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Versicherungsschutz bei Auslandsaufenthalt als DM o.ä.

Hallo zusammen,
ich gehe in 2 Monaten nach Ägypten und werde dort erstmal meine Ausbildung zum DiveMaster gegen Mitarbeit machen. Danach will ich als DM arbeiten und meine Ausbildung bis zum TL machen und danach in dem Job arbeiten. Erstmal ist ein Aufenthalt von 6 Monaten geplant, es wird aber bestimmt länger.
Tja und derzeit frage ich mich gerade, wie funktioniert in dem Fall eigentlich der Versicherungsschutz (Krankenversicherung usw.)? Was brauche ich überhaupt (in den ersten 3 Monaten bin ich nicht über die Basis KV-versichert,muss ich also selbst tragen)? Was ist mit meiner derzeit gesetzlichen Versicherung hier in Deutschland, kann ich die ruhend stellen für den Zeitraum den ich nicht in Deutschland bin oder muss ich austreten? Wie ist das, wenn ich dann wieder dauerhaft nach Deutschland komme, kann ich dann wieder in die gesetzliche KV eintreten? Sichern die Versicherungen für das Ausland auch bei kurzen Aufenthalten in Deutschland ab? Sind Vorsorgeuntersuchungen sowohl in D als in Ä (Zahnarzt, Gyn usw.) mit versichert? usw. usw. usw.

Ich hab schon ein wenig im Internet recherchiert, aber da steht man echt vor einem Informationshaufen, unterschiedlichen Tarifen und Leistungen.

Ich denke, die Frage geht insbesondere an die unter euch, die diesen Weg genauso beschritten haben, wie ich es jetzt gerade vorhabe. Vielleicht könnt ihr einfach kurz aus Erfahrung berichten?

Ich hoffe sehr auf euch, denn das Thema geht mir mächtig auf den Keks und ich würde es gerne schnellstmöglichst klären.

Großen Dank im Voraus an alle.

Blaue Grüße aus HH
Dani

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01.05.2008 20:42
Dani der beste Tip dazu wäre,
ruf einfach bei deiner Versicherung an und frage exakt nach.
Es ist wie du dann wohl bereits im Netz gesehen hast, das du wieder 104 verschiedene Meinungen hörst, aber die Versicherung dir sicher die richtige Antwort geben wird.

Viel Spaß
02.05.2008 02:02
Sicher waer ich mir da auch nicht, aber es ist wohl die beste Idee, ja.
Kölle AlaafPADI - DM,SSI-MD ...
02.05.2008 08:05
Sprich auch Deine gesetzliche Krankenversicherung an, die haben ebenfalls Unterlagen und informieren Dich. Auch im Internet wird Dir geholfen:

http://www.auslandstreff.de/10tipps.html
http://web.mac.com/plha/Auswandern_nach_Ägypten/Auswandern_nach_Ägypten_-_Krankenversicherung.html
02.05.2008 21:27
Hallo alle zusammen,
vielen Dank für eure Tipps, bin jetzt dank dessen, Internet und Anruf bei der gesetzlichen KV schon um einiges schlauer und hab mir jetzt, denke ich, den passenden Plan zurecht gelegt. Jetzt muss ich mir nur noch ein paar Angebote machen lassen.

LG
Dani
02.05.2008 21:43
Poste den doch dann, dann koennen andere das mit Suchfunktion finden (falls die mal einer einsetzt :p)
02.05.2008 22:44
klar, sobald ich was definitives weiß, stell ich das Ergebnis kurz hier rein, vielleicht bin ich nicht die einzige mit diesen Fragen
03.05.2008 21:49
Hallo Dani,

bei Aqua Med kannst du sowohl preisgünstig die (ab DM ohnehin nötige) TL-Haftpflichtversicherung incl. deiner eigenen Auslands-Krankenversicherung und Tauchunfallversicherung bekommen als auch einen Verlängerungstarif für den Zeitraum ab 59 Tage.

Ich hoffe, du hast einiges an finanziellen Rücklagen, falls du in Ägypten mehr Geld brauchst als du aktuell verdienst.
03.05.2008 23:27
Hallo D-32,
von Aqua-Med hab ich auch schon gehört, aber auch schon die verschiedendsten Meinungen dazu. Da ich eine private Unfallversicherung habe, die auch explizit Tauchunfälle mit einbezieht, bräuchte ich sowas nicht noch zusätzlich.
Grundsätzlich ist mein Plan wie folgt: Für die ersten 3 Monate (Ausbildungszeit zum DiveMaster gegen Mitarbeit + Taschengeld) muss ich mir selbst eine KV suchen. Für diese Zeit würde eine Auslandsreisekrankenversicherung reichen,die einen Zeitraum von 3 Monaten abdeckt. Danach seh ich zu, dass ich mich als angestellter DM über eine Tauchbasis absichere, d.h. Basis übernimmt KV und Haftpflicht.
Bzgl. Rücklagen, naja...
Also klar die ersten 3 Monate muss ich zumindest für KV+RV was drauflegen, denn das Taschengeld, was ich in der Zeit dort unten bekomme, reicht nur um dort klarzukommen, also für das notigste. Ich mach mir keine Illusionen und denke, dass ich mind. in den ersten 3 Monaten was drauflegen werde, mal abgesehen von KV-Beiträgen. Danach sollte es aber so sein, dass zumindest alle Lebenskosten abgedeckt sind (ohne Luxus). Klar n bissel Rücklagen hab ich, aber nicht weltbewegend. Ich muss halt sehen. Somit hoffen wir mal, dass ich in Ägypten nicht mehr Geld brauche, als ich aktuell verdiene
05.05.2008 04:40
Jeder mit einer Postanschrift in Europa, der sich laenger als 60 Tage ausser Landes aufhaelt kann von einer Mitgliedschaft von DAN Europe profitieren. Im Rahmen von "DAN Travel Assist", was bei jeder Mitgliedschaft direkt dabei ist, werden Kosten fuer Evakuierung komplett, sowie bis 12,000.- Euro Krankenhauskosten bei einem Aufenthalt von min. zwei Tagen uebernommen. Dies ist komplett unabhaengig von der Tauchversicherung und schon im kleinsten Paket enthalten. Also auch wenn du bei deiner Basis aufhoerst und woanders anfaengst, hast du erstmal etwas. Diese Karte hat schon Freunden das Leben gerettet, bzw. die Lebenserhaltung und auch ein paar nicht lebensbedrohliche Instandsetzungen brutal vereinfacht. DAN America oder DAN SEAP bezahlen z.B. nur fuer Evakuierung.
05.05.2008 09:29
@ bzmuz

"Danach seh ich zu, dass ich mich als angestellter DM über eine Tauchbasis absichere, d.h. Basis übernimmt KV und Haftpflicht. "

Soll das heißen, dass du nach den ersten 3 Monaten noch gar keine feste Zusage für einen DM-Job hast? Ohne dich desillusionieren zu wollen: DM in Ägypten sind absolut das Gegenteil von Mangelware, und ägyptische DM arbeiten für Monatseinkommen unterhalb deutscher 1-Euro-Jobber.

Und wenn die Basis die Kosten für deine Haftpflichtversicherung (als DM im aktiven Status musst du sie haben) nicht übernimmt, ist Aqua Med da deutlich günstiger als DAN und hat zuschlagfrei die von PADI geforderte Deckungssumme.

@ Scuba Dude

Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber meines Wissens ist Travel Assist lediglich dazu da, im Notfall die Kosten vorzuschießen, und holt sie sich später von der KV des Mitglieds wieder zurück - oder eben vom Mitglied selbst, wenn es nicht versichert ist.
05.05.2008 09:48
Hat nich irgendwer einen Link zu einer Gegenueberstellung aller ueblichen Verdaechtigen und deren unterschiedlicher Pakete? Das waer wohl das Einfachste.
Falls einer unglaublich motiviert ist, Zeit hat und sowas schon immer mal machen wollte stell ich auch gern Hosting zur Verfuegung ;)


Richard
05.05.2008 11:49
@D-32:
Bei DAN Ammerica und DAN Asia Pacific laeuft das fuer die medizinischen Kosten so wie von dir beschrieben, wenn es nicht gerade ein Tauchunfall ist. Evakuierung wird immer bezahlt (sollte alerdings moeglichst von DAN organisiert werden). Bei DAN Europe gibt es bessere Konditionen.

(von DAN Europe Website):
Medizinische Kosten bei einem Krankenhausaufenthalt im Ausland (Falls der Versicherte bei einer Reise im Ausland an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen stationär behandelt wird): € 12.000,00

Die aktuellen Versicherungsbedingungen gibt`s hier: https://www.daneurope.org/fdw/policy/Versicherungsbedingungen_01_4_2008.pdf

Jedes PADI Mitglied ist uebrigens automatisch Mitglied von Assist International, die Kosten fuer mediznische Behandlungen u.s.w. vorschiessen. Nur wissen das die wenigsten.
05.05.2008 22:31
Und was hilft mir Travel Assist, wenn ich zu Hause keine KV mehr habe, die zuständig ist, die aber z. B. 10.000 Euro haben wollen? Dann besorgen die sich einen Gerichtstitel, den ich bei Rückkehr nach DE 30 Jahre lang an der Backe habe.

Und was ist, wenn ich 10 Kammerfahrten, alle ambulant, brauche, dazu paar andere Erkrankungen, die auch ambulant machbar sind?

Insgesamt keine gute Idee, ohne Rundum-Versicherungsschutz mit 100 %-Deckung für Appel und Ei im Ausland zu arbeiten. Schlimmstenfalls gehen die Reserven für den Doc drauf, die Basis will einen nicht mehr, und da ist kein Geld mehr für das Heimflugticket - blöd gelaufen!
06.05.2008 05:45
Travel Assist bringt nur was fuer kleinere bis mittelschwere Geschichten vor Ort und dann fuer Ruecktransport in die Heimat, wo dann besser noch eine Krankenversicherung oder wenigstens eine Anwartschaft auf diese laeuft. Alternativ eben eine internationale Krankenversicherung wie z.B. BUPA, Good Health, AXA etc., wenn man nicht vor hat sich fuer was groesseres nach Deutschland schicken zu lassen. Ne private deutsche Krankenversicherung mit Auslandsschutz waere auch ne Option. Leider sehe ich zu oft, vor allem bei Leuten aus Laendern mit staatlicher Krankenversorgung (z.B. England), dass gar keine Versicherung am Start ist. Wobei fuer gerade die sowas wie DAN ne gute Sache waere.
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