Schreibe eine Bewertung

MY Sakura

2 Bewertungen
Kontakt:
Homepage
Email:
Eigneranschrift:
Telefon:
Fax:
mehr Infos
Schreibe eine Bewertung

Bewertungen(2)

belowZEROAOWD (300TG)

Hallo zusammen, wir waren Anfang Mai mit der MY S ...

Hallo zusammen, wir waren Anfang Mai mit der MY Sakura am Tubbataha Reef und haben es sehr genossen.

Leider sind die Strömungen vor Ort im Mai nicht so stark, so dass wir nicht ganz so viele Großfisch-Sichtungen hatten, wie wir gehofft hatten.
Trotzdem haben wir Whitetips jeden TG gesehen, graue Riffhaie, Barrakuda-Schule, riesiger Marbelray, 2x Walhai usw, große Fisch-Schwärme jedoch kaum.

Falls wir den Trip nochmals machen sollten, würde ich auf jeden Fall im April gehen, da zu der Zeit stärkere Strömungen auftreten sollen, was die Chance auf Großfisch erhöht. Auch die Sakura würde ich sofort wieder buchen, da wir zum Tauchen ans Tubbataha-Reef fahren und nicht für einen Luxussegelturn, aber das ist persönlicher Geschmack.

Zur MY Sakura:
Infos unter www.sakuracharter.com/boatspecs WYSIWYG

Boot:
Das Boot ist eher einfacher, jedoch kostet der Trip auch um einiges weniger als bei anderen Anbietern.

Die Kabinen sind zweckmäßig, aber bieten wenig Privatsphäre, damit muss man klar kommen.
Wir als Paar hatten die Zweierkabine mit Eingang über die Luke, wie im Bericht zuvor gezeigt und waren damit absolut zufrieden.
Ich bin 1.78cm groß und konnte dort ausgestreckt & gut schlafen- besonders nach 4TG + Dekobier…
Alternativ konnte man auch bei gutem Wetter an Deck mit Blick auf die Sterne nächtigen.

Die anderen 2x 4-Bett-Kabinen sind hintereinander angeordnet, dazwischen befinden sich die Toiletten. Anfangs haben einige an Board die Handpumpe der Toiletten nicht richtig bedient, was für den Nachfolger nicht so dolle war, aber nach einem Kurzen Crash-Kurs für alle, hat auch die gut funktioniert.(Zumal die Crew die Toiletten jedes Mal reinigte, wenn wir tauchen waren…)

Die Toiletten können auch als Nasszelle zum Duschen genutzt werden.
Mehr Platz hat man aber bei der Openair-Dusche an Deck.

Essen:
Das Essen war mehr als ausreichend und gut. Auf Sonderwünsche wird auch eingegangen, so lange man diese vorher an Land kommuniziert und diese besorgt werden können.
Zum Abschluss des Trips gab es noch ein BBQ mit Lagerfeuer auf der kleinen Sandzunge vor der Tubbataha-Rangerstation.

Tauchen:
Getaucht wird von den 2 Dingis aus, die den Tauchplatz anfahren.
Wobei hier die Crew die Ausrüstung schon zusammengebaut und auf die Dingis gebracht hat. Die Guides (Nokki & Carmello) waren sehr nett und bemüht und kannten sich an den Tauchspots gut aus.Auch haben sie versucht größere Haie mit dem zerknüllen einer PET-Flasche UW anzulocken.
Platz um die Anzüge aufzuhängen ist auch genug vorhanden.

Buchung & Bezahlung:
Ich wollte bei Buchung direkt eine Anzahlung überweisen, jedoch verwies der Bootseigner Dino hier darauf, dass bei Überweisungen und Paypal-Zahlungen auf die Philippinen Bankgebühren anfallen, die er den Kunden in Rechnung
stellen müsse und es ihm lieber sei, wenn wir vor Ort den Trip Cash (ohne anfallende Gebühren) bezahlen. Dies taten wir auch und es gab keinerlei Probleme.

Fazit:
Wer es gern einfacher mag, ist hier genau richtig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
Mehr lesen

Um es vorweg zu nehmen: das Tauchen bei Tubbataha ...

Um es vorweg zu nehmen: das Tauchen bei Tubbataha ist wirklich weltklasse. Neben Barrakuda und Jackfish-Schwaermen hatten wir Schildkroeten, Napoleons, Muraenen, Suesslippen, Weissspitzen und graue Riffhaie. Das sind auch die Dinge, die man schwerlich verpassen kann. Weissspitzenhaie gab es auf jedem zweiten Tauchgang und teilweise 5-10 zur gleichen Zeit. Ausserdem hatten wir das Glueck Hammerhaie zu sehen. Mit noch mehr Glueck sollen ausserdem Mantas, Adlerrochen und Walhaie moeglich sein. Letztere 3 hatten wir leider nicht.

Die Safari war trotzdem die schlimmste unsere Lebens (und wir haben schon einige gemacht, darunter auch auf sehr einfachen Booten in Aegypten). Der Grund war der Anbieter Sakuracharter.
Als schnelle Fazit fuer alle, die sich den Rest nicht antun wollen: Tubbataha muss man gesehen haben aber nicht auf der Sakura!


Nun zu Sakuracharter (www.sakuracharter.com)

Beschrieben wurde es uns folgendermassen:
- The boat has 2 sets of 4 berths each, in a bunk style.
- There are also 2 large private bedded areas in cabins.
- Private bedded area: The beds are actually good enough for 3 people and are over 2m long.
- On average we do 4 - 5 dives a day.

Die Realitaet ah leider ganz anders aus:

Die Kabinen
Es gibt eigentlich nur eine einzige Kabine, die nichts ausser 4 Etagenbetten (fuer 8 Personen) enthielt. Die Betten sind kurz: Ich selbst bin 1.65 m gross und stiess sowohl mit meinem Kopf als auch mit den Fuessen an. Mitten im Raum befinden sich die zwei Toiletten, die sowohl von den Gaesten (max. 12) als auch der Mannschaft verwendet werden. Die Faekalien muessen mittels Handpumpen abgepumt werden. Leider sickern sie innerhalb von 10 min wieder zurueck. Der Gestank nicht nur in den Toiletten sondern in der gesamten Kabine war ekelerregend. Da war es fast schon von Vorteil, dass die Kabine auch nur durch duenne Vorhaenge vom naechsten Raum abgetrennt war. Dieser Raum war allerdings Essraum (fuer Geaste und Crew), Kueche und Maschinenraum in einem. Es waberten zwischendurch Brandgeruch (von der Kueche) sowie Rauch und Abgase (vom Schiffsmotor) durch die Kabine. Wer meint schlimmer geht es nicht, der sollte die ´private bedded areas in cabins´ buchen. Sie sind nichts anderes als Lagerraeume, die mit Matratzen ausgelegt wurden, also Loecher. Das eine Loch war immerhin ca. 1,80 x 1,40m gross, das andere hatte eher die Anmutung eines Sarges in den uebereinandergeschachtelt zwei Liegeflaechen eingebaut wurden. Luft gab es leider keine, da die winzigen 1-3 Luftloecher geschlossen gehalten werden mussten um zu verhindern, dass bei Regen oder bei Fahrt alles feucht wird. Diese winzigen ´private bedded areas´ waren sowohl Bett als auch Lagerraum fuer das Gepaeck, das wir dabei hatten. Sie waren ausserdem an der Schiffsspitze, so dass jede Welle voll mitgemacht wird. Die Tatsache, dass es sich um einen Katamaran handelte machte es noch schlimmer. Menschen, die beim Schlafen Luft benoetigen und/oder ggf. leicht seekrank werden, haben keine andere Wahl als draussen zu ´schlafen´. Draussen schlafen heisst, dass man Wind und Wetter ausgesetzt ist und am naechsten Morgen patschnass aufwacht. Neben dem Regen bekommt man naemlich durch die Fahrtwellen alle 30 min einen Schwall Wasser ueber. Schlafen kann man erastaunlicherweise doch, spaetestens ab der dritten Nacht, da man geraedert genug ist. Eine Mitreisende wachte uebrigens einen Morgen mit einem Fisch neben ihr auf. Die einzige Dusche des Schiffs war auf dem Tauchdeck, wo man daher nur in Badeklamotten duschen konnte. Vorausgesetzt es war gerade mal windstill. Ansonsten wurde das wenige Wasser, das aus dem Hahn kam weggeweht.

Das Tauchdeck
Nun, ja, faktisch gab es das nicht. Die Flaschen wurden aussen um das Schiff angebracht. Die Kisten, die uns fuer unser Equipment gezeigt wurden, waren dem Fahrtwind ausgesetzt, so dass alles, was wegwehen kann, darin nicht verstaut werden konnte. Jackets mit Flaschen lagen vormontiert auf dem Schiffsboden herum. Die Regler teilweise unter den Flaschen begraben und abblasend. Die Tauchanzuege mussten ueber die Reling oder Waescheleinen gehaengt werden. Die Flaschen waren uebrigens zum Teil undicht. Neben Tauchkram und nasser Waesche waren auf dem Tauchdeck uebrigens auch die Abfalltonnen zu finden.

Das Boot und die Zodiaks
Das Boot hatte auf dem Weg nach Tubbataha einen Maschinenschaden, weshalb wir spaeter ankamen als geplant. Repariert und spaeter bedient wurde der Motor anschliessend mit einem Seil, das unter dem Kuechentisch hervorkam. Der eine Zodiak hatte 2 Tage ebenfalls einen Motorschaden. So mussten wir von zweiten Zodiak mit einem Abschleppseil zu den Tauchplaetzen gebracht und genauso auch wieder abgeholt werden.

Die Tauchguides
Wir hatten insgesamt 3 Tauchguides. Zwei konnten auch tatsaechlich gut tauchen. Und sie haben uns immerhin auf die grossen Fischschwaereme hingewiesen. Ansonsten sind sie teilweise 50 m vor der Gruppe getaucht, manchmal nur noch an den Luftblasen zu erahnen. Auf die Frage ob es denn auch das eine oder andere Kleingetier geben wuerde, war die Antwort man solle halt schauen. Der dritte Guide machte den Eindruck als ob er seinen Tauchcomputer nicht verstehen wuerde und fragte ob der gesichtete Hai (auf dem Sandboden schlafend) ein Weissspitzen oder grauer Hai war. Getaucht haben wir uebrigens maximal 4 mal pro Tag.

Der Strom
Insgesamt gab es zwei Steckdosen, an denen alle Mitreisende Kameras und Lampen laden mussten. An sich schon limitierend genug. Richtig bloed war allerdings, dass der Stromaggregator staendig abgeschaltet wurde so dass der Akku nach 5 Stunden leider immer noch nicht geladen war.

Das Sonnendeck
Vorausgesetzt man mag dicht gepackt wie Sardinen sitzen und ist resistent gegen Regen oder prallen Sonnenschein, kann man es sich dort ganz gemuetlich machen. Der Platz reichte im Grunde noch nicht mal fuer 8 Personen. Es gab keinen Schutz vor Regen und auch nicht vor Sonne. Das kleine Sonnensegel schuetzte maximal die Haelfte der Flaeche.

Das Essen
war in Anbetracht der Tatsache dass der Koch nur einen Campingkocher mit zwei Gasflammen hatte besser als erwartet. Schlimm war es trotzdem. Gemuese gab es nur am letzten Morgen als wir im Hafen lagen. Das Trinkwasser wurde von einem grossen blauen Kanister in die ´Trinkwasserkanister´ gegossen und war leider nur Leitungswasser, das aus Puerto Princessa mitgenommen wude.

Die Crew
War trotz aller Limitationen, mit denen sie zu kaempfen hatten, ruehrend bemueht.

Die Bezahlung / Dino selbst
Dino gibt sich bei der Buchung sehr nett und hilfsbereit. Dabei verdreht er die Wahrheit sehr gekonnt. Der Schreck kommt dann auf dem Boot. Auf das Boot geht er aus gutem Grunde selbst uebrigens nicht. Wer tut sich dies wissentlich auch freiwillig an? Im Anschluss an unsere Safari wollte er ploetzlich noch 60 USD von uns, fuer Paypal Gebuehren, wegen Umrechnungskursen etc. Wir haben ihn um eine Zusammenstellung gebeten um dies nachvollziehen zu koennen. Die hat er uns auch geschickt. Nachdem wir 3 Tage nach unserer Ankunft zu Hause noch nicht auf seine Mail geantwortet hatten (wir hatten uebrigens beide mit Erkaeltungen und Erschaeopfung zu kaempfen), schrieb er uns dies:

Firstly you did not pay your outstanding fees.....
Secondly, when I contacted you and inquired about it, you did not even have
the common decency to reply.....
Is this the behaviour of a human being.....?

Thanks gain, I really appreciate the ´honesty´ on your behalf.
Anyway, at least I am not the one who does not pay my bills.

Enjoy teh rest of your life and remember what goes around comes around - 10
fold, so your time is coming.

Wir haben die Nachzahlung geprueft und kommen zu dem Schluss, dass wir alles, inklusive Paypal Gebuehren bezahlt haben und damit keine Nachzahlung faellig ist. Anscheinend zieht seine Bank auf den Philippinen ihm noch Gebuehren ab. Die wollte er uns jetzt nachtraeglich berechnen.

Nun koennte es in der Form noch seitenweise weitergehen... Die geschilderten Dinge sollten aber mehr als ausreichend sein um allen, die diese Reise in Erwaegung ziehen einen Eindruck zu geben.

Mehr lesen
Schreibe eine Bewertung

Allgemein Infos

Schiffsklasse:
Standardklasse
Baujahr:
NIcht spezifiziert.
Länge:
NIcht spezifiziert.
Breite:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Kabinen:
NIcht spezifiziert.
  • Kabinen mit DU/WC
Max. Anzahl Taucher:
NIcht spezifiziert.
Motoren:
NIcht spezifiziert.
Max. Geschwindigkeit:
NIcht spezifiziert.
Generatoren:
NIcht spezifiziert.
Kompressoren:
NIcht spezifiziert.
Treibstofftank:
NIcht spezifiziert.
Wassertank:
NIcht spezifiziert.
Zodiak Anzahl:
NIcht spezifiziert.
Zodiak Motoren:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Besatzung:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Guides/TL:
NIcht spezifiziert.
Anzahl Flaschen:
NIcht spezifiziert.
Flaschengrößen:
NIcht spezifiziert.
DIN/INT:
4
Flaschenmaterial:
4
Ausstattung
  • Entsalzungsanlage
  • Klimaanlagen Kabinen
  • Klimaanlage Salon
  • Sonnendeck
  • Taucherplattform
  • Aufenthaltsraum
  • DVD / TV
Tauchtechnik
  • Nitrox
  • Trimix
  • Rebreathersupport
  • Lademöglichkeit 12/24V
  • Lademöglichkeit 110V
  • Lademöglichkeit 220V
  • Kameraverleih
  • Computerverleih
Kommunikation
  • Bordfunk
  • Satellitentelefon
  • Satellitenfax
Sicherheit
Sauerstoffausstattung:
NIcht spezifiziert.
  • Erste Hilfe Ausrüstung
  • Rettungsinseln
Anzahl Rettungswesten:
NIcht spezifiziert.
Technik
  • GPS
  • Radar
  • Echolot
  • Fishfinder
Aktivitäten
  • Wasserski
  • Angeln/Fischen
  • Parasailing
  • Abendprogramm