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Bathala, Diving Center Werner Lau, Nord Ari Atoll

45 Bewertungen
Kontakt:
Homepage, Email
Anschrift:
Werner Lau Bathala Nord Ari Atoll Malediven
Telefon:
+960 666 06 09
Fax:
Basenleitung:
Kathrin Thomas und Florian Deppe
Öffnungszeiten:
8:00 - 18:00 Uhr
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Skype-Name Basis:
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Bewertungen(45)

Taucherparadies Bathala

Reise nach Bathala (Malediven) vom 01. bis 18. August 2016

Mit meinem Mann (57) und meinem Sohn (15) habe ich (53) meine erste Reise in die Tropen unternommen. Schon immer wünschte ich mir einen Urlaub auf einer Trauminsel und so haben wir uns einen Besuch auf Bathala/ Malediven Nord Ari Atoll ausgeguckt. Wir wollten hauptsächlich Tauchen, Faulenzen und die Ruhe genießen – und all das haben wir auf dieser Trauminsel gefunden.
Ab Düsseldorf flogen wir mit Emirate Airlines (A 380) nach Dubai und dann weiter zur Hauptinsel und Hauptstadt der Malediven nach Malé. Von hier ging es 1,5 Stunden mit einem Speedboot nach Bathala. Bei starkem Wellengang wurden wir ganz schön geschüttelt und gestaucht. Schon der erste Blick auf Bathala und der erste acht-minütige Rundgang auf der kleinen Insel haben uns überzeugt: hier sind wir richtig.
Unser Bungalow im schönen Palmengrün direkt am Strand war einfach, sauber und für 3 Personen groß genug. Auch unser Sohn hatte ein großes Bett (kein Zustellbett). An das halboffene Bad haben wir uns sehr schnell gewöhnt, es ist ja nicht selbstverständlich, dass man als Gäste Eidechsen im Badezimmer hat. Ameisen gehörten auch dazu, aber ab dem zweiten Tag hat mich das auch nicht mehr gestört. Unter der Dusche konnte man mit Blick nach oben die Kokosnüsse sehen. Gott sei Dank fiel keine während dem Duschen ab.
An der Tauchbasis wurden wir von Julie freundlich empfangen und am nächsten Tag starteten wir mit Kathie beim Checkdive das Hausriff um Bathala zu erkunden. Es gibt 6 Einstiegspunkte, das Tauchequipment wurde uns bei Tauchgängen am Hausriff von Tofail an die gewünschte Stelle gebracht. Weiter machten wir Exkursionen mit dem Boot zu vielen der über 30 Tauchplätzen, wie z.B. Fish Head, Manta Dance Floor, Maaya Tila….
Ein ganz besonderes Highlight war unser zweimaliger Besuch bei den Mantas. Beim ersten Mal suchten wir mit Julie schon eine Dreiviertelstunde das Tauchgebiet ab, bis wir endlich die ersten Mantas entdeckten. Beim Tauchen bestaunten wir 60 Minuten diese wunderschönen Fische über und unter uns. Gemütlich lagen wir im Sand und genossen diesen Tauchgang. Zurück auf dem Boot ließen uns die Großtiere immer noch staunen und wir schnorchelten mit ihnen. Auf unseren Wunsch unternahmen wir auch in der zweiten Woche nochmal einen 2 Tank Trip zum Gebiet der Mantas. Es hat erneut viel Spaß gemacht. Danke Kathi, Florian und Charl.
Mit meinem Sohn habe ich bei Kathie den IAC Advanced Adventurer Kurs mit den Spezialtauchgängen Tarierung, Navigation, Strömung, Tieftauchen und Nachttauchen absolviert. Immer sicher von Kathie begleitet hat uns dieser Lehrgang weitere Sicherheit für unser Tauchabenteuer gebracht. Im nächsten Urlaub werden wir aber sicherlich nochmal zur besseren Navigation einen Spezialkurs belegen. Hier hat die Feinabstimmung bei Sohn und Mutter gefehlt. Das müssen wir noch einmal üben. 
Die Tauchbasis wird von Kathie und Florian prima geleitet, es fällt uns auch zu Hause nichts ein, war zu verbessern wäre. Mit Julie und Charl war das Tauchlehrerteam komplett. Immer ein gutes Breefing vor den Tauchgängen und eine ruhige und sichere Tauchbegleitung, sodass jeder Tauchgang zu einem wunderschönen Erlebnis wurde. Ob Großfische wie Haie, Makrelen, Thunfische, Muränen, die unzähligen Fischschwärme, Anemonen, Korallen, oder die kleinen, versteckten, leicht zu übersehenden Kleintiere wurden uns vom geschulten Auge der Tauchlehrer gezeigt - Schnecken, Würmer, Garnelen, Schaukelfische, ….
Immer hungrig kamen wir von den Ausflügen zurück. Das Essen in den 15 Tagen auf der Insel war immer bestens. Frühstück mit Müsliecke, immer frisches Obst, Curry, Eieromelettes, Würstchen, Bohnen, etc. Morgens, mittags, abends wurden wir mit frisch aufgeschnittenem Obst wie Melonen, Ananas, Papaya verwöhnt. Das fehlt uns zu Hause sehr. Wer schneidet mir hier so schön die Papaya? Das Mittag- und Abendessen war auch in Buffetform und es fehlte an nichts. Verschiedene Curry, Reis, Gemüse, Kartoffeln, Beef, Fisch, Pastastation, mehrere süße Desserts und wie schon geschrieben, immer frisches Obst. Zu erwähnen sei auch das leckere Fladenbrot, das im Tandoori gebacken wurde.
Die Köche und das Servicepersonal waren immer zuvorkommend, jeder Wunsch wurde erfüllt. Wir hatten natürlich auch Glück, dass in der ersten Woche nur knapp 40 und in der zweiten Woche nur 29 Gäste anwesend waren.
Wenn wir nicht Tauchen oder Essen waren faulenzten wir auf der Liege oder einer der zwei schönen Schaukeln zwischen den Palmen. Hier konnte man die Seele baumeln lassen, es gab immer etwas zu beobachten. Die unzähligen Einsiedlerkrebse, Krabben, Eidechsen, Flughunde, die am Uferrand schwimmenden Baby-Schwarzspitzriffhaie. Unsere mitgebrachten Bücher wurden zu unnötigem Gepäck.
Am Strand patrollierten die Baby-Haie und beim Schnorcheln begleiteten uns Schildkröten und Rochen auf dem Riffdach. Am Riff konnte man auch als Schnorchler die Haie, Thunfische, Makrelen und Schwarmfische unzählig wie beim Tauchen sehen. Besonders geliebt haben wir auch das Schnorcheln bei einsetzender Dämmerung.
Tauchen, Schwimmen, Schnorcheln, Träumen am weißen Strand - das war unsere Trauminsel. Die Zeit verging im Flug. Wer Ruhe möchte ist hier auf Bathala genau richtig. Auch unserem 15 jährigen Sohn war es nie langweilig – auch ohne Handy und Computer.
Leider ging auch dieser Traumurlaub zu Ende. Wir hatten super Wetter, nur einmal einen 20 minütigen Regenschauer und Wassertermperatur 30 Grad. Außer einigen Mückenstichen hat uns nichts geplagt. Genuss pur – aber nichts für Leute die Wellness und Abendunterhaltung wünschen. Eben ein Tauchparadies.
Mit dem Wasserflugzeug flogen wir über die unzähligen Inseln zurück bis Malé (Upgrade – da das Speedboot defekt war). Hier hatten wir noch mehrere Stunden Aufenthalt bis zum endgültigen Rückflug. Beim Kofferdepot hat man uns einen ortkundigen Begleiter für einen Hauptstadtbesuch zur Verfügung gestellt. Für ein paar Dollar hat er uns drei Stunden zu Fuß durch Malé geführt und vieles gezeigt und erklärt. Doch Malé ist hektisch und laut. Die vielen Mopeds und die engen Gassen. Ein paar Stunden Großstadt waren ok.
Wie ruhig war es auf Bathala.
Planmäßig erfolgte auch unser Rückflug wieder mit Emirates über Dubai bis Düsseldorf.
Wir können nur sagen, Bathala – ist für Taucher, Schnorchler, Ruhesuchende wirklich eine Reise wert.
Vielen herzlichen Dank und weiterhin alles Liebe und Gute an
Kathi, Florian, Julie und Charl.
Extra viele Grüße von Alexander an Charl.
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Bathala, April 2016

Bathala, Ari Atoll, April 2016
Die Insel misst ca. 400 x 600 m und ist in 8 – 10 min zu umrunden. Generelle Infos zu Bathala und der Werner Lau Tauchbasis findet Ihr hier http://www.wernerlau.com/d/malediven/tauchen-bathala.html Bathala ist eine der wenigen verbliebenen ursprünglichen Inseln: keine Wasserbungalows, kein Pool, kein Spa, 46 einfache einzeln stehende Bungalows, alle im selben Standard (Ventillator, Klimanlage, Terrasse, ohne TV & Radio) mit offenem Bad. Ich war 2004 schon mal dort und seitdem hat sich nichts verändert, außer Renovierungsarbeiten an Bungalows, etwas größerem Restaurant, und einem neuen Tauchbasisgebäude. Es hat langsames WLAN für noch akzeptablen Preis. Ich hatte mir in Male am Airport eine schnelle 4 G Ooredoo Prepaid Karte gekauft, funktionierte bestens. Um die Insel wurde noch keine schützende Mauer errichtet. Es hat viele Palmen, die man wild wachsen lässt, sie sind teils sehr fotogen dem Wasser zugeneigt. Einige Bungalows sind renovierungsbedürftig. Nach Internet Recherchen, hatten wir bei Buchung den Wunsch für einen Bungalow der Nummern 115 – 117 oder 139 – 145 möglichst renoviert abgegeben und bekamen 117. Nr. 144 ist der am schönsten gelegene „legendäre“ Bungalow mit einer langen breiten Sandfläche davor, wo einmal wöchentlich kurz vor Sonnenuntergang ein Apéro stattfindet, er liegt allerdings voll in der Sonne und es dürfte recht heiß drinnen sein. Die Bungalows 105 – 114 liegen nahe dem Generator. Paar Bungalows liegen unter dichter Vegetation ohne direkten Blick aufs Meer.
Verpflegung: Offenes Restaurant mit Sandboden, das Essen (immer Buffet) war mit diversen Curries uva. sehr authentisch und gut, die Auswahl mag kleiner als auf Inseln mit mehr Sternen sein, aber zum Essen waren wir nicht dort, Verpflegung ist übrigens „All Inclusive“. Die Bar am Strand besteht aus paar Tischen und Stühlen und zwei zwischen Palmen gespannten breiten Schaukeln, herrlich für Sonnenuntergänge. Die Insel wird erfreulicherweise nur spärlich beleuchtet, so dass die von Städten gewohnte Lichtverschmutzung fehlt, und man nachts schwarzen Himmel und leuchtende Sterne sehen kann, ein AHA Erlebnis.
Klima: Wir hatten 14 Tage lang Hitze mit 35 oC, keinen Wind, höchstens mal einen kurzen Hauch, nur einen halben Tag Regen und haben sehr sehr viel geschwitzt, auch Nachts, da es sich kaum abkühlte. Das Wasser hatte 31 oC und in 30 m auch noch 28 oC.
Die Tauchbasis ist sehr ordentlich, zwei Becken mit täglichem Wasserwechsel, gut belüfteter geräumiger Trockenraum, freundliches und kompetentes Personal, das alles hat bei Werner Lau auch seinen Preis; Vorausbuchung von Tauchpaketen über die o.g. Website ist empfehlenswert (ca. 20% günstiger), allerdings zahlt man vor Ort zusätzliche Tauchgänge über das Tauchpaket hinaus zum Inselpreis, was wir sehr unüblich fanden.
Die Tauchplätze: Wichtig: die Großfisch Tauchplätze sind zwischen 25 – 30 m tief, man verweilt da möglichst lange, daher tauchen nahezu alle Taucher Nitrox. Ihr solltet Nitrox Schein und einen Nitrox-fähigen Computer mitnehmen, hat man keinen, wird man sanft genötigt einen auszuleihen um in der Gruppe tauchen zu können: pro Tauchgang für happige 7.50 USD! Scooter kann man sich übrigens auch ausleihen. Die Boote (Dhonis) bucht die Basis beim Inselmanagement. Es gibt ein langsames Boot für die in der Nähe gelegenen Plätze (weniger als 20 min Fahrt) und ein schnelleres größeres für die entfernten Plätze bis 2 h Fahrt, beide Boote fassen 18 Taucher. Unabhängig von der Entfernung/Fahrtdauer werden 15 USD berechnet. Da manche (entferntere) Plätze begehrter sind als andere, gab es paar Tage lang (ein Tauchverein mit 8 Leuten war da und alle wollten immer auf dasselbe Boot…) nachmittägliches Anstehen kurz vor Aushang der Einschreiblisten für die Boote: die Liste zu den begehrten Plätzen war dann binnen 15 min voll, man konnte sich auf Warteliste einschreiben lassen. Das Ganze nervte etwas. Auf der Insel waren hauptsächlich Taucher. Es gab wohl ein zweites schnelles Boot, aber derzeit nicht verfügbar. BekannteTauchplätze, die von Bathala aus anglaufen werden, sind Fishhead (schöne Riff Formationen, große Schwärme diverser Arten, Weißspitzen usw., Gorgonien, Überhänge) und Maya Tila (schöne Riff Formationen, ggf. Grauhaie und mehr), schön fürs Auge, aber nicht unbedingt für Großfisch sind August Rock, The Arch (nomen est omen), und diverse sehr schöne Tilas, das schönste ist sicher das bekannte Orimas Tila.
Mantas & Haie: Wir hatten Anfang April wegen der Manta Saison ausgewählt und wurden an Moofushi, dem ca. 1.5 Stunden entfernten Manta Point belohnt. Allerdings wird nur am Wochenende dorthin gefahren, weil dann wegen Abreise nicht mehr so viele Safariboote wie in der Woche dort sind. Wir machten bei einer Ausfahrt zwei Tauchgänge (Pause knappe Stunde) und bekamen, nachdem eine größere Horde chaotischer mit großen Kameras schwer bewaffneter asiatischer Taucher verschwunden war, mehrere Mantas bei guter Sicht lange zu sehen, teils fast nur auf Armlänge entfernt. Ich habe paar Videoclips gemacht. Es war für uns das Highlight. Hailights gab es auch reichlich, nie unter 4-5 Weißspitzenriffhaien, nach denen wir bald gar nicht mehr schauten, hatte es doch an einigen Plätzen etliche große Grauhaie. DER haispot ist das Bathala Maaga Kan Tila, das Riff gibt nicht viel her, man treibt am dropoff entlang bis man zu einer Ausbuchtung kommt, der „Busstation“, wo sich die Haie regelmäßig versammeln. Auf dem Weg dorthin begegneten uns drei dort ansässige Napoleons und paar Weißspitzen, auch mal Schildkröten. Mit dem Strömungshaken (nicht vergessen!) bei starker Strömung nahe der Riffkante einhängen und schauen, die Haie schwammen meist auf Augenhöhe am Dropoff, manchmal kamen sie auch übers Riffdach ganz in unsere Nähe. Besonders viele Haie und keine anderen Taucher hat es da beim early morning dive, Abfahrt ca. 5.30 Uhr um ca. 6 Uhr im Wasser zu sein.
Das Hausriff ist vergleichsweise gut erhalten und lohnt wirklich betaucht zu werden, es hat alles was dahin gehört und was ggf. vorbeikommt. Wer Grauhaie nachts jagen sehen möchte, taucht gegen 19 Uhr am Bootssteg ab, es ist ein Massaker, man möchte nicht Fisch sein. Zusammenfassend, eine recht ursprüngliche Insel, die für das Wenige (was aber für uns mehr war als das Viele & Überflüssige) etwas teuer ist, wahrscheinlich gerechtfertigt durch die ausgezeichneten (Großfisch) Tauchplätze in der Nähe.
Vergleich zu Angaga, auch eine kleinere bei Tauchern sehr beliebte Insel im südlichen Ari Atoll, wo wir im April 2013 waren: nicht mehr so ursprünglich wie Bathala, preislich gleich oder etwas günstiger, bessere Bungalows und Wasserbungalows. Die Tauchplätze können mit Bathala absolut nicht mithalten, dafür hat es ca. 2 Stunden entfernt einen Walhai Spot, der für reichlich Extra Dollar angefahren wird: ich hab beim 2. Versuch aufgegeben, meine Partnerin machte den dritten Versuch und hatte Glück: Walhai mit Nachwuchs und recht lange, und massenhaft Schnorchler. Ein Stern Abzug für Preis/Leistung und das Gedrängel bei Buchung der Boots-TG
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„Einmal Paradies und zurück“Im Nachgang zu unsere ...

„Einmal Paradies und zurück“

Im Nachgang zu unserem Urlaub auf der Insel Bathala im Nord-Ari-Atoll möchte ich gerne einen kleinen Reisebericht verfassen.
Wir sind für 2 Wochen (im Zeitraum Februar/März 2015) zu unserer neuen Lieblingsinsel auf den Malediven aufgebrochen.
Wir haben mittlerweile 5 Inseln kennengelernt und Bathala hat uns davon am besten gefallen – hier stimmte einfach alles. Und was nicht auf Anhieb perfekt war, da wurde mit Hochdruck dran gearbeitet, es für uns perfekt zu machen : (Andere besuchte Inseln: Kandooma, Embudu, Vilamenhoo, Elaidhoo)
Gebucht haben wir die kleine Traumreise bei Extratours Tauchreisen, deren Organisation wieder perfekt funktioniert hat. Unsere einziger Wehrmutstropfen war gleich zu Beginn, dass unsere Fluglinie ETIHAD leider eine Kooperation mit Air Berlin hat. Dadurch wurden wir in einen superknapp-bemessenen AirBerlin-Flieger verfrachtet (das kann man leider nicht anders nennen: wenig Platz - mittelmäßig bis schlechter Service und superdicke Luft im Flieger waren nicht sehr angenehm). Zum Glück betraf das nur die erste Strecke bis Abu Dhabi..: danach ging es mit einem schönen Etihad-Flieger weiter (Platz satt (Körpergröße 182 cm), netter Service, gutes Essen, ausreichend Getränke, gutes Entertainment) – nun konnte der Urlaub beginnen :

Auf Male angekommen erwartete uns die erste Überraschung: Wir bekamen eine Upgrade zum Inseltransfer. Gebucht hatten wir einen Speedboot-Transfer, bekommen haben wir ein Wasserflugzeug-Transfer. Das ging erheblich schneller und wir konnten noch ein bisschen den Inseltraum Malediven aus der Luft geniesen.
Angekommen auf der Insel gab es die leider die nächste Überraschung: Die Insel war überbucht und unserer Wunsch für ein renovierten Bungi konnte nicht sofort erfüllen werden. Wir mussten leider für 2 Nächte in einen Reserve-Bungi (Nr. 147 – 149) ausweichen – nun wussten wir, wieso wir ein Upgrade auf den Wasserflieger bekommen hatten, naja…
Nach 2 Nächten bekamen wir dann aber unseren TraumBungi Nr 122 (wir konnten sogar auswählen.. Die Unannehmlichkeiten der ersten Tage wurden uns durch die engagierte Crew an der Rezeption (großes Lob an Ayyu Shameem!) mit reichlichen Angebote kompensiert (Lobsterdiner, diverse Schnorchelausflüge etc.)
Da wir Taucher sind haben wir auf die Schnorchelausflüge dann doch verzichtet. Aber das romantische Lobsterdiner habe wir am vorletzten Abend gemacht . Es war himmlisch: In einem riesigen Herz aus im Sand versenkten Kerzen wurde uns (und zwar nur uns) unter dem Sternenhimmel ein leckeres Lobsteressen serviert.
Das Essen auf Bathala war überhaupt sehr gut. Die Auswahl war zwar nicht riesig (das hatten wir auf Vilamendhoo mehr Auswahl), aber es schmeckte wirklich gut. Es gab ein reichhaltiges Frühstücksbuffet (7:30 bis 10:30) mit Omelettes in allen Variationen, Gebäck, Brötchen, Toast, Kuchen, Warmes (Würstchen, Bohnen, French-Toast etc.) und es gab frisch aufgeschnittenes Obst (Ananas, Papaya, Passionfruits, Mango, Äpfel, Orangen) und Cornflakes, Joghurt und auch einheimische Currys. Da war wirklich für jeden etwas dabei.
Auch die Mittagsbuffets (12:30-14:30) und die Abendbuffets (19:30-21:30) waren abwechslungsreich und lecker - wir sind beide mit guten 3 Kilo mehr auf den Hüften nach Deutschland zurückgekommen ….mehr muss ich wohl nicht sagen:

Die Bungalows auf Bathala sind alle einzelne Rundbungalows, die locker in der natur belassenen Vegetation (Palmen/Mangroven) verteilt sind. Unser Traumbungi war wirklich herrlich. Wir konnten direkt vom Bett durch die malerischen einrahmenden Palmen aufs Wasser schauen. Unsere gute „Fee“ hat unseren Bungi immer blitzblank geputzt. Gut, die Bungalows sind recht einfach eingerichtet, aber mir hat nichts wirklich gefehlt. Wir hatten eine Klimaanlage (leise , eine Frisierkommode im abgetrennten Ankleidebereich, viele Steckdosen, Kühlschrank, großen Schrank, täglich frische Hand-/Dusch- und Strandtücher und als absolutes Plus ein halboffenes Badezimmer. Es war einfach zu herrlich im Sonnenschein bzw. unter Palmen zu duschen und dabei von kleinen Echsen beobachtet zu werden.

Was uns aber mit Abstand am meisten beeindruckt hat, war die auffallende Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft – egal ob an der Rezeption, im Restaurant oder in der Tauchbasis. Hier können wir nur Bestnoten vergeben, dass haben wir so noch nicht erlebt. Wir fühlten uns- obwohl zum ersten Mal auf dieser Insel- wie zu Hause unter Freunden.
Wir haben uns oft abends zum Sonnenuntergang ein Glas Wein bestellt (sehr lecker) und auch hier im „Cafe“ wurde Service ganz groß geschrieben - und das Beste war, er war all inclusiv!!

Das All inclusiv-Prinzip auf der Insel war wirklich super. Es beinhaltet neben Wasser, Softdrinks, Kaffee/Tee/Saft, eben auch Bier/Wein oder andere lokale Spirituosen. Selbst auf den Tauchschiffen gab es immer Wasser und Softdrinks, um das Risiko eine Deko zu minimieren.

Nach dem körperlichen Wohl ging es mit erstklassigem Tauchen weiter:
Das sehr schöne Hausriff kann von 6:00 bis 20:00 über 6 Einstiege betaucht werden und ist wirklich lohnenswert. Lästiges Schleppen entfällt, da es den bei Werner Lau üblichen Flaschenservice gab: Equipment zusammenbauen, in die Liste einschreiben, Einstieg auswählen und gemütlich hinschlendern, Jacket anziehen und los geht der Spaß. Beim Ausstieg Flasche abschrauben, neben die Bank stellen und zurückschlendern…herrlich.
Es werden täglich mindestens 4 Ausfahrten angeboten.. Wünsche für bestimmte Tauchplätze wurden umgehend erfüllt. Auch ein „sicherer“ Mantapoint steht auf den Programm. Wir haben das auch einmal mitgemacht (2-Tanks-Dive mit 2 ½ Stunden Anfahrt) und hatten einmal 4 und einmal 3 Mantas gehabt – ein tolles Erlebnis:

Aber auch die kürzerem Distanzen waren super: Fishhead (60Min.), Hafza-Thila (65 Min) oder Maaya Thlia (30Min). Es gab in diesem Urlaub bei jedem unserer Tauchgänge immer Haie zu bestaunen. Selbst die Hausrifftauchgänge hatten ihre Hai-Lights:
Das Hausriff hatte selbst beim Schnorcheln alles zu bieten, was das Taucherherz glücklich macht: Haie, Schildkröten, Adlerrochen, Große Makrelen, viele viele Anemonen mit Nemos drin und und und ..
Was auch für mich neu war (nach 500+ Tauchgängen, dass waren die spannenden Nachttauchgänge am HR Einstieg 2 (Jetty). Ich muss vorweg sagen, ich hasse eigentlich Nachttauchgänge, aber hier habe ich gleich 6 Stück gemacht (sonst mein Schnitt von 3 Jahren . Hier war es einfach zu schön, sehr einfach und spannend: Auf 4 Meter Schaukelfisch (mal einer, mal zwei) , auf 8 Meter Caves mit Rochen drin und auf 10 Meter + „aufdringliche“ Graue Riffhaie. Das war eine abendliche Show: Die Haie haben regelrecht auf uns gewartet und haben uns meist bis zum Ende des Tauchgangs begleitet, um in unserem Lampenschein ein paar Füseliere oder Schnapper zu jagen und zu vertilgen.
Ein weiteres Highlight war unser ersten Scooter-Tauchgang. Das war ein Heidenspaß. Die Tauchbasis bietet diesen Spaß für 43 Euro an und das muss man mal gemacht haben. Wir sind mit Florian (Basisleiter, zusammen mit Kathy) rund um Bathala und bis zum Bathala Thila geflitzt…das ist echt Erlebnis und jeden Euro wert….

Fazit: Bathala ist ein kleines Paradies!
Wir haben hier jeden Menge Wiederholer kennengelernt. Teilweise kommen die Gäste seit 15 Jahren und mehr! Den Vogel hat „unser Bernd“ abgeschossen: Er machte während unseres Aufenthalts den 444igstn Tauchgang auf Bathala! Wir habe schon gescherzt, wie viele Steine der Tauchbasis mit seinem Namen graviert werden sollten :.
Nun ist uns klar, warum man Bathala ein gutes Jahr im Voraus buchen muss… Wer die Chance bekommen möchte, dieses kleine Trauminselchen zu erleben, muss sich eben frühzeitig kümmern.

Eins ist sicher: Wir kommen wieder…….ins Paradies :
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Allgemein Infos

Über
Kleine Wege führen durch das schattige Innere der Insel zu den nur 46 Zimmern in Einzelbungalows, harmonisch integriert in die Landschaft. Die klimatisierten und zweckmäßigen Rund-Bungalows sind noch aus fossiliem Korallengestein ...
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Örtlichkeit
Bathala ist eine echte Malediven-Taucher-Insel - eine Insel wie wir die Malediven seit 35 Jahren kennen und lieben. In Form eines Spiegeleis, umgeben von einem herrlichen Sandstrand, liegt die Insel auf der Ostseite des ...
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Angebot
Wir bieten etwa 30 verschiedene Tauchplätze an, darunter so bekannte Spots wie Fishhead, Maaya Til, Maaga Tila "Shark Point" und Halaveli Wrack um nur einige zu nennen.

Wichtig für alle Interessierten: Der frühe ...
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Services
  • Ausrüstungsverkauf
  • Werkstatt
  • Regler-Revisionen
  • Neoprenarbeiten
  • Behindertengerecht
  • Tauchclub vorhanden
  • Filmentwicklung analog
  • Filmentwicklung digital
  • Kreditkartenzahlung
Ausstattung
Kompressoren:
2 Coltri Elektrokompressoren
  • Trockenraum
  • Spülbecken Ausrüstung
  • Schulungsraum
  • Schliessfächer
  • Lampenlademöglichkeit
Boote:
2-3 Dhonis täglich
Entfernung Tauchgewässer:
5 - 50 Min
  • Hausriff
  • Aufenthaltsraum
Leihausrüstung
Anzahl Leihausrüstungen:
60
Marken Leihausrüstungen:
Scubapro
Alter Leihausrüstungen:
NIcht spezifiziert.
  • Kameraverleih
  • Videoverleih
  • Computerverleih
  • Rebreatherverleih
Flaschen
Anzahl Flaschen:
80
Flaschengrößen:
12 Ltr.
DIN/INT:
Beides
Flaschenmaterial:
Aluminium
Gase
  • Nitrox
  • Trimix
  • Argon
  • Rebreathersupport
Ausbildung
Anzahl TLs:
5
Anzahl Guides:
NIcht spezifiziert.
Ausbildungs-Verbände:
SSI, IAC, PADI
Ausbildung bis:
SSI Divecon, CMAS ***, PADI Divemaster
  • Schnuppertauchen
  • Nitroxausbildung
  • TEK-Ausbildung
  • Rebreatherausbildung
  • Fotoausbildung
  • Kinderausbildung
  • Behindertenausbildung
  • Pool für Ausbildung
Ausbildungsgewässer:
Hausriff, Indischer Ozean
Angebote
  • Halbtagestouren
  • Tagestouren
  • Mehrtagestouren
  • Nachttauchen
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
ja
  • Erste Hilfe Ausrüstung
Nächste Dekokammer:
Bandos
Nächstes Krankenhaus:
Male