Eine geschlossene Boje ist allemal besser, als eine offene, egal ob mit Entenschnabelventil oder ganz geschlossen und mit Inflator zu befüllen.
Eine offene, wie bikefresh beschreibt ist allenfalls als Alibi geeignet.
Von den geschlossenen ziehe ich persönlich die Entenschnabelvariante vor, denn wie du richtig schreibst ist die ohne Veränderungen an der Ausrüstung zu befüllen. Wo die Vorteile der Inflatorschlauchvariante liegen hat sich mir bisher noch nicht erschlossen.
Geschlossen deshalb, weil sie die Luft hält, auch wenn sie an der Wasseroberfläche mal umkippt----Weil man die an der Oberfläche, falls man ein wenig weiter vom Boot weg ist, auch in die Hand nehmen kann, hochheben und winken-----weil man die hervorragend auch als Schwimmhilfe verwenden kann, weil sie eben die Luft hält.
Vorteile einer offenen oder sog. Elefantenpariser o. ä. kann ich, außer dem Preis, nicht erkennen. Zumal die meistens auch aus einem Material gefertigt sind, das bei Sonneneinstrahlung die Weichmacher verliert und dadurch hart uns spröde wird. Die platzen ganz gerne.
Und das wissen wir doch alle: Wenn der Präser platzt kann es nie gut sein


Zum setzen der Boje würde ich dir zu einer Fingerspule raten. Du hast mehr Seil drauf und kannst dieses mehr an Seil problemlos handeln. Das ist dann ganz angenehm (entsprechende Absprache mit der Bootscrew vorausgesetzt) wenn du merkst, daß es eine Tiefenströmung gibt. Dann kannst du deine Boje schon aus 20m oder so setzen und die auf dem Boot wissen dann, daß du nicht zum Boot zurückkommen wirst/kannst. Die können dann in aller Ruhe das Beiboot fertig machen und der Boje folgen. Wenn du auftauchst sind die da, egal wie weit du getrieben bist. Gibt gutes Gefühl
Es kann sich nix verhaken oder verfangen, weil du ja das Seil nicht vorher komplett auslaufen lassen musst.
Also geschlossene Boje mit Entenschnabel zusammen mit Fingerspule und du bist gerüstet.