Philippine Islands Divers (Inaktiv)

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Wir waren Ende Mai 2006 bei den Philippine Island ...

Wir waren Ende Mai 2006 bei den Philippine Island Tauchern ´stationiert´. Die Basis ist extrem professionell geführt, wir sind noch nirgendwo so serviceorientiert getaucht! Die Guides und Helfer sind so hilfsbereit und fix, man kann noch so früh zur Basis kommen und trotzdem liegt schon alles zusammengebaut auf dem Boot (natürlich nur, wenn man das möchte). Man muss die Jungs quasi bremsen, einen nicht persönlich ins Wasser zu tragen...

In der Nebensaison war das Tauchen unglaublich flexibel, wir mußten nur sagen, was und wann und dann wurde das auch so möglich gemacht. Die Boote sind allesamt komfortabel, mit guten Leitern und zig helfenden Händen.

Von hier aus noch mal ein herzliches Dankeschön an unseren Guide Belyong, der nicht nur die tollsten Sachen für uns gefunden hat (Geisterfetzenfisch, (Pygmäen)seepferdchen etc.), sondern auch ein winziges Loch in meinem Hochdruckschlauch entdeckte, mir nichts dir nichts einen Ersatzschlauch aus der Stadt orderte und pünktlich zum nächsten Tauchgang mein Equipment neu zusammengebaut hatte!

Basisleiter Holger engagiert sich sehr für die Sicherheit - so hält er z.B. regelmäßig Rettungsübungen und -schulungen mit seinem Team ab. Die Rettungskette ist perfekt durchdacht, zumal Holger gute Kontakte zum Militär und zur Küstenwache unterhält und teilweise auf deren Ressourcen (transportable Deko-Kammern) zurückgreifen kann. Deshalb gibt es auch 6 Flossen (obwohl Sauerstoff direkt an Bord trotzdem wünschenswert wäre!).

Was man wissen muss: An der Basis herrscht Rauchverbot und das Dekobier nimmt man woanders zu sich, also ein Geselligkeitszentrum kann man es nicht nennen. Wichtig vielleicht für Alleinreisende, die etwas Anschluss suchen...

Der Ort selber ist eher touristisch, dadurch das Preisniveau etwas höher als z.B. in Moalboal/Cebu. Der Strand ist toll. Insgesamt fanden wir Alona Beach etwas ungemütlich, weil die Massageladys z.B. nicht die Hotelgelände betreten dürfen und auf Tüchern im Sand massieren - danach kommt man sich vor wie ein Wiener Schnitzel. Na ja, wenigstens ein gut durchgeknetetes Wiener Schnitzel

Das Bohol Divers Resort können wir nur begrenzt empfehlen - die Zimmer sind an sich schön gross und gut eingerichtet, leider wurden defekte Sachen trotz mehrmaligen Nachfragens nicht repariert, Wäsche war nicht auffindbar undundund. Ein Tipp: Bucht auf keinen Fall das Frühstück dazu, das ist im Hotel wirklich grottenschlecht! Man ist um einiges besser und preiswerter in den kleinen Restaurants ein paar Meter weiter am Strand!

Unter Wasser fühlten wir uns an die Karibik erinnert wegen der hellen Sandflächen. Man sieht viel viel Kleinzeugs und viel viel grossen Schwarmfisch, wir hatten wirklich schöne Tauchgänge dort. Leider werden bei Balicasag (bestes Tauchrevier dort) nur 2-tank-dives gemacht, was mir als Seekrankheits-Anwärter doch arg zu schaffen machte. Ansonsten war es perfekt und wir haben unsere allerersten Seepferdchen vor die Linse bekommen, was will man mehr

Über Wasser präsentiert sich Bohol sehr üppig grün und tatsächlich sehr interessant - die Tagestour zu den Chocolate Hills am tauchfreien Tag führt auch zu alten Kirchen, Flüssen und den Kobold-Makis und ist wirklich sehr empfehlenswert!

Fazit: Wir werden gerne wiederkommen.