gruesse, Scubafranz
27.01.2010 12:02
Danke!
Damit kann man doch mal arbeiten.

Wenn ich mir die Bilder angucke, sieht das so aus, als ob die einen großen, diffusen Reflektor benutzen. Je nach Oberfläche ist so ein System tatsächlich recht robust gegen Kondensation. Beim flood wäre zwar trotzdem Feierabend, aber auf z.B. einem Teflon-Reflektor sollte 1. wenig kondensieren und 2. über die große Fläche wären kleine Tropfen nicht zwingend kritisch. Problem wäre Kondensation auf der LED bzw. dem Detektor... wird da geheizt?

Die Frage, was die Halbleiterstrukturen in LED und Detektor zu hohen Drücken und der Eindiffusion von He sagen, ist noch offen.

Aber wieso einen Schwamm? Wäre eine Gore-Tex Membran nicht besser? Oder ist das ein Durchfluß-Problem?

Greets
snicks
Steffen25Adv.TX
27.01.2010 21:59
@ Scubafranz

Danke!
28.01.2010 13:37
IdR sind diese Dinger ja nicht zum Tauchen gemacht, sondern zum CO2-Nachweis bei Halocarbonfreien Klimaanlagen mit CO2.
Also damit der bewegte Autofahrer nicht auf einmal abmüdet.
Spezifizierte Einsatzgrenzen sind typisch 1,3 bar (lt. Hersteller im Nachbarstädtle). Funktioniert ischer auch im Druckbehälter, muss dann aber ggf. elektronisch linearisiert werden, kalibriert, usw. Von Kondensation mal abgesehen.
29.01.2010 14:26
Also fuer lange TG halte ich da Kondensation trotzdem fuer ein grosses Problem.
Ferner koennten viele Versuchen den Scrubber bis zum Schluss auszureizen.
Antwort