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Versicherungstechnisches

ich habe erst mit dem tauchen begonnen und frage mich, wie sinnvoll und notwendig es ist eine einzelmitgliedschaft beim vdst anzustreben um bei einem tauchunfall im in- und ausland entspechend versichert zu sein. meine krankenkasse meinte zwar, ich sei wie bei jedem sportunfall abgesichert, etwas schriftliches gäbe es allerdings nicht. und für das ausland müsste ich mich sowieso zusätzlich versichern. wie handhabt ihr das? gruß aus bayreuth von brigitte
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11.06.2002 09:41
hi, ich bin mir nicht sicher was die einzelmitgliedschaft beim vdst kostet?
aber als vergleich schau doch mal bei DAN nach, die versichern auch.
11.06.2002 10:05
Hi,

ich werde meine Versicherung bei DAN auslaufen lassen und nur noch die VDST behalten.
Meine Gründe: Bei DAN sind z.B. keine Bergungskosten beinhaltet (VDST schon). Wenn DAN nicht die Rettungskette einleitet, kann DAN sich weigern zu zahlen, da Versicherungsbed.


bis denne
david
11.06.2002 11:29
Es gibt eine neue Alternative namens Aquamed. Leistungen wie DAN nur keine Erstattung für Ausrüstung. Preis liegt bei ca. 50% DAN.

Gruss

Frank
11.06.2002 11:53
Ich halte aus mehreren Gründen DAN für die bessere Alternative:

DAN gilt nicht nur weltweit, sondern auch am Wohnort (Stichwort Krankenkassen und Druckkammer)!

DAN ist in der Lage weltweit auf effizienteste Weise die Rettungskette einzuleiten. It`s not a bug, it`s a feature, David!

DAN gilt auch für Mischgas!

DAN wird niemand aufgezwungen!

DAN betreibt als einzige zivile Institution Forschung im bereich (Sport-)tauchen. Die neuesten Erkenntnisse zum tiefen Stop und zu "tiefster Tauchgang zuerst" sind DAN zu verdanken.
11.06.2002 11:57
Nun, da war glaube ich mal ein Ausführlicher Bericht in einer der Online-Ausgaben....

Wichtig finde ich, dass nicht nur der Tauchunfall als solches abgesichert ist (Übernahme der Bergungskosten, Druckkammerbehandlung, ect) sonder auch die Folgen bzgl. Berufsunfähigkeitsrente, Invaliditätszahlungen....den da sind die Leistungen von gesetzlicher Seite aus sehr sehr gering....
11.06.2002 12:40
@Kasimir
Stell dir vor du tauchst bewußtlos auf und einer der helfen will leitet selbst die Rettungskette ein (nicht über DAN). Wer zahlt?
Es geht mir nicht darum ob das DAN effizienter macht (für das Ausland auf alle Fälle der Fall, in Deutschland nicht unbedingt bei gewissenhafter Notfallplanung), sondern darum das die Versicherung die Zahlung verweigern kann. Und wenn ein Versicherung einen (legalen) Weg sieht nicht zahlen zu müssen wird sie diesen beschreiten.

Desweiteren kann man ja auch als nicht DAN Mitglied die Rettungsnummer im Notfall anwählen
11.06.2002 13:01
Dir ist schon klar, daß die VDST Versicherung im Inland überhaupt nicht bezahlt, weil ausrücklich nur Auslandsaufenthalte bis 8 Wochen versichert sind?

Dass bei anders eingeleiteter Rettungskette nicht bezahlt wird, ist im übrigen dummes Zeug. Wie man auf der homepage leicht nachlesen kann, https://www.daneurope.org/deu/deutsch.htm muss der Unfall lediglich binnen 10 Tagen gemeldet werden.

Dein letzter Satz ist ein weiteres dickes Plus für DAN: Auch Schnorrern wird geholfen.
11.06.2002 13:55
Hi Kasimir & David,

ist dieser thread ein fake? .... weil Eure Aussagen beide nicht richtig sind. Dieser Stoff wurde hier aber schon öfter mal behandelt.

vG

Sascha

11.06.2002 14:13
@sascha
vielleicht stellst Du ja die Aussagen richtig, anstatt hier Fakes zu unterstellen.

Lass mich raten:

Die einzig wahre Tauchversicherung gibt es, aus Deiner völlig unvoreingenommenen Sicht, nur bei tauchversicherung.com?
11.06.2002 14:14
also nicht, dass ihr denkt, ich hätte mich inzwischen ausgeklinkt... ich verfolge die diskussion die ganze zeit mit. ich würde gerne genauer wissen, wie sascha das sieht. welche aussagen sind deiner meinung nach richtig? hast du eine empfehlung? wie bist du versichert?
11.06.2002 14:55
Also ich schwöre auf DAN.

Die VDST Versicherung ist meiner Meinung nach Käse, da sie eben nur sehr eingeschränkt zahlt. Ich bin da zwar auch versichert, weil Vereinsmitglied, aber außerdem noch DAN Mitglied.

Dazu weitere info unter http://www.daneurope.de/dan/danintro2002.pdf

Die Vesicherungsbedingungen findet man unter
http://www.daneurope.org/deu/serv2a.htm

Dem kannst Du entnehmen, daß die hier von einigen beschriebenen Leistungen, die DAN angeblich nicht erbringen soll, doch Bestandteil des Leistungsumfang sind.

Der Vorteil von DAN besteht darin, daß DAN bei jeder Art von Tauchunfall zahlt. Es pielt keine Rolle wie tief, mit welchem Brevet etc. du welches Atemgas verwendet hast.

Bei Professionals sind auch (allerdings nur wenn die entsprechende Qualifikation vorlag) Tauchschüler mitversichert.

Ich meine DAN ist bei weitem die beste Wahl für Taucher! Ein zusätzliche Versicherung über VDST kann sicherlich nicht schaden aber die VDST Versicherung haftet nur sehr eingeschränkt. Da sollte man das Kleingedruckte gut lesen!
11.06.2002 15:01
@Kasimir & Brigitte:

für jede Variante (DAN, VdST, o. a.) gibt es unterschiedliche Abschlußgründe (also im folgenden keine Werbung und nicht voreingenommen ).
In den VdSt tritt man i. d. R. nicht allein wegen der Versicherung ein, sondern meist über Vereine od. Taucherlaubnisse für best. Gewässer.
Die VdSmitgliedschaft beinhaltet zudem die Auslandsreise-KV über die Globale und eine reine Tauchunfallversicherung über den Gerling, somit sind auch die T-Unfälle im Inland (grundsätzlich) versichert ....(Fehler s. Kasimir.).
DAN definiert den T-Unfall als versichertes Ereignis. Dieses Konzept wird mittlerweile von einige Vers. nachgeahmt (weiterhin beinihaltet DAN auch den travel assistent, der aber eine volle Auslands-KV nicht ersetzt) . Für Semi- und Professionals ist DAN in vielen Fällen das geeignete Pflichtprogramm, nicht zuletzt wegen der Haftpflicht. Die Basic-Deckung wird zunehmend nachgeahmt, allerdinmgs ist an dieser Stelle zu sagen, daß man mit dem Beitrag an DAN auch die Forschungsarbeiten unterstützt, die dann wieder allen zugute (zum Thema Schnorrer s. o.) kommt.
I. S. Auslandsreise-KV ist die Globale etwas besser als der Travel Assistent; i. S. HBOT mag DAN besser sein...
Ist das eigene Tauchprofil kein Clubtaucher, oder TL im Ausland (mitlesende VdST-Anhänger mögen verzeihen) o. ä., so ist die günstisgte Variante, die T-Risiken in die Verträge des alltäglichen Lebens einzuschließen, so umgeht man etwaige Doppelversicherungen.
Auch wenn sie jetzt schon veraltet (update kommt in 06/02 also bitte keine kommentare ...) ist, habe ich vor zwei Jahren mal eine neutrale Übersicht geschrieben die findet Ihr hier http://www.tauchversicherung.com/DAN_Vgl.htm zur Orientierung reicht die immer noch.

Viele Grüsse

Sascha






11.06.2002 15:08
Hallo,

ich schließe meine Auslandskrankenversicherung beim ADAC ab, da ich sowieso Mitglied bin. Das ist ziemlich preiswert und hat den Vorteil, daß eine Druckkammerbehandlung mit bezahlt wird. Es gab meiner Meinung nach in einer der Tauchzeitschriften (Unterwasser / Tauchen) mal eine Übersicht, was welche Versicherung anbietet und dabei war auffällig, daß viele eben keine Druckkammerbehandlung bezahlen.
11.06.2002 15:09
Mahlzeit miteinander!

Schaue mir die Sache bislang ganz interessiert an. Bislang fehlt mir da jedoch etwas ganz entscheidendes: eine schlichte und sachliche Gegenüberstellung verschiedener Versicherungen mit Vor- und Nachteilen.

Mit Sicherheit bietet auch hier kein Versicherer die eierlegende Wollmilchsau an. Ich bin z.B. über die Familienversicherung des VDST versichert und bislang gut gefahren (soll heissen: bezahlbar, aber nicht in Anspruch genommen *toi-toi-toi*
Sicher gibt es auch für mich vielleicht etwas Sinnvolleres, gefunden habe ich jedoch noch nichts!

Bspl: bei VDST-Ausbildungen entfällt der sonst obligate Aufpreisfür NICHT-VDST-Mitglieder. Für CMAS*** ohne TL-Ambitionen aber sicherlich uninteressant ...

Kennt jemand einer derartige Gegenüberstellung aktueller Tauchversicherungen im Netz? Ich habe leider nichts finden können ...

CU jan
11.06.2002 20:13
beim Tauchen im Ausland kommt es nicht darauf an, mit Pflaster, Durchfalltabletten versorgt zu bekommen. Dafür tuts jede AuslandsKV.

Wenn es zu einem Tauchunfall kommt, mit einzuleitender Rettungskette, Bergung des Verunfallten und anschliessender Druckkammerbehandlung, dann hat man das Problem

a) Wo ist die nächste Druckkammer, Taucherartzt etc.

b) Wer bezahlt mir den Kram?

zu a) Weltweite Hotline hat DAN und der VDST; Ich nehme an, dass DAN das weltweite bessere Informationsnetz hat (da länger im Geschäft)

zu b) Im Ausland wird man wohl zur Vorleistung gebeten (so man denn kann); auf jedenfall wird die Rechnung vor dem Rückflug beglichen werden müssen. Entweder löhnt man dann mit seiner Kreditkarte und holt sich das Geld von seiner Versicherung zurück; oder man zückt seine DAN-Card

Mit allem anderen wirds im Ausland wohl nix. Die Chance, dass man auf den Malediven DAN kennt ist grösser als den ADAC.

Die VDST Einzelmitgliedschaft ist nur gut, um in deren Verbandspfützen zu tauchen

Ansonsten stimme ich Kasimir zu.

@Jan. Der einzig sinnvolle Vergleich: z.b.:http://www.taucher.net/redaktion/4/show.html?topic=8
Rainer2OWD DEEP
11.06.2002 21:20
Das ausschlaggebende Argument für dan DAN ist für mich immer noch der Bekanntheitsgrad von DAN. Wenn ich am Ende der Welt in eine Druckkammer muß, wird unter umständen keine Behandlung eingeleitet bevor eine Kostenübernahme geregelt ist. Mit Sicherheit werde ich als DAN Mitglied behandelt, da die Kosten gedeckt werden und DAN den größten Bekanntheitgrad hat. Diese Praxis dürfte nicht ungewöhnlich sein, da mehrere unbezahlte Druckkammerbehandlungen diese Behandlungszentren vor den finanzielen Ruin stellen würden. Ob diverse Zusatzversicherung dort bekannt sind dürfte wohl fraglich sein. Auch die Forschung die DAN mit dem Geld seiner Mitglieder betreibt ist wohl positiv zu erwähnen. Wünsche allen Lesern, daß sie jedoch niemals eine dieser Versicherungen brauchen
musicdiverDivemaster, Nitrox,
11.06.2002 22:39
Erfahrung mit DAN nach Inanspruchnahme einer Leistung:Problem wie oben schon erwähnt (angedrohte) Nichtleistung bei Nichtalamierung über DAN.

In Ägypten hatte ich nach einem Tauchgang Symptome, bei denen ein Tauchunfall nicht ganz auszuschließen war. In der Basis wurde ich deshalb vorsorglich sofort mit Sauerstoff versorgt und es erfolgte auch eine sofortige Alarmierung der Druckkammer.

Dabei wurde nach Schilderung der Symptome und Rücksprache mit dem dortigen Taucherarzt die vorsorgliche Gabe von Sauerstof fortgesetzt. Ein Transport wurde vorbereitet. Dann kam ein bei der Basis zufällig anwesender Gast, der außerdem Tauchmedizinern war, hinzu. Angesichts dieses vorbildlichen Verhalten ´s der Basis und der Anwesenheit eines Arztes stellte sich für mich nicht die Frage DAN zu alarmieren. Ich erwähnte zwar, dass ich eine DAN-Absicherung hätte, informierte aber trotzdem nicht über die Hotline DAN.
Es stellte sich nach genauer Untersuchung durch den Anwesenden Arzt letztlich heraus, dass es sich nicht um tauchbedingte Symptome handelte. Die Beschwerden wurden auch besser. Das Einzige (was zum Glück blieb) war eine Rechnung für die Sauerstoffversorgung über 300,00 DM und ein detailierter schriftlich verfasster Arztbericht (wo alle Fakten und Entscheidungen genau erklärt waren) .

Zurück in Deutschland rief ich sofort bei DAN an. Sofort wurde ich rüde darüber aufgeklärt, dass ich die Erstattung der Rechnung vergessen könne, da ich nicht sofort die Hotline von DAN angerufen hatte. Weil nur sie nach meinen Anruf kompetent genug gewesen wären zu entscheiden, ob Sauerstoff hätte verabreicht werden sollen oder nicht.
Mein Hinweis, dass zwei Tauchärzte vor Ort diese Entscheidung getroffen haben und eine Alarmierung für mich deshalb nicht nötig erschien [bzw. auch durch mich gar nicht erfolgen konnte (ich lag auf dem Boden und mußte mich ständig übergeben)] wurde nicht akzeptiert.
Mir wurde mitgeteilt, dass weder ich noch ein Anderer befugt wäre Geld, von DAN auszugeben. Im übrigen sei DAN keine Versicherung, sondern ein gemeinütziger Verein und somit zu keiner nachträglichen Leistung verfplichtet.
Auf meine Frage, warum dies dann nicht in dieser klaren Form auf der Mitgliedskarte vermerkt ist, wurde mit dem Argument abgetan, dass ich der Erste sei, der DAN in einen solchen Fall nicht alamiert hätte.

Nach diesem sehr ernüchternden Gespräch sah ich mir die "Vertragsbedingungen" von DAN mal genau an (jetzt werden natürlich viele fragen warum ich das nicht vorher gemacht habe; hät aber nix genützt).

Zum einen heißen die "Vertragsbedingungen" komischerweise "Versicherungsbedingungen" trotzdem DAN ja nur ein gemeinnütziger Verein ist zu anderen steht dort eine Meldeverpflichtund innerhalb von 10 Tagen. Etwas von einer sofortigen Alamierungsverpflichtung gegenüber DAN steht dort nicht drin.

Mit neuen Mut und Argumenten ausgestattet rief erneut bei DAN an und bekam dann dort die Auskunft, dass ich es ja mal probieren könnte und die Unterlagen nach Italien zu schicken könnte, vielleicht bekäme ich ja eine Leistung. Dies würde aber mit Sicherheit sehr lange dauern.

Da ich parallel auch noch eine Reiskrankenversicherung abgeschlossen hatte (Jahresbeitrag 15,00 DM !!!!!!), fragte ich zur Sicherheit auch dort nach, ob ich denn diese Kosten von Ihnen ersetzt bekäme. Ohne zu Zögern stellte mir der Sachbearbeiter eine Erstattung in Aussicht.

Jetzt war ich wirklich wütend. Wie konnte es sein, dass eine ReisekrankenV. mit Jahresbeitrag 15,00 DM, die Tauchunfälle in den Bedingungen nicht einmal erwähnt, sofort bereit wäre die Erstattung vorzunehmen und eine speziell für´s Tauchen abgeschlossene "Versicherung" über 120,00 DM Jahresbeitrag sich so verhält.

Letztlich erstattete DAN - Italien dann die gesamten Kosten. Bleibt trotzdem ein wie ich meine fader Beigeschmack übrig, was das Service-Verhalten und die Kommunikation gegenüber dem Kunden, Verzeihung dem Mitglied, anbelangt übrig.

Natürlich hat DAN einen weltweit sehr guten Ruf und ich gehe davon aus, dass in schlimmeren Fällen die Behandlung auch organisiert wird (um Protestmails etwas zu vermeiden). Trotzdem denke ich sollte man solche Dinge angesichts der Frage, wie ich man sich absichern kann, auch mal deutlich ansprechen .
Wär noch interessant welche Erfahrungen dazu von Anderen bzw. welche Erfahrungen dazu bei anderen Organisationen gemacht wurden. Vielleicht sich hier mal melden.











12.06.2002 09:15
@ Kaismir und andere...wg. VDST-Leistungsumfang:
Ich gestehe zu, dass die Materie komplex ist - aber ein Blick in die Versicherungsbedingungen erleichtert den Kenntnisgewinn. Es stimmt nicht (!), dass die VDST-Versicherungen nur im Ausland gelten. Das VDST-Mitglied kommt in den Genuß von 2 Versicherungspaketen, 1x bei Gerling, 1x bei der Globale. Die Globale ist für das Ausland zuständig: Hotline etc.; die Gerling z.b. für die Unfallversicherung "Inland". Danach besteht nach Zif. III.1. der VDST-Unterlagen (Download auf der VDST-site, Seite 4) in Deutschland Versicherungsschutz in Höhe von 15.000 € für ambulante und stationäre Deko.-Behandlung. Die Globale wiederum garantiert durch ihre Auslandsversicherung, dass auch im Inland - also Deutschland - die VDST-Hotline genutzt werden darf (Seite 15 der Bedingungen). Ja, ja, alles ziemlich verwirrend, aber zumindest stimmt es definitiv nicht, dass das VDST-Versicherungspaket im Inland hinsichtlich Deko.-Unfall nichts nutzt. Übrigens sind beim VDST auch technische TG (Trimix, Nitrox, Einsatz von Scootern) versichert - nur Solo-TG niemals. Gruß aus der Hauptstadt. Rol.
12.06.2002 16:52
Hallo Zusammen,
nun wird die Diskussion langsam interessant.

Die von Gerhard beschriebene Problematik ist bekannt, das kommt daher, daß DAN als Verein die zugesicherten Versicherungsleistungen bei Chubb, Winterthur (I) und CFDP rückdeckt. Als die Versicherer diese Spezialdeckung als Gruppentarif emittiert haben, ging man davon aus, daß die Abwicklung zur Vereinfachung und Prüfung tuti palermo über DAN läuft, so auch die Rettungskette, was in der Praxis nun nicht immer funktionieren kann.
Die Versicherer "würden" sich aber nach "eigenen" Aussagen einer Leistung nicht entziehen, wenn es vor Ort keine andere Möglichkeit (also keine Auslösung DANRettungskette) gab...(i. S. AVB muß dann aber zumindest eine unmittelbar "nächstmögliche" Meldung erfolgen); dem gegenüber stehen aber die Bedingungen: >>Dem Versicherungsnehmer entstandene Kosten werden nur erstattet, wenn sie vom Emergency Assistance Center zuvor anerkannt und koordiniert wurden.<<

Folgende interessante Ergänzungen möchte ich dem thread aber hinzufügen:
Gerling deckt die Inlandsunfälle im VdST; in vielen Telefonaten m. Gerling haben wir aber keine grundsätzlich gültige Zusage für anschließende HBOT erhalten, es wird immer nur darauf verwiesen, daß sofern ein Tauchmediziner diese empfiehlt, sollte es auch gemacht werden ....eine explizite Definition, insbesondere zur ambulanten / stationären Fortbehandlung/ -therapie, fehlt. An dieser Stelle gehen auch leider die Meinung der Krankenkassen und der Mediziner (insbesondere Druckkammerbetreiber), ob die HBOT medizinisch notwendig ist oder nicht, auseinander.

Bei DAN ist der T-Unfall das versicherte Risiko - mit allen aus medizinisch notwendiger Sicht erforderlichen Behandlungen; empfiehlt also der dem DAN bekannte T-Mediziner die HBOT sollte sie drin sein. Eine weitere DAN_Einschränkung betrifft nur die Tiefe bei Haftpflichtansprüchen(N-Partial 5,6b).

Es gibt zwar Deckungskonzepte von Privaten, die auch über nur einen Vertrag die DANDeckung erweitert haben und keine Ausschlüsse (Rettungskette ist hier also freiwillig) machen, ihren Support gewährleisten die über eine 24h-Assistance, haben aber keine Forschungsfunktionen.

@brigitte ich bin privat versichert (alles Einzebausteine).

mit freundlichem Flossenschlag

Sascha
12.06.2002 23:25
Soweit ich weiß, steht bei VDST in den Bedingungen, dass sie die "medizinisch notwendigen Kosten bei einem TU erstatten". Per Definition der Krankenkassen gehört in Deutschland eine Druckkammerbehandlung nicht mehr unbedingt dazu (Dtld. ist hier das einzige Land, denen so etwas einfällt). Also müßte die VDST Versicherung im Zweifelsfall (in Dtld.) auch keine Deko-Kammer Behandlung bezahlen.
13.06.2002 16:45
Hi,

in unserer Redaktionsausgabe findet Ihr einen Vergleich
http://www.mytaucher.net/redaktion/4/show.html?topic=8
17.06.2002 12:44
Hallo Brigitte,

es gibt eine relativ einfache Lösung: du schließt eine ganz normale Auslandskrankenversicherung bei der DKV Deutsche Krankenversicherung ab. Dort ist die Dekokammer mitversichert. Kostet Dich im Jahr gerade mal 8,50€! Du kannst das ganze online abwickeln, und zwar über meine Homepage WWW.JUERGEN-KRAUS.DE
17.06.2002 13:21
Hi,
tolle Werbung Juergen! Unabhängig davon, daß das noch günstiger mit mehr Leistung als bei der DKV geht... wäre dann die Brigitte im Inland gar nicht versichert und die HBOT im Abschluß an die Erstversogung auch nicht gedeckt. Ein echt bescheidener Versuch, Deine Website ins Gespäch zu bringen ....
21.06.2002 00:08
Rechenbeispiel:

DAN Europe Basic Mitgliedschaft:65 €
DAN Europe Super Professional Mitgliedschaft 240 €

Infos unter:
http://www.daneurope.de/mbs/dmbs1.htm

Was kostet es ohne Versicherung?
Hier die aktuellen Preise vom 18.05.2002
(Aus eigener Erfahrung)
DLRG Wasserrettungsstelle 230 €
Notarzteinsatzfahrzeug 987 €
Notarztwagen 447 €
Hubschrauberflug Edersee-Duisburg 4686 €
(45 Minuten pro Strecke)
1 Tag im Druckkammerzentrum Duisburg 453 €
Druckammerfahrt 2 Stunden noch offen
Heim fahrt mit Taxi auf
Krankenfahrtschein noch offen

Summe 6803 €

Fazit:
Eine Versicherung lohnt sich schon...
Ich hab jetzt eine abgeschlossen.
13.06.2003 16:16
schonmal was von AquaMed gehört http://www.aqua-med.de/

bietet alles was man im Inland & Ausland braucht!

schaut selber nach.
Antwort