Tauchen auf Omadhoo mit den Ari Atoll Divers
Wir (meine Frau und ich) waren im März 2026, zum ersten Mal überhaupt, auf den Malediven. Nachdem wir Berichte über verschiedene sogenannte “Einheimischen-Inseln“ gelesen hatten, haben wir uns für einen zweiwöchigen Tauchurlaub auf der Insel Omadhoo mit den Ari Atoll Divers entschieden.
Die Tauchbasis wird von einem Pärchen geführt: Sea Jey, ein Einheimischer, und Florina aus Rumänien. Sie fungieren auch als Guides. Weil beide von der Unterwasserwelt sehr begeistert sind, macht das Tauchen mit ihnen Spass (sie spüren auch viele kleine Lebewesen auf, die sie dann zeigen). Getaucht wird von einem Tagesboot (“Dhoni“) aus, welches für maximal 12 Taucher ausgelegt ist (während unseres Aufenthalts waren maximal 6 Taucher, inklusive uns, gleichzeitig dabei, meistens weniger). Treffpunkt ist am Morgen um 07:00 bei der Tauchbasis. Man geht gemeinsam zum Dhoni, wo sich bereits die gesamte Ausrüstung befindet. Nach zwei oder drei Tauchgängen kehrt das Schiff am frühen Nachmittag zurück. Die Dauer des einzelnen Tauchgangs ist auf 45‘ limitiert und 1h Oberflächenpause wird eingehalten.
Oft wird der Tauchgang bei beträchtlicher Strömung unternommen. Das Tauchen mit Guide ist deswegen unerlässlich. Gelegentlich wird auch ein Riffhaken benötigt.
Die Tauchplätze um die Insel Omadhoo sind von enormem Fischreichtum gekennzeichnet. Die Schulen von Wimpelfischen, Großaugenbarschen, Süßlippen, Füselieren, Rotzahndrückern, Fledermausfischen etc. erreichen beeindruckende Ausmaße. Stechrochen, Stachelmakrelen, Thunfische, Adlerrochen und Riffhaie (vor allem Graue- und Weißspitzen-Riffhaie, aber auch Ammenhaie) gehören zu den ständig präsenten Arten.
Einer der besten Tauchplätze um Omadhoo ist “Kola Tila“. Es handelt sich um ein Tila in der Strömung, wo man an einer Putzerstation ein Getümmel von sämtlichen oben beschriebenen Lebewesen beobachten und fotografieren kann. Dieser Tauchplatz, an dem wir ständig die einzigen Taucher waren, steht dem bekannten, ca. 1h Fahrtzeit entfernten, Tauchplatz “Fischhead“, an dem aber deutlich mehr Betrieb vorherrscht, um nichts nach.
Hauptsächlich empfiehlt sich das Weitwinkelobjektiv an der Kamera. Obwohl die Malediven nicht als klassische “Makrodestination“ für UW-Fotografen gelten, lohnt es sich aber auf jeden Fall, gelegentlich mit dem Makro Setup abzutauchen.
Die Qualität des Korallenbewuchs ist, je nach Tauchplatz, unterschiedlich. Nach den zahlreichen Berichten über Korallenbleichen auf den Malediven haben wir bloss kaputte Riffe erwartet. Wir waren jedoch von der Qualität der Korallen (Steinkorallen, Hornkorallen, Schwarze Korallen) überrascht, weil teilweise ausgezeichnet.
Wir gingen gelegentlich schnorcheln, aber leider besitzt die Insel Omadhoo kein (zumindest für uns brauchbares) Hausriff. Die Korallen sind grossteils abgestorben, gelegentlich haben wir eine Schule von Fischen oder eine Schildkröte gesehen. Der Biomüll wird nicht kompostiert, sondern von den einheimischen Hausfrauen in der Abenddämmerung an einem Steg ins Meer entsorgt. Es wimmelt dann dort von dutzenden, z.T. ausgewachsenen, Ammenhaien, aber man kann auch einzelne Stechrochen, Adlerrochen und Schwarzspitzenriffhaie beobachten. Ich denke nicht, dass es intelligent wäre, sich in dieses Getümmel zu mischen um ein Foto zu machen.
Gewohnt haben wir in einer Pension namens “Kirihulhyani Omadhoo“, welche direkt gegenüber der Tauchbasis gelegen ist (3*). Wir haben Zimmer mit Frühstück gebucht, aber es wird auch HP oder VP angeboten. Wir fanden es abwechslungsreicher am Abend in einem der Restaurants, die oft direkt am Strand gelegen sind, gut und günstig speisen. Hauptsächlich gibt es Fisch, fangfrisch und in reicher Auswahl. Rindfleisch und Huhn werden auch angeboten, diese werden aber importiert. Das Zimmer war sauber und die Angestellten nett und zuvorkommend.
Es gibt auf Omadhoo kaum Stechmücken, dafür aber zahlreiche Sandflöhe (auf Ressortinseln werden diese mehrmals im Jahr durch flächendeckende Pestizidbehandlung vertilgt, auf Einheimischeninseln aber nicht). Deswegen empfiehlt es sich vor dem abendlichen Restaurantbesuch am Strand die Beine mit Repellant zu behandeln…
Die Tauchbasis vermittelt, auf Wunsch, auch eine Unterkunft und bietet entsprechende Pakete an (Tauchen, Unterkunft & Transfer von Male aus). Ein solches Paket haben wir für diesen Dezember gebucht, wenn wir mit unseren Freunden dort wieder tauchen werden.
Die Tauchbasis wird von einem Pärchen geführt: Sea Jey, ein Einheimischer, und Florina aus Rumänien. Sie fungieren auch als Guides. Weil beide von der Unterwasserwelt sehr begeistert sind, macht das Tauchen mit ihnen Spass (sie spüren auch viele kleine Lebewesen auf, die sie dann zeigen). Getaucht wird von einem Tagesboot (“Dhoni“) aus, welches für maximal 12 Taucher ausgelegt ist (während unseres Aufenthalts waren maximal 6 Taucher, inklusive uns, gleichzeitig dabei, meistens weniger). Treffpunkt ist am Morgen um 07:00 bei der Tauchbasis. Man geht gemeinsam zum Dhoni, wo sich bereits die gesamte Ausrüstung befindet. Nach zwei oder drei Tauchgängen kehrt das Schiff am frühen Nachmittag zurück. Die Dauer des einzelnen Tauchgangs ist auf 45‘ limitiert und 1h Oberflächenpause wird eingehalten.
Oft wird der Tauchgang bei beträchtlicher Strömung unternommen. Das Tauchen mit Guide ist deswegen unerlässlich. Gelegentlich wird auch ein Riffhaken benötigt.
Die Tauchplätze um die Insel Omadhoo sind von enormem Fischreichtum gekennzeichnet. Die Schulen von Wimpelfischen, Großaugenbarschen, Süßlippen, Füselieren, Rotzahndrückern, Fledermausfischen etc. erreichen beeindruckende Ausmaße. Stechrochen, Stachelmakrelen, Thunfische, Adlerrochen und Riffhaie (vor allem Graue- und Weißspitzen-Riffhaie, aber auch Ammenhaie) gehören zu den ständig präsenten Arten.
Einer der besten Tauchplätze um Omadhoo ist “Kola Tila“. Es handelt sich um ein Tila in der Strömung, wo man an einer Putzerstation ein Getümmel von sämtlichen oben beschriebenen Lebewesen beobachten und fotografieren kann. Dieser Tauchplatz, an dem wir ständig die einzigen Taucher waren, steht dem bekannten, ca. 1h Fahrtzeit entfernten, Tauchplatz “Fischhead“, an dem aber deutlich mehr Betrieb vorherrscht, um nichts nach.
Hauptsächlich empfiehlt sich das Weitwinkelobjektiv an der Kamera. Obwohl die Malediven nicht als klassische “Makrodestination“ für UW-Fotografen gelten, lohnt es sich aber auf jeden Fall, gelegentlich mit dem Makro Setup abzutauchen.
Die Qualität des Korallenbewuchs ist, je nach Tauchplatz, unterschiedlich. Nach den zahlreichen Berichten über Korallenbleichen auf den Malediven haben wir bloss kaputte Riffe erwartet. Wir waren jedoch von der Qualität der Korallen (Steinkorallen, Hornkorallen, Schwarze Korallen) überrascht, weil teilweise ausgezeichnet.
Wir gingen gelegentlich schnorcheln, aber leider besitzt die Insel Omadhoo kein (zumindest für uns brauchbares) Hausriff. Die Korallen sind grossteils abgestorben, gelegentlich haben wir eine Schule von Fischen oder eine Schildkröte gesehen. Der Biomüll wird nicht kompostiert, sondern von den einheimischen Hausfrauen in der Abenddämmerung an einem Steg ins Meer entsorgt. Es wimmelt dann dort von dutzenden, z.T. ausgewachsenen, Ammenhaien, aber man kann auch einzelne Stechrochen, Adlerrochen und Schwarzspitzenriffhaie beobachten. Ich denke nicht, dass es intelligent wäre, sich in dieses Getümmel zu mischen um ein Foto zu machen.
Gewohnt haben wir in einer Pension namens “Kirihulhyani Omadhoo“, welche direkt gegenüber der Tauchbasis gelegen ist (3*). Wir haben Zimmer mit Frühstück gebucht, aber es wird auch HP oder VP angeboten. Wir fanden es abwechslungsreicher am Abend in einem der Restaurants, die oft direkt am Strand gelegen sind, gut und günstig speisen. Hauptsächlich gibt es Fisch, fangfrisch und in reicher Auswahl. Rindfleisch und Huhn werden auch angeboten, diese werden aber importiert. Das Zimmer war sauber und die Angestellten nett und zuvorkommend.
Es gibt auf Omadhoo kaum Stechmücken, dafür aber zahlreiche Sandflöhe (auf Ressortinseln werden diese mehrmals im Jahr durch flächendeckende Pestizidbehandlung vertilgt, auf Einheimischeninseln aber nicht). Deswegen empfiehlt es sich vor dem abendlichen Restaurantbesuch am Strand die Beine mit Repellant zu behandeln…
Die Tauchbasis vermittelt, auf Wunsch, auch eine Unterkunft und bietet entsprechende Pakete an (Tauchen, Unterkunft & Transfer von Male aus). Ein solches Paket haben wir für diesen Dezember gebucht, wenn wir mit unseren Freunden dort wieder tauchen werden.