Achim Schlöffel Höhlen-Leichenbergung
Geändert von Incognito,Hallo Allerseits,
bin nicht sicher, ob ich in der richtigen Forenrubrik gelandet bin (man möge mir verzeihen, wenn es die verkehrte ist)
Kürzlich habe ich den Podcast „Helden der Meere“ gehört
Im Interview mit Christian Weigand erzählt Achim Schlöffel (zu seinem Buch „Der Tod taucht mit“), dass er als 16-Jährger in einer Höhle in der Nähe Salzbug mehrfach Solo-Tauchgänge unternommen hat. Achim Schlöffel nennt die Höhle nicht namentlich, aber aus seiner Beschreibung ist klar ersichtlich, dass es sich um den Kessel beim Hallstätter See handelt. Hier will er 2 tote Taucher aus dem vorderen Siphon geborgen haben.
Tatsächlich ereignete sich ein tödlicher Tauchunfall am 16. Mai 1993, bei dem 2 Taucher im hinteren Teil (Richtung Gerhard Zauner Halle) ums Leben kamen. 2 tote Taucher im vorderen Siphon sind, nach meinem Kenntnisstand, nicht dokumentiert.
Achim Schlöffel wurde 1971 geboren. Zum Unfallzeitpunkt müsste Achim Schlöffel somit 22 Jahre alt gewesen sein und nicht 16 Jahre. Achim Schlöffel erzählt im Interview von einem weiteren Leichenfund in derselben Höhle in einem Kamin innerhalb der Kathedrale (er meint vermutlich die Gerhard Zauner Halle) zu einem späteren Zeitpunkt. O-Ton: „aus einem dieser Kamine hingen eben 2 Beine in einem Trockentauchanzug heraus“ . Ein weiterer tödlicher Tauchunfall im Kessel ist, nach meinem Kenntnisstand, nicht dokumentiert. Da ich die Gerhard Zauner-Halle selbst gut kenne, kann ich auch die Topografiebeschreibung (mehrere Kamine als Dead end) nicht ganz nachvollziehen.
Nebenbei beziffert Achim Schlöffel die Länge des 1.ten Siphons auf ca. 80m. Der Eingangssiphon der Kesselhöhle ist ca.50m lang.
Habe ich da etwas falsch verstanden?